BW - Grundlagen Der Psychologie an der Pädagogische Hochschule Karlsruhe | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN
Unterschiede der Definition 
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▪ Definition 1:
Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen und deren innere und äußere Bedingungen.
▪ Definition 2:
Psychologie ist die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens von Individuen und ihrer mentalen Prozesse.

Definition der „Zielgruppe“ ist bei Definition 2 umf angreichen:
„Individuen“→auch Tiere
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Entstehung der Wissenschaftlichen Psychologie - Wilhelm Wundt
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TESTE DEIN WISSEN
• Gründung Institut für experimentelle Psychologie (Etablierung experimentelle Methode)
→ Seither Psychologie als Laborwissenschaft
Reaktionszeitmesser
→ Entstehung der wissenschaftlichen Psychologie


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Strukturalismus - Edward Titchener

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TESTE DEIN WISSEN
• Doktorand von Wundt
• Gründung psychologisches Labor USA
• ZIEL: Untersuchung des Bewusstseins
• METHODE: Introspektion
= geschulte Beobachter berichten ihre eigenen Gedanken und Gefühle (von Frage über Gedankengang hin zur Antwort)
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Behaviorismus und die Definition der Psychologie
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Psychologie ist die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens von Individuen und (ihrer mentalen Prozesse).
> Auch Untersuchung von Tieren und direkte Übertragung auf Menschen
Watson
(—>) Nur Beobachtbares/Objektives untersuchen
Skinner:



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Behaviorismus - Watson&Skinner
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TESTE DEIN WISSEN
• Anfang 20. Jhd.
• Nur Beobachtbares, Objektives wird untersucht (nurVerhalten, nicht Erleben → Definition Psychologie )
Ablehnung der Introspektion
• Keine Unterscheidung zwischen Mensch und Tier
• ZIEL: Bestimmung und Kontrolle von Verhalten
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Kognitive Wende ca. 1950er bis 1970er '
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Abkehr von der behavioristischen Verbannung innerpsychischer Zustände
→ Determinanten des Verhaltens:
▪ Umwelt UND mentale Prozesse!
• Vermächtnis des Behaviorismus:
➢ Strikte Kontrolle von Einflussgrößen ➢ Penible Erfassung der Daten
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Wegbereiter der kognitiven Wende -Gestaltungspsychologie
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TESTE DEIN WISSEN
▪ Annahmen:
Wahrnehmungen sind keine Abbildungen der
Realität, sondern Konstruktionen
Einzelne Elemente fügen sich zu „Gestalten“
Die Rolle jedes Elements ergibt sich aus den Beziehungen der Elemente untereinander
Gestaltgesetze
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Was bedeutet Gestaltungspsychologie?

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= unser Gehirn versucht aus allem was wir sehen Gestalten zu erschaffen, damit wir etwas damit
anfangen können.



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Schließungstendenz

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▪ unvollendete Figuren werden von uns durch Erfahrungen automatisch vollendet
▪ Es besteht das Bedürfnis, unvollständige Gestalten zu schließen

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Gesetz der Nähe

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▪ Dinge, die räumlich nah beieinander liegen, werden von unserer Wahrnehmung gruppiert.
▪ Dinge, die weit voneinander entfernt liegen, werden als getrennt und unabhängig wahrgenommen.



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Was ist eine falsifizierbare Theorie?

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= eine Theorie, die widerlegbar ist
→ Aus der Theorie können Hypothesen abgeleitet werden

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Gegenstand der Psychologie - Definition 
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▪ Definition 1:
Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben (von außen nicht beobachtbar) und Verhalten (von außen beobachtbar) des Menschen und deren
innere und äußere Bedingungen.
▪ Definition 2:
Psychologie ist die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens von Individuen und ihrer mentalen Prozesse.
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Q:
Unterschiede der Definition 
A:
▪ Definition 1:
Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen und deren innere und äußere Bedingungen.
▪ Definition 2:
Psychologie ist die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens von Individuen und ihrer mentalen Prozesse.

