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Lernmaterialien für Industriegeographie an der RWTH Aachen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Industriegeographie Kurs an der RWTH Aachen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Welche Arten der Nähe gibt es?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Räumliche Nähe (=physische Nähe)
  • Kulturelle/institutionelle Nähe (gemeinsame Werte, Traditionen)
  • Organisatorische Nähe (Integration ferner Einheiten in den Organisationszusammenhang)
  • Virtuelle Nähe (durch IuK-Technologie)
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Erläutern Sie den Zyklus der Rohstoff-und Raumnutzung.

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Lagerstätte —> Abbau —> Aufbereitung/Anreicherung —> Einsatz —> Rekultivierung —> "Flächenrecycling" —> Bergbaufolgelandschaft

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TESTE DEIN WISSEN

Definieren Sie "Distanz".

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TESTE DEIN WISSEN
  • Physische Distanz (z.B. Km-Entfernung)
  • Ökonomische Distanz (Transportkosten oder -Zeit)
  • Soziale Distanz (Ungleichheit zwischen Gruppen, z.B. Qualifikation, Bildung)

    Industrieräumliche Strukturen und Prozesse werden u.a. von Kosten der Distanz- und Raumüberwindung determiniert.
    Je näher wirtschaftliche Akteure zueinander lokalisiert sind, desto intensiver die Interaktion.
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Wie wird "Handwerk" definiert?

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Wirtschaftszweig mit gewerblicher Produktion und Dienstleistung.
Charakterisiert durch

  • Kleinere Betriebsgröße und traditionelle, meist handwerkliche Produktionsweisen (jedoch zunehmender Technologieeinsatz)
  • Mitarbeit des Betriebsinhabers mit selbstständiger Führung
  • Auf lokalen Bedarf, Einzelfertigung oder individuelle Dienstleistung orientiert
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Erläutern Sie das spezifische Muster der internationalen Arbeitsteilung (Logik der Wertschöpfungskette und "globalisierten" Produkten).

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In höher entwickelten Ländern hoher Bedarf an

  • Hochqualifizierte Arbeitskräfte 
  • Kommunikation in entwickelten Agglomerationen 
  • Nähe zu hochrangigen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen
  • z.B. Management/Verwaltung, Forschung und Entwicklung, 'intelligente Produktion'

In geringer entwickelten Ländern hoher Bedarf an
  • Arbeitskräften zu billigen Lohnkosten
  • Günstige sonstige Kosten
  • z.B. Montage, 'weniger intelligente Produktion'

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Welche Rohstoffkategorien gibt es?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Energierohstoffe (als Prozessstoff oder Brennmaterial, z.B. Erdöl, Kohle)
  • Metallerze (Eisen, Nichteisen-Metalle)
  • Salze (Stein- und Kalisalz)
  • Industrieminerale (z.B. Schwerspat, Phosphat)
  • Steine und Erden (z.B. Kalkstein, Kiese, Tone, Sande)
  • Schmucksteine
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Definieren Sie den Begriff "Organisation".

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TESTE DEIN WISSEN
  • System bewusst geplanter und arbeitsteilig koordinierter Handlungen
  • Begrenzte Anzahl von Mitgliedern
  • Klare Grenze gegenüber Umfeld/Umwelt
  • Beispiel: Unternehmen, Bildungseinrichtung, Behörde
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Definieren Sie "Industrie".

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TESTE DEIN WISSEN
  • Gesamtheit aller auf Produktion ausgerichteten Unternehmen
  • Unternehmen Zeichen sich durch hohe Arbeitsteilung, Spezialisierung, kapitalintensive Mechanisierung und effizienzsteigernde Rationalisierung aus
  • Massenproduktion dominiert
  • Überregionaler Absatzmarkt
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Erläutern Sie den dreistufigen Entscheidungsprozess der "kostenoptimalen Standortwahl" nach Alfred Weber (1909).

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1. Transportkostenminimalen Standort ermitteln

  • Auf Grundlage verwendeter Materialien im Produktionsprozess
    A) Ubiquitäten (überall verfügbar, z.B. Luft und Wasser)
    B) Lokalisierte Materialien
    B1) Reingewichtsmaterialien: Transportgewicht in Urzustand und verarbeiteten Zustand gleich (z.B. Edelmetalle)
    B2) Gewichtsverlustmaterialien: Transportgewicht im Urzustand höher als im verarbeiteten Zustand (z.B. Erz, Kohle), d.h. Transportkosten sinken
  • Weber betrachtet dies als zentrale Größe der Standortbestimmung
2. Arbeitskosten berücksichtigen
3. Agglomerationsvorteile miteinbeziehen
  • Definition nach Weber: günstigere Produktion durch Produktion am selben Ort
  • Kosteneinsparung v.a. durch gemeinsame Transportorganisation nahegelegener Betriebe
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Wie wird "Institution" definiert?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Geprägt durch bewusst gestaltete oder ungeplante dauerhafte Muster von sozialer oder ökonomischer Beziehungen
  • Verfahrensweisen durch Regeln, Normen, Gesetze stabilisiert 
  • Formelle Institution (z.B. Wirtschaftskammer)
  • Informelle Institution (Interessengruppen) 
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Definieren Sie "Unternehmen".

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  • Wirtschaftlich-finanzielle und rechtliche Einheit
  • Auf Gewinnerzielung ausgerichtet
  • Mehrere Betriebsstandorte im In-und Ausland
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Wie werden Unternehmensgrößen nach EU-Standard klassifiziert?

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Großunternehmen

  • Ab 250 Beschäftigten
Mittel(stands)unternehmen
  • 50-249 Beschäftigte
Kleinunternehmen
  • 10-49 Beschäftigte
Kleinstunternehmen
  • Unter 10 Beschäftigten
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  • 316 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Industriegeographie Kurs an der RWTH Aachen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Arten der Nähe gibt es?

