Allgemeine Psychologie an der Private Hochschule Göttingen | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Formen des Modelllernens unterschied Bandura selbst?

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TESTE DEIN WISSEN

1. Verhaltensbahnung 

-> Verhaltensweise, die bereits im Repertoire ist, wird nachgeahmt. Ist reflexartig 


2. Hemmung bzw. Enthemmung 

-> von Verhaltensweisen, die bereits im Repertoire liegen anhand von Konsequenzen für das Modell


3. Erwerb von neuen Verhaltensweisen durch Beobachtung 

-> kann auch nur neue Verknüpfung von bereits beherrschten Verhaltensweisen sein


4. Soziale Steuerung 

-> Einfluss der sozialen Umwelt auf die eigene Entscheidung zwischen verschiedenen Handlungsalternativen 


5. Veränderung emotionaler Erregung 

-> Die emotionale Erregung eines Modells kann auch übernommen und sogar generalisiert werden

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Welche Therapieansätze können auf Basis der klassischen Konditionierung zur Behandlung von Phobien angewendet werden?

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Phobien sind klassisch konditionierte Angstreaktionen. 


Konfrontationstherapie

-> Durch Konfrontation soll gezeigt werden, dass der CS nicht mit dem aversiven Reiz gekoppelt ist, sodass die Konditionierung gelöst wird. 


Systematische Desensibilisierung 

-> Durch Gegenkonditionierung wird versucht, ein entspannendes Verhalten an den angstbehafteten Stimulus zu koppeln. 

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Welche theoretischen Argumente können für die Einschätzungstheorien hervorgebracht werden?

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Höhere Erklärungskraft: 

-> Differenziertheit von Emotionen kann erklärt werden. 

-> Interindividuelle Unterschiede können durch unterschiedliche Interpretationsmuster erklärt werden. 

-> Gleichartige Reaktion auf unterschiedliche Reize kann durch identische Interpretationsmuster erklärt werden. 


Übereinstimmung mit der Alltagspsychologie 

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Welche Kritikpunkte brachte Cannon gegen die Emotionstheorie von James hervor?

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Die peripher-physiologische Erregung reiche nicht aus, um Emotionen zu erklären. 


1. Viszerale Erregung ist zu unspezifisch

2. Viszerale Veränderungen werden in undifferenzierter Form ans Gehirn zurückgemeldet

3. Künstliche Erregung ruft kein emotionales Erleben hervor. 

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Wie wurden die Kodierungsprozesse beim Lernen am Modell untersucht und was sind hier die relevanten Ergebnisse?

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Komplexer Bewegungsablauf sollte gelernt werden. Hier wurde unterschieden, ob Personen die einzelnen Bewegungskomponenten zuvor schon einmal gezeigt wurden und ob ihnen hierfür einzelne Kodierungen vorgegeben wurden (Buchstaben bzw. Zahlen) oder nicht. 

-> Es zeigt sich, dass das Sehen der einzelnen Komponenten zuvor keinen großen Einfluss nimmt, die Kodierung aber sehr wohl. Hier wird mehr im Gedächtnis behalten. 

-> Bestätigung von Banduras Hypothese, dass sinnvolle Kodierungen für den 

Lernprozess notwendig sind. 

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Wie war Lazarus' Einschätzungstheorie zunächst aufgebaut und wie modifizierte er sie und welche Probleme ergaben sich dadurch?

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1. Primäre  und sekundäre Einschätzungen 

2. Später revidierte er seine Annahme, sekundäre Einschätzungen wären Voraussetzung von Emotionen, da ihnen nur eine indirekte Rolle im Einfluss auf Emotionen zukommt. 

3. Reduktion auf nur zwei Dimensionen wie bei Arnold kann die Vielfalt von Emotionen nicht mehr erklären. 

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Durch welche zwei Ansätze wurde Schachters Emotionstheorie überprüft und was sind hier die Ergebnisse?

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1. Fehlattribution physiologischer Erregung 

-> Eine Erhöhung der physiologischen Erregtheit sollte ein stärkeres Empfinden von Emotionen nach sich ziehen.

-> Dieser Ansatz ließ sich in verschiedenen Versuchsdesigns nur bedingt bestätigen und die Vermutung ist, dass unerklärte Erregung immer negativ interpretiert wird. 


2. Reduktion physiologischer Erregung 

-> Die Blockierung der Rückmeldung von viszeraler Aktivität sollte die Intensität von Emotionen mindern. 

-> Bei Querschnittsgelähmten oder medikamentös blockierten zeigte sich dieser Effekt aber nicht. 

-> Physiologische Erregung scheint für das Erleben von Gefühlen nicht notwendig zu sein. 

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Was sagt die Zweifaktorentheorie des aktiven Vermeidungslernens aus und wieso sind Verhaltensweisen, die auf diese Art entstehen so löschungsresistent?