Definition der „Zielgruppe“ ist bei Definition 2 umf angreichen:
„Individuen“→auch Tiere
Q:
Entstehung der Wissenschaftlichen Psychologie - Wilhelm Wundt
A:
• Gründung Institut für experimentelle Psychologie (Etablierung experimentelle Methode)
→ Seither Psychologie als Laborwissenschaft
Reaktionszeitmesser
→ Entstehung der wissenschaftlichen Psychologie


Q:
Strukturalismus - Edward Titchener

A:
• Doktorand von Wundt
• Gründung psychologisches Labor USA
• ZIEL: Untersuchung des Bewusstseins
• METHODE: Introspektion
= geschulte Beobachter berichten ihre eigenen Gedanken und Gefühle (von Frage über Gedankengang hin zur Antwort)
Q:
Behaviorismus und die Definition der Psychologie
A:
Psychologie ist die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens von Individuen und (ihrer mentalen Prozesse).
> Auch Untersuchung von Tieren und direkte Übertragung auf Menschen
Watson
(—>) Nur Beobachtbares/Objektives untersuchen
Skinner:



Q:
Behaviorismus - Watson&Skinner
A:
• Anfang 20. Jhd.
• Nur Beobachtbares, Objektives wird untersucht (nurVerhalten, nicht Erleben → Definition Psychologie )
Ablehnung der Introspektion
• Keine Unterscheidung zwischen Mensch und Tier
• ZIEL: Bestimmung und Kontrolle von Verhalten
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Q:
Kognitive Wende ca. 1950er bis 1970er '
A:
Abkehr von der behavioristischen Verbannung innerpsychischer Zustände
→ Determinanten des Verhaltens:
▪ Umwelt UND mentale Prozesse!
• Vermächtnis des Behaviorismus:
➢ Strikte Kontrolle von Einflussgrößen ➢ Penible Erfassung der Daten
Q:
Wegbereiter der kognitiven Wende -Gestaltungspsychologie
A:
▪ Annahmen:
Wahrnehmungen sind keine Abbildungen der
Realität, sondern Konstruktionen
Einzelne Elemente fügen sich zu „Gestalten“
Die Rolle jedes Elements ergibt sich aus den Beziehungen der Elemente untereinander
Gestaltgesetze
Q:

Was bedeutet Gestaltungspsychologie?

A:

= unser Gehirn versucht aus allem was wir sehen Gestalten zu erschaffen, damit wir etwas damit
anfangen können.



Q:

Schließungstendenz

A:

▪ unvollendete Figuren werden von uns durch Erfahrungen automatisch vollendet
▪ Es besteht das Bedürfnis, unvollständige Gestalten zu schließen

Q:

Gesetz der Nähe

A:

▪ Dinge, die räumlich nah beieinander liegen, werden von unserer Wahrnehmung gruppiert.
▪ Dinge, die weit voneinander entfernt liegen, werden als getrennt und unabhängig wahrgenommen.



Q:

Was ist eine falsifizierbare Theorie?

A:

= eine Theorie, die widerlegbar ist
→ Aus der Theorie können Hypothesen abgeleitet werden

Q:
Gegenstand der Psychologie - Definition 
A:
▪ Definition 1:
Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben (von außen nicht beobachtbar) und Verhalten (von außen beobachtbar) des Menschen und deren
innere und äußere Bedingungen.
▪ Definition 2:
Psychologie ist die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens von Individuen und ihrer mentalen Prozesse.
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Einführung in die Grundlagen der Psychologie

1 Vl. 17.4.21


Psychologie für Lehramtsstudiengänge
• Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft; für Psychologie (Möller et al. 2008)
• Kriterienkatalog für gute Lehre in Psychologie in den Lehramtsstudiengängen:
– Professionsorientierung
– Wissenschaftsorientierung
– Komplexität
– Profil

• Professionsorientierung
– „gezielte Planung, Organisation, Gestaltung und Reflexion von Lehr-Lern-Prozessen als Kernbereich
der Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern“ (KMK, 2000)
– Erziehen
– Diagnostizieren
– Evaluieren
– Kooperieren (im Kollegium und mit Eltern).

