Architekturtheorie

Karteikarten und Zusammenfassungen für Architekturtheorie an der RWTH Aachen

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Ornamente


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Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969)

Ereignis?

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Endzeitstimmung – Postmoderne Architektur

Ereignis?
Aldo Rossi
Georgio de Chirico
Rogers und Banfi
Hermann Henselmann
Antonelli


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Verzweigungen auf den Wegen der Moderne


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Architektur und Kunstgewerbe im deutschen Kaiserreich

Ereignis?

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Positionen und Leitbilder der architektonischen Moderne

Ereignis?

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Bruno Taut (1880-1938)

Ereignis?

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Adolf Loos (1870- 1933)

Ereignis?

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Architektur und Kunstgewerbe im deutschen Kaiserreich

Ereignis?

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John Ruskin (1819-1900)

Ereignis?

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Gottfried Semper

Ereignis?


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Klassizismus um 1778

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Architekturtheorie

Ornamente


Ornamentum / ornare / ornat = Schmuck, Verzierung, Dekortaion = Gleichzeitigkeit, Mehrdeutigkeit, Verwirrung, Komplexität, Wiederhloung, Reihung  Wichtig für die Bedeutung ist der Zusammenhang!

1.) Bänder / Knoten / Verbindungen

o Not der Befestigung? (wird zur Tugend
umgewandelt)

2.) Der textile Ursprung des Ornaments

 Abhängigkeit von kulturellen Kontexten
o Beispiel Flechten: jedes Land flechtet anders

 Entweder: Textilien werden (aus Not?) verwendet und als
Ornamente umfunktioniert (sie aus als wären sie beabsichtigt)
 Oder: Nicht textile Materialien werden so verarbeitet, dass sie eine
textile Oberfläche imitieren
 DOPPELNATUR DES KONSTRUIERENS&VERZIERENS

 Architektur entsteht „beim Machen“, besonders bei Ornamenten!

 Gottfried Semper hinterfragt Entstehung des Herstellens: Material + Art
und Weise bestimmen Verarbeitung (aus dem Einfachen entsteht etwas
Größeres: z.B. Stuhl -> Dachstuhl)

3.) Visuelle Redundanz

 Unendlichkeit eines Musters / Ornaments entsteht durch
Redundanz eines einzelnen Motivs
 Verbindung der einzelnen Teile ermöglicht „Weiterhangeln“ des
Auges im Bild

4.) Muster, Fläche, Raum

 Bei Reliefs ausschlaggebend: Verhältnis von Figur und Raum
 Licht als wichtiger Faktor: Der Raum selbst wird zum Thema durch den
Lichteinfall

5.) Ornament und Struktur

o Ein Ornament löst sich von einer Fläche und wird plastisch

o Beispiel: Gotik (die tragenden Elemente eines Gebäudes sind sichtbar und haben
gleichzeitig ornamentale Wirkung)

Architekturtheorie

Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969)

Ereignis?

Berlin, 27. März 1936 (50. Geburtstag)


 Erstlingswerk schließt an Werkbundvorstellungen an (Landhausstil,
Arts&Crafts, biedermeier Bürgerlichkeit) Haus Riehl, Neubabelsberg
(1907), jedoch geordnet -> Eingangsbereich, 2-geschossige Halle
weggefallen
 Rückführung großer Formen in kleine Kuben, Elemente neu definiert,
Abstraktion
o -> Vorreiter, Experimenalist (Mitstreiter: Hans Richter)
o -> Mahnmal Monument für Rosa Luxemburg und Karl
Liebknecht (1926)
o -> utopische Entwürfe: z.B. Glashochhaus, Friedrichstraße Berlin
o in Stadtbild eingesetzt wie Rendering
o Entmaterialisierung (Auflösung Grenze Innen und Außen),
Durchfluss von Licht und Bewegung, bewegendes statt statisches
Volumen
 eigenes Manifest durch Bruch nach 1. Weltkrieg (wurde eingezogen)
o -> Werkbundausstellung Stuttgart (1927)
o -> Barcelona Pavillon zur Weltausstellung in Barcelona (1929)
o -> Haus Esters und Haus Lange, Krefeld (1930)
 Backsteinhaut, dahinter Stahl -> Öffnungen über Eck + schräge
Blickführung möglich
 vorne: Betonung Horizontalität durch Fensterbänder
 hinten: große Öffnungen
 Wirklicher Durchbruch: International Exhibition, Modern
Architecture, Museum of Modern Art, NY (1932)
 2. Oeuvre durch Verabschiedung von Deutschland 1936 in die
USA
o -> Armour Institute of Technology, Chicago (1937)
o monumental, symmetrische Anordnung
o Ansammlung von kubischen Formen mit Innenhöfen
in Zwischenräumen
o polyvalente Räume, nicht nach Funktion spezifiziert
 Entwurf Resor House (1938)
o überbrückendes Haus über Fluss
o Fotomontage von collagierten Wandscheiben (mit
Materialien oder Werken z.B. Paul Klee)
 50×50-Haus (1951)
o Flächentragwerk auf 4 mittigen Stützen, Ecken bleiben
frei
o Wand komplett aufgelöst, Kern mit eingestellten,
tragenden Scheiben
(windmühlenartig)
o keine funktionale Determinierung
 Farnsworth Haus, Illinois (1951)

 Seagram Building, NY (1958), Vorplatz um keine Rücksprünge zu machen
 Neue Nationalgalerie, Berlin (1967):
o schon für Havana und Schweinfurt etwas kleiner geplant, aber
nicht umgesetzt
o wie Tempelanlage mit Architrav
o das Rundherum wird in Konzeption eingebracht (Raum auf
Sockel)

Architekturtheorie

Endzeitstimmung – Postmoderne Architektur

Ereignis?
Aldo Rossi
Georgio de Chirico
Rogers und Banfi
Hermann Henselmann
Antonelli


Saint Louis, 16.April 1972: Sprengung Siedlung Pruitt-Igoe =
Entstehungsdatum Postmoderne

 Kritik des Team X erstmals zu
Stadtplanungsvorstellungen der CIAM-Doktrin:
Fehlen an Kreativität, Mitbestimmung und Vielfalt

moderne, rationale und durchnormierte Bauten:

Universität Bochum, 1970
 Durchnummerierte, durchstrukturierte Bauweise
 Industriell gefertigt
 Sorgloser Umgang mit Materialien (Verschwendung)

Siedlung Pruitt-Igoe, St. Louis
 Architekt: Minoru Yamasaki
 „affordable housing“ in der Stadt
 Regierung „mischt sich in Architektur ein“ durch Subventionen und Mithelfen bei der
Planung
 Kenzianistische Politik zu dieser Zeit: Geld ausgeben / mehr Geld in die Hand nehmen (für
ärmere Laute)

 Verwahrlosung von Pruitt-Igoe, 1969
o Keine ethnische Durchmischung in der Siedlung
o Dient als „Parkgarage“ für arme Menschen
o Zu geringe Mieten für Instandhaltung
o Sprengung der Häuser 16.4.1972 und 15.7.1972
 Charles Jencks: „Tod der modernen Architektur mit Sprengng von Pruitt-Igoe“
 Anfang der Postmoderne

