3. VL: Entwicklungspsych.: Die körperliche und soziale Entwicklung von Kleinkindern an der RWTH Aachen

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Entwicklung des Gehirns: Entwicklung der Neurone

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Neurone in der pränatalen Phase

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WICHTIGE Prinzipien bei der Entwicklung der Neurone

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Was bedeutet Plastizität?

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Wodurch ist Plastizität auch im Erwachsenenalter möglich?

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Definiere und erkläre die Nutzen von Reflexen

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Fähigkeiten des Neugebornenen: Nenne die sensorische Fähigkeiten!

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Bewegungssehen

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Farbsehen

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Test 

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Bindung bei Kleinkindern

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Nenne die Bindungstypen 

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3. VL: Entwicklungspsych.: Die körperliche und soziale Entwicklung von Kleinkindern

Entwicklung des Gehirns: Entwicklung der Neurone
Neurone: (hauptsächliche Entwicklung in der pränatalen Phase, d.h. vor der Geburt)
  • 100-200 Milliarden
  • auf Erregungsleitung spezialisierte Zellen
  • Übermittlung und Speicherung von Informationen
  • hauptsächliche Entwicklung vor der Geburt, daher während Schwangerschaft Rauchen, Alkohol etc. überträgt sich auf Kinder. Bei Rauchen z.B. Unterversorgung von Sauerstoff. Bei Alkohol sterben Hirnzellen ab.
  • Neurone unterscheiden sich von Körperzellen dadurch, dass sie nicht eng aneinandergebunden sind.
  • Zwischen den Nervenzellen befinden sich keine Zwischenräume (=Synapsen)
  • Die Kommunikation zwischen Nervenzellen erfolgt über chemische Botenstoffe (Neurotransmitter wie Adrenalin, Nor-Adrenalin), die von den Nervenzellen in den synaptischen Spalt ausgeschüttet werden.

3. VL: Entwicklungspsych.: Die körperliche und soziale Entwicklung von Kleinkindern

Neurone in der pränatalen Phase
Pränatale Phase:
  • Entstehung von Neuronen im Neuralrohr
  • Wanderung und Spezialisierung der Neurone
  • „Überproduktion“ an Neuronen
  • Geburt: 100 Milliarden Neurone
  • Geburt – Ende 2. LJ
    1. Entwicklung von Synapsen
    2. rasante Vermehrung der Gliazellen (Myelinisierung)
    3. enormer Größenzuwachs des Gehirns
      • von ca. 30% (Geburt) auf ca. 70% (Ende 2.LJ) des Gewichts eines Erwachsenengehirns
    4. Anzahl der Nervenzellen zur Geburt nahezu komplett da, nur die Verbindungsstellen ändern sich.

3. VL: Entwicklungspsych.: Die körperliche und soziale Entwicklung von Kleinkindern

WICHTIGE Prinzipien bei der Entwicklung der Neurone
  • Im Neuralrohr entstehen mehr Neurone, als das Gehirn jemals brauchen könnte (Überproduktion)
  • Nervenzellen benötigen Stimulierung, um Synapsen zu entwickeln. Diese Stimulierung von Nervenzellen führt zunächst zu einem Überfluss an Synapsen.
  • Neuronen, die nur selten in Erregungszustand versetzt werden, verlieren ihre Synapsen. -> Ausdünnen oder Eindämmen (pruning) des Neuronensystems.
  • Diese Neuronen werden dann entweder in einen „Ruhezustand“ versetzt, um für andere entwicklungsrelevante Prozesse zur Verfügung zu stehen oder sterben ab.

3. VL: Entwicklungspsych.: Die körperliche und soziale Entwicklung von Kleinkindern

Was bedeutet Plastizität?
Wenn ein Teil des Gehirns geschädigt ist, können andere Bereiche des Gehirns Funktionen übernehmen, die normalerweise von dem geschädigten Hirnareal geleistet werden.

3. VL: Entwicklungspsych.: Die körperliche und soziale Entwicklung von Kleinkindern

Wodurch ist Plastizität auch im Erwachsenenalter möglich?
  • Aktivierung vorher stiller oder gehemmter synaptischer Verbindungen
  • Herstellen neuer synaptischer Verbindungen
  • Abbruch alter, „störender“ Verbindungen

3. VL: Entwicklungspsych.: Die körperliche und soziale Entwicklung von Kleinkindern

Definiere und erkläre die Nutzen von Reflexen
Reflex = angeborene automatische Reaktion auf eine bestimme Art von Stimulation

  • sichern Überleben
  • bilden Grundlage für komplexe motorische Fähigkeiten
  • Auskunft über Gesundheit des kindlichen Nervensystems

3. VL: Entwicklungspsych.: Die körperliche und soziale Entwicklung von Kleinkindern

Fähigkeiten des Neugebornenen: Nenne die sensorische Fähigkeiten!
Geschmack




3. VL: Entwicklungspsych.: Die körperliche und soziale Entwicklung von Kleinkindern

Bewegungssehen
Schon Neugeborene nehmen Bewegungen von Objekten wahr und folgen einer Bewegung mit den Augen. Die Augenbewegungen sind jedoch noch langsam und ungenau.

3. VL: Entwicklungspsych.: Die körperliche und soziale Entwicklung von Kleinkindern

Farbsehen
Farbwahrnehmung ist bei der Geburt vorhanden, allerdings können Farben nicht gut unterschieden werden. Klare Farbpräferenzen mit 2-3 Monaten. Volles Farbsehen mit 4-5 Monaten.

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Ob du auch wirklich liest was hier steht

3. VL: Entwicklungspsych.: Die körperliche und soziale Entwicklung von Kleinkindern

Bindung bei Kleinkindern
• Starkes emotionales Band zwischen Menschen
• Evolutionär entstandene Reaktion
• Sicherung des Überlebens (Nahrung, Schutz)
• Auslöser für Bindungsverhalten
– endogenes und exogenes Lächeln
– Reflexe (Saugen, Greifen, Suchen)
– Schreien
– Kindchenschema

3. VL: Entwicklungspsych.: Die körperliche und soziale Entwicklung von Kleinkindern

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