AEW an der Pädagogische Hochschule Freiburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für AEW an der Pädagogische Hochschule Freiburg

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen AEW Kurs an der Pädagogische Hochschule Freiburg zu.

TESTE DEIN WISSEN

Inwiefern können Lebensereignisse und situative Risikofaktoren das entstehen von Störungen begünstigen? 

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TESTE DEIN WISSEN

Z.B. Tod eines Haustiers, Beeindigung einer Freundschaft können zu akuten psychischen Störungen führen; durch weitere Belastungsfaktoren und fehlenden protektiven Faktoren
können sich diese Störungen festigen
- Auch reaktive Störungen (z.B. wenn schon depressiv, dann auch noch schlimmes Lebensereignis -> suizidal)

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern sie die biologischen Risikofaktoren? 

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TESTE DEIN WISSEN

Genetische Bedingungen: 

(manchmal relevant, manchmal nicht)

-> Wenige Krankheiten, die ausschließlich genetisch verursacht sind (z.B. Down-Syndrom, bestimmte Formen der Epilepsie). Wenn Genetik ausschließlich verantwortlich, SEHR starke Beeinträchtigung.
-> Für manche Krankheiten wird angenommen, dass Genetik eine Rolle spielt (z.B. Schizophrenie, manisch-depressive Störungen, Autismus, hyperkinetische Störung, Tourette, Tic Störungen)


Konstitutionelle Elemente

(Konstitutionelle Bedingungen des Geschlechts: wichtig bei psychischen Störungen) 

 Geschlechterunterschiede: körperliche Entwicklung ist abhängig vom Geschlecht (Mädchen schneller als Jungs); Jungen sind eher aggresiv; Jungs eher besser bei kognitiven Funktionen und räumlichem Vorstellungsvermögen; Mädchen besser sprachlich; Jungs empfänglicher für körperliche Erkrankungen
Jungs haben häufiger psychische Störungen (v.a. junge Kindheit; mit Pubertät nähert es sich an) Eventuell wegen Hormonen oder Temperament (nicht geklärt) 


Temperament = Verhaltensstil eines Menschen; nicht der Inhalt, sondern die Form des Verhaltens; Neun Dimensionen: Aktivität, Tagesrhythmus; Annäherung oder Rückzug, Anpassungsfähigkeit; Sensorische Reizschwelle; Stimmungslage; Ablenkbarkeit; Durchhaltevermögen und
Aufmerksamkeitsdauer; Reaktionsintensität


Somatische Faktoren (Hirnfunktionen & körperliche Krankheiten)

Weiterer Ursachenfaktor für Entwicklung psychischer Störungen: körperlich bedingte Veränderungen und Beeinträchtigungen
- Schädigungen des zentralen Nervensystems (dort ist Art (z.B. Entzündungen, Traumata, Fehlbildungen usw. )und Zeitpunkt (prä- (z.B. Alkohol) und perinatal besondern relevant) der Schädigung sehr bedeutsam)
- Hirnschädigungen können z.B. zu kognitiven Defizienten in der Sprache, Wahrnehmung usw. führen

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Faktoren tragen in einem Wechselspiel zur Klärung von Ursachen Störungen bei?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

1. Risikofaktoren ( Bio, sozio, psycho etc) 

2. Vulnerabilitätsfaktoren: Können biologisch (z.B. wegen Schizophrenie) oder auch persönlich
(z.B. wegen ängstlich-scheuem Verhalten) angelegt sein.
3. Kompensatorische Faktoren: bewirken Minderung des Risikos (z.B. gute Beziehung zu einem
Elternteil kann schwere Beziehung zu anderem kompensieren)
4. Schutzfaktoren (protektiv Faktoren) : Resilienz (Widerstandskraft): sowohl biologisch (z.B. Immunschutz), als auch persönlichkeitsbezogen (z.B. Wenn Kind von Streitigkeiten der Eltern geschützt wird)

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TESTE DEIN WISSEN

Kind 1 und Kind 2 haben ähnliche ungünstige Ausgangsbedingungen (z.B. bei Geschwistern): Warum entwickelt Kind 1 psychische Störung, Kind 2 aber nicht?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Protektive Faktoren beugen einer Entwicklung von psychischen Störungen vor.

