International Management an der Private Hochschule Göttingen | Karteikarten & Zusammenfassungen

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Grenzen Sie Unternehmensstrategien von Geschäftsbereichs- und Funktionsbereichsstrategien ab. 


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Unternehmensstrategien 

- generelle Richtung für das gesamte Unternehmen

- Chancen und Risiken der Umwelt an die Stärken und Schwächen des Unternehmen Gegenüberstellung

- mehrere SGE

- Entwicklung primär auf Wachstum, Stabilisierung oder Desinvestition

- welchen Märkten die Produkte und Dienstleistungen -> Produkt-Markt-Strategien

- grundlegendes Werkzeug für Entwicklung Portfolioanalyse


Geschäftsbereichsstrategien

- grundlegenden Verhaltensweisen in den Produkt-Markt-Bereichen

- Wettbewerbsstrategien der SGE eine vorteilhafte Position im Wettbewerb zu verschaffen


Funktionsbereichsstrategien

- grundlegenden Handlungen und Ziele der Funktionsbereiche

- Funktionale Strategien werden aus den vorherigen Strategien abgeleitet

- operative Management Maßnahmen-Planung 

- unterste hierarchische Ebene

- Schnittstelle geeigneten Konzeptualisierung der Strategie und Umsetzung 

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Verdeutlichen Sie das 7S-Modell von McKinsey

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Das 7-S-Modell – von McKinsey - stellt eine Unternehmung durch sieben Kernvariablen dar, die für die Gestaltung des Unternehmens wesentlich sind und zugleich Ansatzpunkte zur Implementierung von Strategien ist.


Es unterscheidet sogenannte „harte Faktoren“ (strategy, structure, systems) und „weiche Faktoren“ (skills, staff, style, shared values). Während die harten Faktoren leichter zu erfassen und zu beurteilen sind, ist die Einschätzung der weichen Faktoren deutlich schwieriger, sie sind aber mindestens ebenso wichtig für das Unternehmen.


Strategie (Strategy) - Die Strategie muss einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil sicherstellen.

Struktur (Structure) - Aufbauorganisation ist das hierarchische Gerüst einer Organisation und definiert so grundlegende Rahmenbedingungen

Prozesse (Systems) - sind die primären und sekundären Prozesse in einem Unternehmen.

Führungsstil (Style) - umfasst Maßstäbe, nach denen die Unternehmensführung arbeitet und Prioritäten setzt, wie es mit Mitarbeitern umgeht.

Mitarbeiter (Staff) - meint charakteristische Fähigkeiten, die das Unternehmen als Ganzes am besten beherrscht (Corporate Skills).Mitarbeiter werden als Menschen und Mitglieder der Organisation gesehen; sie bedingen die Ausgestaltung des Personalwesens sowie die Demografie des Unternehmens

Fähigkeiten (Skills) - meint charakteristische Fähigkeiten, die das Unternehmen als Ganzes am besten beherrscht (Corporate Skills).

Geteilte Werte (Shared Values) sind der Existenzgrund des Unternehmens und schließen die Erwartungen und Kernüberzeugungen der Mitarbeiter an ihr Unternehmen mit ein. Sie verbinden die harten und weichen Faktoren miteinander. 


Es handelt sich um ein kulturbetontes Modell, bei dem das Top-Management die Strategie entwickelt und dann indirekt versucht, diese durch die Gestaltung und Integration einer bestimmten Unternehmenskultur umzusetzen. 

Im 7-S-Modell liegt der Fokus auf der Passung zwischen den einzelnen harten und weichen Faktoren sowie zwischen den beiden Arten von Faktoren, damit eine Strategie erfolgreich umgesetzt werden kann. 

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Welche Ebenen der Erfolgspotentialen gibt es ? 

