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Lernmaterialien für Gedächtnis an der RWTH Aachen

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie die Studie und Ergebnisse von Roediger und Karpicke (2008), in der das Lernen von Vokabeln untersucht wurde.

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TESTE DEIN WISSEN

Studie zum Testeffekt mit Vokabeln (Roediger & Karpicke, 2008)

- Durchführung: alle Studenten lernen 40 Swahili-Englisch Wortpaare

- 4 unterschiedliche Lerngruppen:

(1) ST: wiederholte Präsentation und Testung von allen Wortpaaren

(2) SnTn: Wortpaar gelernt, keine weitere Wiederholung

(3) STn: erlernte Wortpaare ohne Test, aber weitere Präsentation

(4) SnT: erlernte Wortpaare ohne weitere Präsentation, aber Testung

--> Test nach einer Woche

Ergebnisse

- Gruppen ST und SnT haben beide knapp 80% behalten

- Gruppen STn und SnTn nur knapp 35%

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Was versteht man unter dem Wortlängeneffekt und dem Effekt der phonologischen Ähnlichkeit? Was können uns diese Effekte über unser Gedächtnis sagen?

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Wortlängeneffekt

- längere Worte kann man sich schwerer merken, da die Wiederholung länger dauert


Effekt der phonologischen Ähnlichkeit

- je ähnlicher die Infos sind, desto schwieriger ist es, die verschiedenen Infos zu unterscheiden und somit wiederzugeben


Rückschlüsse für Gedächtnis


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Beschreiben Sie die Geschichten-Methode und ihre Einschränkungen.

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Geschichten-Methode

- Geschichte erfinden, in der die zu lernenden Items in der richtigen Reihenfolge miteinander verbunden werden

- Einschränkungen: erfordert intensives Training, Erinnern an Item X erfordert chronologisches Abarbeiten der ganzen Liste

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Was ist ein Schema?

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Schema

- organisierte Ansammlung von Wissen über Ereignisse, Handlungen, Menschen etc.

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Wie unterscheiden sich Laborstudien zum Augenzeugengedächtnis von Augenzeugengedächtnis im richtigen Leben?

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Unterschiede Laborstudien zum AZG und AZG im richtigen Leben

- in Studien werden häufig Zeugen- und nicht Opferaussagen untersucht, aber im wirklichen Leben sind häufig Opferaussagen ausschlaggebender

- Studien sind weniger stress- und angsterregend, aber Angst und Stress bei echtem Ereignis haben einen Einfluss auf das Speichern von Details

- meist einfache und passive Beobachtersituation und keine Interaktion mit Täter oder anderen Opfern

- Augenzeugen sind echten Situationen länger ausgesetzt als unter Laborbedingungen

- Auswirkungen in einer Studie von einer falschen Aussage sind minimal, in echten Situationen häufig großer Druck aufgrund von hohen Konsequenzen

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Beschreiben Sie die unterschiedlichen seriellen Positionseffekte (Primäreffekt, Rezenzeffekt) und erklären Sie ihre Herkunft.

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Herkunft: Interferenz = neue Infos überschreiben alte Infos --> Position der Info spielt dabei wichtige Rolle


Primäreffekt: erste Infos merkt man sich am besten; man neigt dazu, diese dann öfter zu wiederholen, wodurch sie ins LZG übertragen werden; stärker als Rezenzeffekt


Rezenzeffekt: letzte Infos merkt man sich auch gut, befinden sich noch im KZG; bedeutet aber, dass, wenn nach einer kurzen Pause erst abgefragt wird, Rezenzeffekt reduziert ist

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Was besagt die Reinstatement Hypothese?

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Reinstatement Hypothese

- beim Abruf kommt es zu einer kortikalen Wiederherstellung der neuronalen Aktivität, die bei der erstmaligen Enkodierung des Materials gezeigt wurde

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Erklären Sie, wie die Wiederherstellung eines Cues die Gedächtniswiederherstellung erleichtern kann.

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Wiederherstellung eines Cues

= Cue ist wieder präsent

- gespeicherte Items sind meistens noch verfügbar, aber nicht mehr zugänglich --> Menschen können mit den richtigen Cues vorher "Vergessenes" wiedererlangen, z.B. durch die Wiederherstellung des Kontexts aufgrund von Aktivierungsausbreitung

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Was versteht man unter einer Blitzlichterinnerung? Nennen Sie ein Beispiel.