Protektive Faktoren (nach Laucht)
1. Personale Ressourcen
- Weibliches Geschlecht
- Erstgebut
- Positives Temparament
- Positives Selbstwertgefühl
- Überdurchschnittliche Intelligenz
- Positives Sozialverhalten mit sozialer Attraktivität
2. Familiäre Ressourcen
- Stabile emotionale Beziehung zu einer Bezugsperson
- Offenes und unterstützendes Erziehungsklima
- Familiärer Zusammenhalt (Kohäsion=
- Modelle positiver Bewältigung – Vorbilder?
3. Extrafamiliäre soziale Ressourcen
- Soziale Unterstützung
- Positive Freundschaftsbeziehungen
- Positive Schulerfahrungen

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern sie die Psychosoziale Risikofaktoren? 

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TESTE DEIN WISSEN

Individuelle Faktoren

Auch biologische und konstitutionelle Faktoren als Bedingungsfaktoren wie z.B. Temperament
- Individuelle Vulnerabilität: wird auch darüber bestimmt, dass das Kind noch in einer Phase der Entwicklung und Reifung ist, die es empfänglicher macht
- Vulnerabilität ist auch abhängig von somatischen Faktoren & sozialen Phänomenen wie Persönlichkeitsmerkmalen


Familiäre Faktoren

- Durch Art der Erziehung und Disziplingestaltung; z.B. häufig geschlagene Jungen entwickeln aggressives und antisoziales verhalten
- Für dissoziale Verhaltensauffälligkeiten ist vor allem Beziehung zwischen Eltern und Kind zentral
- Auch inkonsistentes Handeln der Eltern ist problematisch (also ein Elternteil vernachlässigt, anderes sehr autoritär)
- Elterliche Einmischung und Übervorsicht können auch Quelle emotionaler Störungen sein ➔ Trennungsängste, Anpassungsstörung
- Trennungs- und Verlusterfahrungen können zu akuten Belastungsreaktionen und psychischen Störungen führen
- Kinder alleinerziehender Eltern haben etwa zweimal höheres Risiko Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln: Nicht klar, ob wegen fehlendem Elternteil oder ungünstiges Begleitfaktoren
(z.B. niedrigeres Einkommen, kleine Wohnung; fehlende emotionale und materielle Unterstützung, sozialer Druck, Diskriminierung usw.) usw); Mangel
- Bildungsmangel: wenig anregende Umgebung, wenig Interaktion und Routine begünstigen Entwicklung von Bildungsmängeln

- Psychisch bzw. Sozial auffällige Eltern: psychisch gestörte Eltern haben eher auch psychisch gestörte Kinder (Einerseits möglicherweise genetisch; direkte Auswirkung der elterlichen
Störung auf Familienleben;
- Familienzusammensetzung: z.B. Geburtsrang (erstgeborene hat höhere psychische Morbidität, da Eltern noch unsicher sind und sich Kind an weitere Geschwister anpassen muss); Familiengröße (ab 4.-5. Kind nimmt Wahrscheinlichkeit für niedrige verbale Intelligenz, schlechtere Leseleistung und Verhaltensstörungen zu (unabhängig von sozialer
Schicht) -> z.B. wegen veränderter Kommunikation, weniger Zeit der Eltern


Schulische Faktoren

Was beeinflusst Leistung und Schülerverhalten?
- Ausmaß an Lob und Verstörkung vom Lehrer
- Gestlatung der unmittelbaren Schulumgebung
- Übertragung der Verantwortlichkeit
- Betonung von Leistung
- Modellverhalten des Lehrers
- Gruppenbezogenes Verhalten des Lehrers
- Übereinstimmung hinsichtlich pädagogischen Prinzipien innerhalb der Lehrerschaft


➔ Einige Schulen neigen eher zur Entwicklung von Verhaltensauffälligkeiten (z.B. schule A viel
Drogenmissbrauch usw)
➔ Englisch Studie: Verhaltensauffälligkeiten und schlechte Leistungen häufig in Schulen mit hohem Lehrer- und Schülerwechsel, mit Kindern aus armer Bevölkerungsschicht und
Ausländern

 Schulklima: fehlender Respekt untereinander, Konkurrenz- und Leistungsdruck, mangelndes Vertrauen begünstigen Entstehung
 Schultyp: beeinflusst Schulklima und somit indirekt Entwicklung psychischer Störungen 


Gleichaltrigengruppe ( Peer-Group) 

Vielfältige Einflüsse in Gleichaltrigengruppe: direktes Verhalten, Einstellungen
- Um akzeptiert zu werden müssen persönliche Merkmale ausgeprägt sein: Intelligenz, äußere Erscheinung, emotionaler Ausdruck, Leistung -> Fertigkeiten in dem Bereich sind für Status in Gruppe wesentlich -> fehlt bei emotional gestörten Jugendlichen
- Wieweit abweichendes Verhalten durch Peergroups entsteht, ist unklar.