• Wissenschaftsorientierung
– Auswahl und Vermittlung der curricularen Inhalte nach dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Psychologie
– Bei angemessener Berücksichtigung ihrer methodischen Grundlagen

• Komplexität
– Differenziertes Unterrichten komplexer Inhalte
– Vorbeugen von Vereinfachungen in den
Einstellungen und Handlungsoptionen zukünftiger Lehrer und Lehrerinnen
– Einsicht in die Wandelbarkeit von Wissen stärken

• Profil
– Empirisch-experimentelles Paradigma der Psychologie
– Integrierte Vermittlung von Inhalt und Methode


Teildisziplinen der Psychologie

Grundlagen
• Methodenlehre
• Allgemeine Psychologie
• Sozialpsychologie
• Entwicklungspsychologie
• Biologische Psychologie
• Differentielle und Persönlichkeitspsychologie

Anwendung
• Klinische Psychologie
• Gesundheitspsychologie
• Neuropsychologie
• Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie
• Rechtspsychologie

• Medienpsychologie
• Pädagogische Psychologie
• Umweltpsychologie
• Sportpsychologie


Arbeitsbereiche von Psychologinnen und Psychologen


Überblick

Gegenstand der Psychologie
Definition 1:
Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen und deren inneren und äußeren Bedingungen
Definition 2:
Psychologie ist die wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens von Individuen und ihren mentalen Prozessen

Ziele der Psychologie
• Beschreibung
• Erklärung
• Vorhersage
• Kontrolle und Intervention
• Evaluation


Geschichte der Psychologie
Entstehung der wissenschaftlichen Psychologie:
– 1879 Gründung des weltweit ersten „Instituts für experimentelle Psychologie“ durch Wilhelm Wundt in Leipzig mit einem psychologischem Labor

• Wundt: Etablierung der experimentellen Methode
Psychologie als Laborwissenschaft
• Versuchspersonen antworten mit einfachen Reaktionen auf kontrolliert verabreichte Reize


Beispiel: Versuchsaufbau aus Wundts Labor

Geschichte der Psychologie - Strukturalismus
• Edward Titchener: Doktorand von Wundt in Leipzig
• Gründung eines psychologischen Labors an der Johns Hopkins University, 1883
• Zielsetzung: Untersuchung des Bewusstseins
• Methode: Introspektion


 Beispielhafte Fragestellung: gibt es unanschauliches Denken?
• Oder ist jedes Denken notwendigerweise an Bilder und Anschauungen gebunden?


Introspektion
• Geschulte Beobachter berichten ihre eigenen Gedanken und Gefühle
• Beispiel:
– Ist es rich9g? „Jedem das Seine geben, das wäre Gerechechtigkeit wollen und das Chaos erreichen.“

• Antwort:
– „Ja – zunächst eigentümliches Stadium der Überlegung mit Fixation einer Fläche vor mir. Nachhall der Wörter mit besonderer Betonung des Anfangs und Endes des Satzes. Da fiel mir plötzlich Spencers Kritik des Altruismus ein mit
dem Gedanken, der dort die Hauptsache ist, nämlich dass der Zweck des Altruismus gar nicht erreicht werde. Darauf sagte ich 'ja'. Vorstellungsmässig war gegeben nur das Wort 'Spencer', das ich innerlich aussprach“


Behaviorismus: wie kontrollieren Reize in der Umwelt eines Organismus dessen Verhalten?
• Wichtigste Vertreter:
– James B. Watson
– Frederic B. Skinner
• Analytischer Rahmen:
– Antezedensbedingungen
– Verhaltensreaktion
– Beobachtbare Konsequenzen

James B. Watson
• Psychology as the behaviorist views it is a purely objec;ve experimental branch of natural science. Its theoreitical goal is the predic;on and control of behavior. Instrospec;on forms no essen;al part of its methods, nor is the scien;fic value of its data
dependent upon the readiness with which they lend themselves to interpreta;on in terms of consciousness.
The behaviorist, in his efforts to get a unitary scheme of animal response, recognizes no dividing line between man and brute. The behavior of man, with all of its refinement and complexity, forms only a part of the behaviorist's total scheme of investigation.


