Klinisch-psychologische Basisinterventionen an der Private Hochschule Göttingen | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Klinisch-psychologische Basisinterventionen an der Private Hochschule Göttingen

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Wie werden Entscheidungen über Interventionen gefällt?

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  • Beratung und Psychotherapie zielen ab auf die Veränderung (Verbesserung) individueller psychischer Probleme.
  • Interventionen beruhen auf empirisch überprüften, wissenschaftlichen Modellen.
  • Entscheidungen über die Wahl geeigneter Interventionen beruhen auf
    • diagnostischen Informationen
    • Wissen über Ursachen der Störung (Störungswissen) und 
    • Wissen über wirksame Interventionen (Interventionswissen)
  • Oliver: auf Basis einer Fallkonzeptionalisierung
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Was versteht man unter dem psychotherapeutischen bzw. Beratungsprozess?

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  • Variablen des Beraters bzw. Psychotherapeuten und des Patienten, die innerhalb der Sitzungen auftreten und sich wechselseitig beeinflussen:
    • z. B. Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle, Handlungen
    • Therapeut / Berater: spezifische Kompetenzen
    • Patient: Schweregrad der Störung, Komorbitäten, Veränderungsmotivation, therapeutische Beziehung
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Welche Methoden werden in der Kognitiven Umstrukturierung angewandt?


  • explizite und implizite Interventionen
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 explizite Ansätze zur Veränderung von Kognitionen


Ziel: explizite Prüfung automatischer Gedanken oder kognitiver Schemata bezüglich ihrer Angemessenheit:

  • Identifikation dysfunktionaler automatischer Gedanken
  • Sokratischer Dialog
  • Einüben der Überprüfung von Kognitionen
    • Mehrspaltenprotokoll (»Tagebuch«)
    • Anleitung zur Selbstinstruktion in kritischen Situationen


 implizite Ansätze zur Veränderung von Kognitionen


Interventionen verändern Kognitionen implizit durch neue Erfahrungen oder in Form von Vorstellungen:

  • Verhaltensexperimente (»reality testing«): Herausforderung und Überprüfung  negativer Überzeugungen in realen Lebenssituationen (»in vivo«)
  • Vorstellungsübungen
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Wie werden negative automatische Gedanken identifiziert?

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  • Analyse aktueller Problemsituationen bezüglich Gedanken, Gefühle, Verhalten
  • Analyse affektiver Veränderungen innerhalb der Therapiesitzung
  • Gedankentagebücher
  • Konfrontation mit problematischen Situationen
  • Rollenspiele
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Beschreiben Sie den Verhaltensexperimente.

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  • Die Veränderung dysfunktionaler Kognitionen wird durch den sokratischen Dialog (explizites Verfahren) angestrebt. Er allein reicht aber oft nicht aus.
  • Daher Erweiterung um Verhaltensexperimente (»reality testing« – implizites Verfahren): Herausforderung und Überprüfung negativer Überzeugungen in realen Lebenssituationen (»in vivo«)
    • Die Erwartungen (z. B. »Wenn ich mich an einem Gespräch beteilige, werde ich etwas Dummes sagen und mich blamieren.«) werden mit den Ergebnissen verglichen, um dann mögliche Schlussfolgerungen bezüglich der problematischen Überzeugungen mittels sokratischem Dialog zu besprechen.
  • Neuere Methoden schließen die Veränderungen von Aufmerksamkeitsprozessen, Vorstellungen und Erinnerungen mit ein, die negative Überzeugungen aufrechterhalten.
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Welche Methoden werden unter dem Begriff der Kognitiven Umstrukturierung zusammengefasst?

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  • Explizite Methoden:
    • Identifikation dysfunktionaler automatischer Gedanken
    • Sokratischer Dialog (Infragstellen von dysfunktionalen Kognitionen)
    • Mehrspaltenprotokoll (»Tagebuch«)
    • Selbstinstruktionstraining (Selbstverbalisationen dienen als Vermittler zwischen Reiz und Reaktion)
  • Implizite Methoden:
    • Verhaltensexperimente
    • Vorstellungsübungen
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Was sind die zentralen Kernmerkmale des sokratischen Dialogs und welche Ziele werden mit dieser Technik verfolgt?

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  • Ziel: Identifikation, Überprüfung und Veränderung problematischer Kognitionen
  • beruht auf der sogenannten Mäeutik, der Hebammenkunst: Der Therapeut gibt keine Lösungen vor, sondern ruft beim Klienten gezielt einen Zustand der inneren Verwirrung (Aporie) hervor, damit er seine eigenen Lösungen finden und Änderungen umsetzen kann.
  • Der Therapeut stellt hierzu kurze, konkrete, einfache und offene Fragen.
  • Unterstützt wird sein Vorgehen durch empathische Äußerungen, das Spiegeln von Emotionen und das Paraphrasieren von Äußerungen des Klienten.
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Welche Punkte beinhaltet eine individuelle Fallkonzeptionalisierung in der modernen Psychotherapie? Was ist ihr Ziel?