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1) generelle Erfolgspotentiale → Sie gelten für "alle" Branchen oder Märkte und ihre Wirkung auf den Erfolg ist "immer" gültig. Sie haben oder sind mit abstrakt definierten Variablen verknüpft und ihre Verwendung erklärt Erfolgsunterschiede zwischen Unternehmen und Geschäftseinheiten.

2)  marktspezifische Erfolgspotentiale → Sie gelten nur für eine Branche oder einen Markt und ihre Wirkung auf den Erfolg unterliegt im Laufe der Zeit einer gewissen Veränderung. Sie sind mit spezifisch definierten Variablen verknüpft und ihre Verwendung erklärt Unterschiede im Erfolg zwischen Firmen und Geschäftsbereichen.

3) erfolgsspezifische Erfolgspotentiale (=effektive Erfolgspotentiale) → Sie stellen die Qualität der Nutzung eines allgemeinen oder marktspezifischen Erfolgsfaktors durch ein Unternehmen dar und haben einen spezifisch definierten "Wert" oder "Zustand" einer Variablen. Sie gelten für ein Unternehmen oder eine Geschäftseinheit und bestimmen deren wesentlichen Erfolg. Die Auswirkung auf den Erfolg wird mehr oder weniger stark durch das Verhalten der Wettbewerber beeinflusst.

4) auf funktionale bzw. subfunktionale Maßnahmenpakete bezogene Erfolgspotentiale → 

Diese erklären nicht den Unternehmenserfolg oder Geschäftsbereicherfolg „als Ganzes“, sondern oft mit Hilfskriterien zu messenden Erfolg von Maßnahmenarten. Diese beanspruchen oft generelle und zeitunabhängige Geltung und werden meist als konkrete Verhaltensvorschläge, zuweilen auch „rezeptartig“ formuliert.

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Erläutern Sie den Strategiebegriff.


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Maßnahmen zur Sicherung des langfristigen Erfolgs eines Unternehmens


Strategisch handeln bedeutet:

… sein Denken, Entscheiden und Handeln an den übergeordneten oder obersten Zielen oder Zielvoraussetzungen zu orientieren und sich dabei nicht durch vordergründige Dringlichkeiten d.. Augenblicklichkeitsvorstellungen und -nachteile, ablenken zu lassen.

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Grenzen Sie das klassische von dem emergenten Strategieverständnis ab.

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Unter dem klassischem Strategieverständnis versteht man einen rationalen Maßnahmenplan, der aus einer Reihe miteinander verbundener Einzelentscheidungen entwickelt wird und in einer hierarchischen Verhältnis zu anderen Komponenten des strategischen Managements steht.


Unter emergenter Strategie hingegen versteht man realisierte Strategien, welche nicht beabsichtigt gewesen sind. Diese versteht man als emergent, da diese eher zufällig und organisch aus der Struktur entstehen und erst ex post erkennbar sind, wenn sich ein in sich schlüssiges Muster in den Entscheidungen der Unternehmen abzeichnet.

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Unterscheiden Sie zwischen Sach- und Formalzielen.

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Formalziele bringen den Sinn des unternehmerischen Handelns zum Ausdruck. Beispiele: Gewinnerzielung, Sicherheit, soziale und ökologische Verantwortung


Sachziele stellen Wege zur Erfüllung von Formalzielen dar. Sie dienen zur Steuerung der Aktivitäten in den einzelnen Unternehmensbereichen. Sie werden aus den Formalzielen abgeleitet.

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Welches sind die allgemeine Prinzipien, die grundsätzlich für unterschiedliche Systeme zutreffen?

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Finalität (Systeme sind zwecks- und zielgerichtet), 


Äquifinalität (der gleiche Endzustand kann von verschiedenen Anfangsbedingungen und auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden)


Ganzheit (Änderungen irgendeines Systemelements bewirken Änderungen bestimmter anderer Systemelemente und Änderungen der Verhaltensweisen des Systems)


Unabhängigkeit (die Summe der Veränderungen der voneinander unabhängigen Elemente entspricht der Veränderung des Gesamtsystems)

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Erläutern Sie den Komplexitätsbegriff

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Gesamtheit aller voneinander abhängigen Merkmale und Elemente, die in einem vielfältigen aber ganzheitlichen Beziehungsgefüge (System) stehen.


