an der Rheinische Fachhochschule | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für VO 7 an der Rheinische Fachhochschule

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TESTE DEIN WISSEN

Geben Sie ein Beispiel für „ redundante Informationsquellen“ bei der multisensorischen Wahrnehmung.

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Wenn man eine Katze streichelt, dann sieht man sie, fühlt sie , riecht sie  und hört sie schnorren 

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Was versteht man unter „nicht-adäquater Reizung“ der Rezeptoren? Geben Sie ein Beispiel.

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Unter inädaquaten Reizen sind Reize zu verstehen, die nicht für den Sinn mit dem sie aufgenommen werden geeignet sind. Bei einem Hustenbonbon werden die Thermorezeptoren beispielsweise inädaquat gereizt und das Bonbon schmeckt kalt 

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Welche Funktion hat der Nervus Trigeminus?

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Dieser Hirnnerv ist unter anderem für das Schmerz- und Temperaturempfinden verantwortlich, reagiert aber auch auf Geschmackseindrücke. 


 

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Beschreiben Sie die multisensorische Wahrnehmung im Sinne der Bayes´schen Entscheidungstheorie: was versteht man unter „Likelihood-Funktion“ und „a priori-Vorwissen“?

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Wenn die sensorische Verarbeitung beginnt: 

  • Es gibt die Likelihood-Funktion und das a-priori Vorwissen 
  • A-priori Vorwissen-> Annahmen/Schätzungen wie wahrscheinlich bestimmte Dinge sind, basieren auf unserem Vorwissen 

die sensorischen Informationen aus der Umwelt in der sogenannten Likelihood-Funktion repräsentiert:

  • Die Informationskanäle werden dadurch unterschiedlich gewichtet, zudem wird das a-priori Vorwissen integriert, wodurch der Gesamteindruck entsteht

das normierte Objekt der „a-priori“- Wahrscheinlichkeitsfunktion mit der LikelihoodFunktion ergibt die Posterior-Wahrscheinlichkeitsfunktion 


Um zu einer Handlung oder einer Entscheidung zu kommen, muss allerdings nun noch die Aufgabe oder das Ziel einer Handlung berücksichtigt werden, welches ebenfalls einen Einfluss auf unsere Wahrnehmung haben kann.

In der Bayes’schen Entscheidungstheorie kann ein solches Ziel über eine so genannte Gewinnfunktion definiert werden-> Die Handlung die mir am meisten bringt


 

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Was ist die „Posterior-Wahrscheinlichkeitsfunktion“?

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Bayes’schen Regel beschrieben, die besagt, dass das normierte Objekt der „a-priori“- Wahrscheinlichkeitsfunktion mit der LikelihoodFunktion die Posterior-Wahrscheinlichkeitsfunktion ergibt.

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Was versteht man unter „ Korrespondenzproblem“?

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Korrespondenzproblem: Die Kombination und Integration der Sinneseindrücke setzt voraus, dass erkannt wird, welche Information aus den verschiedenen Sinnen zu demselben Ereignis in der Welt gehören und aufeinander bezogen (also multisensorisch verarbeitet) werden sollten-> Wir hören die Katze und sehen die Katze und können das Miauen dann auch der Katze zuordnen, wir sehen welche Dinge miteinander korrespondieren und zusammen gehören. 

 

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Was versteht man unter dem „Adaptationsparadigma“?

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Adaptionsparadigma: Die redundanten Informationen aus den verschiedenen Sinnesorganen müssen auf einer gemeinsamen Skala abgebildet werden (Beispiel: Objekt sieht für unsere Augen genauso groß aus wie es sich anfühlt).

 

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Was sind „ambige“ Informationen und was meint „ Disambiguierung“?

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Unter ambigen Informationen sind Informationen aus den Sinnesreizen zu verstehen, die das Gehirn nicht einordnen kann. Der Visuelle Sinn kann nicht immer erkennen, bewegen wir uns, oder der Zug neben uns bewegt sich. Diese Information wird erst durch Information aus einem anderen Sinn eindeutig, wenn unser Gleichgewichtssinn sich meldet-> Disambiguierung 

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Wie funktioniert die Shams-Illusion?

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Bei der Shams-Illusion beeinflusst die Anzahl auditiver Reize die Anzahl gleichzeitig gesehener Lichtblitze. 

Die auditive Wahrnehmung beeinflusst die visuelle Wahrnehmung. 

 

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Was ist der Ventriloquismuseffekt?

