Kommunikative Usability an der RWTH Aachen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Kommunikative Usability an der RWTH Aachen

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit.

Normenreihe: (DIN EN ISO 9241-11)

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TESTE DEIN WISSEN
  • Effektivität: Genauigkeit mit der ein Ziel erreicht werden kann
  • Effizienz: Relation von Aufwand, Genauigkeit und Vollständigkeit
  • Zufriedenstellung: subjektive Kriterien --> Ausmaß, in dem ein System effektiv, effizient und zufriedenstellend genutzt werden kann


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Wie werden Heuristiken entwickelt?

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TESTE DEIN WISSEN

Setzt die Modellierung des Bewertungsgegenstandes voraus

 

Phase 1: Kommunikat einordnen 

Phase 2: Kommunikat erfassen/beschreiben/abbilden

Phase 3: Entwicklung und Testung der Heuristik

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Was sind Lesbarkeitsformeln ?

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  • Messbarkeit der Lesegeschwindigkeit (z.B Satzlänge, Wortschwierigkeit)
  • Flash Reading Ease, Abstraktheitsindex, Verständlichkeitsindex
  • Deutsch und Englisch unterschiedlich, da Deutsch einen sehr differenzierten Wortschatz hat (Englisch viele einsilbige Worte)
  • Vorteile: textsortenbezogen, erhebbare Größen
  • Nachteile rein quantitativ, ignorieren Struktur und individuelle Größen
    • misst Lesbarkeit, nicht Verständnis

 

=> text-orientierter Ansatz

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Was besagt das Sechs-Felder-Modell (Sauer)?

--> gehört zu Aufgabenmodell von Sauer

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  • Inhalt und Form spielen Hand in Hand

 

Formbezogen (Textbild) = materiell

  • Zugänglichkeit (global): anhand des Textbildes auf Inhalt schließen
  • Überschaubarkeit (mittel): z.B Sequenzierungsindikatoren wie Aufzählungszeichen
  • Leserlichkeit (lokal)

 

Inhaltsbezogen (Textinhalt) = kognitiv

  • Nachvollziehbarkeit (global): Gesamttext und mentale Voraussetzungen des Lesers
  • Gestaffeltheit (mittel): Abschnitte, Kapitel, inhaltliche Gliederung
  • Verstehbarkeit (lokal): kognitive Verarbeitbarkeit von lokalen Einheiten
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Nenne Gemeinsamkeiten & Unterschiede  bzgl.

Hamburger Ansatz & Groeben/Christmann.

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Gleich:

Verbindung sprachlich-stilistischer und kognitiv-inhaltlicher Dimensionen (und dazugehörige Textmerkmale)

 

Verschieden:

Hamburger Ansatz: von Textmerkmalen zu Dimensionen der Verständlichkeit

Groeben/Christmann: von Theorien des Verstehens (Verarbeitens) zu Dimensionen von Textverständlichkeit und ihnen zugeordneten Textmerkmalen

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Wie wird Kommunikative Usability von Jakobs definiert?

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  • Ausmaß, in dem das Artefakt den Adressaten kommunikativ beim Lösen von Nutzungsaufgaben unterstützt
  • bewertet die kommunikative Qualität der Gestaltung von Inhalten, Oberflächen und ergänzender Anteile
  • orientiert sich an übergeordneten Interessen, die die Nutzung des Artefakts motivieren
  • fokussiert sprachliche Anteile als konstitutive Mittel der Sinngestaltung und Sprache als wesentliche, wenn nicht entscheidene Modalität in der Interaktion zwischen Mensch und Maschine
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Was besagt das 

Logogen Grundmodell 

(Lesser & Molrov, 1993) ?

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  • multimodales Modell der Sprachverarbeitung auf der Wortebene
  • Verarbeitung auf Flussrouten
  • auditives + visuelles Eingangslexikon
  • phonologisches + orthografisches Ausgangslexikon
  • aus Linien Buchstaben machen, visuell mit Lexikon abgleichen, Wortform einer Bedeutung zuordnen
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Was ist Sprachökonomie & Relevanzannahme ?

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  • Sprachökonomie: Sage etwas nur so explizit wie nötig
  • Relevanzannahme: jede Aussage besitzt insofern Relevanz, als sie Wissen erweitert, verändert oder verstärkt
    • jede Äußerung muss an bestehendes Wissen angeschlossen werden

-->

Thema-Rhema-Gliederung

  • Thema = Anknüpfung an bestehendes Wissen
  • Rhema = Modifikation des Wissens
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Was besagt der Hamburger Ansatz (Langer, Schulz von Thun, Tausch, 1975) ?

