Altklausurfragen EP an der Private Hochschule Göttingen | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Womit begründet Scarr den beträchtlichen negativen Einfluss von Umwelten, die aus dem normalen Rahmen fallen?

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Scarr geht davon aus, dass die Bedeutung der Gene mit dem Alter immer größer wird. Durch negativen Einfluss von Umwelten z.B. stark negativem Elternverhalten wie Kindesmisshandlung kann jedoch keine ausreichend gute Umwelt zur Verfügung gestellt werden, in der sich die Gene des Kindes frei entfalten 

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Nenne die vier Stufen der Denkentwicklung nach Piaget.

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- Stadium der sensumotorischen Funktion und Darstellungsfunktion/ Stadium sensumotorischer Intelligenz

- Voroperatorisches anschauliches Denken (2. bis 7. Lebensjahr) 

- Konkret-operatorisches Denken (6/7 - 10/11 Jahre)

- Formal-operatorisches Denken (ab ca. 10 Jahren)

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Nenne die Aspekte von Stabilität und Veränderung. 

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- Niveaustabilität (Stabilität des Mittelwerts, absolute Stabilität) 

- korrelative Stabilität (Positionsstabilität, Stabilität interindividueller Unterschiede) 

- ipsative Stabilität (Rangreihe von Merkmalen innerhalb eines Individuums) 

- strukturelle Stabilität (Stabilität der Faktorstruktur) 

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Welche elterliche Verhaltensweisen fördern Sprachentwicklung?


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- Ammensprache (baby talk, bis ca. 12 Monate): überzogene Intonationskontur, hoher Tonfall, lange Pausen an Phrasenstrukturgrenzen, einfache Sätze, kindgemäßer Wortschatz) 

- stützende Sprache (scaffolding, 2. Lebensjahr): gemeinsamer Aufmerksamkeitsfokus, Routinen, Formate, Worteinführung

- lehrende Sprache (motherese, ab 24-27 Monaten): Modellsprache, modellierende Sprachlehrstrategien, Sprachanregung durch Fragen (Ja-nein Fragen, W-Fragen), teilweise Wiederholung der kindlichen Äußerungen bzw. Korrektur dieser Äußerungen, Wiederholung eventuell mit Modifikation der eigenen Äußerungen 

- wichtig: geteilte Aufmerksamkeit 

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Wie hat man herausgefunden, dass Kinder - schon bevor sie sprechen können - etwas von Mathematik und Physik verstehen?

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- Schlussfolgerungen aus Experimenten über systematische nonverbale Reaktionen der Säuglinge 

   -> z.B. Arbeit mit Habituationsexperimenten und Methode der verletzten Erwartungen zur Untersuchung von Wissen bei präverbalen Kindern

- bereits 3 - 4 monatige Kinder können einige physikalisch unmögliche von möglichen Ereignissen unterscheiden (z.B. Objektpermanenz. Schwerkraft -> längere Betrachtung von Ereignissen, die den Gesetzen der Physik oder Mathematik widersprechen, Messung der Länge des Blickkontakts)

- 3 - 4 monatige verstehen elementare Aspekte von Kausalität (z.B. Bewegung durch Anstoß) 

- Alles- oder- nichts- Denken, Denkfehler 

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Worauf beruht der Zuwachs der Gedächtnisleistung im Kindes- und Jugendalter?

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- Zunahme der Gedächtnisspanne (-> Gehirnreifungsprozesse) 

- Zunahme der Strategienutzung 

- Zuwachs bereichsspezifischen Wissens, das Speichern und Abruf erleichtert 

- Abnahme der Sensitivität für Inferenzen (der Ablenkbarkeit) 

- Zunahme Meta-Gedächtnis (Wissen über Gedächtnisprozesse) 

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Wie kann man erklären, dass nach dem 18. Lebensmonat der Sprachschatz deutlich ansteigt - obwohl sie kognitiv noch eingeschränkte Fähigkeiten haben?

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- ab 18. Lebensmonat: verstärkte "Was?"-Fragen -> Erkenntnis, dass jedes Objekt einen Namen hat -> Kinder stellen selbst aktiv Fragen nach dem Namen von Objekten -> Bennenungsspurt = Zeitfenster, in dem Kinder ihren Wortschatz schnell erweitern 

- Markman: Erklärung des Spracherwerbs über die Anwendung von Regeln (constraints) 

- Ganzheitsannahme: Wörter beziehen sich auf ganze Objekte und nicht auf Teile davon oder auf Eigenschaften des Objekts 

- Taxonomieannahme: Wörter beziehen sich auf Dinge gleicher Art (können damit auf weitere gleiche Objekte ausgedehnt werden) 

- Disjunktivitätsannahme: Ein Objekt kann nur einen Namen haben 

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Wie kann man frühkindliche Amnesie erklären? 

