Testtheorie an der Private Hochschule Göttingen | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN
Was ist ein Salienzeffekt?
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Durch die Beantwortung einer Frage ändert sich das Bewusstsein für einen bestimmten Sachverhalt. Dies führt zu einer veränderten Einschätzung, teilweise unabhängig vom Beurteilungsgegenstand. Beispeil: Befragung über Rassenfeindlichkeit. Ein Item war: Sind Weisse rassenfeindlich? Ein anderes Item war: Sind Schwarze rassenfeindlich? Es wurde immer das zweite höher gewertet. Egal welches als zweites gesetzt wurde. Die Befragten schienen ein Bewusstsein für die Thematik entwickelt zu haben beim ersten Item.
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Raschmodell: Itemcharakteristik, Lösungswahrscheinlichkeit und Personenfähigkeit erklären
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Itemcharakteristik: Kurve (s-förmig) im Diagramm mit kontinuierlicher, zu erfassender Variablen auf x-Achse und Lösungswahrscheinlichkeit auf y-Achse --> repräsentieren die Lösungswahrscheinlichkeiten für jede Aufgabe in Abhängigkeit von der Fähigkeit, Emotionen zu erkennen. Personenfähigkeit: zu untersuchende Variable bzw. Fähigkeit, z.B. emotionale Kompetenz Lösungswahrscheinlichkeit: je größer die Personenfähigkeit und je geringer die Schwierigkeit einer Aufgabe (Itemcharakteristik möglichst weit links auf X-Achse), umso größer ist die Lösungswahrscheinlichkeit
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Vor- und Nachteile ungeordneter mehrkategorieller Antwortformate
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Nachteile: - Kann geraten werden - Keine zutreffende Alternative - Wissen wiedererkannt - Konstruktionsaufwand erhöht (gegenüber dichotomen A.) Vorteile: - Ökonomie für Durchführung und Auswertung - Durchführungs- und Auswertungsobjektivität
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Nennen Sie die drei Hauptgütekriterien
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Validität (Gültigkeit) Reliablität (Zuverlässigkeit) Objektivität
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Psychologische Gutachten: Maßnahmen nennen, die die Nachprüfbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Lesbarkeit von psychologischen Gutachten gewährleisten
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Nachprüfbarkeit: - Quellen angeben - Untersuchungsablauf dokumentieren - Auswertungsmethoden und Beurteilungskriterien erklären Nachvollziehbarkeit: - Fragestellung strukturiert - differenziertere Abschnitte (besonders Ergebnisse und Interpretation) Lesbarkeit: - leicht nachvollziehbare Struktur - verständliche Wortwahl, Fachbegriffe erläutert und unerklärte Abkürzungen vermieden
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Objektivität erläutern
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Unabhängigkeit der Testergebnisse von der Person des Untersuchungsleiters. Ein anderer Psychologe sollte bei der gleichen Person und dem gleichen Test zu dem gleichen Ergebnis kommen.
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Freie (offene) Antwortformate Vor- & Nachteile
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Vorteile: • Wissen und persönliche Rekonstruktionen können einfach erhoben werden • Ratewahrscheinlichkeit ist eher gering -> Wissen muss aktiv produziert werden • Erhebung ist für bestimmter Merkmale wie persönliche Assoziationen, komplexere Lösungswege, Ausdrucksfähigkeit oder Kreativität besonders geeignet Nachteile: • Mit zunehmender Antwortvarianz kann der Interpretationsspielraum bei der Auswertung anwachsen • Auswertungsobjektivität kann beeinträchtigt sein (muss aber nicht!) • Erhöhter Zeitbedarf für die Bearbeitung des Items selbst wie auch für die Auswertung der Antwort. • Personen, die sich weniger gut ausdrücken können, bei verbalen freien Antwortformaten benachteiligt, was insbesondere dann problematisch ist, wenn die Sprachkompetenz nicht der Messgegenstand ist.
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Strategien zur Untersuchung der Konstruktvalidität
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1. Analyse von Gruppenunterschieden 2. Zusammenhangsanalysen mit anderen Tests 3. Analyse der internen Struktur eines Tests 4. Analyse der Stabilität vs. Veränderung von Testwerten 5. Prozessanalyse
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Erkläre das Konfidenzintervall. Welchen Einfluss hat es in der psychologischen Diagnostik? Berechnung?