Watts Riots, LA
 Ethnische Auseinandersetzungen
 Staat wird zum Umdenken beeinflusst

Was ist Postmoderne?
 Problem mit der Bedeutung
 Postmoderne beinhaltet Geschichtsbewusstsein, durch
Wiederbelebung von alten Formen entsteht eine Pluralität der
Geschichten
o Bspw. Klassizistisch dekorierte Maschine (Schwungrad
mit Kolben) inspiriert Adolf Loos bei seinem Tribune
Tower, Chicago, 1923

Entwicklung der Postmoderne in Amerika
 Las Vegas = Stadt der Zeichen und der Leuchtreklame
 „Learning form Las Vegas“
o Wie gehen Menschen damit um, wenn Stadtgebiete / Wohngebiete nicht durch
Architektur beeinflusst werden (bspw. Hochbau in Slums)? Wer wohnt dann wo? Ist
in Las Vegas der Fall!
o Andere Architekten übernehmen die Form der
Reklamen in ihre Bauten (bspw. Rutgers
University, von Venturi & Rauch)
o Architektur ist Bedeutungsträger

Ölkrise 1970
 Erstmaliges Umdenken: Nicht unendlich viele
Ressourcen zu Verfügung
o Erste Maßnahmen: bspw. Autofreier Sonntag in Bonn

Aldo Rossi
 L’Architectura della citta‘ (1966) geschrieben von Aldo Rossi
o Kritische Auseinandersetzung mit der (Post-)moderne
o Invarianten in der Architektur
o Wiederaufgriff alter Sprache (v.a. der Renaissance)
o geht auf Stadtgeschichte ein -> Formen permanent, überschreiben ihre Zeit -> Idee
dies beizubehalten statt Auszuradieren
 Städte brauchen Plätze auf denen sich alle versammeln können (siehe bspw. Heute Karmán-
Auditorium, Lucca)
 Durand mit ähnlichem Umgang: zitieren alter Formen,
von uns geheiligt uns im Gedächtnis geblieben ->
Mischen von historischen Quellen
 Wohnkomplex Gallaratese
o Mailand, 1969-71
o Unten offene Bauweise, oben wirken Bauteile
wie „ausgestanzt“ (geschlossene Bauweise)
 Eine „Pilgerstätte“ der Postmoderne
 Friedhof von Modena
o Rossi interessiert sich für „Todesarchitektur“ (nicht nur in direktem Bezug mit Toten,
sondern auch in anderen Gebäuden)
 Casa Tonini bei Lugano, Bruno Reichlin / Fabio Reinhard (1974): nach palladianischem
Villenschlüssel von Aldo Rossi
 City, Colin Rowe / Fred Koetter, Cambridge (1978): Stadt als Sammlung verstanden,
bestehend aus einzelnen Fragmenten
 Häuser wirken oft wie ein hohles, leeres Gerippe, tot und unbelebt
 Kritik an Rossi: er ist „kein richtiger Architekt“, baut unbelebte
Gebäude, die meisten sind nach kurzer Zeit in sehr
schlechtem Zustand

Georgio de Chirico
 Turmmalereien
 Stellt die Architektur menschlich dar, keine Unterscheidung
zwischen Mensch und Gebäude was Lebendigkeit angeht
 Beeinflusst Aldo Rossi maßgeblich in seinen Werke

Rogers und Banfi
 Torr Velasca, Mailand, 1958
 Umstrittener Bau des Büros B.B.P.R

Hermann Henselmann
 Stalinallee (früher) / Karl-Marx-Alle (heute)
o klassische Architektur, die im Jahre 1949 erbaut wurde
(sehr ungewöhnlich)
o Zeichen setzen: nicht nur Kapitalisten sollen in solchen
Häusern leben, sondern ab jetzt alle (besonders
Arbeiterschicht wird angesprochen)

Antonelli
 Mole (=sehr großes Bauwerk), Wahrzeichen von Turin,
(1863-89!)
 Gebäude ist im Auftrag der jüdischen Gemeinde als
Synagoge begonnen worden und war ursprünglich mit
280.000 Lire veranschlagt
 Der übersteigerte Ehrgeiz des Architekten, ein
einzigartiges, meisterhaftes Bauwerk zu errichten (das
größte der Welt), ließ die Kosten derart explodieren, dass
es 1876 schon 692.000 Lire gekostet hat
 Im Endeffekt zweithöchstes begehbares Gebäude
 Chirico und Antonelli: Architekten, die immer weiter /
Unendlich bauen wollen

Strada Novissima
 Moderne: Fassade ist unwichtig, Mittel zum Zweck,
wenig Wert auf Ästhetik
 Postmoderne: „anything goes“, man kann Fassaden
auf jede Art und Weise gestalten
 Strada = Versuchsobjekt für verschiedenste Künstler,
um Fassaden zu gestalten

Typologie
= weniger das ein Bild an sich, sondern eher das, was hinter einem Bild steckt (Verbindlichkeiten
verschiedener Arbeiten, Bezüge, historischer Kontext etc)
 Giulio Carlo Argan: „Eine Anzahl von Gebäuden, die durch formale und funktionale Analogien
verbunden sind“
 Aldo Rossi: „Grundlegende Idee der Architektur“ -> schwammige Definition?

Architekturtheorie

Verzweigungen auf den Wegen der Moderne


Brüssel, 17. April 1958 (Eröffnung der großen Weltausstellung)

Alison (1928-1993)&Peter Smithson(1923-1003)

-übernehmen Grammatik der Vorväter, in 50er Jahre Schwenk zu futuristischen Gebäuden

-in d´aujourd hui: denken nach über Städtebau der Moderne und Schreiben neues Manifest, welches Charta von Athen übertreffen soll „The Doorn Manifesto“

-Lösung für zunehmenden Autoverkehr: Pedestrian Decks, zweigeschossig, Entwur für Berlin, funktionale Unterscheidung von Wohnen Verkehr, Fußgänger, 

-erstes Mal der Gedanke in London: The Economist Cluster 1959-64), Gebäudefamilie miteinander verwandten Fassadenorganisation, Idee des Sockels von Mies v.d.R., Blick von Innen nach außen, zeigt die Modernität der Gebäude von Außen in Straßenflucht, nicht nach außen geöffnet, -Bowwindow von bestehenden Gebäuden aufgenommen, definierter Innenraum, „öffnet und schließt“ sich

-beschäftigen sich mit Frage, ob Gebäude dem Zahn der Zeit standhalten sollten, oder nur für kurze Zeit bestehen sollten

 

Giancarlo De Carlo (1919-2005)

-1. 30 Jahre in Urbino gearbeitet, „Bauen im Bestand“ erfunden

-2. 

