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Lernmaterialien für Motivation und Emotion an der RWTH Aachen

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Gegenstand der Motivationspsychologie?

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TESTE DEIN WISSEN

Gegenstand der Motivationspsychologie

- Gesamtheit der Prozesse, die zielgerichtetes Verhalten auslösen und aufrechterhalten

--> Achtung: Reflexe und bedürfnisgesteuertes Verhalten gehören nicht dazu

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TESTE DEIN WISSEN

Grenzen Sie die Begriffe Ziel und Wunsch voneinander ab

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Wunsch

- kognitive Repräsentation erwünschter Zustände


Ziel

- kognitive Repräsentation erwünschter Zustände, einschließlich dem Entschluss zum Handeln, um den angestrebten Zielstand aktiv herbeizuführen

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Beschreiben Sie die Bindungstypen, die von Ainsworth und Kollegen (1978) vorgeschlagen wurden.

Welche Ursachen postulieren die Autoren für die Ausbildung der Bindungstypen?

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4 Bindungstypen nach Ainsworth et al. (1978)

(1) sicher

(2) unsicher-vermeidend

(3) unsicher-ambivalent

(4) desorganisiert


Ursachen

- frühe Lernerfahrungen: wie reagiert Mutter auf nonverbale Signale des Kindes

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Nennen Sie die Machtquellen nach French und Raven (1959).

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Machtquellen 

(1) Belohnungs- und Bestrafungsmacht

(2) legitimierte Macht

(3) Vorbildmacht

(4) Expertenmacht

(5) Informationsmacht

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie die Beschreibungsmerkmale zielgerichteten Verhaltens anhand von Beispielen (jeweils ein Beispiel pro Merkmal).

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Verhaltensausrichtung

- Wahl zwischen verschiedenen Handlungsalternativen

- Beispiel: im Bett bleiben oder zur Vorlesung gehen


Persistenz

- Ausdauer; Handeln bleibt auf Zielkurs auch beim Auftreten von Unterbrechungen, Schwierigkeiten und Ablenkungen

- Beispiel: 2 Wochen krank und deshalb nicht in der Lage Sport zu machen, nach 2 Wochen aber wieder Sport treiben


Verhaltensintensität

- Handeln bleibt auf Zielkurs trotz Anstrengungs- und Konzentrationsbedarf

- Beispiel: Lernen trotz lauter Musik der Nachbarn, mehr Anstrengung, um ans Ziel zu kommen

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Beschreiben Sie die Merkmale und Bedingungen des Flow-Erlebens.

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TESTE DEIN WISSEN

Merkmale des Flow-Erlebens

- tiefes Involviertsein in eine Handlung

- Verschmelzung von Handlung und Bewusstsein

- Gefühl von Kontrolle

- verzerrte Zeitwahrnehmung


Bedingungen des Flow-Erlebens

- Wahrnehmung, dass die Anforderungen der Aufgabe zu den eigenen Fähigkeiten passen

- klare Zielsetzung

- unmittelbares Feedback zur Handlungsausführung

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Erläutern Sie das Konzept der psychischen Energie von Freud.

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Konzept der psychischen Energie

- Triebe richten das Verhalten auf Objekte, die diese Triebe befriedigen

--> Aufsuchen und Nachdenken über Objekte, die sich für Triebreduktion eignen

-  Ausrichtung auf Triebbefriedigungsobjekte bindet psychische Energie, die solange für andere psychische Prozesse nicht zur Verfügung steht, bis das Bedürfnis befriedigt ist

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Wie wird das Anreizkonzept in der Triebtheorie definiert? Erläutern Sie bitte auch, warum die Verhaltensformel der Triebtheorie um das Anreizkonzept erweitert wurde.

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Anreizkonzept: Anreizmotivation

- situative Anreize, liegen in der Umwelt

- ziehen das Individuum an und lösen das Verhalten aus


Erweiterung der Verhaltensformel

V Verhaltenstendenz = G Gewohnheit x T Trieb x A Anreiz

--> Verhalten wird gezeigt, auch wenn wenig Trieb oder Gewohnheit vorhanden ist, da der Anreiz sehr groß ist

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Erläutern Sie das Konstrukt des energischen Willensaktes und erläutern Sie, wann der energische Willensakt relevant wird.

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Energischer Willensakt

- erhöht die Determination bei Schwierigkeiten

- ist durch zwei Momente gekennzeichnet:

(1) gegenständlicher Moment: mentale Verknüpfung zwischen vorgenommener Handlung und der zur Ausführung geeigneten Situation (d.h. der Person steht die Gelegenheit anschaulich vor den Augen)

(2) aktueller Moment: Bildung einer Selbstverpflichtung und Zielbindung („Ich will wirklich, komme, was da wolle!“) 

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Definieren Sie den Begriff Attribution. Welche Funktion haben Attributionen?

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Attribution

- subjektive Ursachenzuschreibungen für Ereignisse, die die Kontrolle und Orientierung in der Umwelt erlauben

- Funktion: wichtig, um eine komplexe Folge von Ereignissen in eine Ordnung zu bringen, um sich an diese anzupassen und entsprechend zu handeln

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Definieren Sie das Konstrukt Machtmotiv.

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Machtmotivation

- Neigung, Befriedigung aus der physischen, mentalen oder emotionalen Einflussnahme auf andere zu ziehen

- führt zu einem Gefühl der Stärke und Überlegenheit

- kann durch verschiedene Quellen befriedigt werden

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Definieren Sie das Konstrukt Volition.  

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Volition

- Abwägen, wann und wie man handeln sollte, um das Ziel zu erreichen

- also alles, was wir anstellen, um unser Ziel zu erreichen

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Q:

Was ist der Gegenstand der Motivationspsychologie?

