Klinische Psychologie Aufbau II an der Private Hochschule Göttingen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Klinische Psychologie Aufbau II an der Private Hochschule Göttingen

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TESTE DEIN WISSEN

Was sollten die wesentlichen Elemente eines Erstgespräches im klinischpsychologischen

Setting sein?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Aufnahme einer therapeutischen Arbeitsbeziehung
  2. Vermittlung von Kompetenz und Glaubwürdigkeit als Behandler
  3. Motivation zur weiteren Zusammenarbeit
  4. Erfassen des Behandlungsanlasses, der Problembeschreibung und der Ziele des Klienten
  5. Erste diagnostische Einschätzung und Abklärung der Indikation für eine klinisch-psychologische Intervention.
  6. Abklärung von Selbst- und Fremdgefährdung (z. B. akute Suizidalität, Suchtverhalten, Psychose)
  7. Organisatorisches: Vermittlung von Informationen über Interventionsmöglichkeiten und -bedingungen (mögliche oder angezeigte Behandlungen, Kosten(übernahme), Frequenz und Setting der Sitzungen)
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Strategien fördern eine positive therapeutische Beziehung?

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Ziele:

  • Förderung einer positiven therapeutischen Beziehung und eines positiven Klimas
  • Transportieren von Empathie, Offenheit, Verständnis und Akzeptanz


Strategien:

  • Aktives Zuhören: aktives Bemühen, den Klienten zu verstehen
  • Paraphrasieren: Umschreiben und Wiedergeben der (kognitiven) Äußerungen des Klienten, ohne sie zu werten
  • Gefühle verbalisieren: Therapeut benennt die in einer Aussage mitschwingenden Emotionen
  • Validieren: Therapeut vermittelt dem Klienten, dass seine Gefühle, Bewertungen und Verhaltensweisen verständlich und nachvollziehbar sind.
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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe aktives Zuhören.

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TESTE DEIN WISSEN
  • generell: aktives Bemühen, den Klienten zu verstehen
  • Konzentration auf verbale und nonverbale Äußerungen des Klienten 
  • dem Klienten volle Aufmerksamkeit widmen
  • zuerst in Klientenzentrierter Psychotherapie (Carl Rogers) eingeführt:
    • offene und empathische Grundhaltung des Therapeuten
    • authentisches / echtes / kongruentes Auftreten des Therapeuten
    • Akzeptanz und bedingungslose positive Beachtung / Wertschätzung gegenüber dem Klienten
  • bei Unklarheiten nachfragen
  • Pausen aushalten können
  • bestätigende, kurze Äußerungen:
    • verbal (Hörersignale wie »Ja.«, »Hmhm.«, »Okay.«, »Ah.«; Wiederholung einzelner Worte oder Satzteile ) oder
    • nonverbal (nicken, offene Sitzposition, in der man den Oberkörper dem Klienten zuwendet, Blickkontakt)

    • nicht schematisch oder automatisiert!

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Beschreibe Paraphrasieren.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Umschreiben und Wiedergeben der Äußerungen des Klienten (kognitiver Anteil), ohne sie zu bewerten
  • fördert das Verständnis für den Klienten
  • reflektiert die Äußerungen des Klienten
  • beinhaltet die Rückkopplung, ob der Therapeut das Gesagte richtig verstanden hat
  • fördert Beziehung, wenn angemessen Häufigkeit
  • z. B.: »Habe ich Sie richtig verstanden? Sie meinten, dass …«; »Mir scheint, dass für Sie Folgendes am wichtigsten ist: …«, »Folgendes ist bei mir angekommen: Sie …«
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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe Gefühle verbalisieren.