-3. Arbeitersiedlung Matteotti, Terni (1969-74), Mitarbeiter wurden nach Meinung gefragt, Häuser öffneten sich unterschiedlich, Terassen, Maisonette Wohnen, Nischen, Splitlevel System, leicht erhöhtes Erdgeschoss, um Auto unterstellen zu können, Erschließung durch Licht- und Luftschloss, Küchen und Bäder an Lichtschacht angeschlossen, Beton nicht verkleidet „brut“, Wege- und Sichtbeziehungen, Kommunikationszone, bessere Nachbarschaft, „robuste Architekten, die den Alltag stand halten soll“

 

Reyner Banham (1922-88)

– „new brutalism“

-eher Theoretiker als Architekt, erkennt Herrschaft des Automobils

– „Moderne ist ein Gegenstand der Industrieproduktion“ -Massenproduktion

-Auseinandersetzung mit Klima

-es soll nur noch in Teams gearbeitet werden, mehr know hows von mehreren Ingenieuren, Entwerfen wird zurückgedrengt

-Californien, modernste Städte, fährt nach LA, immer bessere Haustechnik, -Poolmania, alle vollen großen Pool

 

  • Atomium- Erschließung neuer Energiequellen zu der Zeit
  • DE auf Weltausstellung: filigraner Pavillon Egon Eiermann & Sep Ruf (großen Lehrer der Zeit, Wohnhaus des Architekten in Baden-Baden
  • Das Jahr 1958:

– Erschließung neuer Energiequellen,

– Steigerung der Produktivität, 

– Ausbau von Infrastruktur- und Kommunikationsnetzen, 

– flächendeckende Modernisierung der Lebenswelten 

– emblematische Großprojekte wie das Seagram-Building (New York) und die indische Stadt Chandigarh werden fertig gestellt 

– Brüsseler Weltausstellung 

– Verquickung von Bauwirtschaft und Funktionalismus, 

– erste Zweifel an Universalitätsansprüchen der Moderne, 

– Beschreibung technologischer Entwicklungen 

– Kalter Krieg, Algerienkrieg und kubanische Revolution 

– Ende der CIAM Kongress

  • Grundlagen des Dogma der Moderne: La Charte d´Athènes (Charta: etwas, was man nicht mehr ändern kann, Grundannahme
  • WER? Wird verantwortlich gemacht für die Entgleisung der Moderne, „sozialer Wohnungsbau, zugeparkt, vermüllt
  • Kritik an Nachkriegsentwicklung, Qualitätsfaktor ist nicht mitgegangen
  • Titan Architekten: Blick auf Lebensqualitäten
  • Teleskop von Geddes zeigt Bilder der ganzen Stadtlandschaften, anders als in Moderne, da hätten sie Karten genommen
  • Team 10: in 20er Jahre geboren, familiärer Zusammenschluss, die sich an bestimmten Werten orientieren, in 50er Jahre Heft geschrieben, wollen Schritt halten mit Entwicklung der Modernen Konsumgesellschaft, in Amerika stark fortgeschritten, (Kataloge, Versandgesellschaft), groß geworden mit Objekten der Begierde, die nach Krieg für sie unerreichbr waren
  • Brutalismus: unverputzt, unverschönert, aus industriell gefertigten Mitteln, „brut“
  • Ungelöstes Problem der Moderne: Autoverkehr, der immer weiter zunimmt
  • Credo in Bauko: alles Integrieren, keine Ausstülpungen (Louis Kahn)

Versorgung nach außen anhängen (Mies v. d. R.)

Architekturtheorie

Architektur und Kunstgewerbe im deutschen Kaiserreich

Ereignis?

München, 6. Oktober 1907, Gründung des deutschen Werkbundes


Hermann Muthesius (1861-1927)
 Lebenslauf:
o Maurerausbildung
o Studium in Philosophie und Architektur (Berlin)
o Mitarbeit bei Ende und Böckmann (Tokyo)
 Modernisierung von Japan (Eigeninitiative von Japan, um sich aus alten Traditionen
zu befreien)
o Architekt im preußischen Ministerium
o Mitbegründer des Werkbundes: deutschen Produkten neuen Wert verleihen (statt
„German Trash“ nun „made in Germany“), Industrie helfen bessere Architektur zu
entwerfen (z.B. gestalterisch hochwertige Maschinenmöbel) -> Zusammenschluss
von Industriellen, Designern und Architekten
o Aufenthalte in Japan und England -> Neubegründung der deutschen Wohnkultur,
plädiert für neue Warenästhetik und neuen Typenbegriff

o Mitarbeiter bei Kunstgewerbeausstellung Köln (Ausstellung mit den größten
Künstlern dieser Zeit)
 „wie baue ich mein Haus“ als Grundidee von Muthesius -> richten an „einfache“
Leute um ihnen zu zeigen, dass auch für sie Architektur eine Rolle spielt und wie sie
damit umgehen können
o Verunglückt auf einer Baustelle
 Landhaus und Garten
o Städter drängt es hinaus aufs Land, sie verfeinern ihre Sinne, wenn sie auf dem Land sind

Historische Hintergründe der Zeit
 Expansion des Deutschen Reichs unter Wilhelm I. („Typischer
Kaiser“) -> Reformbewegung aus der Bevölkerung
 Übergriff nach südostasiatischen klaren Mustern (schon im 17.Jh.
modern) + japanische Schlichtheit anstatt Neogotik, -romanik
(z.B. Industriedesigner Christopher Dresser)
 Vermehrte Liebe zur Natur statt Enge in der Stadt
o -> Orientierung am englischen Landhausstil aus
viktorianischem Reichtum
o -> Bildung von Grünachsen, Kleinsiedlungen mit
Nutzgärten
o -> Muthesius: Wie bringe ich das Landhaus nach Berlin?
o neue Prinzipen: große Grundstücke, Haus von Straße abgerückt, kein Kompaktbau
zur guten Belichtung, Ausrichtung nach Himmelsrichtung (z.B. Domäne Dahlem)
o Häuser mit viel Handwerkskunst statt industrieller Massenware, 2geschossige Halle,
großes Dach, Asymmetrien bei Fensteranordnung -> sehen „rückständig“ aus,
Gebrauchswert an 1. Stelle (Gartenstadt Hellerau)

Anna Muthesius (Frau von Herrmann)
 Passt sich nicht den modischen Vorgaben der Zeit an
o Kein Korsett
o Gemütliche Kleider
o Wenig gestylte Haare
 Politische Reform / ein Versuch die Gesellschaft umzuerziehen

Christoph Dresser
 Neumodische Möbel / Geschirr etc.
o Ohne neugotischen „Schnickschnack“
o Sinnvolle Nutzung statt schönes Aussehen
 Übergreifen von Kulturen
o Übernahme der japanischen Formen / Sitten in
Dressers Designs
 Europäer fragen sich: Warum ist Japan im 17. Jahrhundert
schon modern?
 Bspw. Teehäuser -> sehr modernes Design