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Durch klassische Konditionierung wird ein diskriminativer Hinweisreiz an einen aversiven Reiz gekoppelt,

anschließend passiert der Erwerb eines Fluchtverhaltens durch operante Konditionierung, da das Ende des aversiven Reizes als negative Verstärkung interpretiert werden kann. 


Die Löschungsresistenz rührt daher, dass eine erfolgreiche Fluchtreaktion die Unnötigkeit der Fluchtreaktion wegen der Abstinenz des aversiven Reizes nicht anzeigt. Dennoch zeigt sich, dass die Angstsymptome mit der Zeit heruntergehen. 

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Wie funktioniert das Lernen von komplexeren Verhaltensweisen durch Fading?

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Zwei anfangs klar unterschiedliche Hinweisreize werden für ein Verhalten konditioniert und immer mehr aneinander angeglichen.

-> Tauben lernen lesen

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Lassen sich Konditionierungen nur für Reflexe durchführen?

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Nein, es lassen sich auch emotionale Reaktionen wie Furcht und Angst auf ein neutrales Objekt konditionieren, die Reaktion ist dann aber leicht abgeschwächt. 


-> Little Albert

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In welche Phasen lässt sich die operante Konditionierung einteilen?

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1. Bestimmung der Basisrate 


2. Verstärkung des Verhaltens in der Trainingsphase

-> gezielte Verstärkung und Anstieg der Häufigkeit des gezeigten Verhaltens


3. Löschung des Verhaltens

-> Verhalten wird nicht mehr verstärkt. Tritt immer seltener auf bis hin zur Löschung. 


4. Spontanerholung 

-> Leichtes Wiederaufkommen der konditionierten Reaktion, wenn die experimentelle Situation nach einer zwischenzeitlichen Aufhebung wiederhergestellt wird. 


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Welchen vermittelnden Faktoren werden für die Ausbildung von erlernter Hilflosigkeit bei Tieren angenommen und wie werden diese für Erklärungsmodelle bei Menschen erweitert?

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Bei Tieren wird davon ausgegangen, dass sich durch die Erfahrung, die eigene Handlung und der aversive Reiz wären unabhängig voneinander, eine Hilflosigkeit einstellt, die sich in einem dreifachen Defizit niederschlägt: 

1. Motivational

2. Emotional 

3. Kognitiv 


Modernere Ansätze für den Menschen gehen von einem Einfluss von Kausalattributionen auf den Effekt von Unbeeinflussbarkeit aus. 

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Q:

Welche Formen des Modelllernens unterschied Bandura selbst?

A:

1. Verhaltensbahnung 

-> Verhaltensweise, die bereits im Repertoire ist, wird nachgeahmt. Ist reflexartig 


2. Hemmung bzw. Enthemmung 

-> von Verhaltensweisen, die bereits im Repertoire liegen anhand von Konsequenzen für das Modell


3. Erwerb von neuen Verhaltensweisen durch Beobachtung 

-> kann auch nur neue Verknüpfung von bereits beherrschten Verhaltensweisen sein


4. Soziale Steuerung 

-> Einfluss der sozialen Umwelt auf die eigene Entscheidung zwischen verschiedenen Handlungsalternativen 


5. Veränderung emotionaler Erregung 

-> Die emotionale Erregung eines Modells kann auch übernommen und sogar generalisiert werden

Q:

Welche Therapieansätze können auf Basis der klassischen Konditionierung zur Behandlung von Phobien angewendet werden?

A:

Phobien sind klassisch konditionierte Angstreaktionen. 


Konfrontationstherapie

-> Durch Konfrontation soll gezeigt werden, dass der CS nicht mit dem aversiven Reiz gekoppelt ist, sodass die Konditionierung gelöst wird. 


Systematische Desensibilisierung 

-> Durch Gegenkonditionierung wird versucht, ein entspannendes Verhalten an den angstbehafteten Stimulus zu koppeln. 

Q:

Welche theoretischen Argumente können für die Einschätzungstheorien hervorgebracht werden?

A:

Höhere Erklärungskraft: 

-> Differenziertheit von Emotionen kann erklärt werden. 

-> Interindividuelle Unterschiede können durch unterschiedliche Interpretationsmuster erklärt werden. 

-> Gleichartige Reaktion auf unterschiedliche Reize kann durch identische Interpretationsmuster erklärt werden. 


Übereinstimmung mit der Alltagspsychologie 

Q:

Welche Kritikpunkte brachte Cannon gegen die Emotionstheorie von James hervor?

A:

Die peripher-physiologische Erregung reiche nicht aus, um Emotionen zu erklären. 


1. Viszerale Erregung ist zu unspezifisch

2. Viszerale Veränderungen werden in undifferenzierter Form ans Gehirn zurückgemeldet

3. Künstliche Erregung ruft kein emotionales Erleben hervor. 

Q:

Wie wurden die Kodierungsprozesse beim Lernen am Modell untersucht und was sind hier die relevanten Ergebnisse?