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  • Therapeut benennt und spiegelt die in einer Aussage mitschwingenden Emotionen:
    • verbale Äußerungen 
    • nonverbale Äußerungen (Mimik, Körperhaltung)
    • paraverbale Äußerungen (z. B. Stimmlage, Sprechlautstärke, Sprechtempo, Sprachmelodie)
  • Erkennen und Ansprechen von Emotionen beruhigt den Klienten.
  • z. B. »Etwas ist geschehen, was Sie sehr traurig gemacht hat …«, »Es ist belastend, dass es nicht geklappt hat. Sie sind wütend auf sich selbst.«
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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe Validieren.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Therapeut äußert, dass die Gefühle, Bewertungen oder Handlungsweisen des Klienten verständlich und nachvollziehbar sind (z. B. »Das kann ich gut verstehen.«, »Das finde ich sehr verständlich.«)
  • Strategien:
    • Akzeptanz der Bewertung des Klienten (z. B. »So wie ich das sehe, fiel Ihnen in dem Moment letzte Woche nur die Lösung ein, wieder Alkohol zu trinken.«)
    • Aufmerksamkeit: Therapeut fragt nach und stellt das Gesagte in einen Gesamtkontext (z. B. »Aber hatten Sie nicht sowieso so große Angst vor Ihrem Onkel?«?)
    • Artikulation von nicht verbalisierten Gedanken oder Gefühlen (Mind Reading): Therapeut spricht Gefühle, Gedanken und Verhaltensmuster aus, die der Klient erlebt, aber nicht benennt (z. B. »Wenn ich mich in Ihre Lage versetze, kann ich mir vorstellen, dass Sie sich in dieser Situation sehr geschämt haben.«)
    • Berücksichtigung früherer Lebenserfahrungen: z. B. »Wenn ich solche Erfahrungen hätte machen müssen, würde ich wahrscheinlich genauso fühlen…«
    • Berücksichtigung von Grundannahmen oder gegenwärtigen Umständen: Therapeut vermittelt, dass die Sichtweise des Klienten vor dem Hintergrund seiner typischen Sicht auf sich selbst, die Welt oder auf andere oder aufgrund der gegenwärtigen äußeren Umstände nachvollziehbar ist (z. B. »Wenn Sie Situationen unbedingt vermeiden wollen, die Sie ängstigen, dann ist das nachvollziehbar. Es wird aber Ihre Angst auf Dauer nicht vermindern.«)
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Allgemeine Strategien in der Gesprächsführung – 

Erklären Sie gezieltes Verstärken.

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  • Durch gezieltes Loben werden die Bemühungen um Veränderung und Bewältigung von Problemen gezielt gefördert (z. B. »Das haben Sie wirklich sehr, sehr gut gemacht. Ich bin sehr stolz auf Sie, dass Sie das umgesetzt haben, und freue mich sehr.«)
    • explizit und verbal, oder, wenn der Klient Probleme hat, dies anzunehmen,
    • über Mimik und Gestik (z. B. Therapeut lächelt)
    • nicht erst beim Erreichen großer Therapieziele, auch schon zu Beginn bei kleinen Erfolgen
    • Zuwendung kann ungewollt ungünstiges Verhalten aufrechterhalten und verstärken (z. B. Zuwendung beim Bericht von Rückfall). Auf problematische Verhaltensweisen sollte der Therapeut mit gezielter Abwendung reagieren. 


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Beschreiben Sie den Einsatz sozialer Verstärker in der Gesprächsführung.

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  • explizites verbales Lob (»Das haben Sie wirklich sehr, sehr gut gemacht.«)
  • nonverbaler Ausdruck von sozialer Aufmerksamkeit oder Lob (z. B. Lächeln, anerkennender Gesichtsausdruck)
  • Bei problematischem Verhalten kann der Berater gezielte soziale Verstärkung entziehen (Abwenden von Kopf oder Blick).
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Allgemeine Strategien in der Gesprächsführung – 

Erklären Sie Zusammenfassen und Rückmelden.

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  • Wichtige Inhalte werden noch einmal prägnant und kurz dargestellt.
  • Der Therapeut fasst zusammen und fragt, ob er alles richtig verstanden hat.
  • Alternativ: Klient fasst zusammen.
  • Trägt zum Verstärken des Lernerfolges bei.
  • z. B. »Was war heute das Wichtigste für Sie?«, »Können Sie bitte noch einmal zusammenfassen, was wir heute bezüglich x besprochen haben?«
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Wie werden Entscheidungen über Interventionen gefällt?

