Markt- und Medienpsychologie an der Rheinische Fachhochschule

Karteikarten und Zusammenfassungen für Markt- und Medienpsychologie an der Rheinische Fachhochschule

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Rezeptionsanalyse in Fernsehforschung (2) 

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2. Was kann durch das Engagement im weltweit größten sozialen Netzwerk gezielt verändert werden?

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psychologisch vs. statistisch repräsentative Marktforschung
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Erläutern Sie den Satz: „Die Wahrnehmung entfaltet sich sukzessiv von einer ersten Anmutung zu einer kognitiven Interpretation“!

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Stimmen Sie mit der Bedürfnishierarchie nach Maslow überein? 
Was spricht für (3) dieses Modell, was dagegen? (4) 

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Suchen Sie drei alternative Beispiele zu den dargestellten Motivkonflikten!

3. Appetenz-Aversions-Konflikt (ApAv)

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Bitte suchen Sie nach Beispielen für die Arten der Kaufentscheidung!

1. Extensive Kaufentscheidung (3)
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1. Was bedeutet der Satz: „Werbebemühungen sollten stets nach der höchstmöglichen Aktivierung streben?“ (4)

2. Fallen Ihnen Werbebeispiele ein, die eine hohe Aktivierung evozieren (=auslösen)? (1)

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Wie kann Nachkauf-Marketing dabei helfen, Dissonanzen (Meinungsverschiedenheit/Unstimmigkeit)  zu reduzieren?

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Erklären Sie die Verarbeitung und Speicherung von Marktinformationen anhand des Mehrspeichermodells! (3+3)

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2. Aversions-Aversions-Konflikt (AvAv-Konflikt) 
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Bitte erklären Sie den Unterschied zwischen latenten, passiven und ausgeschlossenen Konsumentenwünschen!

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Beispielhafte Karteikarten für Markt- und Medienpsychologie an der Rheinische Fachhochschule auf StudySmarter:

Markt- und Medienpsychologie

Rezeptionsanalyse in Fernsehforschung (2) 
  • Rezeptionsmessung erlaubt direkten Einblick in Gefühlswelt der Zuschauer

  • Bewertungen nach Sendungsende können vor Hintergrund des tatsächlichen Rezeptionserlebens interpretiert und auf Aussagekraft untersucht werden

Markt- und Medienpsychologie

2. Was kann durch das Engagement im weltweit größten sozialen Netzwerk gezielt verändert werden?
Die Vorstellungen, die Konsumenten von einer Marke haben

Markt- und Medienpsychologie

psychologisch vs. statistisch repräsentative Marktforschung
  • wenn Ergebnisse der Befragung aussagestark für Grundgesamtheit sind, auf die sie sich beziehen

  • = erfüllt, wenn Zusammensetzung der befragten Stichprobe den Kriterien der Grundgesamtheit entspricht 

  • Wichtig wenn: Marktpotenzial eines neuen Produktes vorherzusagen

Markt- und Medienpsychologie

Erläutern Sie den Satz: „Die Wahrnehmung entfaltet sich sukzessiv von einer ersten Anmutung zu einer kognitiven Interpretation“!
  • Die Wahrnehmung entfaltet sich sukzessiv von einer  1. Anmutung (auf emotionaler Ebene) zu einer kognitiven Interpretation

  • Wahrnehmung = selektiv
  •  Wir sind permanent unzähligen Reizen ausgesetzt, wovon nur einen Bruchteil wahrnehmen: Individuum nimmt ein Angebot wahr —> Wenn Angebot Interesse weckt —> Anmutung wird kognitive Interpretation —> weitere Infos aufnehmen vs. Infoaufnahme beenden

Markt- und Medienpsychologie

Stimmen Sie mit der Bedürfnishierarchie nach Maslow überein? 
Was spricht für (3) dieses Modell, was dagegen? (4) 
Dafür: 
  • Bedürfnisse nachvollziehbar
  • grobe inhaltliche Orientierung
  • stark vereinfachtes Modell

Dagegensprechend
  • strenge Forderung nach Erfüllung der vorherigen Stufe
  • empirisch nicht nachweisbar
  • kein fester Maßstab, wann Mangelbedürfnis erfüllt ist
  • Setzt Individualismus voraus —> in anderen Kulturkreisen nicht selbstverständlich

Markt- und Medienpsychologie

Suchen Sie drei alternative Beispiele zu den dargestellten Motivkonflikten!