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- Veränderung der Art der Repräsentation von selbst erlebten Ereignissen (von der Handlungsabläufen als Skripts (bis 3. LJ.) zu sprachlicher Kodierung) 

- innere Repräsentation des Selbst nötig, um Ereignisse autobiografisch zu kodieren 

- fehlende kontextuelle Unterstützung beim späteren Abruf -> Inkompatibilität der Kodierung der Ereignisse und späteren Abrufanforderungen 

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Nenne 3 potenzielle Einflussfaktoren auf ein gemessenes Verhalten/ psychische Merkmale. 

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- Alter (experimentell, nicht manipulierbar)

- Kohorte (Geburtsjahrgang oder Generation)

- Messzeitpunkt

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Wie verändern sich interindividuelle Unterschiede in der Persönlichkeit im Kindes- und Jugendalter?

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- interindividuelle Unterschiede werden in Kindheit und Jugend stabiler, d.h. die korrelative Stabilität nimmt zu 

- Persönlichkeitsmerkmale innerhalb einer Person in ipsativer Stabilität, Zunahme in der Kindheit, interindividuelle Unterschiede 

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Was ist in der Temperamentsforschung mit Goodness of fit/ Anpassungsgüte gemeint?

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- Goodness of fit = Passung von Temperament und Umweltfaktoren (Elternverhalten) 

- Effekt des Temperaments auf weitere Entwicklung variiert mit dem elternverhalten

- Analog variiert Effekt des Elternverhaltens mit dem Temperament des Kindes

Beispiel: Desregulation des Kindes zeigt einen stärkeren Zusammenhang mit dessen Problemverhalten, wenn die Eltern negativeres (harscheres) Erziehungsverhalten zeigen 

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Was sind die Aufgaben der Entwicklungspsychologie?

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- Beschreibung

- Erklärung von Entwicklungsvorgängen

- Prognostizieren (Vorhersage) von Entwicklungsvorgängen 

- Förderung der menschlichen Entwicklung (Modifikation, Optimierung) 

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Q:

Womit begründet Scarr den beträchtlichen negativen Einfluss von Umwelten, die aus dem normalen Rahmen fallen?

A:

Scarr geht davon aus, dass die Bedeutung der Gene mit dem Alter immer größer wird. Durch negativen Einfluss von Umwelten z.B. stark negativem Elternverhalten wie Kindesmisshandlung kann jedoch keine ausreichend gute Umwelt zur Verfügung gestellt werden, in der sich die Gene des Kindes frei entfalten 

Q:

Nenne die vier Stufen der Denkentwicklung nach Piaget.

A:

- Stadium der sensumotorischen Funktion und Darstellungsfunktion/ Stadium sensumotorischer Intelligenz

- Voroperatorisches anschauliches Denken (2. bis 7. Lebensjahr) 

- Konkret-operatorisches Denken (6/7 - 10/11 Jahre)

- Formal-operatorisches Denken (ab ca. 10 Jahren)

Q:

Nenne die Aspekte von Stabilität und Veränderung. 

A:

- Niveaustabilität (Stabilität des Mittelwerts, absolute Stabilität) 

- korrelative Stabilität (Positionsstabilität, Stabilität interindividueller Unterschiede) 

- ipsative Stabilität (Rangreihe von Merkmalen innerhalb eines Individuums) 

- strukturelle Stabilität (Stabilität der Faktorstruktur) 

Q:

Welche elterliche Verhaltensweisen fördern Sprachentwicklung?


A:

- Ammensprache (baby talk, bis ca. 12 Monate): überzogene Intonationskontur, hoher Tonfall, lange Pausen an Phrasenstrukturgrenzen, einfache Sätze, kindgemäßer Wortschatz) 

- stützende Sprache (scaffolding, 2. Lebensjahr): gemeinsamer Aufmerksamkeitsfokus, Routinen, Formate, Worteinführung

- lehrende Sprache (motherese, ab 24-27 Monaten): Modellsprache, modellierende Sprachlehrstrategien, Sprachanregung durch Fragen (Ja-nein Fragen, W-Fragen), teilweise Wiederholung der kindlichen Äußerungen bzw. Korrektur dieser Äußerungen, Wiederholung eventuell mit Modifikation der eigenen Äußerungen 

- wichtig: geteilte Aufmerksamkeit 

Q:

Wie hat man herausgefunden, dass Kinder - schon bevor sie sprechen können - etwas von Mathematik und Physik verstehen?