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  • Beratung und Psychotherapie zielen ab auf die Veränderung (Verbesserung) individueller psychischer Probleme.
  • Interventionen beruhen auf empirisch überprüften, wissenschaftlichen Modellen.
  • Entscheidungen über die Wahl geeigneter Interventionen beruhen auf
    • diagnostischen Informationen
    • Wissen über Ursachen der Störung (Störungswissen) und 
    • Wissen über wirksame Interventionen (Interventionswissen)
  • Oliver: auf Basis einer Fallkonzeptionalisierung
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Was versteht man unter dem psychotherapeutischen bzw. Beratungsprozess?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Variablen des Beraters bzw. Psychotherapeuten und des Patienten, die innerhalb der Sitzungen auftreten und sich wechselseitig beeinflussen:
    • z. B. Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle, Handlungen
    • Therapeut / Berater: spezifische Kompetenzen
    • Patient: Schweregrad der Störung, Komorbitäten, Veränderungsmotivation, therapeutische Beziehung
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Nennen Sie klinisch-psychologische Basiskompetenzen.

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  • Wissen über psychische Störungen, Diagnostik und Interventionsverfahren
    • Kenntnis über diagnostische Verfahren, mit denen psychische Störungen eindeutig diagnostiziert und bezüglich ihres Schweregradeseingeschätzt werden

      können

    • Kenntnis über verschiedene Behandlungsansätze für psychische
      Störungen und deren Indikationen und Kontraindikationen

  • Interpersonale Kompetenzen zur Herstellung einer günstigen Arbeitsbeziehung
    • Aufbau einer positiven und hilfreichen therapeutischen Beziehung
    • Fördern von Motivation beim Klienten
  • Prozedurale Fertigkeiten zur Durchführung von Interventionen und
  • Wissen über psychotherapeutische Wirkfaktoren
    • Kompetenzen des Therapeuten in der praktischen Durchführung spezifischer diagnostischer Verfahren (z. B. Fertigkeiten zur Durchführung von diagnostischen Interviews), oder Interventionstechniken (z. B. Konfrontation bei Angststörungen oder Problemlösetraining bei Depression).
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Q:

Was sollten die wesentlichen Elemente eines Erstgespräches im klinischpsychologischen

Setting sein?

A:
  1. Aufnahme einer therapeutischen Arbeitsbeziehung
  2. Vermittlung von Kompetenz und Glaubwürdigkeit als Behandler
  3. Motivation zur weiteren Zusammenarbeit
  4. Erfassen des Behandlungsanlasses, der Problembeschreibung und der Ziele des Klienten
  5. Erste diagnostische Einschätzung und Abklärung der Indikation für eine klinisch-psychologische Intervention.
  6. Abklärung von Selbst- und Fremdgefährdung (z. B. akute Suizidalität, Suchtverhalten, Psychose)
  7. Organisatorisches: Vermittlung von Informationen über Interventionsmöglichkeiten und -bedingungen (mögliche oder angezeigte Behandlungen, Kosten(übernahme), Frequenz und Setting der Sitzungen)
Q:

Welche Strategien fördern eine positive therapeutische Beziehung?

A:

Ziele:

  • Förderung einer positiven therapeutischen Beziehung und eines positiven Klimas
  • Transportieren von Empathie, Offenheit, Verständnis und Akzeptanz


Strategien:

  • Aktives Zuhören: aktives Bemühen, den Klienten zu verstehen
  • Paraphrasieren: Umschreiben und Wiedergeben der (kognitiven) Äußerungen des Klienten, ohne sie zu werten
  • Gefühle verbalisieren: Therapeut benennt die in einer Aussage mitschwingenden Emotionen
  • Validieren: Therapeut vermittelt dem Klienten, dass seine Gefühle, Bewertungen und Verhaltensweisen verständlich und nachvollziehbar sind.
Q:

Beschreibe aktives Zuhören.

