Intelligenz und Leistung an der RWTH Aachen

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Was ist Intelligenz?

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Relevanz von Intelligenz

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Korrelate der allgemeinen Intelligenz

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Francis Galton

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William Stern (1871-1938)

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Army Alpha

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Faktorenanalyse

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Ordnung von verschiedenen Arten von Intelligenztheorien

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Leistungsvarianz einer Aufgabe

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Wie misst man g am besten? 

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Law of diminishing returns - Die Begabungsdifferenzierungshypothese

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Intelligenz und Leistung

Was ist Intelligenz?

Arbeitsdefinition: Intelligenz ist

  • …ein theoretisches Konstrukt
  • …eine Disposition (ein Personenmerkmal)
  • …eine sehr allgemeine geistige Kapazität
  • …die Fähigkeit unsere Umwelt zu verstehen, „zu kapieren“, herauszufinden was zu tun ist
  • kein reines Bücherwissen/ Spezialbegabung/ Testerfahrung

Intelligenz und Leistung

Relevanz von Intelligenz

Intelligenz als psychologisches Konstrukt

  • Kein anderes Konstrukt ist so häufig, intensiv und kontinuierlich beforscht in der Psychologie
  • Gut messbar
  • Intelligenz hängt hoch positiv und vielfältiger als jedes andere Merkmal mit einer Vielzahl externer Kriterien zusammen – von der Wiege (Erfolg im Kindergarten) bis zur Bahre (Langlebigkeit)

Intelligenz und Leistung

Korrelate der allgemeinen Intelligenz

  • Fähigkeiten: Analytischer Stil, herausragende Leistung, Gedächtnis, Reaktionszeit, Lesen
  • Interessen: Breite/Tiefe des Interesses, Sportliches Engagement, (Ehe-)Partner
  • Moral: Delinquenz (-), Werte, Rassistische Vorurteile (-), Punkte in Lügenskala (-)
  • Beruf: Einkommen, militärischer Dienstgrad, beruflicher Status, SöS (Sozialökonomischer Staat: Bildungsgrad der Eltern/eigener, Einkommen, beruflicher Status)
  • Wahrnehmung: Kurzsichtigkeit, Fähigkeit, kurzzeitig dargebotene Reize wahrzunehmen
  • Gesundheit: Ernährungsgewohnheiten, Fettleibigkeit (-), Größe, Säuglingssterblichkeit (-), Langlebigkeit
  • Kreativität und Kunst: Kunsthandwerk, Musikalität
  • Sonstiges: Unfallneigung (-), motorische Fertigkeiten, Sprechgeschwindigkeit

-> Allgemeine Intelligenz ist ein gesellschaftlich relevantes Merkmal

Intelligenz und Leistung

Francis Galton

Francis Galton: Hereditary Genius

  • Naturforscher
  • Variationen im menschlichen Verhalten
  • Hypothese: Intelligenz wird vererbt.
  • Direkte Messung von Intelligenz: Eingehende Sinnesinformationen adäquat handhaben
    1. Unterscheiden zwischen Hitze und Kälte
    2. Reaktionszeiten
    3. Seh- und Hörvermögen
    4. Farbdiskriminationsleistung
    5. Körperkraft
  • wollte zeigen, dass sich Menschen hinsichtlich ihrer Intelligenz unterscheiden

-> erste Versuche der Messung von Intelligenz

Intelligenz und Leistung

William Stern (1871-1938)

William Stern (1871-1938) und der IQ

  • Erkannte, dass Kinder, die hinter ihrem Lebensalter zurückblieben, wenn sie älter wurden proportional ähnlich weit zurück lagen
  • Konzept des Intelligenzquotienten IQ = (Geistiges Alter : Lebensalter) x 100
  • IQ-Wert von 100 = altersangemessene Entwicklung

-> Erlaubt Vergleich über Altersgruppen hinweg

-> Konstanz des individuellen IQs

-> Kritik: bei Älteren wird Nenner größer, aber Zähler bleibt konstant, Unterschiedliche Standardabweichung in Altersgruppen

Intelligenz und Leistung

Army Alpha

Army Alpha

  • 1917: Kriegseintritt der USA
  • Beurteilung der Intelligenz der Rekruten -> angemessene Aufgaben zuweisen
  • Entwicklung eines Testverfahrens für Gruppentestungen
  • Diverse Kognitive Fähigkeiten, Zeitvorgabe
  • Entwicklung des Army Beta Tests: analphabetische Gruppen (symbolische und geometrische Aufgaben)
  • Gesamtpunktzahl als Grundlage für Kategorisierung
  • Riesige Stichprobe (bis Ende des WW1 1,25 Millionen Personen)

-> Einführung von Gruppentestungen

-> Berücksichtigung kulturspezifischer Aspekte

-> Einführung der Zeitbegrenzung

Intelligenz und Leistung

Faktorenanalyse

Historisches 

  • Entwickelt durch Charles Spearman (1904) für Auswertung von Intelligenztests
  • Analyse mit mehreren Faktoren durch Garnett → popularisiert durch Louis Leon Thurstone in den 1940er Jahren