Komplexität bestimmt sich zunächst durch die Anzahl der Elemente und ihrer Relationen. Hinzu kommt die Kompliziertheit, die aus der Verschiedenheit der Elemente und Relationen resultiert und unter den Begriff der Komplexität subsumiert wird. Weiterhin sind die Varietät und die Dynamik Bestandteile der Komplexität. Die Varietät umfasst unterschiedliche Möglichkeiten der Relationen zwischen den Elementen eines Systems. Die Änderung von Elementen und ihrer Relationen im Zeitablauf wird mit Dynamik bezeichnet.


Die Komplexität eines Systems ist damit auf die Vielfältigkeit der Beziehungen zwischen den Systemelementen und der Umwelt zurückzuführen und bedeutet, dass ein System eine Vielzahl an möglichen Zuständen annehmen kann, so dass die Vorhersage eines Systems größte Schwierigkeiten bereitet. Zudem sind die Systeme nie vollständig beschreibbar

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Was verstehen Sie unter der Chaosforschung?

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Im Wesentlichen beschäftigt die Chaosforschung sich mit Ordnungen in speziellen dynamischen Systemen, deren zeitliche Entwicklung unvorhersagbar erscheint, obwohl die zugrundeliegenden Gleichungen deterministisch sind. Dieses Verhalten wird als deterministisches Chaos bezeichnet und entsteht, wenn Systeme empfindlich von den Anfangsbedingungen abhängen: Ganz leicht verschiedene Wiederholungen eines Experimentes können im Langzeitverhalten zu höchst unterschiedlichen Messergebnissen führen (die Chaostheorie besagt also nicht, dass identische Anfangsbedingungen zu verschiedenen Ergebnissen führen würden). Chaotische dynamische Systeme sind nichtlinear.


Bei jedem chaotischem System liegt ein „geordneter Zustand“ zu Grunde, weshalb man auch von der „Ordnung im Chaos“ spricht. Diese Ordnung wird durch ein, unvorhersehbares erscheinendes, Ereignis in einen „chaotischen“ Zustand gebracht.


Die Chaosforschung beschäftigt sich damit die unvorhersehbar erscheinenden Ereignisse transparenter und prognostizierbarer zu machen.

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Welche Umweltfaktoren kennen Sie?

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Die unternehmensspezifische Umwelt stellt das Wettbewerbsumfeld des Unternehmens dar. Das Unternehmen tritt in unterschiedliche Interaktionen mit diesem Umweltbereich, insbesondere mit Kunden, Lieferanten und Konkurrenten, um seine Ziele erfolgreich umzusetzen.


Die globale Umwelt umfasst alle generellen Faktoren, die nicht nur für das eigene Unternehmen oder die Branche, sondern darüber hinausgehend für eine größere Anzahl von Unternehmen relevant sind.


globalen Umwelt in folgende Segmente weitgehend durchgesetzt: 

Rechtliche Umweltfaktoren: Zum Beispiel die Gesetzgebung des Bundes und der Länder sowie nachgeordnete Verordnungen, Verwaltungsanweisungen und die internationale Gesetzgebung. Hinzu kommen kommunale Ortgesetze sowie Bescheide der Kommunen.

Ökonomische Umweltfaktoren: Hierzu gehören zum Beispiel die makroökonomischen Entwicklungen wie die Entwicklung des Bruttosozialproduktes, der Arbeitslosenquote oder die Einkommensentwicklung) des eigenen Landes und der Absatzländer.

Gesellschaftliche Umweltfaktoren: Diese umfassen die gesellschaftlichen und kulturellen Normen und Werte, wie Gesellschaftsordnung (z. B. Demokratie versus Dikatur), Religion (Christentum, Islam) oder das Bildungssystem (hochentwickelt oder eher schwach entwickelt).

