Pädagogische Psych. und Entwicklung

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Unterschiede des CM (Classroom Management) in Schule und Universität

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Classroom Management

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Kritik an PISA

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Was ist Parental involvement?

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Exkurs Handlungskontrolle Exekutive Funktionen/Kontrolle

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Intelligenz und Alter Methodische Schwierigkeiten

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Lebensspannenperspektive SOK -Modell (Baltes & Baltes, 1990)

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Lebensspannenperspektive SOK-Modell

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Neuere Modelle des Alterns

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Spätere Adoleszenz Veränderungen der Denkstrukturen •Mittlere und späte Adoleszenz: Postformales Denken : •Schaie : Kognitives Stufenmodell (1977, 1978)

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Repräsentation von prozeduralem Wissen Erwerb von Fertigkeiten Prozeduralisierung

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Theorien der moralischen Entwicklung Kritik an Kohlbergs Theorie der Moralentwicklung

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Pädagogische Psych. und Entwicklung

Unterschiede des CM (Classroom Management) in Schule und Universität
Folgende Unterschiede des CM in Schule und Universität wurden genannt : Die gemeinsame Festlegung und Aushandlung von Regeln wird im schulischen Kontext stärker berücksichtigt. Frontalunterricht scheint nicht zuletzt aus organisatorischen Gründen ( z.B. Hörerzahl) an der Uni geläufiger. Konsequenzen für das CM von
Dozierenden sind z.B. die Bewegung und Raumnutzung während des Vortrags oder die Herausforderung, mit Störungen größerer anonymer Hörergruppen umzugehen.
Es scheint aussichtslos, dass eine Lehrkraft alle CM Techniken vollständig umsetzen kann (vgl. Quintilian und
der ideale Lehrer). Häufige Disziplinierungen beeinträchtigen die Reibungslosigkeit , was zeigt, dass die Nutzung einer Strategie eine andere negativ beeinflusst bzw. deren Umsetzung verhindert .Je nach Persönlichkeit kann
zudem ein aufgesetzt strenges Verhalten inkongruent und wenig authentisch wirken. Zudem unterscheiden sich die Präferenzen der Lernenden, etwa wie eine Lehrkraft mit Störungen umgehen sollte oder ob ein strenger Stil als sinnvoll angesehen wird. Ein von allen Lernenden akzeptierter Stil kann daher nur schwer umgesetzt werden.
Dieser Umstand zeigte sich auch an den im Seminar besprochenen Beispielen: Nicht immer konnte eine eindeutige Entscheidung getroffen werden, welche der beiden Vorgehensweisen der Lehrkräfte zielführender
sind.
Am Beispiel des Videos Teach like a champion (Mi.) wurde deutlich, dass Techniken bei exzessiver Nutzung als
störend bzw. irritierend wahrgenommen werden. Die Gesten, mit der eine Lehrerin auf Störungen reagierte ,
wurden mit denen eines Footballcoach oder einer Stewardess verglichen.

Pädagogische Psych. und Entwicklung

Classroom Management
Classroom Management (CM) beschreibt ein Bündel an Strategien bzw. Verhaltensweisen, die eine Lehrkraft
nutzen kann um das Unterrichts geschehen zu steuern und mit Störungen adäquat umzugehen. Ohne eine systematische Beobachtung etwa durch Videoaufnahmen muss das CM einer Lehrkraft und dessen Wirksamkeit aus Evaluationen, eigenen Beobachtungen oder durch Leistungsvergleich verschiedener Klassen erschlossen werden. Jacob Kounin unterscheidet fünf Bereiche bzw. Teilstrategien (vgl. Wild & Möller, 2015):
1. Disziplinierung
2. Allgegenwärtigk eit/Überlappung
3. Reibungslosigkeit und Schwung
4. Gruppenmobilisierung
5. Abwechslung und Herausforderung