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  • beinhaltet den Prozess, in welchem Therapeut und Klient zusammenarbeiten, um die Probleme des Klienten zu beschreiben, zu erklären, nach geeigneten Interventionen zu suchen und deren Wirksamkeit gemeinsam zu überprüfen.
  • Therapeut und Klient entwickeln Hypothesen darüber, was ein Problem erklären und verändern könnte und testen diese mit geeigneten Mitteln.
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Welche Schritte umfasst ein Problemlösetraining?

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  • Problemorientierung, Problemdefinition und Zieldefinition
  • Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten (Brainstorming)
  • Bewertung der Lösungsmöglichkeiten
  • Entscheidungsprozess
  • Lösungsumsetzung
  • Lösungsbewertung
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Was versteht man unter sozialen Kompetenzen?

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  • Fähigkeit zu kognitiven, emotionalen und motorischen Verhaltensweisen sowie deren Anwendung, um in sozialen Situationen langfristig günstige Konsequenzen erzielen zu können.
  • Spezifische Verhaltensbereiche:
    • Vertreten eigener Rechte, ohne die Rechte anderer zu verletzen
    • Aufrechterhalten von Beziehungen
    • Fähigkeit, Sympathie zu wecken
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Beschreibe Entspannungsverfahren.

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Häufigste Methoden:

  • progressive Muskelrelaxation nach Jacobson 
    • sukzessives willentliches An- und Entspannen einzelner Muskelgruppen
    • 16 oder 28 Gruppen
  • autogenes Trainingnach Schultz
    • autosuggestive Formeln, um neuromuskuläre und vegetative Entspannung herbeizuführen
    • z. B. »Mein rechter Arm wird ganz warm.«, »Ich bin ganz ruhig und entspannt.«
  • Meditation
    • Konzentration auf monotonen Stimulus (z. B. Silben, Mantra, Töne, Vorstellungen)
    • Distanzierung von Gedanken, Gefühlen und Empfindungen 
    • zielt auf erweiterten Bewusstseinszustand ab


Ziele:

  • kurzfristige Reduktion des sympathisch gesteuerten Erregungsniveaus und Herstellen eines angenehm erlebten körperlichen Zustandes
  • Langzeiteffekte: Verbesserung der psychophysiologischen Selbstregulation und Reduktion des allgemeinen Anspannungsniveaus
  • Personen fühlen sich nach regelmäßigem Praktizieren gelassener und können besser mit Stresssituationen umgehen.


Einsatz:

  • bei psychischen und körperlichen Störungen:
    • Bluthochdruck, koronare Herzerkrankungen
    • Asthma bronchiale, gastrointestinale Störungen,
    • Kopfschmerzen vom Migräne- und Spannungstyp
    • akute und chronische Schmerzen
    • Schlafstörungen
    • Angststörungen, somatoforme Störungen

  • im Rahmen von Stressbewältigungstrainings oftmals kombiniert mit anderen Techniken (z. B. kognitive Umstrukturierung und soziale Kompetenztrainings)

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Beschreibe Exposition.

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  • Konfrontation mit der angstauslösenden Situation ist die wirksamste Methode bei Angststörungen.
  • Unterlassung von Flucht oder Vermeidung führt zu einem Abfall der Angsterregung und bei Wiederholung zu Löschung der Angstreaktion (Habituation).

  • Man unterscheidet zwischen Exposition in vivo (begleitet in reale Situation) und in sensu (nur in der Vorstellung).
  • Zudem wird in graduierte und massierte Exposition unterteilt:
    • graduiert: Patient nähert sich schrittweise stärker angstauslösenden Situation an.
    • massiert: Patient sucht gleich die maximal angstauslösende Situation auf.
  • Die Motivierung des Patienten ist notwendig zur Vorbereitung auf die Exposition. Es werden Vor- und Nachteile besprochen. Der Patient hat immer Kontrolle!

  • Neben lerntheoretischen Erklärungsmodellen alternativ auch kognitive Veränderungen:
    • Furchtgedächtnis nach Foa und Kozak (Veränderung von Assoziationen zwischen den Propositionen eines Angstnetzwerkes)
    • Ausbleiben der erwarteten Katastrophe und Neubewertung der Bedrohlichkeit 
    • Patient entwickelt positivere Selbstwirksamkeitserwartungen, wenn er die Erfahrung macht, die Angst überwinden zu können.