Technologische Umweltfaktoren: Beispiele sind hier das Weiterbildungspotenzial relevanter Technologien (Schrittmacher-, Basis- und Schlüsseltechnologien) oder die Anwendungsbreite relevanter Technologien.

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Was ist unter einer sach- und verhaltensorientierten Umsetzung von Strategien zu verstehen?

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Im Rahmen der Strategieimplementierung ist zum einen die Spezifizierung der Strategie und der damit verbundenen Folgemaßnahmen vorzunehmen und zum anderen muss eine Akzeptanz der Strategien in den betroffenen Unternehmensbereichen erreicht werden. Diese beiden Aufgaben werden auch als sachorientierte Umsetzung bzw. verhaltensorientierte Durchsetzung bezeichnet.


Eine Konkretisierung der Geschäfts- und vor allem Funktionsbereichsstrategien ist Gegenstand der sachorientierten Umsetzung. Sie erfolgt im Zuge einer taktischen Maßnahmen-, Termin-, Budgetplanung. Hier kommt es zu einer Verknüpfung der strategischen mit der operativen Planung. Eine sachorientierte Strategieumsetzung erfordert zudem eine Ausrichtung der nicht unmittelbaren, aber dennoch relevanten Erfolgsfaktoren auf die Strategie hin. Wird beispielsweise die Strategie verfolgt, die eigenen Produkte über andere, bisher nicht genutzte Vertriebswege wie zum Beispiel das Internet zu verkaufen, so sind die Erfolgsfaktoren Personal wie auch Technologieausstattung dieser Strategie anzupassen, damit sich ein FIT ergibt.


Mögliche Widerstände zu beheben und Akzeptanz für die zu implemtierende Strategie im Unternehmen zu schaffen, ist Aufgabe der verhaltensorientierten Durchsetzung. Gerade wenn in den betroffenen Unternehmensbereichen Verhaltenweisen, Denkstrukturen und Werthaltungen etabliert sind, die dazu führen können, dass die mit der Strategie einhergehenden Veränderungen auf Ablehnung stoßen oder es an Umsetzungsfähigkeit mangelt, gewinnt die verhaltensorientierte Durchsetzung an Bedeutung. Bei dieser Strategiedurchsetzung sind folgende Faktoren zu beachten:

 Vermittlung der Strategie (Information der betroffenen Mitarbeiter über die Gründe, Inhalte und Ziele sowie Konsequenzen der Strategie),

 Schulung und Einweisung der betroffenen Mitarbeiter, um die erforderlichen strategiebezogenen Qualifikationen zu erhalten,

 Konsensschaffung (Konfliktbeseitigung während der Strategieimplementierung).

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Grenzen Sie den geschlossenen von dem offenen Systembegriff ab

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Von einem geschlossenen System wird gesprochen, wenn die zu betrachtende Ganzheit in sich geschlossen ist, während ein offenes System Interdependenzen zu seiner Umwelt aufweist.

Geschlossene Systeme sind isoliert und haben die Eigenschaft, dass Sie keine passiven und aktiven Beziehungen, an denen die Umwelt beteiligt ist.

Sie sind auf ihre internen Beziehungen isoliert und berücksichtigen nicht die Umwelt.

Es findet also keine wesentliche Problematisierung der Existenz des Systems in einer sich verändernden Umwelt statt. Sie berücksichtigt auch nicht die Notwendigkeit einer inneren Ordnung der Existenz in einer solchen Umgebung, die die Aufrechterhaltung des Systems begünstigt. 

Offene Systeme hingegen haben zumindest eine elementare aktive Beziehung zwischen der Umgebung und den Elementen des Systems. Sie stehen in einer Austauschbeziehung mit ihrer Umgebung und tauschen Energie, Materie und Informationen aus.