Geschichte der Psychologie - Kognitive Wende, ca. ab 1960
• Abkehr von der behavioristischen Verbannung innerpsychischer Zustände als Gegenstand der wissenschaftlichen Psychologie
• Determinanten des Verhaltens:
– Umweltbedingungen und
– Innere mentale Zustände und Prozesse
• Vermächtnis des Behaviorismus:
– Strikte Kontrolle von Einflussgrößen, penible Erfassung von Beobachtungsdaten


Wegbereiter der Kognitiven Wende:
Gestaltpsychologie:
Wahrnehmungspsychologie

• Wahrnehmungen sind keine Abbildungen der Realität, sondern Konstruktionen
• Einzelne Elemente fügen sich zu „Gestalten“
• Die Rolle jedes Elements ergibt sich aus den Beziehungen der Elemente untereinander

Denkpsychologie


Gestaltpsychologie: Gestaltgesetze
• Schließungstendenz
• Gesetz der Nähe
• Gesetz der Ähnlichkeit



Gestaltpsychologie: Bistabile Figuren


Gestaltpsychologie: Subjektive Konturen

Gestaltpsychologie: Phi-Phänomen

Man nimmt Bewegung wahr, obwohl keine da ist

• Produktives Denken
• Einsichtiges Problemlösen

• Produktives Denken
• Einsichtiges Problemlösen

• Produk7ves und reproduk7ves Denken:
– Reproduk7ves Denken: Anwendung bekannten
Wissens
– Beispiel: wieviel ist 17 x 23?
– Produk7ves Denken: was kann man mit einem
Ziegelstein machen?


• Beispiel: Reorganisation der Elemente
– Aus 6 Streichhölzern 4 gleichseikonstruieren
Erziehungspsychologie und Therapie


Psychoanalyse

Sigmund Freud: „Der Mensch ist nicht Herr im eigenen Haus“
• Dynamischer Aspekt: Libidoentwicklung
• Struktureller Aspekt



Gedächtnisprozesse

Enkodierung: Aufbau einer internen Repräsentation

Speicherung: Aufrechterhalten der Repräsentation z.B. Einkaufszettel

Abruf: Gebrauch des gespeicherten Wissens


Gedächtnissysteme: Mehrspeichermodelle – nach der Speicherdauer
Sensorische Speicher oder Ultrakurzzeitgedächtnis: wenige hundert Millisekunden
Kurzzeit- oder Arbeitsgedächtnis: Sekunden bis Minuten
Langzeitgedächtnis: potenziell unbefristet


Entwicklungspsychologie
• Befasst sich mit Veränderungen und Stabilitäten des Verhaltens und Erlebens über die gesamte Lebensspanne.
• Aufteilung nach Inhalten
• kognitive Entwicklung
• soziale (emotionale) Entwicklung

Kognitive Entwicklung

• Wahrnehmung
• Gedächtnis
• Sprache
• Denken
• Problemlösen
• …


Soziale und emotionale Entwicklung

• Erkennen, Ausdruck und Regulation eigener Gefühle
• Erkennen und Regulation der Gefühle anderer
• Entwicklung von Mitgefühl
• Moralische Entwicklung
• Entwicklung von Beziehungen
• …


Aufteilung nach Betrachtungsweisen - Entwicklungspsychologie

• Allgemeine Entwicklung
• Differentielle Entwicklung


Allgemeine Entwicklung

• Wie verläuft die durchschnittliche („normale“) Entwicklung
• Beispiel Sprachentwicklung
• Rezeption versus Produktion
• Hier: Sprachproduktion

Sprachproduktion
• ~ 12 Monate: erste Worte
• ~ 18 Monate: ~ 50 Worte
• ~ 24 Monate: ~ 200 Worte

• Schulalter
• Segbers, J., & Schroeder, S. (2017): Erfassung des Wortschatzes
• ChildLex Korpus: 500 Kinderbücher für 6- bis 12- jährige


 > Daraus altersspezifische Wortschatztests entwickelt

 > Ja/Nein Test mit 100 Worten und 24 Nicht- Worten, 471 Kinder: Ja: Ich kenne dieses Wort oder Nein: Ich kenne dieses Wort nicht