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Resilienz? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozialvermittelte Ressourcen als Anlass für  Entwicklungen zu nutzen -> Bewältigungsstrategie (Coping)
- Bezeichnet Erwerb und Verfügbarkeit von Bewältigungskompetenz: hält psychosoziale Funktionstüchtigkeit aufrecht unter belastenden Lebensereignissen
- Entfalten sich nach Alter, Situation, Lebensbereich → dynamische Kompetenz: nicht statisch, nicht fixes Persönlichkeitsmerkmal, nicht jederzeit verfügbar
- Mehrdimensional und manifestiert sich → unterschiedliche Resilienten: nicht für alle Belastungen kompatible Pufferung vorhanden

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Erläutern sie Soziokulturelle Risikofaktoren? 

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TESTE DEIN WISSEN

Sozialschicht
- Störungen in Unterschicht tendenziell höher
-Gründe:
- Niedrigere Intelligenz
- Schlechtere Schulbildung
- Schlechterer Gesundheitszustand: z.B. geringe Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen bei Schwangerschaften
- Ungenügend psychiatrische und pädagogische Beratungsangebote
• Abneigung
• Ungenügende Informationen
• Ungünstige Einstellung des Therapeuten
- Familiäre Disharmonie
-Elterntrennung
- Mehr Kinder
- Vermehrte Heimaufenthalte
- Ungünstigere ökonomische Verhältnisse: beengter Wohnraum, niedrigere Lebensqualität
-Eingeschränkte pädagogische Fähigkeiten


Ökologie
Städtische oder ländliche Umgebung
- Rate an Verhaltensauffälligkeiten deutlich höher in großen Städten als auf Land
- Auch höher in Stadt: familiäre Disharmonie, Kriminalität, elterliche psychische Störungen, schlechte Lebensbedingungen (z.B. kleine Wohnungen), Schulen, soziale Begleitnachteile
- Gründe nur hypothetisch: Eltern stärker belastet, kleiner Raum, Bandenbildung
- Kreislauf: durch soziale Lebensbedingungen psychische Auffälligkeiten – sozialer Abstieg – soziale Stigmatisierung durch Umwelt
- Belastung durch Toxine in Städten evtl. höher: z.B. Blei -> hyperkinetische Störungen


Migration
- Migranten erleben einschneidende Veränderung in sozialen Strukturen und Bindungen, die zu Belastungen führen können.
- Für Einheimische auch Veränderung und Konfrontation mit anderen Verhaltensweisen und Wertsystemen -> häufige Konflikte
Risikofaktoren:
-Kulturkonflikte
- Kommunikationsprobleme
- Ungünstige Wohnverhältnisse: Ghettobildung
- Arbeitssituation der Eltern
- Schulsituation der Kinder
- Familiäre Funktionen: verschiedene Geschlechterrollen, Wertvorstellungen
-Kulturelle Distanz und fehlende Integration erhöhen Risiko für Entwicklung psychischer Störungen
- Störung familiärer Funktionen steigt bei Kulturkonflikten an


Medien
Zusammenhang Fernsehkonsum und aggressives Verhalten bei Jungs

- Unterschiedliche Ergebnisse; Kinder mit aggressivem Verhalten fühlen sich eher zu aggressiven Medien hingezogen, aber ist nicht klar, ob das Ursache ist
Fernsehkonsum und Übergewicht
- Ja: vermehrtes Sitzen, gesteigerte Kalorienaufnahme, Werbung zeigt ungünstige Nahrungsmittel
Fernsehkonsum und Anorexia nervosa
- Schlanke Models: Motivation zum Abnehmen, keine Nahrungsmittelaufnahme, Unzufriedenheit mit eigenem Körper
Medialer Konsum und Schulleistung
Das Maß entscheidet. Geinger Konsum (von geeigneten Inhalten) regt Neugierde und Wissen an; hoher Konsum hingegen nicht.