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Im Alltag erleben wir den Bauchrednereffekt (Ventriloquismuseffekt):

Der Bauchredner benutzt beim Sprechen seine Lippen nicht, Benutzt er beim Sprechen eine Puppe, lenkt das die Aufmerksamkeit ab von seinem Gesicht, so dass, wenn sich er Mund der Puppe synchron bewegt, die Illusion entsteht, sie würde „sprechen“.

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Was versteht man unter „ Pertubationstechnik“?

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Um zu zeigen, dass unser Gehirn die Bayes´schen Entscheidungstheorie zur Integration sensorischer Eindrücke nutzt, werden Experimente durchgeführt, bei denen man die so genannte „Pertubationstechnik“ nutzt. „Pertubation“ bedeutet „Störung“ oder „Verwirrung“.

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Beschreiben Sie das Experiment von Ernst und Banks (2002) zur Schätzung der Längen von Quadern: wie war das Experiment aufgebaut und was war der wesentliche Befund?

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Messen der visuellen, haptischen und visuo-haptischen Unterschiedsschwellen für die Länge von Quadern. -> Sind zwei Quader gleich lang oder nicht? 

 Die jeweilige Unterschiedsschwelle ist der Längenunterschied von zwei Quadern, bei dem die Vpn zu einem bestimmten Prozentsatz (50%) korrekt den längeren identifizieren können. 

  •  Bei dem Experiment wurde bei der Schätzung der Unterschiedsschwellen die Wahrnehmung manipuliert.
  • Stereobrille (für stereoskopische - also dreidimensionale - Wahrnehmung des Quaders) und Spiegel beeinflussen die visuelle Wahrnehmung.
  • Kraftrückkopplungsgerät beeinflusst die Kraft, die man zum „Halten“ des Quaders aufwenden muss und damit die taktile Wahrnehmung


 

Es wird durch die Brille also die visuelle Wahrnehmung verzerrt und durch das Kraftrückkopplungsgerät die Einschätzung der Größe verzerren. 

Ergebnisse:

  • Die visuelle Schätzung wird mit zunehmendem optischen Verrauschen immer schlechter
  • Der visuelle Schätzer ist bei bester visueller Qualität größer als der haptische, was die Dominanz unseres Sehsystems zeigt. 
  • Die Gewichtung des visuellen Schätzers sinkt mit abnehmender visueller Qualität.
  • Ihre Gewichtung richtet sich also tatsächlich nach der Präzision der Schätzer.
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Q:

Geben Sie ein Beispiel für „ redundante Informationsquellen“ bei der multisensorischen Wahrnehmung.

A:

Wenn man eine Katze streichelt, dann sieht man sie, fühlt sie , riecht sie  und hört sie schnorren 

Q:

Was versteht man unter „nicht-adäquater Reizung“ der Rezeptoren? Geben Sie ein Beispiel.

A:

Unter inädaquaten Reizen sind Reize zu verstehen, die nicht für den Sinn mit dem sie aufgenommen werden geeignet sind. Bei einem Hustenbonbon werden die Thermorezeptoren beispielsweise inädaquat gereizt und das Bonbon schmeckt kalt 

Q:

Welche Funktion hat der Nervus Trigeminus?

A:

 

Dieser Hirnnerv ist unter anderem für das Schmerz- und Temperaturempfinden verantwortlich, reagiert aber auch auf Geschmackseindrücke. 


 

Q:

Beschreiben Sie die multisensorische Wahrnehmung im Sinne der Bayes´schen Entscheidungstheorie: was versteht man unter „Likelihood-Funktion“ und „a priori-Vorwissen“?

A:

Wenn die sensorische Verarbeitung beginnt: 

  • Es gibt die Likelihood-Funktion und das a-priori Vorwissen 
  • A-priori Vorwissen-> Annahmen/Schätzungen wie wahrscheinlich bestimmte Dinge sind, basieren auf unserem Vorwissen 

die sensorischen Informationen aus der Umwelt in der sogenannten Likelihood-Funktion repräsentiert:

  • Die Informationskanäle werden dadurch unterschiedlich gewichtet, zudem wird das a-priori Vorwissen integriert, wodurch der Gesamteindruck entsteht

das normierte Objekt der „a-priori“- Wahrscheinlichkeitsfunktion mit der LikelihoodFunktion ergibt die Posterior-Wahrscheinlichkeitsfunktion 


Um zu einer Handlung oder einer Entscheidung zu kommen, muss allerdings nun noch die Aufgabe oder das Ziel einer Handlung berücksichtigt werden, welches ebenfalls einen Einfluss auf unsere Wahrnehmung haben kann.

In der Bayes’schen Entscheidungstheorie kann ein solches Ziel über eine so genannte Gewinnfunktion definiert werden-> Die Handlung die mir am meisten bringt


 

Q:

Was ist die „Posterior-Wahrscheinlichkeitsfunktion“?