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Blitzlichterinnerung (flashbulb memories)

- Bezeichnung für die detailreiche und offenbar sehr genaue Erinnerung an ein dramatisches Ereignis

- beinhalten Info über einen selbst:

(a) wo war ich

(b) was habe ich gemacht

(c) wie habe ich mich gefühlt

(d) was habe ich davon erfahren

- Beispiel: wenn man sich ganz genau und lebhaft an 9/11 erinnert und was man zu dem Zeitpunkt getan hat/ wie man sich gefühlt hat etc.

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Was versteht man unter Chunking? Geben Sie ein Beispiel.

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TESTE DEIN WISSEN

Chunking (Chunk = eng. für „Stück“)

- eine Informationseinheit, die Sinn ergibt; hängt von früheren Erfahrungen ab (LZG); kann trainiert werden

- Kapazität eher vier Chunks 

- Beispiel: Telefonnummer

0178    883   65   39  

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Erläutern Sie den VR Notizblock im "klassischen" Modell von Baddeley & Hitch.

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Visuell-räumlicher Notizblock

- Speicher/ Manipulation von räumlichen und visuellen Informationen

- Funktion: wichtig für Berufe, die räumliches Denken benötigen, aber auch für fernsehen und navigieren

- zwei Komponenten:

--> Speicher (visual cache) = verantwortlich für die Speicherung von visuellen Formen und Farben

--> Notizblock (inner scribe) = verantwortlich für die Speicherung von räumlichen und Bewegungsinfos, transferiert Infos vom Speicher zur zentralen Exekutive

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Wie unterscheiden sich die Kapazitäten/Dauer des Ultrakurzzeitgedächtnisses, Kurzzeitgedächtnisses und Langzeitgedächtnisses?

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Ultrakurzzeitgedächtnis

- Dauer: 0,5 - 2sek

- Kapazität: unbegrenzt


Kurzzeitgedächtnis

- Dauer: 18 - 20sek ohne Wiederholung

- Kapazität: 4 Chunks


Langzeitgedächtnis

- Dauer: wenige Minuten bis lebenslang

- Kapazität: theoretisch unbegrenzt

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Q:

Beschreiben Sie die Studie und Ergebnisse von Roediger und Karpicke (2008), in der das Lernen von Vokabeln untersucht wurde.

A:

Studie zum Testeffekt mit Vokabeln (Roediger & Karpicke, 2008)

- Durchführung: alle Studenten lernen 40 Swahili-Englisch Wortpaare

- 4 unterschiedliche Lerngruppen:

(1) ST: wiederholte Präsentation und Testung von allen Wortpaaren

(2) SnTn: Wortpaar gelernt, keine weitere Wiederholung

(3) STn: erlernte Wortpaare ohne Test, aber weitere Präsentation

(4) SnT: erlernte Wortpaare ohne weitere Präsentation, aber Testung

--> Test nach einer Woche

Ergebnisse

- Gruppen ST und SnT haben beide knapp 80% behalten

- Gruppen STn und SnTn nur knapp 35%

Q:

Was versteht man unter dem Wortlängeneffekt und dem Effekt der phonologischen Ähnlichkeit? Was können uns diese Effekte über unser Gedächtnis sagen?

A:

Wortlängeneffekt

- längere Worte kann man sich schwerer merken, da die Wiederholung länger dauert


Effekt der phonologischen Ähnlichkeit

- je ähnlicher die Infos sind, desto schwieriger ist es, die verschiedenen Infos zu unterscheiden und somit wiederzugeben


Rückschlüsse für Gedächtnis


Q:

Beschreiben Sie die Geschichten-Methode und ihre Einschränkungen.

A:

Geschichten-Methode

- Geschichte erfinden, in der die zu lernenden Items in der richtigen Reihenfolge miteinander verbunden werden

- Einschränkungen: erfordert intensives Training, Erinnern an Item X erfordert chronologisches Abarbeiten der ganzen Liste

Q:

Was ist ein Schema?

A:

Schema

- organisierte Ansammlung von Wissen über Ereignisse, Handlungen, Menschen etc.

Q:

Wie unterscheiden sich Laborstudien zum Augenzeugengedächtnis von Augenzeugengedächtnis im richtigen Leben?