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Q:

Wie werden Entscheidungen über Interventionen gefällt?

A:
  • Beratung und Psychotherapie zielen ab auf die Veränderung (Verbesserung) individueller psychischer Probleme.
  • Interventionen beruhen auf empirisch überprüften, wissenschaftlichen Modellen.
  • Entscheidungen über die Wahl geeigneter Interventionen beruhen auf
    • diagnostischen Informationen
    • Wissen über Ursachen der Störung (Störungswissen) und 
    • Wissen über wirksame Interventionen (Interventionswissen)
  • Oliver: auf Basis einer Fallkonzeptionalisierung
Q:

Was versteht man unter dem psychotherapeutischen bzw. Beratungsprozess?

A:
  • Variablen des Beraters bzw. Psychotherapeuten und des Patienten, die innerhalb der Sitzungen auftreten und sich wechselseitig beeinflussen:
    • z. B. Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle, Handlungen
    • Therapeut / Berater: spezifische Kompetenzen
    • Patient: Schweregrad der Störung, Komorbitäten, Veränderungsmotivation, therapeutische Beziehung
Q:

Welche Methoden werden in der Kognitiven Umstrukturierung angewandt?


  • explizite und implizite Interventionen
A:

 explizite Ansätze zur Veränderung von Kognitionen


Ziel: explizite Prüfung automatischer Gedanken oder kognitiver Schemata bezüglich ihrer Angemessenheit:

  • Identifikation dysfunktionaler automatischer Gedanken
  • Sokratischer Dialog
  • Einüben der Überprüfung von Kognitionen
    • Mehrspaltenprotokoll (»Tagebuch«)
    • Anleitung zur Selbstinstruktion in kritischen Situationen


 implizite Ansätze zur Veränderung von Kognitionen


Interventionen verändern Kognitionen implizit durch neue Erfahrungen oder in Form von Vorstellungen:

  • Verhaltensexperimente (»reality testing«): Herausforderung und Überprüfung  negativer Überzeugungen in realen Lebenssituationen (»in vivo«)
  • Vorstellungsübungen
Q:

Wie werden negative automatische Gedanken identifiziert?

A:
  • Analyse aktueller Problemsituationen bezüglich Gedanken, Gefühle, Verhalten
  • Analyse affektiver Veränderungen innerhalb der Therapiesitzung
  • Gedankentagebücher
  • Konfrontation mit problematischen Situationen
  • Rollenspiele
Q:

Beschreiben Sie den Verhaltensexperimente.

A:
  • Die Veränderung dysfunktionaler Kognitionen wird durch den sokratischen Dialog (explizites Verfahren) angestrebt. Er allein reicht aber oft nicht aus.
  • Daher Erweiterung um Verhaltensexperimente (»reality testing« – implizites Verfahren): Herausforderung und Überprüfung negativer Überzeugungen in realen Lebenssituationen (»in vivo«)
    • Die Erwartungen (z. B. »Wenn ich mich an einem Gespräch beteilige, werde ich etwas Dummes sagen und mich blamieren.«) werden mit den Ergebnissen verglichen, um dann mögliche Schlussfolgerungen bezüglich der problematischen Überzeugungen mittels sokratischem Dialog zu besprechen.
  • Neuere Methoden schließen die Veränderungen von Aufmerksamkeitsprozessen, Vorstellungen und Erinnerungen mit ein, die negative Überzeugungen aufrechterhalten.
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Q:

Welche Methoden werden unter dem Begriff der Kognitiven Umstrukturierung zusammengefasst?

A:
  • Explizite Methoden:
    • Identifikation dysfunktionaler automatischer Gedanken
    • Sokratischer Dialog (Infragstellen von dysfunktionalen Kognitionen)
    • Mehrspaltenprotokoll (»Tagebuch«)
    • Selbstinstruktionstraining (Selbstverbalisationen dienen als Vermittler zwischen Reiz und Reaktion)
  • Implizite Methoden:
    • Verhaltensexperimente
    • Vorstellungsübungen
Q:

Was sind die zentralen Kernmerkmale des sokratischen Dialogs und welche Ziele werden mit dieser Technik verfolgt?

A:
  • Ziel: Identifikation, Überprüfung und Veränderung problematischer Kognitionen
  • beruht auf der sogenannten Mäeutik, der Hebammenkunst: Der Therapeut gibt keine Lösungen vor, sondern ruft beim Klienten gezielt einen Zustand der inneren Verwirrung (Aporie) hervor, damit er seine eigenen Lösungen finden und Änderungen umsetzen kann.
  • Der Therapeut stellt hierzu kurze, konkrete, einfache und offene Fragen.
  • Unterstützt wird sein Vorgehen durch empathische Äußerungen, das Spiegeln von Emotionen und das Paraphrasieren von Äußerungen des Klienten.
Q:

Welche Punkte beinhaltet eine individuelle Fallkonzeptionalisierung in der modernen Psychotherapie? Was ist ihr Ziel?