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  • Experten beurteilen Qualität von Texten anhand der Dimensionen:
    • Einfachheit: Wortwahl, Satzbau, sprachl. Formulierung
    • Gliederung + Ordnung: innere Ordnung, äußere Gliederung
    • Kürze + Prägnanz: angemessenes Verhältnis zwischen Länge und Informationsziel
    • anregende Zusätze: Zutaten, die Interesse, Anteilnahme etc hervorrufen (z.B. wörtl. Rede, rhetorische Fragen)

 

=> kognitiv-orientierer Ansatz

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Was besagt der Tübinger Ansatz (Ballstaedt, 1981, 1997) ?

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  • Lernprozesse unterstützen durch Textgestaltung
  • Gestaltungsmittel Lernziele: vorab formulierte "Leitsterne" für folgende Textverarbeitung
  • Advance Organizer: worum geht es im nächsten Abschnitt?
  • Sequenzierung: möglichst wenig Umstrukturierungsprozeduren nötig
    • sequentiell: Abfolge nach Prinzip
    • hierarchisch: nach Wichtigkeit
    • Sachstrukturen
    • didaktische Prinzipien

 

=> kognitiv-orientierter Ansatz

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Wie unterscheiden sich

Textverstehen & Textverständlichkeit ?

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TESTE DEIN WISSEN

Textverstehen = Prozess

-> intentionsbezogene Verarbeitung eines Textes

 

Textverständlichkeit = Produkteigenschaft

-> Eigenschaftszuschreibung (jemand bewertet/bezeichnet/erfährt etwas als verständlich)

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Wie sind Content, Interface & ergänzende Elemente definiert?

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TESTE DEIN WISSEN

Content:

Darstellung und Aufbereitung von Themen/Inhalten

Interface:

Operationale Systemaneignung (Bedienung/Bewegung im System)

Ergänzende Elemente:

Unterstützung von Bedienwissen (Hilfe, Tutorials...)

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  • 175689 Karteikarten
  • 4158 Studierende
  • 315 Lernmaterialien

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Q:

Nenne Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit.

Normenreihe: (DIN EN ISO 9241-11)

A:
  • Effektivität: Genauigkeit mit der ein Ziel erreicht werden kann
  • Effizienz: Relation von Aufwand, Genauigkeit und Vollständigkeit
  • Zufriedenstellung: subjektive Kriterien --> Ausmaß, in dem ein System effektiv, effizient und zufriedenstellend genutzt werden kann


Q:

Wie werden Heuristiken entwickelt?

A:

Setzt die Modellierung des Bewertungsgegenstandes voraus

 

Phase 1: Kommunikat einordnen 

Phase 2: Kommunikat erfassen/beschreiben/abbilden

Phase 3: Entwicklung und Testung der Heuristik

Q:

Was sind Lesbarkeitsformeln ?

A:
  • Messbarkeit der Lesegeschwindigkeit (z.B Satzlänge, Wortschwierigkeit)
  • Flash Reading Ease, Abstraktheitsindex, Verständlichkeitsindex
  • Deutsch und Englisch unterschiedlich, da Deutsch einen sehr differenzierten Wortschatz hat (Englisch viele einsilbige Worte)
  • Vorteile: textsortenbezogen, erhebbare Größen
  • Nachteile rein quantitativ, ignorieren Struktur und individuelle Größen
    • misst Lesbarkeit, nicht Verständnis

 

=> text-orientierter Ansatz

Q:

Was besagt das Sechs-Felder-Modell (Sauer)?

--> gehört zu Aufgabenmodell von Sauer

A:
  • Inhalt und Form spielen Hand in Hand

 

Formbezogen (Textbild) = materiell

  • Zugänglichkeit (global): anhand des Textbildes auf Inhalt schließen
  • Überschaubarkeit (mittel): z.B Sequenzierungsindikatoren wie Aufzählungszeichen
  • Leserlichkeit (lokal)

 

Inhaltsbezogen (Textinhalt) = kognitiv

  • Nachvollziehbarkeit (global): Gesamttext und mentale Voraussetzungen des Lesers
  • Gestaffeltheit (mittel): Abschnitte, Kapitel, inhaltliche Gliederung
  • Verstehbarkeit (lokal): kognitive Verarbeitbarkeit von lokalen Einheiten
Q:

Nenne Gemeinsamkeiten & Unterschiede  bzgl.