A:

Gegenstand der Motivationspsychologie

- Gesamtheit der Prozesse, die zielgerichtetes Verhalten auslösen und aufrechterhalten

--> Achtung: Reflexe und bedürfnisgesteuertes Verhalten gehören nicht dazu

Q:

Grenzen Sie die Begriffe Ziel und Wunsch voneinander ab

A:

Wunsch

- kognitive Repräsentation erwünschter Zustände


Ziel

- kognitive Repräsentation erwünschter Zustände, einschließlich dem Entschluss zum Handeln, um den angestrebten Zielstand aktiv herbeizuführen

Q:

Beschreiben Sie die Bindungstypen, die von Ainsworth und Kollegen (1978) vorgeschlagen wurden.

Welche Ursachen postulieren die Autoren für die Ausbildung der Bindungstypen?

A:

4 Bindungstypen nach Ainsworth et al. (1978)

(1) sicher

(2) unsicher-vermeidend

(3) unsicher-ambivalent

(4) desorganisiert


Ursachen

- frühe Lernerfahrungen: wie reagiert Mutter auf nonverbale Signale des Kindes

Q:

Nennen Sie die Machtquellen nach French und Raven (1959).

A:

Machtquellen 

(1) Belohnungs- und Bestrafungsmacht

(2) legitimierte Macht

(3) Vorbildmacht

(4) Expertenmacht

(5) Informationsmacht

Q:

Erläutern Sie die Beschreibungsmerkmale zielgerichteten Verhaltens anhand von Beispielen (jeweils ein Beispiel pro Merkmal).

A:

Verhaltensausrichtung

- Wahl zwischen verschiedenen Handlungsalternativen

- Beispiel: im Bett bleiben oder zur Vorlesung gehen


Persistenz

- Ausdauer; Handeln bleibt auf Zielkurs auch beim Auftreten von Unterbrechungen, Schwierigkeiten und Ablenkungen

- Beispiel: 2 Wochen krank und deshalb nicht in der Lage Sport zu machen, nach 2 Wochen aber wieder Sport treiben


Verhaltensintensität

- Handeln bleibt auf Zielkurs trotz Anstrengungs- und Konzentrationsbedarf

- Beispiel: Lernen trotz lauter Musik der Nachbarn, mehr Anstrengung, um ans Ziel zu kommen

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Q:

Beschreiben Sie die Merkmale und Bedingungen des Flow-Erlebens.

A:

Merkmale des Flow-Erlebens

- tiefes Involviertsein in eine Handlung

- Verschmelzung von Handlung und Bewusstsein

- Gefühl von Kontrolle

- verzerrte Zeitwahrnehmung


Bedingungen des Flow-Erlebens

- Wahrnehmung, dass die Anforderungen der Aufgabe zu den eigenen Fähigkeiten passen

- klare Zielsetzung

- unmittelbares Feedback zur Handlungsausführung

Q:

Erläutern Sie das Konzept der psychischen Energie von Freud.

A:

Konzept der psychischen Energie

- Triebe richten das Verhalten auf Objekte, die diese Triebe befriedigen

--> Aufsuchen und Nachdenken über Objekte, die sich für Triebreduktion eignen

-  Ausrichtung auf Triebbefriedigungsobjekte bindet psychische Energie, die solange für andere psychische Prozesse nicht zur Verfügung steht, bis das Bedürfnis befriedigt ist

Q:

Wie wird das Anreizkonzept in der Triebtheorie definiert? Erläutern Sie bitte auch, warum die Verhaltensformel der Triebtheorie um das Anreizkonzept erweitert wurde.

A:

Anreizkonzept: Anreizmotivation

- situative Anreize, liegen in der Umwelt

- ziehen das Individuum an und lösen das Verhalten aus


Erweiterung der Verhaltensformel

V Verhaltenstendenz = G Gewohnheit x T Trieb x A Anreiz

--> Verhalten wird gezeigt, auch wenn wenig Trieb oder Gewohnheit vorhanden ist, da der Anreiz sehr groß ist

Q:

Erläutern Sie das Konstrukt des energischen Willensaktes und erläutern Sie, wann der energische Willensakt relevant wird.

A:

Energischer Willensakt

- erhöht die Determination bei Schwierigkeiten

- ist durch zwei Momente gekennzeichnet:

(1) gegenständlicher Moment: mentale Verknüpfung zwischen vorgenommener Handlung und der zur Ausführung geeigneten Situation (d.h. der Person steht die Gelegenheit anschaulich vor den Augen)

(2) aktueller Moment: Bildung einer Selbstverpflichtung und Zielbindung („Ich will wirklich, komme, was da wolle!“) 

Q:

Definieren Sie den Begriff Attribution. Welche Funktion haben Attributionen?

A:

Attribution

- subjektive Ursachenzuschreibungen für Ereignisse, die die Kontrolle und Orientierung in der Umwelt erlauben

- Funktion: wichtig, um eine komplexe Folge von Ereignissen in eine Ordnung zu bringen, um sich an diese anzupassen und entsprechend zu handeln

Q:

Definieren Sie das Konstrukt Machtmotiv.

A:

Machtmotivation

- Neigung, Befriedigung aus der physischen, mentalen oder emotionalen Einflussnahme auf andere zu ziehen

- führt zu einem Gefühl der Stärke und Überlegenheit

- kann durch verschiedene Quellen befriedigt werden

Q:

Definieren Sie das Konstrukt Volition.  

A:

Volition

- Abwägen, wann und wie man handeln sollte, um das Ziel zu erreichen

- also alles, was wir anstellen, um unser Ziel zu erreichen

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