Industriegeographie an der RWTH Aachen

Karteikarten und Zusammenfassungen für Industriegeographie im Angewandte Geographie Studiengang an der RWTH Aachen in Aachen

CitySTADT: Aachen

CountryLAND: Deutschland

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Erläutern Sie das „just-in-time“-System.

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Wie wird "Handwerk" definiert?

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Erläutern Sie den dreistufigen Entscheidungsprozess der "kostenoptimalen Standortwahl" nach Alfred Weber (1909).

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Definieren Sie den Begriff "Akteur".

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Erläutern Sie das spezifische Muster der internationalen Arbeitsteilung (Logik der Wertschöpfungskette und "globalisierten" Produkten).

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Woran erkennt man eine ’Altindustrie‘-Region?

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Erläutern Sie typische Strukturen der Produktion in der Automobilindustrie.!

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Wie kann der Integrationsgrad eines Unternehmens gemessen werden?

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Erläutern Sie das „just-in-case“-System.

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Nennen Sie besondere Problembereiche der Umstrukturierung einer ’Altindustrie‘-Region.

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Erläutern Sie die verschiedenen Prinzipien der Diffusion.

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Warum kommt es zu räumlicher Separation verschiedener Produktionsschritte?

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Industriegeographie

Erläutern Sie das „just-in-time“-System.
  • Transport und Verteilung geringer Gütermengen
  • Minimale Lagerhaltung zur Abdeckung des unmittelbaren Bedarfes, kleinere Verkaufsflächen und geringe Personalkosten
  • Qualitätskontrollen in allen Produktionsphasen
  • Ausgewählte Zulieferer in abgestuften Lieferketten
  • Enge Beziehungen von Kunden – Hersteller – Logistik

Industriegeographie

Wie wird "Handwerk" definiert?

Wirtschaftszweig mit gewerblicher Produktion und Dienstleistung.
Charakterisiert durch

  • Kleinere Betriebsgröße und traditionelle, meist handwerkliche Produktionsweisen (jedoch zunehmender Technologieeinsatz)
  • Mitarbeit des Betriebsinhabers mit selbstständiger Führung
  • Auf lokalen Bedarf, Einzelfertigung oder individuelle Dienstleistung orientiert

Industriegeographie

Erläutern Sie den dreistufigen Entscheidungsprozess der "kostenoptimalen Standortwahl" nach Alfred Weber (1909).

1. Transportkostenminimalen Standort ermitteln

  • Auf Grundlage verwendeter Materialien im Produktionsprozess
    A) Ubiquitäten (überall verfügbar, z.B. Luft und Wasser)
    B) Lokalisierte Materialien
    B1) Reingewichtsmaterialien: Transportgewicht in Urzustand und verarbeiteten Zustand gleich (z.B. Edelmetalle)
    B2) Gewichtsverlustmaterialien: Transportgewicht im Urzustand höher als im verarbeiteten Zustand (z.B. Erz, Kohle), d.h. Transportkosten sinken
  • Weber betrachtet dies als zentrale Größe der Standortbestimmung

2. Arbeitskosten berücksichtigen
3. Agglomerationsvorteile miteinbeziehen

  • Definition nach Weber: günstigere Produktion durch Produktion am selben Ort
  • Kosteneinsparung v.a. durch gemeinsame Transportorganisation nahegelegener Betriebe

Industriegeographie

Definieren Sie den Begriff "Akteur".

Handelnde Person oder Organisation (z.B. Betrieb)

Industriegeographie

Erläutern Sie das spezifische Muster der internationalen Arbeitsteilung (Logik der Wertschöpfungskette und "globalisierten" Produkten).