Hamburger Ansatz & Groeben/Christmann.

A:

Gleich:

Verbindung sprachlich-stilistischer und kognitiv-inhaltlicher Dimensionen (und dazugehörige Textmerkmale)

 

Verschieden:

Hamburger Ansatz: von Textmerkmalen zu Dimensionen der Verständlichkeit

Groeben/Christmann: von Theorien des Verstehens (Verarbeitens) zu Dimensionen von Textverständlichkeit und ihnen zugeordneten Textmerkmalen

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Q:

Wie wird Kommunikative Usability von Jakobs definiert?

A:
  • Ausmaß, in dem das Artefakt den Adressaten kommunikativ beim Lösen von Nutzungsaufgaben unterstützt
  • bewertet die kommunikative Qualität der Gestaltung von Inhalten, Oberflächen und ergänzender Anteile
  • orientiert sich an übergeordneten Interessen, die die Nutzung des Artefakts motivieren
  • fokussiert sprachliche Anteile als konstitutive Mittel der Sinngestaltung und Sprache als wesentliche, wenn nicht entscheidene Modalität in der Interaktion zwischen Mensch und Maschine
Q:

Was besagt das 

Logogen Grundmodell 

(Lesser & Molrov, 1993) ?

A:
  • multimodales Modell der Sprachverarbeitung auf der Wortebene
  • Verarbeitung auf Flussrouten
  • auditives + visuelles Eingangslexikon
  • phonologisches + orthografisches Ausgangslexikon
  • aus Linien Buchstaben machen, visuell mit Lexikon abgleichen, Wortform einer Bedeutung zuordnen
Q:

Was ist Sprachökonomie & Relevanzannahme ?

A:
  • Sprachökonomie: Sage etwas nur so explizit wie nötig
  • Relevanzannahme: jede Aussage besitzt insofern Relevanz, als sie Wissen erweitert, verändert oder verstärkt
    • jede Äußerung muss an bestehendes Wissen angeschlossen werden

-->

Thema-Rhema-Gliederung

  • Thema = Anknüpfung an bestehendes Wissen
  • Rhema = Modifikation des Wissens
Q:

Was besagt der Hamburger Ansatz (Langer, Schulz von Thun, Tausch, 1975) ?

A:
  • Experten beurteilen Qualität von Texten anhand der Dimensionen:
    • Einfachheit: Wortwahl, Satzbau, sprachl. Formulierung
    • Gliederung + Ordnung: innere Ordnung, äußere Gliederung
    • Kürze + Prägnanz: angemessenes Verhältnis zwischen Länge und Informationsziel
    • anregende Zusätze: Zutaten, die Interesse, Anteilnahme etc hervorrufen (z.B. wörtl. Rede, rhetorische Fragen)

 

=> kognitiv-orientierer Ansatz

Q:

Was besagt der Tübinger Ansatz (Ballstaedt, 1981, 1997) ?

A:
  • Lernprozesse unterstützen durch Textgestaltung
  • Gestaltungsmittel Lernziele: vorab formulierte "Leitsterne" für folgende Textverarbeitung
  • Advance Organizer: worum geht es im nächsten Abschnitt?
  • Sequenzierung: möglichst wenig Umstrukturierungsprozeduren nötig
    • sequentiell: Abfolge nach Prinzip
    • hierarchisch: nach Wichtigkeit
    • Sachstrukturen
    • didaktische Prinzipien

 

=> kognitiv-orientierter Ansatz

Q:

Wie unterscheiden sich

Textverstehen & Textverständlichkeit ?

A:

Textverstehen = Prozess

-> intentionsbezogene Verarbeitung eines Textes

 

Textverständlichkeit = Produkteigenschaft

-> Eigenschaftszuschreibung (jemand bewertet/bezeichnet/erfährt etwas als verständlich)

Q:

Wie sind Content, Interface & ergänzende Elemente definiert?

A:

Content:

Darstellung und Aufbereitung von Themen/Inhalten

Interface:

Operationale Systemaneignung (Bedienung/Bewegung im System)

Ergänzende Elemente:

Unterstützung von Bedienwissen (Hilfe, Tutorials...)

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