Herrmann Jansen
 Wettbewerb Groß-Berlin
o Gartenstädte außerhalb der Innenstadt entwerfen
o Fragen, wie: Wie kann man Berlin „belüften“? treten auf
o Typ ein er Kleinsiedlung

Karl Friedrich Schinkel
 Planung steht im Vordergrund, die Idee der Entwicklung eines Prototypen entsteht
 Industriedesign
 Design- und Nutzenfunktion immer im Zusammenhang betrachten

Landhäuser
 Investition von handwerklichem Vermögen (Zünftigkeit ausleben)
 keine industrielle Konstruktion, sondern harndwerkliches Geschick nutzen
 alte Formen wieder aufleben lassen (Giebeldach, Türme, Verzierungen, Erker, Walmdach,
größere Fenster)
 klare Teilung: unten öffentlich, oben privat
 Fassade wird in Zusammenhang mit Innenraum entworfen
 Fassade spricht für das, was Innen passiert
 Wohnkultur = harmonische Kultur für alle, d.h. Wohnen muss erschwinglich sein, aber
dennoch wird viel Wert auf Optik gelegt

Festspielhaus Hellerau
 Haus als Zeichen der Reform
o Soll harmonische Kultur
verkörpern
o Einwohner sollten auch die
Möglichkeit zur musischen
Bildung bekommen
 Entwicklung:
o Als Schule errichtet, zeichnet sich jedoch auch durch große Feste aus
o Umbau zu einer Kaserne -> Verfall
o Wiederbelebung (bspw. Durch Aufführung des Staatsschauspiel Dresden auf dem
Vorplatz), aber dennoch gleicht es einer Ruine

o Danach Renovierung
 Neue Tanzformen (bspw. Ausdruckstanz) werden gelehrt
 Licht und räumliche Wirkung der Treppe können passende Stimmung erzeugen

Gartenstadt Hellerau
 Mustersiedlung bei Dresden
 Zusammenspiel von Reform,
Moderne und Tradition

Architekturtheorie

Positionen und Leitbilder der architektonischen Moderne

Ereignis?

26. – 28. Juni 1928 : 1. Treffen der CIAM in La Sarraz, Schweiz (Gruppenfoto )

 Adolf Loos (1910)
 Michaelerplatz (gegenüber Wiener Hofburg)
 Bruno Taut (1914)
 Lichtskulptur in Form eines Glaspavillions (Kölner
Werkbundausstellung)

Architektonischer Gedanke (1928)
 Allgemeine Prinzipien der Architektur für alle
(Vereinheitlichung der Bauprinzipien)
 Mit der Moderne verbunden sein

CIAM
= Congrés internatonoux d’architecture moderne
 Internationale Teffen und Kongresse
 Erstes Treffen Juni 1928
o Hoffnung einer weltumspannenden Sprache nach Weltkrieg
o Modernisierung, Fortschritt, Problemlösung in rationaler Sprache
o allgemeine Prinzipien nach gemeinsamer Agenda verfolgen
o berufsübergreifende Organisation (Architekten = Vermittler zwischen Politikern)
 Folgetreffen im nächsten Jahr
o Fragen, wie: Wie kann man „Bleibe“ der Arbeiter auf engstem Raum ermöglichen?
 Dennoch: angemessene Form der Unterbringung einhalten (Vermeidung der
Verbreitung von Krankheiten und menschliche Würde beachten)
o Finanzierungsprobleme
 Galoppierende Zinsen = hohe Zinssätze = an anderen Stellen muss gespart werden
 Hauptgedanke der CIAM: FUNKTIONALE STADT
o Keine Frage nach Schönheit, sondern nach Effizienz und Funktionalität
o Neue Denkweisen entstehen: Zweck-Mittel-Relation
o Was heißt funktional zu dieser Zeit (um 1930)? Welche Faktoren spielen eine Rolle?
 Arbeiten, Wohnen, Kultur und Verkehr
 1943 wichtiger Kongress: Le Corbusier veröffentlicht „Charta von Athen“

 CIAM 2, Frankfurt (1929) „Die Wohnung des Existenzminimums“: Zeit einer
galoppierenden Inflation -> Bauproblem auf großer Ebene
 CIAM 4, Marseille – Athen (1933) „Die funktionale Stadt“ : Effizienzgedanke
 CIAM 5, Paris (1937) „Logis und Loisir“ (Behausung und Freizeit)
 Kriegspause, viele im Exil
 1943: Le Corbusier publiziert Abschlussbericht Athener Kongress als „Charta von Athen“
 CIAM 6, England (1947) „Reunion Congress“
 CIAM 8, England (1951) „The heart of the city“: Autobahnlegungen mitten durch
Innenstädte (2. Zerstörungswelle nach Krieg)
 CIAM 59, Niederlande (1959): Auflösung Verband, Grid-Analyse, Beobachtung Alltagsszenen

 CIAM und Städtebau
o die architektonischen Konsequenzen der modernen Techniken, Standardisierung,
allgemeine Wirtschaftlichkeit, Städtebau, Erziehung zum Wohnen in der Volksschule,
Beziehung zwischen Staat und Architektur
 Pläne über Stadtforschung in einheitlichen Netzen „Grille CIAM d’urbanisme“ (z.B.
Warschau)
 Blöcke an Straßen mit Innenraum hinten und vorne (Zentrumsbildung)
z.B. Le
Corbusier: Solitärbauten mit gleichen Ansichten (Vor- und Rückseiten vermieden),
Stadtplanung für Paris (1925), Bandstadt Algier

Fragen des CIAM
1. Die architektonischen Konsequenzen der modernen Techniken
2. Standardisierung
3. Allgemeine Wirtschaftlichkeit
4. Städtebau
5. Erziehung zum Wohnen in der Volksschule
6. Beziehung zwischen Stadt und Architektur

Sigfried Giedion (1888-1968)
 General Sekretär der CIAM (1928-56)
 Lehrer an der Harvard University
 Co-Autor der „Charte von Athen“

Ford
 assembly line (Fließband) wird erfunden
 FORDISM & TAYLORISM
o Interessiert Le Corbusier (Inspiration für seine Werke)
o 1925 als Schlüsseljahr für industrielle Architektur: Corbusier darf einen Pavillion
bauen und bringt die industrielle Entwicklung maßgeblich mit in den Entwurf ein

Le Corbusier
 L’Esprit Nouveau
o Zeitschrift mit Artikeln von Corbusier
o Darstellung seiner Ideen -> nahezu Selbstverherrlichung
 Corbusiers Entwürfe: Häuserreihen / große Straßenblöcke in denen sich Muster / Zellen /
Balkone etc. immer wiederholen
 INDUSTRIELLE PRODUKTION
 Außerdem zeigt er Interesse für das Wohnen der Künstler (in Paris)
 Wohnen und Schlafen in einem Raum (Atelier und Schlafen)