A:

Komplexer Bewegungsablauf sollte gelernt werden. Hier wurde unterschieden, ob Personen die einzelnen Bewegungskomponenten zuvor schon einmal gezeigt wurden und ob ihnen hierfür einzelne Kodierungen vorgegeben wurden (Buchstaben bzw. Zahlen) oder nicht. 

-> Es zeigt sich, dass das Sehen der einzelnen Komponenten zuvor keinen großen Einfluss nimmt, die Kodierung aber sehr wohl. Hier wird mehr im Gedächtnis behalten. 

-> Bestätigung von Banduras Hypothese, dass sinnvolle Kodierungen für den 

Lernprozess notwendig sind. 

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Q:

Wie war Lazarus' Einschätzungstheorie zunächst aufgebaut und wie modifizierte er sie und welche Probleme ergaben sich dadurch?

A:

1. Primäre  und sekundäre Einschätzungen 

2. Später revidierte er seine Annahme, sekundäre Einschätzungen wären Voraussetzung von Emotionen, da ihnen nur eine indirekte Rolle im Einfluss auf Emotionen zukommt. 

3. Reduktion auf nur zwei Dimensionen wie bei Arnold kann die Vielfalt von Emotionen nicht mehr erklären. 

Q:

Durch welche zwei Ansätze wurde Schachters Emotionstheorie überprüft und was sind hier die Ergebnisse?

A:

1. Fehlattribution physiologischer Erregung 

-> Eine Erhöhung der physiologischen Erregtheit sollte ein stärkeres Empfinden von Emotionen nach sich ziehen.

-> Dieser Ansatz ließ sich in verschiedenen Versuchsdesigns nur bedingt bestätigen und die Vermutung ist, dass unerklärte Erregung immer negativ interpretiert wird. 


2. Reduktion physiologischer Erregung 

-> Die Blockierung der Rückmeldung von viszeraler Aktivität sollte die Intensität von Emotionen mindern. 

-> Bei Querschnittsgelähmten oder medikamentös blockierten zeigte sich dieser Effekt aber nicht. 

-> Physiologische Erregung scheint für das Erleben von Gefühlen nicht notwendig zu sein. 

Q:

Was sagt die Zweifaktorentheorie des aktiven Vermeidungslernens aus und wieso sind Verhaltensweisen, die auf diese Art entstehen so löschungsresistent?

A:

Durch klassische Konditionierung wird ein diskriminativer Hinweisreiz an einen aversiven Reiz gekoppelt,

anschließend passiert der Erwerb eines Fluchtverhaltens durch operante Konditionierung, da das Ende des aversiven Reizes als negative Verstärkung interpretiert werden kann. 


Die Löschungsresistenz rührt daher, dass eine erfolgreiche Fluchtreaktion die Unnötigkeit der Fluchtreaktion wegen der Abstinenz des aversiven Reizes nicht anzeigt. Dennoch zeigt sich, dass die Angstsymptome mit der Zeit heruntergehen. 

Q:

Wie funktioniert das Lernen von komplexeren Verhaltensweisen durch Fading?

A:

Zwei anfangs klar unterschiedliche Hinweisreize werden für ein Verhalten konditioniert und immer mehr aneinander angeglichen.

-> Tauben lernen lesen

Q:

Lassen sich Konditionierungen nur für Reflexe durchführen?

A:

Nein, es lassen sich auch emotionale Reaktionen wie Furcht und Angst auf ein neutrales Objekt konditionieren, die Reaktion ist dann aber leicht abgeschwächt. 


-> Little Albert

Q:

In welche Phasen lässt sich die operante Konditionierung einteilen?

A:

1. Bestimmung der Basisrate 


2. Verstärkung des Verhaltens in der Trainingsphase

-> gezielte Verstärkung und Anstieg der Häufigkeit des gezeigten Verhaltens


3. Löschung des Verhaltens

-> Verhalten wird nicht mehr verstärkt. Tritt immer seltener auf bis hin zur Löschung. 


4. Spontanerholung 

-> Leichtes Wiederaufkommen der konditionierten Reaktion, wenn die experimentelle Situation nach einer zwischenzeitlichen Aufhebung wiederhergestellt wird. 


Q:

Welchen vermittelnden Faktoren werden für die Ausbildung von erlernter Hilflosigkeit bei Tieren angenommen und wie werden diese für Erklärungsmodelle bei Menschen erweitert?

A:

Bei Tieren wird davon ausgegangen, dass sich durch die Erfahrung, die eigene Handlung und der aversive Reiz wären unabhängig voneinander, eine Hilflosigkeit einstellt, die sich in einem dreifachen Defizit niederschlägt: 

1. Motivational

2. Emotional 

3. Kognitiv 


Modernere Ansätze für den Menschen gehen von einem Einfluss von Kausalattributionen auf den Effekt von Unbeeinflussbarkeit aus. 

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