A:

Bayes’schen Regel beschrieben, die besagt, dass das normierte Objekt der „a-priori“- Wahrscheinlichkeitsfunktion mit der LikelihoodFunktion die Posterior-Wahrscheinlichkeitsfunktion ergibt.

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Q:

Was versteht man unter „ Korrespondenzproblem“?

A:

Korrespondenzproblem: Die Kombination und Integration der Sinneseindrücke setzt voraus, dass erkannt wird, welche Information aus den verschiedenen Sinnen zu demselben Ereignis in der Welt gehören und aufeinander bezogen (also multisensorisch verarbeitet) werden sollten-> Wir hören die Katze und sehen die Katze und können das Miauen dann auch der Katze zuordnen, wir sehen welche Dinge miteinander korrespondieren und zusammen gehören. 

 

Q:

Was versteht man unter dem „Adaptationsparadigma“?

A:

Adaptionsparadigma: Die redundanten Informationen aus den verschiedenen Sinnesorganen müssen auf einer gemeinsamen Skala abgebildet werden (Beispiel: Objekt sieht für unsere Augen genauso groß aus wie es sich anfühlt).

 

Q:

Was sind „ambige“ Informationen und was meint „ Disambiguierung“?

A:

Unter ambigen Informationen sind Informationen aus den Sinnesreizen zu verstehen, die das Gehirn nicht einordnen kann. Der Visuelle Sinn kann nicht immer erkennen, bewegen wir uns, oder der Zug neben uns bewegt sich. Diese Information wird erst durch Information aus einem anderen Sinn eindeutig, wenn unser Gleichgewichtssinn sich meldet-> Disambiguierung 

Q:

Wie funktioniert die Shams-Illusion?

A:

Bei der Shams-Illusion beeinflusst die Anzahl auditiver Reize die Anzahl gleichzeitig gesehener Lichtblitze. 

Die auditive Wahrnehmung beeinflusst die visuelle Wahrnehmung. 

 

Q:

Was ist der Ventriloquismuseffekt?

A:

Im Alltag erleben wir den Bauchrednereffekt (Ventriloquismuseffekt):

Der Bauchredner benutzt beim Sprechen seine Lippen nicht, Benutzt er beim Sprechen eine Puppe, lenkt das die Aufmerksamkeit ab von seinem Gesicht, so dass, wenn sich er Mund der Puppe synchron bewegt, die Illusion entsteht, sie würde „sprechen“.

Q:

Was versteht man unter „ Pertubationstechnik“?

A:

Um zu zeigen, dass unser Gehirn die Bayes´schen Entscheidungstheorie zur Integration sensorischer Eindrücke nutzt, werden Experimente durchgeführt, bei denen man die so genannte „Pertubationstechnik“ nutzt. „Pertubation“ bedeutet „Störung“ oder „Verwirrung“.

Q:

Beschreiben Sie das Experiment von Ernst und Banks (2002) zur Schätzung der Längen von Quadern: wie war das Experiment aufgebaut und was war der wesentliche Befund?

A:

Messen der visuellen, haptischen und visuo-haptischen Unterschiedsschwellen für die Länge von Quadern. -> Sind zwei Quader gleich lang oder nicht? 

 Die jeweilige Unterschiedsschwelle ist der Längenunterschied von zwei Quadern, bei dem die Vpn zu einem bestimmten Prozentsatz (50%) korrekt den längeren identifizieren können. 

  •  Bei dem Experiment wurde bei der Schätzung der Unterschiedsschwellen die Wahrnehmung manipuliert.
  • Stereobrille (für stereoskopische - also dreidimensionale - Wahrnehmung des Quaders) und Spiegel beeinflussen die visuelle Wahrnehmung.
  • Kraftrückkopplungsgerät beeinflusst die Kraft, die man zum „Halten“ des Quaders aufwenden muss und damit die taktile Wahrnehmung


 

Es wird durch die Brille also die visuelle Wahrnehmung verzerrt und durch das Kraftrückkopplungsgerät die Einschätzung der Größe verzerren. 

Ergebnisse:

  • Die visuelle Schätzung wird mit zunehmendem optischen Verrauschen immer schlechter
  • Der visuelle Schätzer ist bei bester visueller Qualität größer als der haptische, was die Dominanz unseres Sehsystems zeigt. 
  • Die Gewichtung des visuellen Schätzers sinkt mit abnehmender visueller Qualität.
  • Ihre Gewichtung richtet sich also tatsächlich nach der Präzision der Schätzer.
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