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Intelligenz und Leistungsdiagnostik

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Grundlegende Unterscheidung
-Allgemeine
- Spezielle Leistungstests


Intelligenzdiagnostik ist zentraler Bestandteil der Psychologischen Leistungsdiagnostik, soll
Rückschlüsse auf allgemeine kognitive Niveau des Kinder geben, auf Entwicklungsstand, Entwicklungsprognose und evtl. Förderbedarf.
Intelligenzniveau wird oftmals für die Differenzialdiagnose von psychischen Störungen genutzt (z.B. bei Diagnostik umschriebener Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten)
Leistungstest werden Vielzahl an spezifischen Fähigkeiten erfasst (z.B. Gedächtnis, Wahrnehmung, Sprache, Motorik oder auch spezielle schulbezogene Fähigkeiten (Mathe, Deutsch). Testergebnisse werden mit Altersstufe verglichen.

Es gibt unterschiedliche Testverfahren (z.B. auf dem Papier oder mit Computer; freie Beantwortung oder multiple Choice, Tests )

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Testformen von Entwicklungstests gibt es? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Stufenleiterverfahren
- Geben bestimmten Messbereich vor (z.B. Grobmotorik, Handmotorik und kognitive Entwicklung)
-Innerhalb der Messbereiche werden Testaufgaben zusammengefasst und Entwicklungsschritte als Skala definiert. Testaufgaben werden dann den Altersbereichen zugeordnet und mit Kontrollstichprobe verglichen
Einstieg ins Testen: leicht unterfordere Aufgabe ausgewählt, der Schwierigkeitsgrad steigt dann von Aufgabe zu Aufgabe
Z.B. Münchner Funktionelle Entwicklungsdiagnostik
Testbatterie
- Bündelung von definierten Fertigkeiten durch Zusammenstellungen spezifischer Untertests
- (z.B. bei allgemeinen Intelligenztests) -> bei spezifischen Untertests inhaltlich gleichartige Aufgaben mit variierendem Schwierigkeitsgrad
-Streng homogene Aufgaben
➔ Sehr reliabel

z.B Frosting Entwicklungstest 

Inventare
- Überprüft weiter gefasstes Spektrum von Fertigkeiten
➔ Breiter Einblick in die Fertigkeiten des Kindes
➔ Heterogen
Ziel: Merkmalskomplexe (z.B. kongnitive Entwicklung) durch möglichst vielfältige Aspekte abzubilden)
Z.B. ET 6-6 von Petermann oder Movement-ABC II

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TESTE DEIN WISSEN

Wie werden Entwicklungstest klassifiziert? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

-> Je nach dem was man heraus finden will ( Testaussage) 

- Entwicklungsscreening: Entwicklungsauffällige Kinder identifizieren, ohne dass das Ausmaß präzisiert wird; Kurztests -> ähnlich wie Checkliste

Ziel: Möglicherweise auffällige Kinder identifizieren
- Allgemeine Entwicklungstest(Breitband-Entwicklungstests): liefern differenziertes Entwicklungsprofil wird erstellt, über breites Spektrum von Leistungen und Fähigkeiten.
Ausmaß der Abweichung wird präzisiert; größerer zeitlicher Aufwand
- Spezifische Entwicklungstests: umschriebene Entwicklungsbereiche werden erfasst und
ermöglichen große Messgenauigkeit; Vor allem im Bereich Sprachentwicklung, Motorik und
Wahrnehmung; Ansatzpunkt für individuelle Therapie und Fördeurung

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Entwicklungstest und in welchen Bereichen werden sie angewendet? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

- Entwicklungsabweichungen werden als ein nicht erwartender Entwicklungszustand beschrieben.
-In Entwicklungstests wird das Entwicklungsalters eines Kindes ermittelt und anhand der Differenz von Entwicklungs- und Lebensalter ein Entwicklungsstand festgestellt -> Später mit
Quotient usw. Festlegung welchen Entwicklungsstand man wann hat, ist durch Durchschnittswerte einer ,großen Stichprobe entstanden. (viele Kinder getestet)
Entwicklungstests können unterschiedliche Bereiche erfassen:
- Körpermotorik (Grobmotorik)
- Handmotorik (Feinmotorik)
- Wahrnehmung
- Kognitive Entwicklung
- Sprachentwicklung (Verständnis und Produktion)
- Emotionale Entwicklung und soziale Entwicklung
-Lebenspraktische Fertigkeiten (Alltagsfertigkeiten)


Inhalt: 
Es werden Fertigkeiten überprüft, deren Ausbildung einen definierten Altersbereich und damit die normale Entwicklung charakterisieren
- Oftmals sagt man aber eher, dass es Entwicklungszeiträume gibt (z.B. Gehen zwischen 9-18 Monate) -> Entwicklungsdefizit dann erst, wenn man von Grenzwert abweicht (Sprache von Emi?)
➔ Daher oft Studenfolgen von Testaufgaben, z.B. für Greifentwicklung im ersten Lebensjahr

1. Greifreflex
2. Annäherung der Hand an einen Gegenstand
3. Beidhändiges palmares Greifen
4. Einhändiges palmares Greifen
5. Scherengriff
6. Pinzettengriff
➔ Ausbildung der Greiffunktionen ist eng an Reifung des Zentralnervensystems geknüpft.

