Pädagogik an der PHBern - University of Teacher Education Bern

Karteikarten und Zusammenfassungen für Pädagogik an der PHBern - University of Teacher Education Bern

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Beispielhafte Karteikarten für Pädagogik an der PHBern - University of Teacher Education Bern auf StudySmarter:

01a)  Wie definiert Liessmann (2012) die heutige «Wissensgesellschaft»? Und was meint Liessmann (2012) damit, wenn er behauptet, «wir alle sind, ob wir wollen oder nicht, faktisch Unwissende»? 


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01b)  Wann weiss ich nach Liessmann (2012) etwas bzw. wann bin ich ein/eine Wissende(r)? 


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01c)  Weshalb stehen die heute so populären Quizshows wie «Wer wird Millionär?» in Liessmann Kritik? 


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01d)  Weshalb kommen auch die heutigen Schulen «als Stätten der Bildung» bei Liessmann nicht gut weg? Welche Schule wünscht er sich (zurück)? Und an welche (historischen) Bildungsideale lehnt er sich dabei an? 


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1e)  Wann bin ich in den Augen Liessmanns (2012) gebildet? 


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3.Sir Ken Robinson

a) Welche Kernaussagen nehmen Sie aus der Rede von Robinson mit?

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3b)

 Inwiefern können Sie hier inhaltliche Bezüge zu bisher kennengelernten Bildungsvorstellungen herstellen? Stichwort «Bildungsideal nach Humboldt»; «Theorie der Unbildung nach Liessmann» ...

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AUF WELCHE BILDUNGSIDEALE GEHT UNSER, IN EINER

DEMOKRATISCHEN GESELLSCHAFT VERANKERTES BILDUNGSVERSTÄNDNIS

ZURÜCK? Prüfungsfrage

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WAS VERSTEHE ICH UNTER EINEM GEBILDETEN MENSCHEN?
Prüfungsfrage


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UNTER WELCHEN VORAUSSETZUNGEN KÖNNEN BILDUNGSPROZESSE

ANGEREGT WERDEN? Prüfung

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WIE SOLL BILDUNG IN DER (FRÜHEN) KINDHEIT VERSTANDEN

WERDEN? prüfung

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WIE WÄRE ES, (UN-)GEBILDET ZU SEIN? prüfung

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Pädagogik

01a)  Wie definiert Liessmann (2012) die heutige «Wissensgesellschaft»? Und was meint Liessmann (2012) damit, wenn er behauptet, «wir alle sind, ob wir wollen oder nicht, faktisch Unwissende»? 


Die Wissensgesellschaft, definiert sich selbst durch das «Wissen». Das Wissen dieser Gesellschaft hat aber nichts mit Einsicht, Klugheit, Weisheit, (Selbst)Erkenntnis, geistige Durchdringen der Welt usw. zu tun. Die Wissensgesellschaft ist keine besonders kluge Gesellschaft, denn Irrtümer, Fehler, Kurzsichtigkeit und Aggressivität ist nicht geringer als in anderen Gesellschaften. Und ob der allg. Bildungsstand höher ist, ist fraglich. In der Wissensgesellschaft lernt niemand mehr, um etwas zu wissen, sondern um des Lernens selbst willen. Denn alles Wissen (ist nach der Wissensgesellschaft) veraltet rasch und verliert seinen Wert. 

 

«Wir alle sind, ob wir wollen oder nicht, faktisch Unwissende» -> dies wegen der Unendlichkeit eines jederzeit zugänglichen potentiellen Wissens.                                          

-Die quantitativen Möglichkeiten zu wissen und was dann tatsächlich gewusst wird, verhaltet sich nahezu proportional verkehrt.                                                                                -Gerade diese Leichtigkeit des Zugangs (v.a. mit dem Internet) sabotiert die Bildung von Wissen.                                                                                                                          -Wegen der unendlichen Datenströme der Informationsmedien, kommt es eigentlich gar nicht mehr darauf an, etwas zu wissen, sondern zu wissen, wo wir das Wissen finden (-> so trösten wir uns).   

Pädagogik

01b)  Wann weiss ich nach Liessmann (2012) etwas bzw. wann bin ich ein/eine Wissende(r)? 


Nach Liessmann weiss ich etwas, wenn ich immer eine Antwort auf die Frage geben kann, was und warum etwas ist. Und dafür muss man denken = ohne die Mühe des Denkens geht es nicht.

Pädagogik

01c)  Weshalb stehen die heute so populären Quizshows wie «Wer wird Millionär?» in Liessmann Kritik? 


Bei «Wer wird Millionär» wird Allgemeinbildung abgefragt. Dabei kann alles Bildung sein, aber Bildung ist längst nicht mehr alles. Es gibt keine bevorzugten Disziplinen, Wissensgebiete mehr. Der Schwierigkeitsgrad der Fragen orientiert sich nicht an komplexer werdenden Sachverhalten, oder an einem «gehobenen Bildungsniveau», sondern am Exotismus und an der Ausgefallenheit der Bereiche und Begriffe. Im Grunde ist es völlig gleichgültig ob man etwas weiss oder nicht, mit etwas Glück weiss man immer etwas, dass zufällig gefragt wird. Generalisten gelangen mit etwas Glück mit ihrem punktuellen Faktenwissen am weitesten. Und nach Liessmann ist dieses punktuelle Faktenwissen, ein isoliertes, zusammenhangsloses Wissen, wo Daten, Fakten und Bedeutung beziehungslos nebeneinanderstehen.

