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Lernmaterialien für Dysphagie an der RWTH Aachen

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Dysphagie Kurs an der RWTH Aachen zu.

TESTE DEIN WISSEN

Erläutere die Therapieplanungskriterien bei Dyspahgie.

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TESTE DEIN WISSEN

Therapieplanungskriterien:

  • Voraussetzungen: Kooperationsfähigkeit, Kopf- und Rumpfkontrolle, Kognition, Vigilanz, Kommunikationsfähigkeit, Gedächtnisleistungen etc. à In Zusammenarbeit mit Physio- und Ergotherapie schaffen 


  • Aspirationsgrad und –art: entscheidet, ob mit Speichelschlucken und/oder Nahrung begonnen wird 


  • Verständnis für die zugrundeliegenden Pathomechanismen: Voraussetzungen für eine zielorientierte Therapie, Unterscheiden der diagnostischen Symptome von der ursächlichen Störung 


  • Phasenspezifische Zuordnung: gesamter Ablauf der Schluckstörung liefert Hinweise, um Übungen für die zu erreichende physiologische Abfolge abzustimmen 


  • Ätiologie: was liegt der Schluckstörung zugrunde? Hirnschädigung, strukturelle Erkrankungen etc. 


  • Ergebnisse weiterer Befunde/Differenzialdiagnostik: laryngoskopische, radiologische Befunde geben Hinweise auf Notwendigkeit bestimmter Maßnahmen


  • Individuelle Reaktion auf Stimuli/Maßnahmen: welche Ziele und Vorlieben hat der Patient? Spezifische Voraussetzungen des Pat/ Angehörige, Möglichkeiten des Therapeuten 
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Funktion und Abläufe der oralen Vorbereitungsphase

Wozu dient die orale Vorbereitungsphase?

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  • der Aufnahme des Materials/ der Nahrung in den Mund
  • der Zerkleinerung von festem und halbfestem Material/ Nahrung
  • der Vermischung mit Speichel
  • der Bolusformung
  • der Platzierung des Bolus in der Zungenschüssel
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Was sind direkte Symptome für eine Dysphagie? 
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  • Brodelndes Atemgeräusch
  • Veränderte Stimmqualität
  • Husten vor, während oder nach dem Schlucken
  • Blaufärbung der Gesichtshaut = Zynose
  • Pulsbeschleunigung = Trachykardie 
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Chin Tuck

  • Ziel
  • Wirkungsweise
  • Anwendung bei...
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Chin Tuck:

  • Ist die Kopfneigung nach vorne
  • Das Kinn wird zur Brust geneigt


Ziel:

  • Aspirationsprophylaxe (prä-, intra- und postdeglutitiv)


Wirkungsweise:

  • Bietet verbesserten Schutz des Kehlkopfeinganges über die Ausnutzung der Schwerkraft und verhindert so prädeglutitive Penetration/ Aspiration
  • erhöhter Zungendruck oral und pharyngeal
  • Valleculae (Die Valleculae epiglottica ist eine paarige Grube zw. Zungenwurzel und Kehldeckel) sind aufgespannt und bilden ein Auffangbecken
  • Epiglottisneigung wird verstärkt
  • ausgeprägter peristaltischer Welle im Ösophagus mit verbessertem Transport


Anwendung bei:

  • Gestörte orale Boluskontrolle (Leaking)
  • verzögerter Schluckreflexauslösung
  • eingeschränkter Zungenbasisretraktion
  • eingeschränkter laryngealen Verschluss


Achtung:

  • Kann pharyngeale Kontraktion schwächen, da geringerer Druck
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Erläutere den Begriff Drooling.

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  • Drooling:  Nahrungsaustritt aus der Mundhöhle nach vorn bei insuffizientem Lippenschluss
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Erläutere den Begriff Reflux.

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  • Reflux: Zurückfließen von Mageninhalt in den Ösophagus und evtl. in den Pharynx 
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Wie ist der Schluckvorgang definiert?

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Als Transport von Nahrung, Flüssigkeit, Speichel und Sekret aus der Mundhöhle durch den Rachenraum und die Speiseröhre bis zum Magen.

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TESTE DEIN WISSEN

wichtige Fakten über die orale Vorbereitungsphase

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  • Bolusformung, d.h. präzise Zerkleinerung und Einspeichelung der Nahrung, bis diese die geeignete Konsistenz zum Abschlucken aufweist
  • Gaumensegel ist gesenkt und bildet mit der Zunge den linguovelaren Abschluss, verhindert vorzeitiges Abgleiten von Speisematerial sog. Leaking
  • Dauer individuell stark variierend
  • willentlich beeinflussbar
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Erläutere den Begriff nasale Regurgitation.