Wichtige Werke von Le Corbusier
Pavillion L’Esprit Nouveau
Der Pavillon de l’esprit nouveau
ist einer der wichtigsten
Pavillons in der Geschichte der
modernen Architektur. Er diente
als konzeptuelle Vorlage für Le
Corbusiers Theorie über
Architektur und Urbanismus
und stellte gleichzeitig ein
eigenständiges
Organisationsmodell für den Entwurf der
Immeuble-Villas dar. Der Baukörper bestand aus
zwei Teilen, in einem wurden Architekturmodelle
und im anderen Modelle zum Urbanismus
präsentiert. Der »quadratische« Teil zeigte die
modernen Wohneinheiten und der »rund
geformte« Teil zeigte den städtebaulichen
Entwurf »Plan Voisin«. Beide Teile waren um
einen »hängenden« Garten herum angeordnet,
dem Konzept für einen privaten Raum als das
Zentrum des Pavillons. (Jochen Krimm) aus: Peter
Cachola Schmal: Der Pavillon – Lust und Polemik
in der Architektur, Ausstellungskatalog DAM, Ostfildern 2009

Villa Savoye
A manifesto of Le Corbusier’s „five points“
of new architecture, the villa is
representative of the bases of modern
architecture, and is one of the most easily
recognizable and renowned examples of
the International style.
The house was originally built as a
country retreat on behest of the Savoye
family. After being purchased by the neighbouring school it passed on to be property of the French
state in 1958, and after surviving several plans of demolition, it was designated as an official French
historical monument in 1965 (a rare occurrence, as Le Corbusier was still living at the time). It was
thoroughly renovated from 1985 to 1997, and under the care of the Centre des monuments
nationaux, the refurbished house is now open to visitors year-round.

Maison-Atelier, Paris, France, 1926
 Wie oben genannt: Leben und Arbeiten in
einem Raum
 Als Atelier entworfen, Leben auf engstem Raum

Heidi Weber Museum, Ostufer Zürichsee 1964-67
 Letztes Bauwerk von Le Corbusier
 Das entstandene Ausstellungsgebäude steht insofern für einen radikalen Stilwechsel des
Meisters, der im Auftrag von Heidi Weber ein Gebäude aus farbenfrohen, wirkenden Stahl-
und Glas-Elementen Konstruktion gebaut wurde. Einen besonderen Akzent setzt das frei
über dem eigentlichen Baukorpus schwebende Dach, das die Besucher vor Sonne und Regen
gleichermaßen schützen soll.
 Die Gesamtheit aus Architektur,
Inneneinrichtung, Gemälden und
Skulpturen Ausstellungen aus Heidi
Webers Privatsammlung von Le
Corbusiers Werken während 5o Jahren
vermittelte Le Corbusier als
Universalgenie.

Architekturtheorie

Bruno Taut (1880-1938)

Ereignis?

Köln, 15. Mai 1914, Werkbund-Ausstellung

vom utopischen Expressionismus zur Großsiedlung

 Entstehung von ersten großen Industriefirmen (durch Massenproduktion) -> corporate
identity z.B. durch erstmalige Verwendung von Logos
 Mainfest Le Futurisme von Marinetti, Paris (1909): Aufforderung Welt umzukrempeln, Neues
(z.B. Geschwindigkeit) schöner als Antike (Vergangenes)
 Peter Behrens: Industriearchitektur (Verbindung von Materialität und Tragkonstruktionen)
 Bruno Taut: Mitbegründer des Arbeitsrates für Kunst, Professor an der TH Berlin

Glaspavillion, Köln, 1914
 Ausgestellt auf der Werkbundausstellung in
diesem Jahr
 Entworfen von Bruno Taut
 „Ohne den Glaspalast ist das Leben eine Last“
 Überwindung von räumlichen Grenzen
 Sieht aus wie ein antiker Rundtempel neu
interpretiert (Sockelzone, Säulenkranz,
Architrav)
 Andeutung eines Säulenkranz
 Auf dem Ringanker (Säulenkranz) stehen Zitate
 Traut: Das translozierte Glas kann die kristalline
Architektur nach vorne bringen

 Viele Glaselemente (Treppe, Kuppel etc)
 Raumgrenzen sind verschwommen
o Überwindung Enge von geschlossenen
Räumen durch Transparenz
 Traut versucht möglichst viele Lichtreflexe und
Lichtpunkte in seine Architektur einzuarbeiten
(Wasserbecken, Prismen im Glas), Bezug zur Gotik
 Kuppel: mit Mosaiken Bestückt
o Architektur beginnt zu schimmern, „Bunte Architektur“
o Einarbeitung von Prismen in Kuppel: zerteilt das Tageslicht in ihre Farben auf
o Rippen der Kuppel aus Beton
o Vorbild: Kibble Palace, 1873, Gasometer Fichtestraße, Berlin (1875)

Taut wendet sich insgesamt gegen maschinelle Architektur
 Auflösung der Städte
 Verwischen von Grenzen
 Farbe als Medium der Architektur um Heiterkeit zu vermitteln

Neudenken durch Ende 1. Weltkrieg:
 humanitäre Werte in Zweifel gezogen: Kunst wird öffentlich, teilweise politisch (Manifeste,
Zeitschriften)
 Beschäftigung mit der Frage wie die neue Welt aussehen soll, Altes überwinden -> nie so
viele Kunstbewegungen / Avantgardegruppen wie in der Moderne
 Auflösung und Neugliederung der Städte, Verwischung der Grenzen zwischen Land und
Stadt
 Modelle von Kleinstwohnungen (mit Möblierung ökonomisch geplant, kurze Wege)
 Notwendigkeit von Arbeiterwohnungen / -siedlungen nahe der Industrie -> Gartenstadtidee

Bruno Traut in seiner Zeitung:
 Aus kristallinen Projektionen in den Alpen werden Volkshäuser, versteht die Häuser wie eine
Kathedrale; Massenbetonter Bau; Überwindung der Raumgrenzen; Lichtdurchflutet; Ein Haus
das alle aufnimmt; Traut selber nennt es die „Stadtkrone“; Keine Wohnmaschinen, sondern
der Mensch brauch Hoffnung an der er sich festhalten kann
 Stellt sich eine Neugliederung der Städte vor; Grenze von Landschaft und Stadt vermischt
sich; Idee der Gartenstadt wird weiterentwickelt; entgrenzte Stadt; Im Zentrum steht der
kathedralartige Gemeinschaftsbau, welcher auf das Zentrum hin ausgerichtet ist
 Im Expressionismus  emotionale Architektur
 Traut entdeckt etwas neues:
o Abstraktion von Loos ist ihm zu schlicht
o Es folgt die Anwendung von Farben
o Kostengünstiges Mittel zur Verschönerung der Stadt
o Vielfalt nicht Minimalismus
o „Durch das überschreiben der Fassade entstehen neue Felder und eine Art Flächigkeit“