Ein übergeordnetes Ziel der verschiedenen CM Strategien ist es, die effektiv nutzbare Lernzeit zu erhöhen. Diese
Idee wurde bereits im Modell von Carroll (Verhältnis benötigter zu tatsächlich genutzter Zeit) aufgegriffen. Gerade bei festgelegten Unterrichtseinheiten (45 oder 90 min) ist diese optimale Zeitausschöpfung notwendig. Der Welleneffekt beschreibt, dass sich die Reaktionen von Lehrkräften auf da s Verhalten aller Lernenden auswirkt .Kounin beschreibt das Beispiel eines Studierenden, der während ein er Veranstaltung Zeitung las. Nach Rügen des Verhaltens verhielten sich alle anderen Studierenden zurückhaltender und mieden den Blickkontakt. Der Welleneffekt kann gezielt genutzt werden, um eine Wirkung (z.B. strenges Verhalten) zu erreichen, birgt gleichzeitig jedoch auch die Gefahr unerwünschter Konsequenzen, wenn das Verhalten unüberlegt erfolgt.

Pädagogische Psych. und Entwicklung

Kritik an PISA
Rindermann (2006) kritisiert in seinem Artikel eine fehlende Trennschärfe der drei Bereiche Lesekompetenz,
mathematische sowie naturwissenschaftliche Grundbildung .Die Tschadsee -Aufgabe verdeutlicht di eses
Pro blem, da sie auf den ersten Blick nur schwer einem bestimmten Bereich zugeordnet werden kann. Empirisch
belegt wird diese Kritik durch die hohen Korrelationen der Teilskalen. Nach Rindermann erfassen PISA und
äh nliche Vergleichss tudien somit Intelligenz (im Sinne eines „g“ -Faktors), und nicht die Schulleistung. Aussagen
über die Qualität des Bildungssystems sei en daher nur eingeschränkt und auf indirekte Art möglich , da
Intelligenz vielfä ltige Ursachen hat . Neben den eigentlich interessierenden Einflussfaktoren des Bildungssystems
(Unte rrichtsqu alität, Klassengrößen) sind dies z.B. Veranlagung, Bildungsstand der Eltern, Ernäh rung oder die
Qualität der medizinische nVersorgung eines Landes .
Diese Kritik wird jedoch seit den letzten PISA Erhebungen durch die Erfassung von Kontextfa ktoren (Sitzung 12)
und mit Hilfe von Elternfragebögen (Parental Involvement, Sitzung 03) berücksic htigt. Auch im Hinblick auf die
Transparenz (Zugang zu Daten, Beispielaufgaben, Auswahlkriterien), die Rinde rmann (2006) ebenfalls kritisiert,
hat es Verbesserungen gegeben.

Pädagogische Psych. und Entwicklung

Was ist Parental involvement?
Hierbei handelt es sich um das Interesse der Eltern am Schulleben der Kinder, gemeinsame Aktivitäten (Mitta g-
essen, Hausaufgaben) sowie das Engagement der Eltern in schulischen Be langen ( Eltern abend). Eltern dienen
als Rollenmodell für ihre Kinder und beeinflussen deren Wohlbefinden ,Erwartun gen sowie Einstellungen zu Bi l-
dung im Allgemeinen .Relevanz erfährt dieses Thema durch die Zunahme der Doppelverdienerhaushalte. Diese
Punkte wurden bei PISA 2015 mit einem Elternfragebogen erhoben.

Pädagogische Psych. und Entwicklung

Exkurs Handlungskontrolle Exekutive Funktionen/Kontrolle
Subsummierung solcher Funktionen, die es dem
Menschen erlauben, selbstständig, absichtlich und
zielstrebig Handlungen auszuführen (Lezak , 1995)

•Teilbereiche (Smith Jonides , 1999)
–Aufmerksamkeitssteuerung und Inhibition
–Ablauforganisation / Aufgaben -Management
–Planen / Planung
–Überwachung
–Kodierung

•Paradigmen:
–Aufgabenwechsel
–Doppelaufgaben
–Stroop
–Wisconsin Card Sorting Test
–Go/ No -Go

Pädagogische Psych. und Entwicklung

Intelligenz und Alter Methodische Schwierigkeiten
•Querschnittliche Befunde:
zeigen Phänomen des
Altersabbaus
•Längsschnittliche Befunde: (jeweils über sieben Jahre)
zeigen unterschiedliche
Verlaufsmuster für fluide und
kristalline Intelligenz