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Q:

Grenzen Sie Unternehmensstrategien von Geschäftsbereichs- und Funktionsbereichsstrategien ab. 


A:

Unternehmensstrategien 

- generelle Richtung für das gesamte Unternehmen

- Chancen und Risiken der Umwelt an die Stärken und Schwächen des Unternehmen Gegenüberstellung

- mehrere SGE

- Entwicklung primär auf Wachstum, Stabilisierung oder Desinvestition

- welchen Märkten die Produkte und Dienstleistungen -> Produkt-Markt-Strategien

- grundlegendes Werkzeug für Entwicklung Portfolioanalyse


Geschäftsbereichsstrategien

- grundlegenden Verhaltensweisen in den Produkt-Markt-Bereichen

- Wettbewerbsstrategien der SGE eine vorteilhafte Position im Wettbewerb zu verschaffen


Funktionsbereichsstrategien

- grundlegenden Handlungen und Ziele der Funktionsbereiche

- Funktionale Strategien werden aus den vorherigen Strategien abgeleitet

- operative Management Maßnahmen-Planung 

- unterste hierarchische Ebene

- Schnittstelle geeigneten Konzeptualisierung der Strategie und Umsetzung 

Q:

Verdeutlichen Sie das 7S-Modell von McKinsey

A:

Das 7-S-Modell – von McKinsey - stellt eine Unternehmung durch sieben Kernvariablen dar, die für die Gestaltung des Unternehmens wesentlich sind und zugleich Ansatzpunkte zur Implementierung von Strategien ist.


Es unterscheidet sogenannte „harte Faktoren“ (strategy, structure, systems) und „weiche Faktoren“ (skills, staff, style, shared values). Während die harten Faktoren leichter zu erfassen und zu beurteilen sind, ist die Einschätzung der weichen Faktoren deutlich schwieriger, sie sind aber mindestens ebenso wichtig für das Unternehmen.


Strategie (Strategy) - Die Strategie muss einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil sicherstellen.

Struktur (Structure) - Aufbauorganisation ist das hierarchische Gerüst einer Organisation und definiert so grundlegende Rahmenbedingungen

Prozesse (Systems) - sind die primären und sekundären Prozesse in einem Unternehmen.

Führungsstil (Style) - umfasst Maßstäbe, nach denen die Unternehmensführung arbeitet und Prioritäten setzt, wie es mit Mitarbeitern umgeht.

Mitarbeiter (Staff) - meint charakteristische Fähigkeiten, die das Unternehmen als Ganzes am besten beherrscht (Corporate Skills).Mitarbeiter werden als Menschen und Mitglieder der Organisation gesehen; sie bedingen die Ausgestaltung des Personalwesens sowie die Demografie des Unternehmens

Fähigkeiten (Skills) - meint charakteristische Fähigkeiten, die das Unternehmen als Ganzes am besten beherrscht (Corporate Skills).

Geteilte Werte (Shared Values) sind der Existenzgrund des Unternehmens und schließen die Erwartungen und Kernüberzeugungen der Mitarbeiter an ihr Unternehmen mit ein. Sie verbinden die harten und weichen Faktoren miteinander. 


Es handelt sich um ein kulturbetontes Modell, bei dem das Top-Management die Strategie entwickelt und dann indirekt versucht, diese durch die Gestaltung und Integration einer bestimmten Unternehmenskultur umzusetzen. 

Im 7-S-Modell liegt der Fokus auf der Passung zwischen den einzelnen harten und weichen Faktoren sowie zwischen den beiden Arten von Faktoren, damit eine Strategie erfolgreich umgesetzt werden kann. 

Q:

Welche Ebenen der Erfolgspotentialen gibt es ? 

A:

1) generelle Erfolgspotentiale → Sie gelten für "alle" Branchen oder Märkte und ihre Wirkung auf den Erfolg ist "immer" gültig. Sie haben oder sind mit abstrakt definierten Variablen verknüpft und ihre Verwendung erklärt Erfolgsunterschiede zwischen Unternehmen und Geschäftseinheiten.