A:

Unterschiede Laborstudien zum AZG und AZG im richtigen Leben

- in Studien werden häufig Zeugen- und nicht Opferaussagen untersucht, aber im wirklichen Leben sind häufig Opferaussagen ausschlaggebender

- Studien sind weniger stress- und angsterregend, aber Angst und Stress bei echtem Ereignis haben einen Einfluss auf das Speichern von Details

- meist einfache und passive Beobachtersituation und keine Interaktion mit Täter oder anderen Opfern

- Augenzeugen sind echten Situationen länger ausgesetzt als unter Laborbedingungen

- Auswirkungen in einer Studie von einer falschen Aussage sind minimal, in echten Situationen häufig großer Druck aufgrund von hohen Konsequenzen

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Q:

Beschreiben Sie die unterschiedlichen seriellen Positionseffekte (Primäreffekt, Rezenzeffekt) und erklären Sie ihre Herkunft.

A:

Herkunft: Interferenz = neue Infos überschreiben alte Infos --> Position der Info spielt dabei wichtige Rolle


Primäreffekt: erste Infos merkt man sich am besten; man neigt dazu, diese dann öfter zu wiederholen, wodurch sie ins LZG übertragen werden; stärker als Rezenzeffekt


Rezenzeffekt: letzte Infos merkt man sich auch gut, befinden sich noch im KZG; bedeutet aber, dass, wenn nach einer kurzen Pause erst abgefragt wird, Rezenzeffekt reduziert ist

Q:

Was besagt die Reinstatement Hypothese?

A:

Reinstatement Hypothese

- beim Abruf kommt es zu einer kortikalen Wiederherstellung der neuronalen Aktivität, die bei der erstmaligen Enkodierung des Materials gezeigt wurde

Q:

Erklären Sie, wie die Wiederherstellung eines Cues die Gedächtniswiederherstellung erleichtern kann.

A:

Wiederherstellung eines Cues

= Cue ist wieder präsent

- gespeicherte Items sind meistens noch verfügbar, aber nicht mehr zugänglich --> Menschen können mit den richtigen Cues vorher "Vergessenes" wiedererlangen, z.B. durch die Wiederherstellung des Kontexts aufgrund von Aktivierungsausbreitung

Q:

Was versteht man unter einer Blitzlichterinnerung? Nennen Sie ein Beispiel.

A:

Blitzlichterinnerung (flashbulb memories)

- Bezeichnung für die detailreiche und offenbar sehr genaue Erinnerung an ein dramatisches Ereignis

- beinhalten Info über einen selbst:

(a) wo war ich

(b) was habe ich gemacht

(c) wie habe ich mich gefühlt

(d) was habe ich davon erfahren

- Beispiel: wenn man sich ganz genau und lebhaft an 9/11 erinnert und was man zu dem Zeitpunkt getan hat/ wie man sich gefühlt hat etc.

Q:

Was versteht man unter Chunking? Geben Sie ein Beispiel.

A:

Chunking (Chunk = eng. für „Stück“)

- eine Informationseinheit, die Sinn ergibt; hängt von früheren Erfahrungen ab (LZG); kann trainiert werden

- Kapazität eher vier Chunks 

- Beispiel: Telefonnummer

0178    883   65   39  

Q:

Erläutern Sie den VR Notizblock im "klassischen" Modell von Baddeley & Hitch.

A:

Visuell-räumlicher Notizblock

- Speicher/ Manipulation von räumlichen und visuellen Informationen

- Funktion: wichtig für Berufe, die räumliches Denken benötigen, aber auch für fernsehen und navigieren

- zwei Komponenten:

--> Speicher (visual cache) = verantwortlich für die Speicherung von visuellen Formen und Farben

--> Notizblock (inner scribe) = verantwortlich für die Speicherung von räumlichen und Bewegungsinfos, transferiert Infos vom Speicher zur zentralen Exekutive

Q:

Wie unterscheiden sich die Kapazitäten/Dauer des Ultrakurzzeitgedächtnisses, Kurzzeitgedächtnisses und Langzeitgedächtnisses?

A:

Ultrakurzzeitgedächtnis

- Dauer: 0,5 - 2sek

- Kapazität: unbegrenzt


Kurzzeitgedächtnis

- Dauer: 18 - 20sek ohne Wiederholung

- Kapazität: 4 Chunks


Langzeitgedächtnis

- Dauer: wenige Minuten bis lebenslang

- Kapazität: theoretisch unbegrenzt

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