A:
  • Räumliche Nähe (=physische Nähe)
  • Kulturelle/institutionelle Nähe (gemeinsame Werte, Traditionen)
  • Organisatorische Nähe (Integration ferner Einheiten in den Organisationszusammenhang)
  • Virtuelle Nähe (durch IuK-Technologie)
Q:

Erläutern Sie den Zyklus der Rohstoff-und Raumnutzung.

A:

Lagerstätte —> Abbau —> Aufbereitung/Anreicherung —> Einsatz —> Rekultivierung —> "Flächenrecycling" —> Bergbaufolgelandschaft

Q:

Definieren Sie "Distanz".

A:
  • Physische Distanz (z.B. Km-Entfernung)
  • Ökonomische Distanz (Transportkosten oder -Zeit)
  • Soziale Distanz (Ungleichheit zwischen Gruppen, z.B. Qualifikation, Bildung)

    Industrieräumliche Strukturen und Prozesse werden u.a. von Kosten der Distanz- und Raumüberwindung determiniert.
    Je näher wirtschaftliche Akteure zueinander lokalisiert sind, desto intensiver die Interaktion.
Q:

Wie wird "Handwerk" definiert?

A:

Wirtschaftszweig mit gewerblicher Produktion und Dienstleistung.
Charakterisiert durch

  • Kleinere Betriebsgröße und traditionelle, meist handwerkliche Produktionsweisen (jedoch zunehmender Technologieeinsatz)
  • Mitarbeit des Betriebsinhabers mit selbstständiger Führung
  • Auf lokalen Bedarf, Einzelfertigung oder individuelle Dienstleistung orientiert
Q:

Erläutern Sie das spezifische Muster der internationalen Arbeitsteilung (Logik der Wertschöpfungskette und "globalisierten" Produkten).

A:

In höher entwickelten Ländern hoher Bedarf an

  • Hochqualifizierte Arbeitskräfte 
  • Kommunikation in entwickelten Agglomerationen 
  • Nähe zu hochrangigen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen
  • z.B. Management/Verwaltung, Forschung und Entwicklung, 'intelligente Produktion'

In geringer entwickelten Ländern hoher Bedarf an
  • Arbeitskräften zu billigen Lohnkosten
  • Günstige sonstige Kosten
  • z.B. Montage, 'weniger intelligente Produktion'

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Q:

Welche Rohstoffkategorien gibt es?

A:
  • Energierohstoffe (als Prozessstoff oder Brennmaterial, z.B. Erdöl, Kohle)
  • Metallerze (Eisen, Nichteisen-Metalle)
  • Salze (Stein- und Kalisalz)
  • Industrieminerale (z.B. Schwerspat, Phosphat)
  • Steine und Erden (z.B. Kalkstein, Kiese, Tone, Sande)
  • Schmucksteine
Q:

Definieren Sie den Begriff "Organisation".

A:
  • System bewusst geplanter und arbeitsteilig koordinierter Handlungen
  • Begrenzte Anzahl von Mitgliedern
  • Klare Grenze gegenüber Umfeld/Umwelt
  • Beispiel: Unternehmen, Bildungseinrichtung, Behörde
Q:

Definieren Sie "Industrie".

A:
  • Gesamtheit aller auf Produktion ausgerichteten Unternehmen
  • Unternehmen Zeichen sich durch hohe Arbeitsteilung, Spezialisierung, kapitalintensive Mechanisierung und effizienzsteigernde Rationalisierung aus
  • Massenproduktion dominiert
  • Überregionaler Absatzmarkt
Q:

Erläutern Sie den dreistufigen Entscheidungsprozess der "kostenoptimalen Standortwahl" nach Alfred Weber (1909).

A:

1. Transportkostenminimalen Standort ermitteln

  • Auf Grundlage verwendeter Materialien im Produktionsprozess
    A) Ubiquitäten (überall verfügbar, z.B. Luft und Wasser)
    B) Lokalisierte Materialien
    B1) Reingewichtsmaterialien: Transportgewicht in Urzustand und verarbeiteten Zustand gleich (z.B. Edelmetalle)
    B2) Gewichtsverlustmaterialien: Transportgewicht im Urzustand höher als im verarbeiteten Zustand (z.B. Erz, Kohle), d.h. Transportkosten sinken
  • Weber betrachtet dies als zentrale Größe der Standortbestimmung
2. Arbeitskosten berücksichtigen
3. Agglomerationsvorteile miteinbeziehen
  • Definition nach Weber: günstigere Produktion durch Produktion am selben Ort
  • Kosteneinsparung v.a. durch gemeinsame Transportorganisation nahegelegener Betriebe
Q:

Wie wird "Institution" definiert?

A:
  • Geprägt durch bewusst gestaltete oder ungeplante dauerhafte Muster von sozialer oder ökonomischer Beziehungen
  • Verfahrensweisen durch Regeln, Normen, Gesetze stabilisiert 
  • Formelle Institution (z.B. Wirtschaftskammer)
  • Informelle Institution (Interessengruppen) 
Q:

Definieren Sie "Unternehmen".

A:
  • Wirtschaftlich-finanzielle und rechtliche Einheit
  • Auf Gewinnerzielung ausgerichtet
  • Mehrere Betriebsstandorte im In-und Ausland
Q:

Wie werden Unternehmensgrößen nach EU-Standard klassifiziert?

A:

Großunternehmen

  • Ab 250 Beschäftigten
Mittel(stands)unternehmen
  • 50-249 Beschäftigte
Kleinunternehmen
  • 10-49 Beschäftigte
Kleinstunternehmen
  • Unter 10 Beschäftigten
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