2)  marktspezifische Erfolgspotentiale → Sie gelten nur für eine Branche oder einen Markt und ihre Wirkung auf den Erfolg unterliegt im Laufe der Zeit einer gewissen Veränderung. Sie sind mit spezifisch definierten Variablen verknüpft und ihre Verwendung erklärt Unterschiede im Erfolg zwischen Firmen und Geschäftsbereichen.

3) erfolgsspezifische Erfolgspotentiale (=effektive Erfolgspotentiale) → Sie stellen die Qualität der Nutzung eines allgemeinen oder marktspezifischen Erfolgsfaktors durch ein Unternehmen dar und haben einen spezifisch definierten "Wert" oder "Zustand" einer Variablen. Sie gelten für ein Unternehmen oder eine Geschäftseinheit und bestimmen deren wesentlichen Erfolg. Die Auswirkung auf den Erfolg wird mehr oder weniger stark durch das Verhalten der Wettbewerber beeinflusst.

4) auf funktionale bzw. subfunktionale Maßnahmenpakete bezogene Erfolgspotentiale → 

Diese erklären nicht den Unternehmenserfolg oder Geschäftsbereicherfolg „als Ganzes“, sondern oft mit Hilfskriterien zu messenden Erfolg von Maßnahmenarten. Diese beanspruchen oft generelle und zeitunabhängige Geltung und werden meist als konkrete Verhaltensvorschläge, zuweilen auch „rezeptartig“ formuliert.

Q:

Erläutern Sie den Strategiebegriff.


A:

Maßnahmen zur Sicherung des langfristigen Erfolgs eines Unternehmens


Strategisch handeln bedeutet:

… sein Denken, Entscheiden und Handeln an den übergeordneten oder obersten Zielen oder Zielvoraussetzungen zu orientieren und sich dabei nicht durch vordergründige Dringlichkeiten d.. Augenblicklichkeitsvorstellungen und -nachteile, ablenken zu lassen.

Q:

Grenzen Sie das klassische von dem emergenten Strategieverständnis ab.

A:

Unter dem klassischem Strategieverständnis versteht man einen rationalen Maßnahmenplan, der aus einer Reihe miteinander verbundener Einzelentscheidungen entwickelt wird und in einer hierarchischen Verhältnis zu anderen Komponenten des strategischen Managements steht.


Unter emergenter Strategie hingegen versteht man realisierte Strategien, welche nicht beabsichtigt gewesen sind. Diese versteht man als emergent, da diese eher zufällig und organisch aus der Struktur entstehen und erst ex post erkennbar sind, wenn sich ein in sich schlüssiges Muster in den Entscheidungen der Unternehmen abzeichnet.

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Q:

Unterscheiden Sie zwischen Sach- und Formalzielen.

A:

Formalziele bringen den Sinn des unternehmerischen Handelns zum Ausdruck. Beispiele: Gewinnerzielung, Sicherheit, soziale und ökologische Verantwortung


Sachziele stellen Wege zur Erfüllung von Formalzielen dar. Sie dienen zur Steuerung der Aktivitäten in den einzelnen Unternehmensbereichen. Sie werden aus den Formalzielen abgeleitet.

Q:

Welches sind die allgemeine Prinzipien, die grundsätzlich für unterschiedliche Systeme zutreffen?

A:

Finalität (Systeme sind zwecks- und zielgerichtet), 


Äquifinalität (der gleiche Endzustand kann von verschiedenen Anfangsbedingungen und auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden)


Ganzheit (Änderungen irgendeines Systemelements bewirken Änderungen bestimmter anderer Systemelemente und Änderungen der Verhaltensweisen des Systems)


Unabhängigkeit (die Summe der Veränderungen der voneinander unabhängigen Elemente entspricht der Veränderung des Gesamtsystems)

Q:

Erläutern Sie den Komplexitätsbegriff

A:

Gesamtheit aller voneinander abhängigen Merkmale und Elemente, die in einem vielfältigen aber ganzheitlichen Beziehungsgefüge (System) stehen.