Städtebau; Traut
 Ruhrgebiet; viel Industrie; viele Bergarbeiter Siedlung; dazwischen viel grün
 Diese Ansiedlung erfolgt nicht mehr zentral sondern Städtisch
 Gartenstadt Falkenberg, 1914-15
o Leberecht Migge Berater von Traut für die Anlage
o ganz neuer Umgang mit Farbe
o Traut baut ein Tortenstückartiges Haus, er baut modern; Begrenzung des Hauses
erfolgt allerdings mit Dingen die man mit Tradition in Verbindung bringen würde
o enorm kleine Häuser
o Traut setzt sich mit Grundrissdiagrammen auseinander; wissenschaftliche
Herangehensweise des Entwurfs
o Ähnlich wie bei Ernst Neufert, wird alles auf das minimalste geplant
 Hufeisensiedlung Berlin Britz, 1925-29
o Traut möchte jedem Siedler seinen
eigenen Eingang ermöglichen
o Versucht den wenig vorhanden Platz
optimal durch kleine nieschenartige
Häuser zu nutzen
 Siedlung Onkel-Toms-Hütte, Berlin
Zehlendorf, 1926-31 (Sowas Favorite)
o Organische Form des Städtebaus
o Übergeordnetes Straßennetzt ist
notwendig
o Wall als Abschirmung gegenüber der Berliner U-
Bahn
o Selbstversorgung in Form von einem kleinen
Garten mit Gemüse wird groß geschrieben
o Lange Straßenzüge mit regelmäßigen
Durchbrüchen
o Wichtiges Leitbild: Entgrenzen der Städte
o Fensterrahmen werden angemalt, sodass man in
der Fläche ein eigenes Farbmuster erhält

Traut geht kritisch mit vorhanden Wohnformen um!
o Sieht Wohnzimmer als nicht notwendiger Raum
o Kann man das Wohnzimmer nicht mit in den ganzen Grundriss mit einbeziehen?
o Wohnzimmer = kalte Pracht (nicht oft genutzter Raum)
o Traut integriert das Wohnzimmer in den gesamten Grundriss; Integration der Möbel
in den Grundriss; verschiedene Nischen; Auch im großen Gemeinschaftsraum jetzt
Arbeit am Arbeitstisch möglich
o Vielbezüglicher; ökonomischer Grundriss

Architekturtheorie

Adolf Loos (1870- 1933)

Ereignis?

Wien, 11. März 1910, Michaelerhaus

Lebenslauf, Adolf Loos:
 1893: Reise in die Usa
 Ab 1896: schriftliche und bauliche Tätigkeiten in Wien mit Kraus, Schöneberg und Kokoschka
 1908: Vortrag über Ornament und Verbrechen
 1910-11: Michaelerhaus in Wien
 1922: Wettbewerb für Chicago Tribune
 1926: Villa für Tristan Tzara, Paris
Loos ist seiner Zeit voraus, bereits modern, ein Pionier
 das „Bessere“ entwerfen: Verzicht aus Verzierungen, Enthaltsamkeit, Abstraktion, empfiehlt
konservativen Handwerksgeist, Raumplan als 3-D Objekt, verschiedene Ebenen, komplexe
Wege + Raumbeziehungen
 Ornament und Verbrechen: überzeugt von sich, kein Entkommen vor der Moderne, keine
Staatsgewalt kann das stoppen, Unvorbereitet
 „Wie schwer ist es, den besseren Sessel zu finden und wie leicht den Neueren“
o Architektur vs. Mode (Nicht immer neu erschaffen, sondern Ausschau nach etwas
Besserem als dem Alten halten)
o Ornament = Verbrechen

Michaelerhaus
 Eingang: Tempelähnlich (mit Säulen)
 Iomische Art, edel, klassizistisch
 Obere Geschosse: Zweckarchitektur, Nüchtern, nicht
beachtenswert, aber dennoch funktional
 unterer Teil: repräsentativ für Stadt in Marmor

 Ornamente abstreifen (Keine in diesem Haus verwendet)
o Kritik: sieht aus wie ein Gullideckel, keine Schönheit
o 11./12. 1911: Reaktion von Loos: „Mein Haus am Michaelerplatz“
 Prozess der Moderne erfolgreich
 Vorderer Teil: Stahlkonstruktion, Brücke mit kleinen Trägern
o konstruktiv total modern
 Elemente visuell bearbeitet, aber Schein bezüglich der Tektonik
o Tragende Elemente kaschiert, nicht tragende Elemente zur Schau gestellt
o Blendwerk mit Säulen -> konservative Darstellung des Tragen und Lasten
 Komplette Raumplanung: innere Abwicklung
o Verspiegelung an den Wänden
o Führung durch gezielte Lichtakzente
o Und Abgehängte Glasdecke (öffnet den Raum, macht ihn größer, Illusionen
erzeugen)
o wohnliche Innenraumgestaltung (Teppiche etc.)
 Konstruierte Deckenbalken für stilistischen Komfort (Widerspruch? Ornament =
Verbrechen?)
 Wille der Ablösung von Ornamenten

 Adolf Loos vs. Joseph Hoffmann: Hoffmann steht für das Klassische, überzogene,
ornamentale
 Im Gegensatz dazu:
o Warenhaus Tietz, Berlin (1900)
 Architektur = Gesamtkunstwerk (Josef Hoffmann)
 Klimt: Neuentwicklung des Ornamentale
o Haus Nothartgasse, Wien (1913)
 Nur Dach wirkt älter (wie Renaissancepalast)
o Villa für Frantisek und Müller, Prag
 in Repräsentationsräumen besondere Materialien
 Vielgeschossigkeit (Fenster auch auf verschiedenen Ebenen)
o Haus Tristan Tzara, Paris (1925)
 zur Straße verschlossen, nach hinten geöffnet und abgetreppt
 Fassade zweigeteilt: unten rustikales Mauerwerk
o Haus Scholl, Wien (1913)
o Haus Beer, Wien (1931)

Joseph Frank (1885-1967)
Mitbegründer des österreichischen Werkbundes
Nähe zur Architektursprache von Loos (Fensteranordnung ohne Symmetrie, unterschiedliche
Ebenen), erweitert seine Gedanken
Lebenslauf
 1919: Professor für Baukonstruktion
 1925: Gründung des Einrichtungshauses „Haus & Garten“
 1930: „Architektur als Symbol“
 1930: Architekt der Werkbundbildung in Wien
 1933: Emigration nach Schweden

 1942: Vorlesung in New York

Haus Scholl, Wien, 1913
 Gesimse (Renaissance)
 Irritation: Nicht mittige Fenster, schief
 Architekt ironisiert Tradition auf moderne Weise
 Pfleglicher Umgang mit Geschossen

Architekturtheorie

Architektur und Kunstgewerbe im deutschen Kaiserreich

Ereignis?