Nicht-Worte:
• Ersetzen eines Vokals: Schwach à Schwich
• Kombination zweier Morpheme: Führtum
• Morphem: kleinste bedeutungstragende sprachliche Einheit



Differentielle Entwicklung
• Wie unterscheiden sich Entwicklungsverläufe?
• Beispiel Sprachentwicklung

• Beispiel 1: Moore et al. (2019)
• 44 Kinder, längsschnittliche Datenerhebung vom 6. bis 17. Lebensmonat
• Jeden Monat:
• Hausbesuch (“Reported “)
• Labor (“Observerd“)


• Beispiel 2: Vaahtoronta et al. (2019)
•“Data from vocabulary test norming projects show that already at the age of five, the most proficient children (i.e., 98th percentile) exhibit a vocabulary knowledge that the poorest two percent of the population need a further 12 years to catch up – at age 17“ (Vaahtoronta et al. (2019), p. 2)

• Hypothetische Verteilungen


Grundfragen der Entwicklungspsychologie:1. Anlage
und Umwelt

• Anlage – Umwelt. Im Angelsächsischen: Nature – Nurture
• Nature/Anlage: Genetische Disposition
• Nurture/Umwelt: Ernährung, Klima, Sicherheit …; Kultur, Eltern, Geschwister …
• Zusammenspiel von Anlage und Umwelt


Wie interagieren Anlage und Umwelt?
• Guten Begabung und ungünstiges Milieu àmittlerer IQ
• Schwache Begabung und optimales Milieu à mittlerer
 IQ
• Anlage zu Depression und optimale Umweltbedingungen --> möglicherweise keine Manifestation der Krankheit
• Anlage zu Depression und nicht optimale
Umweltbedingungen --> möglicherweise Manifestation
der Krankheit
• Umwelt kann also genotypische Potentiale und
Dispositionen fördern, behindern oder kompensierend auf
sie wirken


Grundfragen der Entwicklungspsychologie: 2. Kontinuität und Diskontinuität
• Kontinuierliche Entwicklung: gradueller Zuwachs
• Diskontinuierliche Entwicklung: Verlauf in Stufen



Diskontinuität: Stufenmodelle
• Jean Piaget: Kognitive Entwicklung
• Sigmund Freud: Psychosexuelle Entwicklung
• Erik Erikson: Entwicklungskrisen
• Lawrence Kohlberg: Entwicklung des moralischen Urteils
• Idee einer allgemeinen Entwicklungssequenz, nach der Menschen eines gewissen Alters große Übereinstimmungen über viele Situationen zeigen und deren Verhalten je nach Alter klar erkennbare Unterschiede aufweist


Entwicklung als kontinuierlicher Prozess
• Gradueller statt plötzlicher Wandel
• Beispiel: N-Back Task
• Serielle Präsentation von Items (visuell oder auditiv)
• Bei jedem Item: Identisch mit dem Item N Positionen davor (Ja/Nein)?

• Pelegrina et al. (2015): 3722 Kinder und Jugendliche, 7-13 Jahre, 1-Back und 2-Back, visuelle Präsentation, 500 ms pro Item, 3000 ms
Antwortzeit, Antwort per Tastendruck
• Beispiel:

• Pelegrina et al. (2015): Ergebnisse


Vorannahmen über Aktivität und Passivität des Subjekts


Beispiel Sexualverhalten männlicher Rhesusaffen

- Obere Zeile: adoleszentes Männchen, aufgewachsen in Rhesusaffengruppe --> Möglichkeit zum Modelllernen, gelingender Sexualakt
- Untere Zeile: isoliert aufgezogenes adoleszentes
Männchen --> keine Möglichkeit zum Modelllernen, kein gelingender Sexualakt


Beispiel einer exogenistischen Theorie
• John Watson (1878-1958)
„Give me a dozen healthy infants, well formed and my own specified world to bring them up and I’ll guarantee to take any one at random and train him to become any type of specialist I might select – doctor, lawyer, artist, merchant-chief and yes, even beggar man and thief, regardless of his talents, penchants, tendencies, abilities, vocations and race of his ancestors” (Watson, 1930, S. 104).

BW - Grundlagen der Psychologie

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