Komplexität bestimmt sich zunächst durch die Anzahl der Elemente und ihrer Relationen. Hinzu kommt die Kompliziertheit, die aus der Verschiedenheit der Elemente und Relationen resultiert und unter den Begriff der Komplexität subsumiert wird. Weiterhin sind die Varietät und die Dynamik Bestandteile der Komplexität. Die Varietät umfasst unterschiedliche Möglichkeiten der Relationen zwischen den Elementen eines Systems. Die Änderung von Elementen und ihrer Relationen im Zeitablauf wird mit Dynamik bezeichnet.


Die Komplexität eines Systems ist damit auf die Vielfältigkeit der Beziehungen zwischen den Systemelementen und der Umwelt zurückzuführen und bedeutet, dass ein System eine Vielzahl an möglichen Zuständen annehmen kann, so dass die Vorhersage eines Systems größte Schwierigkeiten bereitet. Zudem sind die Systeme nie vollständig beschreibbar

Q:

Was verstehen Sie unter der Chaosforschung?

A:

Im Wesentlichen beschäftigt die Chaosforschung sich mit Ordnungen in speziellen dynamischen Systemen, deren zeitliche Entwicklung unvorhersagbar erscheint, obwohl die zugrundeliegenden Gleichungen deterministisch sind. Dieses Verhalten wird als deterministisches Chaos bezeichnet und entsteht, wenn Systeme empfindlich von den Anfangsbedingungen abhängen: Ganz leicht verschiedene Wiederholungen eines Experimentes können im Langzeitverhalten zu höchst unterschiedlichen Messergebnissen führen (die Chaostheorie besagt also nicht, dass identische Anfangsbedingungen zu verschiedenen Ergebnissen führen würden). Chaotische dynamische Systeme sind nichtlinear.


Bei jedem chaotischem System liegt ein „geordneter Zustand“ zu Grunde, weshalb man auch von der „Ordnung im Chaos“ spricht. Diese Ordnung wird durch ein, unvorhersehbares erscheinendes, Ereignis in einen „chaotischen“ Zustand gebracht.


Die Chaosforschung beschäftigt sich damit die unvorhersehbar erscheinenden Ereignisse transparenter und prognostizierbarer zu machen.

Q:

Welche Umweltfaktoren kennen Sie?

A:

Die unternehmensspezifische Umwelt stellt das Wettbewerbsumfeld des Unternehmens dar. Das Unternehmen tritt in unterschiedliche Interaktionen mit diesem Umweltbereich, insbesondere mit Kunden, Lieferanten und Konkurrenten, um seine Ziele erfolgreich umzusetzen.


Die globale Umwelt umfasst alle generellen Faktoren, die nicht nur für das eigene Unternehmen oder die Branche, sondern darüber hinausgehend für eine größere Anzahl von Unternehmen relevant sind.


globalen Umwelt in folgende Segmente weitgehend durchgesetzt: 

Rechtliche Umweltfaktoren: Zum Beispiel die Gesetzgebung des Bundes und der Länder sowie nachgeordnete Verordnungen, Verwaltungsanweisungen und die internationale Gesetzgebung. Hinzu kommen kommunale Ortgesetze sowie Bescheide der Kommunen.

Ökonomische Umweltfaktoren: Hierzu gehören zum Beispiel die makroökonomischen Entwicklungen wie die Entwicklung des Bruttosozialproduktes, der Arbeitslosenquote oder die Einkommensentwicklung) des eigenen Landes und der Absatzländer.

Gesellschaftliche Umweltfaktoren: Diese umfassen die gesellschaftlichen und kulturellen Normen und Werte, wie Gesellschaftsordnung (z. B. Demokratie versus Dikatur), Religion (Christentum, Islam) oder das Bildungssystem (hochentwickelt oder eher schwach entwickelt).