München, 6. Oktober 1907, Gründung des deutschen Werkbundes


Hermann Muthesius (1861-1927)
 Lebenslauf:
o Maurerausbildung
o Studium in Philosophie und Architektur (Berlin)
o Mitarbeit bei Ende und Böckmann (Tokyo)
 Modernisierung von Japan (Eigeninitiative von Japan, um sich aus alten Traditionen
zu befreien)
o Architekt im preußischen Ministerium
o Mitbegründer des Werkbundes: deutschen Produkten neuen Wert verleihen (statt
„German Trash“ nun „made in Germany“), Industrie helfen bessere Architektur zu
entwerfen (z.B. gestalterisch hochwertige Maschinenmöbel) -> Zusammenschluss
von Industriellen, Designern und Architekten
o Aufenthalte in Japan und England -> Neubegründung der deutschen Wohnkultur,
plädiert für neue Warenästhetik und neuen Typenbegriff

o Mitarbeiter bei Kunstgewerbeausstellung Köln (Ausstellung mit den größten
Künstlern dieser Zeit)
 „wie baue ich mein Haus“ als Grundidee von Muthesius -> richten an „einfache“
Leute um ihnen zu zeigen, dass auch für sie Architektur eine Rolle spielt und wie sie
damit umgehen können
o Verunglückt auf einer Baustelle
 Landhaus und Garten
o Städter drängt es hinaus aufs Land, sie verfeinern ihre Sinne, wenn sie auf dem Land sind

Historische Hintergründe der Zeit
 Expansion des Deutschen Reichs unter Wilhelm I. („Typischer
Kaiser“) -> Reformbewegung aus der Bevölkerung
 Übergriff nach südostasiatischen klaren Mustern (schon im 17.Jh.
modern) + japanische Schlichtheit anstatt Neogotik, -romanik
(z.B. Industriedesigner Christopher Dresser)
 Vermehrte Liebe zur Natur statt Enge in der Stadt
o -> Orientierung am englischen Landhausstil aus
viktorianischem Reichtum
o -> Bildung von Grünachsen, Kleinsiedlungen mit
Nutzgärten
o -> Muthesius: Wie bringe ich das Landhaus nach Berlin?
o neue Prinzipen: große Grundstücke, Haus von Straße abgerückt, kein Kompaktbau
zur guten Belichtung, Ausrichtung nach Himmelsrichtung (z.B. Domäne Dahlem)
o Häuser mit viel Handwerkskunst statt industrieller Massenware, 2geschossige Halle,
großes Dach, Asymmetrien bei Fensteranordnung -> sehen „rückständig“ aus,
Gebrauchswert an 1. Stelle (Gartenstadt Hellerau)

Anna Muthesius (Frau von Herrmann)
 Passt sich nicht den modischen Vorgaben der Zeit an
o Kein Korsett
o Gemütliche Kleider
o Wenig gestylte Haare
 Politische Reform / ein Versuch die Gesellschaft umzuerziehen

Christoph Dresser
 Neumodische Möbel / Geschirr etc.
o Ohne neugotischen „Schnickschnack“
o Sinnvolle Nutzung statt schönes Aussehen
 Übergreifen von Kulturen
o Übernahme der japanischen Formen / Sitten in
Dressers Designs
 Europäer fragen sich: Warum ist Japan im 17. Jahrhundert
schon modern?
 Bspw. Teehäuser -> sehr modernes Design

Herrmann Jansen
 Wettbewerb Groß-Berlin
o Gartenstädte außerhalb der Innenstadt entwerfen
o Fragen, wie: Wie kann man Berlin „belüften“? treten auf
o Typ ein er Kleinsiedlung

Karl Friedrich Schinkel
 Planung steht im Vordergrund, die Idee der Entwicklung eines Prototypen entsteht
 Industriedesign
 Design- und Nutzenfunktion immer im Zusammenhang betrachten

Landhäuser
 Investition von handwerklichem Vermögen (Zünftigkeit ausleben)
 keine industrielle Konstruktion, sondern harndwerkliches Geschick nutzen
 alte Formen wieder aufleben lassen (Giebeldach, Türme, Verzierungen, Erker, Walmdach,
größere Fenster)
 klare Teilung: unten öffentlich, oben privat
 Fassade wird in Zusammenhang mit Innenraum entworfen
 Fassade spricht für das, was Innen passiert
 Wohnkultur = harmonische Kultur für alle, d.h. Wohnen muss erschwinglich sein, aber
dennoch wird viel Wert auf Optik gelegt

Festspielhaus Hellerau
 Haus als Zeichen der Reform
o Soll harmonische Kultur
verkörpern
o Einwohner sollten auch die
Möglichkeit zur musischen
Bildung bekommen
 Entwicklung:
o Als Schule errichtet, zeichnet sich jedoch auch durch große Feste aus
o Umbau zu einer Kaserne -> Verfall
o Wiederbelebung (bspw. Durch Aufführung des Staatsschauspiel Dresden auf dem
Vorplatz), aber dennoch gleicht es einer Ruine

o Danach Renovierung
 Neue Tanzformen (bspw. Ausdruckstanz) werden gelehrt
 Licht und räumliche Wirkung der Treppe können passende Stimmung erzeugen

Gartenstadt Hellerau
 Mustersiedlung bei Dresden
 Zusammenspiel von Reform,
Moderne und Tradition

Architekturtheorie

John Ruskin (1819-1900)

Ereignis?

Sommer 1835, Ruskins erste Reise nach Venedig,

-> Viktorianisches Zeitalter (1837-1901)

 Romantizismus und Mystizismus
 Kolonialreich + Städte wachsen
 Medizinische Entwicklung
 Entstehung proletarischer Schicht
 Reichtum, Selbstvertrauen aber auch städtische Probleme und Herausforderungen ->
Romantizismus und Mystizismus als Rückzugsbewegung
 Bürgerliches Wohnen mit viel Dekor / Verzierungen
 Kritik an kunstgewerblichen Folgen der Mechanisierung
o Aufkommen von Massenware
o Schwund der Qualität
o Ungleichheit von technischem Können und kulturellen Werten
 Gegenbewegung
o Reform der Industriekultur durch Entwicklung eines bürgerlichen Geschmacks
o Ethische Begründung der Handwerkskultur durch gotische Prinzipien (Ehrlichkeit,
Wahrheit, Redlichkeit)
o Alternativen: Werkstätten, Manufakturen anstatt Industrie
 Beobachtung und Naturalismus
o „Nachzeichnen der Handschrift Gottes“-Ruskin

Die sechs charakteristischen Eigenschaften des mittelalterlichen Baustils

1. Das Rohe (Unregelmäßige Handarbeit als Ausdruck von ursprünglicher Vielfalt)
2. Das Strenge
3. Das Vielfältige
4. Der Reichtum des Ornamentes
5. Der Naturalismus
6. Das Groteske

John Ruskin

Schriftsteller, Künstler, Architekt
 naturkundliche Studien, Bücher über seine Wahrnehmung der Welt, viele Reisen v.a. nach
Venedig; Zurückwendung in der Architektur