A:
  • beinhaltet den Prozess, in welchem Therapeut und Klient zusammenarbeiten, um die Probleme des Klienten zu beschreiben, zu erklären, nach geeigneten Interventionen zu suchen und deren Wirksamkeit gemeinsam zu überprüfen.
  • Therapeut und Klient entwickeln Hypothesen darüber, was ein Problem erklären und verändern könnte und testen diese mit geeigneten Mitteln.
Q:

Welche Schritte umfasst ein Problemlösetraining?

A:
  • Problemorientierung, Problemdefinition und Zieldefinition
  • Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten (Brainstorming)
  • Bewertung der Lösungsmöglichkeiten
  • Entscheidungsprozess
  • Lösungsumsetzung
  • Lösungsbewertung
Q:

Was versteht man unter sozialen Kompetenzen?

A:
  • Fähigkeit zu kognitiven, emotionalen und motorischen Verhaltensweisen sowie deren Anwendung, um in sozialen Situationen langfristig günstige Konsequenzen erzielen zu können.
  • Spezifische Verhaltensbereiche:
    • Vertreten eigener Rechte, ohne die Rechte anderer zu verletzen
    • Aufrechterhalten von Beziehungen
    • Fähigkeit, Sympathie zu wecken
Q:

Beschreibe Entspannungsverfahren.

A:

Häufigste Methoden:

  • progressive Muskelrelaxation nach Jacobson 
    • sukzessives willentliches An- und Entspannen einzelner Muskelgruppen
    • 16 oder 28 Gruppen
  • autogenes Trainingnach Schultz
    • autosuggestive Formeln, um neuromuskuläre und vegetative Entspannung herbeizuführen
    • z. B. »Mein rechter Arm wird ganz warm.«, »Ich bin ganz ruhig und entspannt.«
  • Meditation
    • Konzentration auf monotonen Stimulus (z. B. Silben, Mantra, Töne, Vorstellungen)
    • Distanzierung von Gedanken, Gefühlen und Empfindungen 
    • zielt auf erweiterten Bewusstseinszustand ab


Ziele:

  • kurzfristige Reduktion des sympathisch gesteuerten Erregungsniveaus und Herstellen eines angenehm erlebten körperlichen Zustandes
  • Langzeiteffekte: Verbesserung der psychophysiologischen Selbstregulation und Reduktion des allgemeinen Anspannungsniveaus
  • Personen fühlen sich nach regelmäßigem Praktizieren gelassener und können besser mit Stresssituationen umgehen.


Einsatz:

  • bei psychischen und körperlichen Störungen:
    • Bluthochdruck, koronare Herzerkrankungen
    • Asthma bronchiale, gastrointestinale Störungen,
    • Kopfschmerzen vom Migräne- und Spannungstyp
    • akute und chronische Schmerzen
    • Schlafstörungen
    • Angststörungen, somatoforme Störungen

  • im Rahmen von Stressbewältigungstrainings oftmals kombiniert mit anderen Techniken (z. B. kognitive Umstrukturierung und soziale Kompetenztrainings)

Q:

Beschreibe Exposition.

A:
  • Konfrontation mit der angstauslösenden Situation ist die wirksamste Methode bei Angststörungen.
  • Unterlassung von Flucht oder Vermeidung führt zu einem Abfall der Angsterregung und bei Wiederholung zu Löschung der Angstreaktion (Habituation).

  • Man unterscheidet zwischen Exposition in vivo (begleitet in reale Situation) und in sensu (nur in der Vorstellung).
  • Zudem wird in graduierte und massierte Exposition unterteilt:
    • graduiert: Patient nähert sich schrittweise stärker angstauslösenden Situation an.
    • massiert: Patient sucht gleich die maximal angstauslösende Situation auf.
  • Die Motivierung des Patienten ist notwendig zur Vorbereitung auf die Exposition. Es werden Vor- und Nachteile besprochen. Der Patient hat immer Kontrolle!

  • Neben lerntheoretischen Erklärungsmodellen alternativ auch kognitive Veränderungen:
    • Furchtgedächtnis nach Foa und Kozak (Veränderung von Assoziationen zwischen den Propositionen eines Angstnetzwerkes)
    • Ausbleiben der erwarteten Katastrophe und Neubewertung der Bedrohlichkeit 
    • Patient entwickelt positivere Selbstwirksamkeitserwartungen, wenn er die Erfahrung macht, die Angst überwinden zu können.

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