3. Appetenz-Aversions-Konflikt (ApAv)
dasselbe Verhalten hat sowohl 1 positive und 1 negative Seite 
o neues iPhone vs. Preis

Markt- und Medienpsychologie

Bitte suchen Sie nach Beispielen für die Arten der Kaufentscheidung!

1. Extensive Kaufentscheidung (3)
  • Entscheidungsprozess = gedanklich gesteuert + verläuft im Sinne der ökonomischen Theorie (Suchkauf)
  • (Durch Internet durchsuchen: bestes Angebot zu finden)

  •  Beispiele: Familien-PKW, Flachbildschirm 

Markt- und Medienpsychologie

1. Was bedeutet der Satz: „Werbebemühungen sollten stets nach der höchstmöglichen Aktivierung streben?“ (4)

2. Fallen Ihnen Werbebeispiele ein, die eine hohe Aktivierung evozieren (=auslösen)? (1)
1.
  • Aktivierung bedeutet Erregung. Dies äußert sich körperlich, z. B. durch Herzschlag, Atmung oder Pupillenreaktion
  • Konsumenten nehmen meist eine passive Rolle ein; zeigen meist gegenüber den dargebotenen Informationen wenig Interesse (z.B. Werbepausen im TV genutzt für Blick auf das Smarthphone)
  • Viele Mengen an Informationen prasseln auf die Konsumenten ein —> erfolgt Wahrnehmung von Werbung äußerst selektiv
  • Folge: Werbebemühungen müssen sehr hohen Aktivierungsgrad erzielen, um überhaupt wahrgenommen zu werden —> Dies durch gezielte Auslösung der Aktivierung von Reizen erfolgen


2. Coca Cola: 
Bspw. während der Fußballweltmeisterschaft trat Coca-Cola als einer der Hauptsponsoren auf, schaltete darüber hinaus Anzeigen und Werbespots, Public Viewing wurde gesponsert, ein Gewinnspiel initiiert. Die Marke war omnipräsent —> hohe Aktivierung 

Markt- und Medienpsychologie

Wie kann Nachkauf-Marketing dabei helfen, Dissonanzen (Meinungsverschiedenheit/Unstimmigkeit)  zu reduzieren?
bei Dissonanzempfinden nach Kaufentscheidung: 
Versuchen durch nachträgliche Einstellungsänderung zugunsten des gewählten Produkts auszugleichen 

Markt- und Medienpsychologie

Erklären Sie die Verarbeitung und Speicherung von Marktinformationen anhand des Mehrspeichermodells! (3+3)
  • Mehrspeichermodell -> Kontrollprozesse
    1. sensorisches Gedächtnis
    2. Kurzzeitgedächtnis
    3. Langzeitgedächtnis

  • Voraussetzung um Marktinformationen zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen: drei geistige Prozesse ablaufen: Enkodieren (verstehen), speichern (Gedächtnis hinterlegt), abrufen (erinnern an Produkt) 

Markt- und Medienpsychologie

2. Aversions-Aversions-Konflikt (AvAv-Konflikt) 
zwei gleich unattraktive Optionen sollen gemieden werden
- Steuern sparen vs. Belege sammeln

Markt- und Medienpsychologie

Bitte erklären Sie den Unterschied zwischen latenten, passiven und ausgeschlossenen Konsumentenwünschen!
latent
  • Bsp: Bausparvertrag 
  • Erklärung: Konsument weiß noch nicht, ob dass Produkt zur Bedürfnisbefriedigung führt

Passiv
  • Erklärung: Wunsch da, aber Beschaffungskosten zu hoch
  • Bsp: Bio-Eier beim Bauern vs Eier beim Supermarkt 

Ausgeschlossenen
  • Bsp: Drogenkonsum, Alkoholverzicht bei Moslems
  • Erklärung: bei Alternativlosigkeit Wunsch nach Produkt, aber Verzicht extrinsisch erzwungen

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