 Reform über das Nachdenken über Architektur: „Nachzeichnen der Handschrift Gottes“
o Naturbetrachtungen, anatomische Darstellungen
o Präraffaeliten (Malereiszene) Natur ernsthaft folgen: z.B. „Modern Painters“ (Turner,
Die Abtei von Bolton, 1825) zeigt Lichteindrücke, es geht nicht um Bauwerk
 Durch Selbermachen Dinge verstehen, das Besondere aufnehmen -> Handwerklichkeit mit
vielfältigen Details (z.B. jedes Kapitell unterschiedlich = Regel + Störung)
o Abwehr von Systematisierung
o Technisches Können wird gewürdigt, aber Architektur = Schönheit durch Vielfalt
 Vorgänger Ruskins Theorien: Northmore Pugin als Vertreter des Gothic Revival (christliche
Zurückwendung statt Klassizismus, kommt Eisenbau näher)
o charakteristische Eigenschaften: roh, streng, vielfältig, ornamentreich, naturalistisch,
grotesk

William Morris (1834-1836)
 (baut nicht selbst, aber zahlreiche
Weggefährten nehmen seine Ideen auf)
 Morris & Company stellt Möbel nach alter
Tradition her
o Handwerk mit Liebe und
Detailreichtum
 Variety / Vielfalt
 Behaglichkeit und Nutzwert stehen im
Vordergrund, folgt keinem
Ordnungssystem
 The Red House, Morris + Bexlogheath (1859)
o Architektur entsteht aus dem Inneren (Äußeres ergibt sich daraus (zweitrangig)

Architekturtheorie

Gottfried Semper

Ereignis?


London, 1. Mai 1851: Eröffnung Crystal Palace durch Königin
Viktoria


o Ein Gewächshaus und Experimentalbau
o zur Weltausstellung für kurze Zeit von Joseph
Paxton (Gärtner)
o Einfache Elemente/ Module in unterschiedlicher Angliederung
o Polonceau-Tragwerk (Wissen aus 1840 mit eingebunden)
o Widerspruch: Industriebau, aber alhambraähnliche Innenteile
o große Fotosammlung vom Bau vorhanden
o Fensterrose des gotisch-katholischen Baus in den Bau
aufgenommen
o durch schnellen Fortschritt der Technik Ästhetik noch an
Verzierungen gewöhnt, nicht an Industrielles
(Stahlkonstruktionen werden verdeckt) -> neue Stilfrage
o Ausstellungsbereiche mit Blüten (Verweis auf vergangenen
Stil)
o Aufkommen Eklektizismus im 19.Jh.: jeder Stil möglich
 Widerspruch und Verschmelzung von Stilen

Entwicklung der Ingenieurskunst (z.B. Eisenbahn) vs. Ornamentale Elemente

1. Frage, die aufkommt: „Was bedeutet Stil?“
o Nelson Godman: Verweis auf Stileigenschaften, Antworte auf die Fragen: Wer hat
Wann wo etwas geschaffen?
o Niklas Luhmann: soziale Anforderungen an den Stil eines Werkes sind entscheidend,
die Arbeit mit stilistischen Vorgaben eröffnet Variation und Abweichung
o Bourdieu: Stil als Mittel individueller Distinktion (Selbstentwurf)

2. Frage, die aufkommt: „Um welchen Stil handelt es sich?“
o Daraus kann man schließen: es stehen viele Stilmöglichkeiten zur Verfügung
= Freie Entscheidung
o Z.B. Heinrich Hübsch: Trinkhalle, Baden-Baden
 Ringbogenstil, statt antiker Stil
o Z.B. Durand: Recueil & Parallele, Paris, 1801
(Buch)

 Eklektizismus
o Victor Baltard: St. Augustin, Paris, 1860-68
o Ausnutzung der neusten Techniken
o Gusseisen, große Kuppel, Schalen aus Stein
o Besonderer Mauerschmuck

Entstehung der Entwicklung der Baugeschichte

Auswahl und Kombination aus vielen Stilen

Gottfried Semper (1803-1879)

Bauender und schreibender Architekt

1833: Farbuntersuchung an Trajansäule in Rom

1851: „Die vier Elemente der Baukunst“ (Buch)

1861: „Der Stil“ (2 Bände)
o dekorative Künste (sollen herausstechen und in Verbindung mit
Architektur stehen)
o Produktgestaltung (Design von Komponenten, enger Zusammenhang mit Produktion
o Kritik an der Kunstgeschichte (jede Epoche steht dort für sich, kein
zusammenhängendes Denken)
o Untertitel: „praktische Ästhetik“ (für Künstler, Techniker und Architekten in einem
Buch verknüpft)
o 1. Band: textile Kunst (wie, was, womit, wo)
 Auch universal gedacht, nicht nur europäisch
 Blick auf Kultur
o 2. Band: Hauptstücke (z.B. Metallotechnik)

Sempers Denken: Architektur hat keine wissenschaftliche Begründung
o Verschiedene Zweige verbinden
o Blick auf Ordnungssysteme (z.B. Flora und Fauna mit einbeziehen)
o Produzieren von Objekten, nicht von Mustern
o Zusammenwirken von Material und Fertigungswerken (Vorläufer des
Industriedesigns)

Die vier Ordnungsysteme von Semper:
o Textile Kunst = Verbindung (Knoten, geflochten, gesponnen)
o Keramik = Paste (z.B. Lehm in Form gepresst), Behälter (ursprünglich Urnen),
Ornamente, nicht von Architekten, sondern von Handwerkern
o Stereotomie = Steine, Beispiel: Paul Abadie, Sacré-Coeur (vom Steinbau bis zur
Fertigstellung in Fotos festgehalten)
o Tektonik = Zusammenstecken von Stäben, Verflechtung von Tragwerken (Last- und
Druckelemente), Stabkonstruktionen, dekorative Holzkonstruktionen

Crystal Palace: Semper sieht darin ein karibisches Häuschen (Bestätigt seine Gedanken)

Architekturtheorie

Klassizismus um 1778

Ereignis?

Triest, 8. Juni 1778:

Ermordung Johann Joachim Winckelmann = Begründer moderner Kunstgeschichte / Archäologie,
Vordenker klassizistischer Ästhetik, Autor

  • barocke Architektur nimmt Antike auf, spielt damit und variiert Motive (Wölbungen, ovale
    Fenster) -> totale Rückwendung durch Winckelmann zur griech. Antike (schlichte dorische
    Säule als Ideal), neuer Sensualismus / Empathie
    o erkennt Fähigkeit der Griechen selbst kaputten Torsen Lebendigkeit / Ausdruck zu
    verleihen (z.B. Laokoon-Gruppe: Bändigung von Schmerz und Leidenschaft)
    o nicht dafür Tempelarchitektur in den Norden zu bringen
    o James Stuart + Nicholas Revett setzen sich mit römischer Antike zeichnerisch
    auseinander (Buchabdruck)

  • Erdmannsdorf (bedeutenster Vertreter des Frühklassizismus, Schloss Wörlitz + Park)
    o Souflot (Pantheon in Paris, 1790)
    o Quatremère de Quincy (Enclyclopédie métodique, 1788-1825, 3 Bände über
    Architektur)

  • Architektur schlicht, einfach ornamentiert; Rückbezug gewinnt durch Präzision und neue
    archäologische Erkenntnisse

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