Technologische Umweltfaktoren: Beispiele sind hier das Weiterbildungspotenzial relevanter Technologien (Schrittmacher-, Basis- und Schlüsseltechnologien) oder die Anwendungsbreite relevanter Technologien.

Q:

Was ist unter einer sach- und verhaltensorientierten Umsetzung von Strategien zu verstehen?

A:

Im Rahmen der Strategieimplementierung ist zum einen die Spezifizierung der Strategie und der damit verbundenen Folgemaßnahmen vorzunehmen und zum anderen muss eine Akzeptanz der Strategien in den betroffenen Unternehmensbereichen erreicht werden. Diese beiden Aufgaben werden auch als sachorientierte Umsetzung bzw. verhaltensorientierte Durchsetzung bezeichnet.


Eine Konkretisierung der Geschäfts- und vor allem Funktionsbereichsstrategien ist Gegenstand der sachorientierten Umsetzung. Sie erfolgt im Zuge einer taktischen Maßnahmen-, Termin-, Budgetplanung. Hier kommt es zu einer Verknüpfung der strategischen mit der operativen Planung. Eine sachorientierte Strategieumsetzung erfordert zudem eine Ausrichtung der nicht unmittelbaren, aber dennoch relevanten Erfolgsfaktoren auf die Strategie hin. Wird beispielsweise die Strategie verfolgt, die eigenen Produkte über andere, bisher nicht genutzte Vertriebswege wie zum Beispiel das Internet zu verkaufen, so sind die Erfolgsfaktoren Personal wie auch Technologieausstattung dieser Strategie anzupassen, damit sich ein FIT ergibt.


Mögliche Widerstände zu beheben und Akzeptanz für die zu implemtierende Strategie im Unternehmen zu schaffen, ist Aufgabe der verhaltensorientierten Durchsetzung. Gerade wenn in den betroffenen Unternehmensbereichen Verhaltenweisen, Denkstrukturen und Werthaltungen etabliert sind, die dazu führen können, dass die mit der Strategie einhergehenden Veränderungen auf Ablehnung stoßen oder es an Umsetzungsfähigkeit mangelt, gewinnt die verhaltensorientierte Durchsetzung an Bedeutung. Bei dieser Strategiedurchsetzung sind folgende Faktoren zu beachten:

 Vermittlung der Strategie (Information der betroffenen Mitarbeiter über die Gründe, Inhalte und Ziele sowie Konsequenzen der Strategie),

 Schulung und Einweisung der betroffenen Mitarbeiter, um die erforderlichen strategiebezogenen Qualifikationen zu erhalten,

 Konsensschaffung (Konfliktbeseitigung während der Strategieimplementierung).

Q:

Grenzen Sie den geschlossenen von dem offenen Systembegriff ab

A:

Von einem geschlossenen System wird gesprochen, wenn die zu betrachtende Ganzheit in sich geschlossen ist, während ein offenes System Interdependenzen zu seiner Umwelt aufweist.

Geschlossene Systeme sind isoliert und haben die Eigenschaft, dass Sie keine passiven und aktiven Beziehungen, an denen die Umwelt beteiligt ist.

Sie sind auf ihre internen Beziehungen isoliert und berücksichtigen nicht die Umwelt.

Es findet also keine wesentliche Problematisierung der Existenz des Systems in einer sich verändernden Umwelt statt. Sie berücksichtigt auch nicht die Notwendigkeit einer inneren Ordnung der Existenz in einer solchen Umgebung, die die Aufrechterhaltung des Systems begünstigt. 

Offene Systeme hingegen haben zumindest eine elementare aktive Beziehung zwischen der Umgebung und den Elementen des Systems. Sie stehen in einer Austauschbeziehung mit ihrer Umgebung und tauschen Energie, Materie und Informationen aus.


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