A:
  • generell: aktives Bemühen, den Klienten zu verstehen
  • Konzentration auf verbale und nonverbale Äußerungen des Klienten 
  • dem Klienten volle Aufmerksamkeit widmen
  • zuerst in Klientenzentrierter Psychotherapie (Carl Rogers) eingeführt:
    • offene und empathische Grundhaltung des Therapeuten
    • authentisches / echtes / kongruentes Auftreten des Therapeuten
    • Akzeptanz und bedingungslose positive Beachtung / Wertschätzung gegenüber dem Klienten
  • bei Unklarheiten nachfragen
  • Pausen aushalten können
  • bestätigende, kurze Äußerungen:
    • verbal (Hörersignale wie »Ja.«, »Hmhm.«, »Okay.«, »Ah.«; Wiederholung einzelner Worte oder Satzteile ) oder
    • nonverbal (nicken, offene Sitzposition, in der man den Oberkörper dem Klienten zuwendet, Blickkontakt)

    • nicht schematisch oder automatisiert!

Q:

Beschreibe Paraphrasieren.

A:
  • Umschreiben und Wiedergeben der Äußerungen des Klienten (kognitiver Anteil), ohne sie zu bewerten
  • fördert das Verständnis für den Klienten
  • reflektiert die Äußerungen des Klienten
  • beinhaltet die Rückkopplung, ob der Therapeut das Gesagte richtig verstanden hat
  • fördert Beziehung, wenn angemessen Häufigkeit
  • z. B.: »Habe ich Sie richtig verstanden? Sie meinten, dass …«; »Mir scheint, dass für Sie Folgendes am wichtigsten ist: …«, »Folgendes ist bei mir angekommen: Sie …«
Q:

Beschreibe Gefühle verbalisieren.

A:
  • Therapeut benennt und spiegelt die in einer Aussage mitschwingenden Emotionen:
    • verbale Äußerungen 
    • nonverbale Äußerungen (Mimik, Körperhaltung)
    • paraverbale Äußerungen (z. B. Stimmlage, Sprechlautstärke, Sprechtempo, Sprachmelodie)
  • Erkennen und Ansprechen von Emotionen beruhigt den Klienten.
  • z. B. »Etwas ist geschehen, was Sie sehr traurig gemacht hat …«, »Es ist belastend, dass es nicht geklappt hat. Sie sind wütend auf sich selbst.«
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Q:

Beschreibe Validieren.

A:
  • Therapeut äußert, dass die Gefühle, Bewertungen oder Handlungsweisen des Klienten verständlich und nachvollziehbar sind (z. B. »Das kann ich gut verstehen.«, »Das finde ich sehr verständlich.«)
  • Strategien:
    • Akzeptanz der Bewertung des Klienten (z. B. »So wie ich das sehe, fiel Ihnen in dem Moment letzte Woche nur die Lösung ein, wieder Alkohol zu trinken.«)
    • Aufmerksamkeit: Therapeut fragt nach und stellt das Gesagte in einen Gesamtkontext (z. B. »Aber hatten Sie nicht sowieso so große Angst vor Ihrem Onkel?«?)
    • Artikulation von nicht verbalisierten Gedanken oder Gefühlen (Mind Reading): Therapeut spricht Gefühle, Gedanken und Verhaltensmuster aus, die der Klient erlebt, aber nicht benennt (z. B. »Wenn ich mich in Ihre Lage versetze, kann ich mir vorstellen, dass Sie sich in dieser Situation sehr geschämt haben.«)
    • Berücksichtigung früherer Lebenserfahrungen: z. B. »Wenn ich solche Erfahrungen hätte machen müssen, würde ich wahrscheinlich genauso fühlen…«
    • Berücksichtigung von Grundannahmen oder gegenwärtigen Umständen: Therapeut vermittelt, dass die Sichtweise des Klienten vor dem Hintergrund seiner typischen Sicht auf sich selbst, die Welt oder auf andere oder aufgrund der gegenwärtigen äußeren Umstände nachvollziehbar ist (z. B. »Wenn Sie Situationen unbedingt vermeiden wollen, die Sie ängstigen, dann ist das nachvollziehbar. Es wird aber Ihre Angst auf Dauer nicht vermindern.«)
Q:

Allgemeine Strategien in der Gesprächsführung – 

Erklären Sie gezieltes Verstärken.