In höher entwickelten Ländern hoher Bedarf an

  • Hochqualifizierte Arbeitskräfte 
  • Kommunikation in entwickelten Agglomerationen 
  • Nähe zu hochrangigen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen
  • z.B. Management/Verwaltung, Forschung und Entwicklung, ‚intelligente Produktion‘

In geringer entwickelten Ländern hoher Bedarf an

  • Arbeitskräften zu billigen Lohnkosten
  • Günstige sonstige Kosten
  • z.B. Montage, ‚weniger intelligente Produktion‘

Industriegeographie

Woran erkennt man eine ’Altindustrie‘-Region?
  • Relativ frühe Industrialisierung in großem Maßstab
  • Konzentration von Branchen am Ende des Produktlebenszyklus
  • Hoher Besatz an dominanten Großunternehmen, die jedoch Wettbewerbsschwächen aufzeigen (z.B. Fusionen)
  • Monostrukturierte Regionalwirtschaft mit einseitigem Arbeitsmarkt
  • Stagnierende bis negative Wirtschaftsdynamik
  • Strukturelle Arbeitslosigkeit
  • (Selektive) Abwanderung und ’soziale Erosion‘
  • Flächenbrachen, Altlast-Probleme
  • Blockade-Politik von Unternehmen gegenüber Änderung
  • Unterbesatz an unternehmensorientierten Dienstleistungen
  • Geringe Anzahl innovativer Betriebe in Zukunftsbranchen

Industriegeographie

Erläutern Sie typische Strukturen der Produktion in der Automobilindustrie.!
  • Branchentypische Formen der Kooperation zahlreicher Unternehmen zur Herstellung eines komplexen Endprodukts: Zusammenspiel verschiedener Ebenen von Zulieferern/Abnehmern in Form einer Pyramide
  • OEM = Original Equipment Manufacturer, Endfertigung/-Montage, Markengeber, liefert an Kunden
  • Tier 1 = System- bzw. Modulzulieferer (z.B. Antriebssystem, Armaturenbrett)
  • Tier 2 = Komponentenzulieferer der Systemhersteller (z.B. Achsen)
  • Tier 3 = Hersteller/Zulieferer von Einzelteilen bzw. Komponente (z.B. Schrauben)

Industriegeographie

Wie kann der Integrationsgrad eines Unternehmens gemessen werden?
  • Maß der Fertigungstiefe in %: Anteil des im eigenen Unternehmen geschaffenen Wertes am Gesamtwert des Endprodukts
  • Gegenstück Vorleistungsquote: Anteil der von anderen Unternehmen zugekauften Leistungen am Gesamtwert des Endprodukts

Industriegeographie

Erläutern Sie das „just-in-case“-System.
  • Transport und Verteilung großer Gütermengen
  • Lagerhaltung auf Vorrat und Warenhäuser und Personal für das Betreiben der Flächen und Gebäude
  • Qualitätskontrollen nur in Stichproben
  • Große Zahl an Zulieferer-Beziehungen, Auswahl oft basierend auf Preis
  • Weiträumige Kundenbeziehungen

Industriegeographie

Nennen Sie besondere Problembereiche der Umstrukturierung einer ’Altindustrie‘-Region.
  • Adäquate Arbeitskräfte-Qualifikation, Know How; daher hochwertige Bildungseinrichtungen/Universitäten notwendig
  • Verfügbarkeit von (wieder-)nutzbaren Flächen, Flächenbelastungen durch Altlasten; daher Abriss, Umbau, Flächenrecycling nötig

Industriegeographie

Erläutern Sie die verschiedenen Prinzipien der Diffusion.

1. Konsumorientierte Innovationen

  • Hohe Relevanz der räumlichen/ökonomischen Distanz, Erreichbarkeit, dabei Varianten der Hierarchische Diffusion und Flächenhafte Diffusion bzw. NachbarschaftsDiffusion
  • Z.B. DVD-Player

2. Technologische Innovationen

  • Strukturaspekte sind für Ausbreitungsmuster wichtiger als die Distanz, d.h. Merkmale der adoptierenden Firmen prägen den Ausbreitungsprozess (z.B. Größe, Branche, F&E-Intensität, Mitarbeiter-Qualifikation u.a.)

Industriegeographie

Warum kommt es zu räumlicher Separation verschiedener Produktionsschritte?
  • Unterschiedliche Standorterfordernisse der einzelnen Schritte
  • Art der Vorprodukte: Reingewichts-/Gewichtsverlust-Material
  • Risikoabsicherung durch Standortspaltung
  • Kosteneinsparung durch Ausgliederung (vertikale Desintegration)
Gradient

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