A:

- Schlussfolgerungen aus Experimenten über systematische nonverbale Reaktionen der Säuglinge 

   -> z.B. Arbeit mit Habituationsexperimenten und Methode der verletzten Erwartungen zur Untersuchung von Wissen bei präverbalen Kindern

- bereits 3 - 4 monatige Kinder können einige physikalisch unmögliche von möglichen Ereignissen unterscheiden (z.B. Objektpermanenz. Schwerkraft -> längere Betrachtung von Ereignissen, die den Gesetzen der Physik oder Mathematik widersprechen, Messung der Länge des Blickkontakts)

- 3 - 4 monatige verstehen elementare Aspekte von Kausalität (z.B. Bewegung durch Anstoß) 

- Alles- oder- nichts- Denken, Denkfehler 

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Q:

Worauf beruht der Zuwachs der Gedächtnisleistung im Kindes- und Jugendalter?

A:

- Zunahme der Gedächtnisspanne (-> Gehirnreifungsprozesse) 

- Zunahme der Strategienutzung 

- Zuwachs bereichsspezifischen Wissens, das Speichern und Abruf erleichtert 

- Abnahme der Sensitivität für Inferenzen (der Ablenkbarkeit) 

- Zunahme Meta-Gedächtnis (Wissen über Gedächtnisprozesse) 

Q:

Wie kann man erklären, dass nach dem 18. Lebensmonat der Sprachschatz deutlich ansteigt - obwohl sie kognitiv noch eingeschränkte Fähigkeiten haben?

A:

- ab 18. Lebensmonat: verstärkte "Was?"-Fragen -> Erkenntnis, dass jedes Objekt einen Namen hat -> Kinder stellen selbst aktiv Fragen nach dem Namen von Objekten -> Bennenungsspurt = Zeitfenster, in dem Kinder ihren Wortschatz schnell erweitern 

- Markman: Erklärung des Spracherwerbs über die Anwendung von Regeln (constraints) 

- Ganzheitsannahme: Wörter beziehen sich auf ganze Objekte und nicht auf Teile davon oder auf Eigenschaften des Objekts 

- Taxonomieannahme: Wörter beziehen sich auf Dinge gleicher Art (können damit auf weitere gleiche Objekte ausgedehnt werden) 

- Disjunktivitätsannahme: Ein Objekt kann nur einen Namen haben 

Q:

Wie kann man frühkindliche Amnesie erklären? 

A:

- Veränderung der Art der Repräsentation von selbst erlebten Ereignissen (von der Handlungsabläufen als Skripts (bis 3. LJ.) zu sprachlicher Kodierung) 

- innere Repräsentation des Selbst nötig, um Ereignisse autobiografisch zu kodieren 

- fehlende kontextuelle Unterstützung beim späteren Abruf -> Inkompatibilität der Kodierung der Ereignisse und späteren Abrufanforderungen 

Q:

Nenne 3 potenzielle Einflussfaktoren auf ein gemessenes Verhalten/ psychische Merkmale. 

A:

- Alter (experimentell, nicht manipulierbar)

- Kohorte (Geburtsjahrgang oder Generation)

- Messzeitpunkt

Q:

Wie verändern sich interindividuelle Unterschiede in der Persönlichkeit im Kindes- und Jugendalter?

A:

- interindividuelle Unterschiede werden in Kindheit und Jugend stabiler, d.h. die korrelative Stabilität nimmt zu 

- Persönlichkeitsmerkmale innerhalb einer Person in ipsativer Stabilität, Zunahme in der Kindheit, interindividuelle Unterschiede 

Q:

Was ist in der Temperamentsforschung mit Goodness of fit/ Anpassungsgüte gemeint?

A:

- Goodness of fit = Passung von Temperament und Umweltfaktoren (Elternverhalten) 

- Effekt des Temperaments auf weitere Entwicklung variiert mit dem elternverhalten

- Analog variiert Effekt des Elternverhaltens mit dem Temperament des Kindes

Beispiel: Desregulation des Kindes zeigt einen stärkeren Zusammenhang mit dessen Problemverhalten, wenn die Eltern negativeres (harscheres) Erziehungsverhalten zeigen 

Q:

Was sind die Aufgaben der Entwicklungspsychologie?

A:

- Beschreibung

- Erklärung von Entwicklungsvorgängen

- Prognostizieren (Vorhersage) von Entwicklungsvorgängen 

- Förderung der menschlichen Entwicklung (Modifikation, Optimierung) 

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