Pädagogische Psych. und Entwicklung

Lebensspannenperspektive SOK -Modell (Baltes & Baltes, 1990)
•Selektion: Auswahl von Funktionsbereichen und
Zielen, auf die sich die zu jedem Zeitpunkt
begrenzten Ressourcen konzentrieren
→ ermöglicht Spezialisierung
•Optimierung: dient Produktion von Entwicklungs –
gewinnen; Erwerb, Verfeinerung, Anwendung von
Ressourcen zum Erreichen von Entwicklungszielen
•Kompensation: dient Aufrechterhalten des
Funktionsniveaus bei Verlusten; bezeichnet Erwerb,
Verfeinerung, Anwendung von Ressourcen, die
Verlusten entgegenwirken

Pädagogische Psych. und Entwicklung

Lebensspannenperspektive SOK-Modell
SOK -Modell (Baltes & Baltes, 1990)
•postuliert, dass erfolgreiche Entwicklung
(= maximaler Gewinn bei minimalem Verlust) durch
das Zusammenspiel von 3 Entwicklungsprozessen
entsteht:
–Selektion
–Optimierung
–Kompensation

Pädagogische Psych. und Entwicklung

Neuere Modelle des Alterns
•Aktuelle Forschungsergebnisse und
theoretische Modellbildungen betonen:
–Entwicklung als lebenslangen Prozess
–Altern: multikausal bedingter plastischer Prozess, in
dem es Abbau -und Aufbauprozesse gibt
Lebensspannenperspektive
Entwicklung als Dynamik von Gewinnen und Verlusten

Pädagogische Psych. und Entwicklung

Spätere Adoleszenz Veränderungen der Denkstrukturen •Mittlere und späte Adoleszenz: Postformales Denken : •Schaie : Kognitives Stufenmodell (1977, 1978)
–Kindheit und Adoleszenz: das auf Wissenserwerb gerichtete
Stadium
–Frühes Erwachsenenalter: „ausführendes“ Stadium
Wissen wird im täglichen Leben angewendet.
–Mittleres Erwachsenenalter: Stadium der Verantwortlichkeit
Fortgeschrittenste Form: exekutives (leitendes) Stadium
–Spätes Erwachsenenalter: reintegratives Stadium
Untersuchen und integrieren der eigenen Interessen

Pädagogische Psych. und Entwicklung

Repräsentation von prozeduralem Wissen Erwerb von Fertigkeiten Prozeduralisierung
Überführungsprozess:
deklaratives →
prozedurales Wissen
Prozeduralisierung (über die 3 Phasen)
Bsp.: Entwicklung geometrischer Fachkenntnisse
Anderson (1982)
Kongruenzsätze für Dreiecke
•SSS: Zwei Dreiecke sind kongruent, wenn die drei
Seiten des einen Dreiecks mit den zugehörigen Seiten
des anderen Dreiecks übereinstimmen.
•SWS: Zwei Dreiecke sind kongruent, wenn sie in zwei
Seiten und dem von diesen Seiten eingeschlossenen
Winkel übereinstimmen.

Pädagogische Psych. und Entwicklung

Theorien der moralischen Entwicklung Kritik an Kohlbergs Theorie der Moralentwicklung
•Stufeneinteilung der 5. & 6. Stufe (wird kaum von
jemanden erreicht Unterteilung sinnvoll?)
•Stark kulturabhängig (gültig v.a. für westliche Kulturen)
•Möglicher Geschlechter -“Bias“ (Gilligan, 1982)
•Geringe Korrelation zwischen moralischem Urteil und
moralischem Handeln
–Pragmatische Sichtweise: moralisches Urteil als
praktisches Werkzeug, um Ziele zu erreichen

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3. VL: Entwicklungspsych.: Die körperliche und soziale Entwicklung von Kleinkindern

1. VL: Testtheorie: Itemkonstruktion

2. Rhetorik: Kommunikation

4. VL: Entwicklung des Denkens nach Piagets

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