Pädagogik

01d)  Weshalb kommen auch die heutigen Schulen «als Stätten der Bildung» bei Liessmann nicht gut weg? Welche Schule wünscht er sich (zurück)? Und an welche (historischen) Bildungsideale lehnt er sich dabei an? 


Die Schulen «als Stätten der Bildung» kommen bei Liessmann nicht gut weg, da sich gerade dort die Abkehr von der Idee der Bildung am deutlichsten zeigt. Die Umstellung der sog. Bildungsziele auf die Fähigkeiten und Kompetenzen (skills) ist dafür ein prägnanter Indikator. Die Kompetenzen werden wie eine Eigenschaft kontextlos erworben, geschult und praktiziert. Liessmann versteht nicht wieso die heutigen Leitmetaphern gerade jene Ziele in Frage stellen, die früher den klassischen Bildungsdiskurs motivierten: die Autonomie des Subjektes, die Souveränität des Individuums, die Mündigkeit des einzelnen. Es kritisiert das geheime heutige Programm der Ausbildung welches auszusagen scheint «nur nicht mit dem eigenen Kopf zu denken». Die Schule hat aufgehört ein Ort der Musse, der Konzentration, des konzentrierten und beschaulichen Nachdenkens (=Kontemplation) zu sein. Sie hat aufgehört eine Schule zu sein (-> Schule auf lateinisch meinte ursprünglich ein «Innehalten in der Arbeit» Es waren die Orte der Musse). Die Schule ist eine Stätte der Lebensnot geworden. Und in dieser dominieren dann die Projekte und Praktika, die Erfahrungen und Vernetzungen, die Exkursionen und Ausflüge. Zeit zum Denken gibt es nicht.  

Liessmann wünscht sich Schulen, als Orte der Musse, wo man in der Arbeit innehaltet. Wo man Zeit zum Nachdenken hat und auch selber mit dem eigenen Kopf nachdenkt. Wo man Dinge verstehen möchte. Er wünscht sich eine Schule, welche sich immer an einem Individuum und der Entfaltung seiner Potenziale orientiert. 

Liessmann lehnt sich dabei an das Antike, an die Aufklärung und an das Humanistische Ideal.                                                                                                         Diese Bildungsideen versuchen, das Wissen vom Geruch des Kuriosen und Beliebigen zu befreien und aus einem unterhaltsamen Gesellschaftsspiel eine Selbstverpflichtung des Menschen zu machen.                                                                                                  Das Wissen wurde seit der Antike mit den Tugenden der Einsicht, lebenspraktischer Klugheit und mit Weisheit assoziiert.                                                                         

Die am antiken Ideal und am humanistischen Konzept orientierte Bildung -> Selbstbildung des Menschen, eine Formung und Entfaltung von Körper, Geist, Seele, von Talenten und Begabungen, die den einzelnen zu einer entwickelten Individualität und zu einem selbstbewussten Teilnehmer am Gemeinwesen und seiner Kultur führen soll. Die Bildung galt als einzige Möglichkeit, den Menschen aus der Barbarei in die Zivilisation, aus der Unmündigkeit in die Autonomie zu leiten. Dabei ist die Auseinandersetzung mit pragmatischen Inhalten, die weder einem Zufallsprinzip noch einer aktuellen Verwertbarkeit von grosser Bedeutung. 

Pädagogik

1e)  Wann bin ich in den Augen Liessmanns (2012) gebildet? 


Nach Liessmann ist man gebildet, wenn man etwas verstehen möchte.                                - wenn man versucht mit dem Geist, die harte Rinde der Empire zu durchdringen und auf einen reflexiven und selbstreflexiven Begriff zu bringen                                             - gebildet nämlich wären alles andere als jene reibungslosen funktionierenden flexiblen, mobilen und teamfähigen Klons

Pädagogik

3.Sir Ken Robinson

a) Welche Kernaussagen nehmen Sie aus der Rede von Robinson mit?

Der Kreativitätsforscher Sir Ken Robinson (1950–2020) plädierte für einen radikalen Wechsel von standardisierten Schulen zu personalisiertem Lernen, um Umstände zu schaffen, unter denen die naturgegebenen Talente der Kinder aufblühen.

Pädagogik

3b)

 Inwiefern können Sie hier inhaltliche Bezüge zu bisher kennengelernten Bildungsvorstellungen herstellen? Stichwort «Bildungsideal nach Humboldt»; «Theorie der Unbildung nach Liessmann» ...

Humboldt -> sich den Inhalten zu widmen, den Wissensbeständen, die mich z.B auch weiterbringen in meiner persönlichen Entwicklung. Diese zweckfreie Bildung, wo man sich Dingen widmet, welche einem selbst weiterbringen, mich interessieren mit denen ich mit Musse mich denen widmen kann -> dies liegt auch Liessmann am Herzen -> das ist voll und ganz dieses humanistische Bildungsideal.                                              

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