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Ein Konfidenzintervall dient der Intervallschätzung eines Parameters. Ein (1 –α)∙ 100 %-Konfidenzintervall überdeckt mit einer Wahrscheinlichkeit von (1 –α)den zu schätzenden Parameter. Bei Normalverteilung ist das +/-1.96 Standardabweichungen um den errechneten Wert. Auch für individuelle Testwerte wird oft ein Konfidenzintervall angegeben. Grund: Messungen sind fehlerhaft. Die Reliabilitäten der Messinstrumente haben keine perfekte Messgenauigkeit. (Reliabilität < 1). Die Angabe einer Intervallgrenze ist wichtig, um Testwerte hinsichtlich ihrer Ausprägung beurteilen zu können und daran diagnostische Einschätzungen ableiten zu können. Die Reliabilität einer Skala beeinflusst die Weite eines Konfidenzintervalls. Je höher, desto enger, weil der Messfehler ei nahe 0 ist. Berechnung: Testwert +/- z * Standardabweichung der Skala * Wurzel (1-Reliabilität der Skala)
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Was ist Normierung? Wozu braucht man sie?
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= Erarbeiten einer Umrechnungsskala von Rohwerten zu Normwerten zwecks Herstellung der Vergleichbarkeit eines individuellen Testergebnisses mit einer repräsentativen Vergleichs-/Bezugsgruppe. Grundlegender Gedanke: Merkmale normalverteilt, Grad der Abweichung von Mittelbereich der Referenzgruppe ist interpretationsrelevant. Ein Testergebnis alleine lässt dazu noch keine Aussage zu, kann erst im Bezug zu anderen eingeordnet werden Beispiele: z-Transformation, IQ-Werte
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Cronbachs Alpha?
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Cronbachs ist eine Schätzung der Korrelation zwischen zwei Zufallsstichproben von Items aus der Itempopulation des Tests. = Mittelwert aller möglichen Split-Half-Koeffizienten einer Itemstichprobeeines Tests oder InventarsdarstelltàReliabilitätsschätzung durch Testhalbierung und Korrelation der Items. Bei heterogenen Merkmalen führt Cronbachs Alpha zu einer Unterschätzung. Es wird auch als Mass der Homogenität bezeichnet.
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Welche Urteilsbildung liefert bessere Ergebnisse, klinisch oder statistisch?
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Statistische Urteilsbildung gleich gut oder besser. Klinische Vorhersagen genauer, wenn Daten aus strukturierten Interviews eingingen. Klinisch nicht grundsätzlich unterlegen, aber besonders wenn Verzerrungstendenzen in der Informationsverarbeitung die Entscheidungsfindung beeinflusst haben (häufiger bei unstrukturierten Interviews der Fall) Beleg für Überlegenheit der statistischen Urteilsbildung: Metaanalyse zu Prognosegenauigkeit des Rückfallrisikos von Sexualstraftätern
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Q:
Was ist ein Salienzeffekt?
A:
Durch die Beantwortung einer Frage ändert sich das Bewusstsein für einen bestimmten Sachverhalt. Dies führt zu einer veränderten Einschätzung, teilweise unabhängig vom Beurteilungsgegenstand. Beispeil: Befragung über Rassenfeindlichkeit. Ein Item war: Sind Weisse rassenfeindlich? Ein anderes Item war: Sind Schwarze rassenfeindlich? Es wurde immer das zweite höher gewertet. Egal welches als zweites gesetzt wurde. Die Befragten schienen ein Bewusstsein für die Thematik entwickelt zu haben beim ersten Item.
Q:
Raschmodell: Itemcharakteristik, Lösungswahrscheinlichkeit und Personenfähigkeit erklären
A:
Itemcharakteristik: Kurve (s-förmig) im Diagramm mit kontinuierlicher, zu erfassender Variablen auf x-Achse und Lösungswahrscheinlichkeit auf y-Achse --> repräsentieren die Lösungswahrscheinlichkeiten für jede Aufgabe in Abhängigkeit von der Fähigkeit, Emotionen zu erkennen. Personenfähigkeit: zu untersuchende Variable bzw. Fähigkeit, z.B. emotionale Kompetenz Lösungswahrscheinlichkeit: je größer die Personenfähigkeit und je geringer die Schwierigkeit einer Aufgabe (Itemcharakteristik möglichst weit links auf X-Achse), umso größer ist die Lösungswahrscheinlichkeit
Q:
Vor- und Nachteile ungeordneter mehrkategorieller Antwortformate
A:
Nachteile: - Kann geraten werden - Keine zutreffende Alternative - Wissen wiedererkannt - Konstruktionsaufwand erhöht (gegenüber dichotomen A.) Vorteile: - Ökonomie für Durchführung und Auswertung - Durchführungs- und Auswertungsobjektivität
Q:
Nennen Sie die drei Hauptgütekriterien
A:
Validität (Gültigkeit) Reliablität (Zuverlässigkeit) Objektivität
Q:
Psychologische Gutachten: Maßnahmen nennen, die die Nachprüfbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Lesbarkeit von psychologischen Gutachten gewährleisten
A:
Nachprüfbarkeit: - Quellen angeben - Untersuchungsablauf dokumentieren - Auswertungsmethoden und Beurteilungskriterien erklären Nachvollziehbarkeit: - Fragestellung strukturiert - differenziertere Abschnitte (besonders Ergebnisse und Interpretation) Lesbarkeit: - leicht nachvollziehbare Struktur - verständliche Wortwahl, Fachbegriffe erläutert und unerklärte Abkürzungen vermieden
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Q:
Objektivität erläutern
A:
Unabhängigkeit der Testergebnisse von der Person des Untersuchungsleiters. Ein anderer Psychologe sollte bei der gleichen Person und dem gleichen Test zu dem gleichen Ergebnis kommen.