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  • Nasale Regurgitation: Bolussteile gelangen aufgrund eines inkompletten velopharyngealen Abschlusses oder eines Passagehindernisses mit sekundärem Aufstau in den Nasopharynx
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Funktion und Abläufe der oralen Vorbereitungsphase

welche motorischen Abläufe finden in der oralen Voerbereitungsphase statt?

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  • Kauen: 
    • Lippen: Schluss/ Verschieben/ Zurückziehen
    • Kiefer: Schluss/ Öffnung/ Drehbewegung/ Bewegungen nach vorwärts/ rückwärts, oben/unten, zur Mitte/ zur Seite
    • Zunge: Bewegung nach vorwärts/ rückwärts, seitlich und um die eigene Längsachse
    • Wange: Muskelanspannung auf der Kauseite
  • Zungenschüsselbildung: 
    • Elevation = Hebung der Zungenspitze und der Zungenränder
    • Velolingualer/ glossopalataler Abschluss (für Material, das nicht gekaut wird)
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wichtige Fakten zur ösophagealen Phase

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  • Bolustransport durch den Ösophagus in den Magen --> vom oÖS zum uÖS 
  • Dauer 4-8 Sekunden; Bolusgeschwindigkeit 2-4 cm/s
  • Öffnung des Larynx, Atmung setzt wieder ein
  • Velum senkt sich (Velumdepression)
  • reflektorischer Ablauf
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Welche Probleme können beim Schlucken in Bezug auf Tonus und Haltung auftreten?

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  • Hemiplegie zunächst schlaffer dann spastischer Symptomatik
  • Ataxie mit ausbleibenden oder verminderten Gleichgewichtsreaktionen
  • abnorme Haltungsreflexe
  • assoziierte Reaktionen
  • Kontrakturen von Gelenken
  • Tonusveränderungen durch Kompensationsreaktionen
  • Muskelschwäche (Myasthenie)
  • orale Reflexaktivität
  • Auftreten primitiver Reflexe ("Beissreflex")
  • Ständige Mundöffnung --> Speichelfluss
  • Eingeschränkte Zungenbewegungen, reduzierter Stempeldruck
  • Eingeschränkter Kauvorgang
  • Residuen auf Zunge, in Wangen
  • Eingeschränkte Kehlkopfhebung
  • Schwache pharyngeale Peristaltik
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  • 332 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Dysphagie Kurs an der RWTH Aachen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Erläutere die Therapieplanungskriterien bei Dyspahgie.

A:

Therapieplanungskriterien:

  • Voraussetzungen: Kooperationsfähigkeit, Kopf- und Rumpfkontrolle, Kognition, Vigilanz, Kommunikationsfähigkeit, Gedächtnisleistungen etc. à In Zusammenarbeit mit Physio- und Ergotherapie schaffen 


  • Aspirationsgrad und –art: entscheidet, ob mit Speichelschlucken und/oder Nahrung begonnen wird 


  • Verständnis für die zugrundeliegenden Pathomechanismen: Voraussetzungen für eine zielorientierte Therapie, Unterscheiden der diagnostischen Symptome von der ursächlichen Störung 


  • Phasenspezifische Zuordnung: gesamter Ablauf der Schluckstörung liefert Hinweise, um Übungen für die zu erreichende physiologische Abfolge abzustimmen 


  • Ätiologie: was liegt der Schluckstörung zugrunde? Hirnschädigung, strukturelle Erkrankungen etc. 


  • Ergebnisse weiterer Befunde/Differenzialdiagnostik: laryngoskopische, radiologische Befunde geben Hinweise auf Notwendigkeit bestimmter Maßnahmen


  • Individuelle Reaktion auf Stimuli/Maßnahmen: welche Ziele und Vorlieben hat der Patient? Spezifische Voraussetzungen des Pat/ Angehörige, Möglichkeiten des Therapeuten 
Q:

Funktion und Abläufe der oralen Vorbereitungsphase

Wozu dient die orale Vorbereitungsphase?