A:
  • Durch gezieltes Loben werden die Bemühungen um Veränderung und Bewältigung von Problemen gezielt gefördert (z. B. »Das haben Sie wirklich sehr, sehr gut gemacht. Ich bin sehr stolz auf Sie, dass Sie das umgesetzt haben, und freue mich sehr.«)
    • explizit und verbal, oder, wenn der Klient Probleme hat, dies anzunehmen,
    • über Mimik und Gestik (z. B. Therapeut lächelt)
    • nicht erst beim Erreichen großer Therapieziele, auch schon zu Beginn bei kleinen Erfolgen
    • Zuwendung kann ungewollt ungünstiges Verhalten aufrechterhalten und verstärken (z. B. Zuwendung beim Bericht von Rückfall). Auf problematische Verhaltensweisen sollte der Therapeut mit gezielter Abwendung reagieren. 


Q:

Beschreiben Sie den Einsatz sozialer Verstärker in der Gesprächsführung.

A:
  • explizites verbales Lob (»Das haben Sie wirklich sehr, sehr gut gemacht.«)
  • nonverbaler Ausdruck von sozialer Aufmerksamkeit oder Lob (z. B. Lächeln, anerkennender Gesichtsausdruck)
  • Bei problematischem Verhalten kann der Berater gezielte soziale Verstärkung entziehen (Abwenden von Kopf oder Blick).
Q:

Allgemeine Strategien in der Gesprächsführung – 

Erklären Sie Zusammenfassen und Rückmelden.

A:
  • Wichtige Inhalte werden noch einmal prägnant und kurz dargestellt.
  • Der Therapeut fasst zusammen und fragt, ob er alles richtig verstanden hat.
  • Alternativ: Klient fasst zusammen.
  • Trägt zum Verstärken des Lernerfolges bei.
  • z. B. »Was war heute das Wichtigste für Sie?«, »Können Sie bitte noch einmal zusammenfassen, was wir heute bezüglich x besprochen haben?«
Q:

Wie werden Entscheidungen über Interventionen gefällt?

A:
  • Beratung und Psychotherapie zielen ab auf die Veränderung (Verbesserung) individueller psychischer Probleme.
  • Interventionen beruhen auf empirisch überprüften, wissenschaftlichen Modellen.
  • Entscheidungen über die Wahl geeigneter Interventionen beruhen auf
    • diagnostischen Informationen
    • Wissen über Ursachen der Störung (Störungswissen) und 
    • Wissen über wirksame Interventionen (Interventionswissen)
  • Oliver: auf Basis einer Fallkonzeptionalisierung
Q:

Was versteht man unter dem psychotherapeutischen bzw. Beratungsprozess?

A:
  • Variablen des Beraters bzw. Psychotherapeuten und des Patienten, die innerhalb der Sitzungen auftreten und sich wechselseitig beeinflussen:
    • z. B. Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle, Handlungen
    • Therapeut / Berater: spezifische Kompetenzen
    • Patient: Schweregrad der Störung, Komorbitäten, Veränderungsmotivation, therapeutische Beziehung
Q:

Nennen Sie klinisch-psychologische Basiskompetenzen.

A:
  • Wissen über psychische Störungen, Diagnostik und Interventionsverfahren
    • Kenntnis über diagnostische Verfahren, mit denen psychische Störungen eindeutig diagnostiziert und bezüglich ihres Schweregradeseingeschätzt werden

      können

    • Kenntnis über verschiedene Behandlungsansätze für psychische
      Störungen und deren Indikationen und Kontraindikationen

  • Interpersonale Kompetenzen zur Herstellung einer günstigen Arbeitsbeziehung
    • Aufbau einer positiven und hilfreichen therapeutischen Beziehung
    • Fördern von Motivation beim Klienten
  • Prozedurale Fertigkeiten zur Durchführung von Interventionen und
  • Wissen über psychotherapeutische Wirkfaktoren
    • Kompetenzen des Therapeuten in der praktischen Durchführung spezifischer diagnostischer Verfahren (z. B. Fertigkeiten zur Durchführung von diagnostischen Interviews), oder Interventionstechniken (z. B. Konfrontation bei Angststörungen oder Problemlösetraining bei Depression).
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