Q:
Freie (offene) Antwortformate Vor- & Nachteile
A:
Vorteile: • Wissen und persönliche Rekonstruktionen können einfach erhoben werden • Ratewahrscheinlichkeit ist eher gering -> Wissen muss aktiv produziert werden • Erhebung ist für bestimmter Merkmale wie persönliche Assoziationen, komplexere Lösungswege, Ausdrucksfähigkeit oder Kreativität besonders geeignet Nachteile: • Mit zunehmender Antwortvarianz kann der Interpretationsspielraum bei der Auswertung anwachsen • Auswertungsobjektivität kann beeinträchtigt sein (muss aber nicht!) • Erhöhter Zeitbedarf für die Bearbeitung des Items selbst wie auch für die Auswertung der Antwort. • Personen, die sich weniger gut ausdrücken können, bei verbalen freien Antwortformaten benachteiligt, was insbesondere dann problematisch ist, wenn die Sprachkompetenz nicht der Messgegenstand ist.
Q:
Strategien zur Untersuchung der Konstruktvalidität
A:
1. Analyse von Gruppenunterschieden 2. Zusammenhangsanalysen mit anderen Tests 3. Analyse der internen Struktur eines Tests 4. Analyse der Stabilität vs. Veränderung von Testwerten 5. Prozessanalyse
Q:
Erkläre das Konfidenzintervall. Welchen Einfluss hat es in der psychologischen Diagnostik? Berechnung?
A:
Ein Konfidenzintervall dient der Intervallschätzung eines Parameters. Ein (1 –α)∙ 100 %-Konfidenzintervall überdeckt mit einer Wahrscheinlichkeit von (1 –α)den zu schätzenden Parameter. Bei Normalverteilung ist das +/-1.96 Standardabweichungen um den errechneten Wert. Auch für individuelle Testwerte wird oft ein Konfidenzintervall angegeben. Grund: Messungen sind fehlerhaft. Die Reliabilitäten der Messinstrumente haben keine perfekte Messgenauigkeit. (Reliabilität < 1). Die Angabe einer Intervallgrenze ist wichtig, um Testwerte hinsichtlich ihrer Ausprägung beurteilen zu können und daran diagnostische Einschätzungen ableiten zu können. Die Reliabilität einer Skala beeinflusst die Weite eines Konfidenzintervalls. Je höher, desto enger, weil der Messfehler ei nahe 0 ist. Berechnung: Testwert +/- z * Standardabweichung der Skala * Wurzel (1-Reliabilität der Skala)
Q:
Was ist Normierung? Wozu braucht man sie?
A:
= Erarbeiten einer Umrechnungsskala von Rohwerten zu Normwerten zwecks Herstellung der Vergleichbarkeit eines individuellen Testergebnisses mit einer repräsentativen Vergleichs-/Bezugsgruppe. Grundlegender Gedanke: Merkmale normalverteilt, Grad der Abweichung von Mittelbereich der Referenzgruppe ist interpretationsrelevant. Ein Testergebnis alleine lässt dazu noch keine Aussage zu, kann erst im Bezug zu anderen eingeordnet werden Beispiele: z-Transformation, IQ-Werte
Q:
Cronbachs Alpha?
A:
Cronbachs ist eine Schätzung der Korrelation zwischen zwei Zufallsstichproben von Items aus der Itempopulation des Tests. = Mittelwert aller möglichen Split-Half-Koeffizienten einer Itemstichprobeeines Tests oder InventarsdarstelltàReliabilitätsschätzung durch Testhalbierung und Korrelation der Items. Bei heterogenen Merkmalen führt Cronbachs Alpha zu einer Unterschätzung. Es wird auch als Mass der Homogenität bezeichnet.
Q:
Welche Urteilsbildung liefert bessere Ergebnisse, klinisch oder statistisch?
A:
Statistische Urteilsbildung gleich gut oder besser. Klinische Vorhersagen genauer, wenn Daten aus strukturierten Interviews eingingen. Klinisch nicht grundsätzlich unterlegen, aber besonders wenn Verzerrungstendenzen in der Informationsverarbeitung die Entscheidungsfindung beeinflusst haben (häufiger bei unstrukturierten Interviews der Fall) Beleg für Überlegenheit der statistischen Urteilsbildung: Metaanalyse zu Prognosegenauigkeit des Rückfallrisikos von Sexualstraftätern
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