->Entwicklung von Statistischen Methoden und Intelligenztheorien gehen Hand in Hand


Exploratorische Faktorenanalyse: Vorgehen 

  • Varianz der Variablen durch unbeobachtete Faktoren erklären
    • Jeder neue Faktor so viel wie möglich, jeder neue nur noch nicht erklärte Varianz
    • wenn so viele Faktoren wie Variablen im Modell → Varianz vollständig aufgeklärt
  • Faktorenextraktion (→Datenreduktion)
    • Wie viel Varianz in den Variablen wurde durch den Faktor erklärt
    • Hauptkomponenten (PCA) vs. Hauptachsenanalyse (PAF)
    • Anzahl der Faktoren festlegen: Kaiserkriterium, Scree-Test, Parallelanalyse
  • Rotation der Faktoren
    1. Zunächst auf 1. Faktor die meisten Ladungen usw.
    2. Ziel: Einfachstruktur (wichtig für Interpretierbarkeit)
      • Jeder Faktor sollte einige Variablen mit hohen Ladungen aufweisen
      • Jede Variable sollte nur auf einem Faktor eine hohe Ladung (Primärladung), auf den anderen Faktoren dagegen nur geringe Ladungen (Sekundärladungen) aufweisen
    3. Orthogonal (Varimax) vs. Oblique (Promax oder direct oblimin) rotieren 
  • Inhaltliche Interpretation der Faktoren

-> Unterschiedliche methodische Entscheidungen führen zu unterschiedlichen Ergebnissen 

Intelligenz und Leistung

Ordnung von verschiedenen Arten von Intelligenztheorien

Ein Ordnungsversuch

  • a priori Modelle
    1. Geisteswissenschaftlich-konzeptuelle Überlegungen als Grundlage
    2. „vor-empirisch“: keine systematische Erprobung oder Operationalisierungen
      • z.B. Gardners Multiple Intelligenzen
  • a posteriori Modelle
    1. Kontrollierte erfahrungswissenschaftliche Erhebungen als Basis
    2. Interpretation aber geisteswissenschaftlich-konzeptuell
      • z.B. Spearman, Thurstone, Cattell, Carroll 
  • Ansätze, die dazwischen liegen
    1. Ausgangspunkt begrifflich-logische Klassifikation intellektueller Fähigkeiten
    2. Anschließend empirische Untersuchung und Operationalisierung in Testverfahren
      • z.B. Jäger, (Guilford)

Intelligenz und Leistung

Leistungsvarianz einer Aufgabe

  • g-Anteil
  • Aufgabenspezifischer Teil s
  • systematische Komponenten, z.B. Aufgabenblatt 3 fehlt bei allen
  • Unsystematische Anteile (Messfehler), z.B. eine Person überblättert Aufgabenblatt 3

-> Jede Intelligenzleistung korreliert unterschiedlich hoch mit g

-> Je mehr spezifische Anteile und je mehr unsystematische Anteile eine Leistung bedingen, desto geringer sind die Interkorrelationen!

Intelligenz und Leistung

Wie misst man g am besten? 

  • Ziel: s minimieren
  • möglichst viele verschiedene Inhalte und Anforderungen
  • Hauptkomponentenanalyse bei sehr breiten Datensätzen (mit kognitiven Leistungsdaten)
    1. Die erste unrotierte Hauptkomponente klärt 35- 50% der Varianz auf → g
  • Indifferenz der Indikatoren
    1. Robustheit von g gegenüber verschiedenen Analysemethoden
    2. Allgemeine Intelligenz g wird mit unterschiedlichen Tests/Analysemethoden immer gefunden

Intelligenz und Leistung

Law of diminishing returns - Die Begabungsdifferenzierungshypothese

  • g wurde an verschiedenen Stichproben untersucht
    • Bei durchschnittlich begabten Kindern ist die Interkorrelation von Intelligenztests geringer als bei Kindern mit einer Lernbehinderung
  • Mit steigender Begabung verliert der g-Faktor etwas an Bedeutung zugunsten von spezifischeren Faktoren 
  • Metaanalyse von Te Nijenhuis & Hartmann (2006)
    1. 40 unabhängige Studien zur law of diminishing returns
    2. 60% stützen die Differenzierungshypothese
    3. Alter könnte eine moderierende Rolle spielen → Strukturstabilität 

Intelligenz und Leistung

Ausgangspunkt

Ausgangspunkt

  • Spearmans Generalfaktortheorie wurde früh kritisiert
  • 1927: Thurstone veröffentlicht alternative Vorstellung von Intelligenz
  • Thurstone ließ 250 Studenten 56 verschiedene Leistungstests bearbeiten (viel und heterogenes Aufgabenmaterial)
  • Analyse der Ergebnisse mit tetrachorischen Korrelationen und Faktorenanalyse
  • Annahmen über Art und Anzahl der Faktoren intellektueller Leistungsfähigkeiten
  • Mehrere relativ unabhängige Gruppenfaktoren der Intelligenz

-> Primary Mental Abilities

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