A:
  • der Aufnahme des Materials/ der Nahrung in den Mund
  • der Zerkleinerung von festem und halbfestem Material/ Nahrung
  • der Vermischung mit Speichel
  • der Bolusformung
  • der Platzierung des Bolus in der Zungenschüssel
Q:
Was sind direkte Symptome für eine Dysphagie? 
A:
  • Brodelndes Atemgeräusch
  • Veränderte Stimmqualität
  • Husten vor, während oder nach dem Schlucken
  • Blaufärbung der Gesichtshaut = Zynose
  • Pulsbeschleunigung = Trachykardie 
Q:

Chin Tuck

  • Ziel
  • Wirkungsweise
  • Anwendung bei...
A:

Chin Tuck:

  • Ist die Kopfneigung nach vorne
  • Das Kinn wird zur Brust geneigt


Ziel:

  • Aspirationsprophylaxe (prä-, intra- und postdeglutitiv)


Wirkungsweise:

  • Bietet verbesserten Schutz des Kehlkopfeinganges über die Ausnutzung der Schwerkraft und verhindert so prädeglutitive Penetration/ Aspiration
  • erhöhter Zungendruck oral und pharyngeal
  • Valleculae (Die Valleculae epiglottica ist eine paarige Grube zw. Zungenwurzel und Kehldeckel) sind aufgespannt und bilden ein Auffangbecken
  • Epiglottisneigung wird verstärkt
  • ausgeprägter peristaltischer Welle im Ösophagus mit verbessertem Transport


Anwendung bei:

  • Gestörte orale Boluskontrolle (Leaking)
  • verzögerter Schluckreflexauslösung
  • eingeschränkter Zungenbasisretraktion
  • eingeschränkter laryngealen Verschluss


Achtung:

  • Kann pharyngeale Kontraktion schwächen, da geringerer Druck
Q:

Erläutere den Begriff Drooling.

A:
  • Drooling:  Nahrungsaustritt aus der Mundhöhle nach vorn bei insuffizientem Lippenschluss
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Q:

Erläutere den Begriff Reflux.

A:


  • Reflux: Zurückfließen von Mageninhalt in den Ösophagus und evtl. in den Pharynx 
Q:

Wie ist der Schluckvorgang definiert?

A:

Als Transport von Nahrung, Flüssigkeit, Speichel und Sekret aus der Mundhöhle durch den Rachenraum und die Speiseröhre bis zum Magen.

Q:

wichtige Fakten über die orale Vorbereitungsphase

A:
  • Bolusformung, d.h. präzise Zerkleinerung und Einspeichelung der Nahrung, bis diese die geeignete Konsistenz zum Abschlucken aufweist
  • Gaumensegel ist gesenkt und bildet mit der Zunge den linguovelaren Abschluss, verhindert vorzeitiges Abgleiten von Speisematerial sog. Leaking
  • Dauer individuell stark variierend
  • willentlich beeinflussbar
Q:

Erläutere den Begriff nasale Regurgitation.

A:


  • Nasale Regurgitation: Bolussteile gelangen aufgrund eines inkompletten velopharyngealen Abschlusses oder eines Passagehindernisses mit sekundärem Aufstau in den Nasopharynx
Q:

Funktion und Abläufe der oralen Vorbereitungsphase

welche motorischen Abläufe finden in der oralen Voerbereitungsphase statt?

A:
  • Kauen: 
    • Lippen: Schluss/ Verschieben/ Zurückziehen
    • Kiefer: Schluss/ Öffnung/ Drehbewegung/ Bewegungen nach vorwärts/ rückwärts, oben/unten, zur Mitte/ zur Seite
    • Zunge: Bewegung nach vorwärts/ rückwärts, seitlich und um die eigene Längsachse
    • Wange: Muskelanspannung auf der Kauseite
  • Zungenschüsselbildung: 
    • Elevation = Hebung der Zungenspitze und der Zungenränder
    • Velolingualer/ glossopalataler Abschluss (für Material, das nicht gekaut wird)
Q:

wichtige Fakten zur ösophagealen Phase

A:
  • Bolustransport durch den Ösophagus in den Magen --> vom oÖS zum uÖS 
  • Dauer 4-8 Sekunden; Bolusgeschwindigkeit 2-4 cm/s
  • Öffnung des Larynx, Atmung setzt wieder ein
  • Velum senkt sich (Velumdepression)
  • reflektorischer Ablauf
Q:

Welche Probleme können beim Schlucken in Bezug auf Tonus und Haltung auftreten?

A:
  • Hemiplegie zunächst schlaffer dann spastischer Symptomatik
  • Ataxie mit ausbleibenden oder verminderten Gleichgewichtsreaktionen
  • abnorme Haltungsreflexe
  • assoziierte Reaktionen
  • Kontrakturen von Gelenken
  • Tonusveränderungen durch Kompensationsreaktionen
  • Muskelschwäche (Myasthenie)
  • orale Reflexaktivität
  • Auftreten primitiver Reflexe ("Beissreflex")
  • Ständige Mundöffnung --> Speichelfluss
  • Eingeschränkte Zungenbewegungen, reduzierter Stempeldruck
  • Eingeschränkter Kauvorgang
  • Residuen auf Zunge, in Wangen
  • Eingeschränkte Kehlkopfhebung
  • Schwache pharyngeale Peristaltik
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