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Entwicklungsdiagnostik? 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

➔ Bezieht sich auf entwicklungsorientierte Diagnostik
 Ziel: laufbahnbezogene Merkmale, deren Veränderungen und Entwicklungspotenziale
beschreiben.
➔ Durch Systematische Sammlung und Integration entwicklungsbezogener Merkmale
➔ Entwicklungsstatus, Entwicklungsverlauf oder Entwicklungsprognosen werden gestellt.
➔ Häufig durch Entwicklungstests
➔ Entwicklungsbedingungen (z.B. familiäre, soziale, wirtschaftliche Faktoren) können
Entwicklungsverlauf erklären

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Q:

Inwiefern können Lebensereignisse und situative Risikofaktoren das entstehen von Störungen begünstigen? 

A:

Z.B. Tod eines Haustiers, Beeindigung einer Freundschaft können zu akuten psychischen Störungen führen; durch weitere Belastungsfaktoren und fehlenden protektiven Faktoren
können sich diese Störungen festigen
- Auch reaktive Störungen (z.B. wenn schon depressiv, dann auch noch schlimmes Lebensereignis -> suizidal)

Q:

Erläutern sie die biologischen Risikofaktoren? 

A:

Genetische Bedingungen: 

(manchmal relevant, manchmal nicht)

-> Wenige Krankheiten, die ausschließlich genetisch verursacht sind (z.B. Down-Syndrom, bestimmte Formen der Epilepsie). Wenn Genetik ausschließlich verantwortlich, SEHR starke Beeinträchtigung.
-> Für manche Krankheiten wird angenommen, dass Genetik eine Rolle spielt (z.B. Schizophrenie, manisch-depressive Störungen, Autismus, hyperkinetische Störung, Tourette, Tic Störungen)


Konstitutionelle Elemente

(Konstitutionelle Bedingungen des Geschlechts: wichtig bei psychischen Störungen) 

 Geschlechterunterschiede: körperliche Entwicklung ist abhängig vom Geschlecht (Mädchen schneller als Jungs); Jungen sind eher aggresiv; Jungs eher besser bei kognitiven Funktionen und räumlichem Vorstellungsvermögen; Mädchen besser sprachlich; Jungs empfänglicher für körperliche Erkrankungen
Jungs haben häufiger psychische Störungen (v.a. junge Kindheit; mit Pubertät nähert es sich an) Eventuell wegen Hormonen oder Temperament (nicht geklärt) 


Temperament = Verhaltensstil eines Menschen; nicht der Inhalt, sondern die Form des Verhaltens; Neun Dimensionen: Aktivität, Tagesrhythmus; Annäherung oder Rückzug, Anpassungsfähigkeit; Sensorische Reizschwelle; Stimmungslage; Ablenkbarkeit; Durchhaltevermögen und
Aufmerksamkeitsdauer; Reaktionsintensität


Somatische Faktoren (Hirnfunktionen & körperliche Krankheiten)

Weiterer Ursachenfaktor für Entwicklung psychischer Störungen: körperlich bedingte Veränderungen und Beeinträchtigungen
- Schädigungen des zentralen Nervensystems (dort ist Art (z.B. Entzündungen, Traumata, Fehlbildungen usw. )und Zeitpunkt (prä- (z.B. Alkohol) und perinatal besondern relevant) der Schädigung sehr bedeutsam)
- Hirnschädigungen können z.B. zu kognitiven Defizienten in der Sprache, Wahrnehmung usw. führen

Q:

Welche Faktoren tragen in einem Wechselspiel zur Klärung von Ursachen Störungen bei?

A:

1. Risikofaktoren ( Bio, sozio, psycho etc) 

2. Vulnerabilitätsfaktoren: Können biologisch (z.B. wegen Schizophrenie) oder auch persönlich
(z.B. wegen ängstlich-scheuem Verhalten) angelegt sein.
3. Kompensatorische Faktoren: bewirken Minderung des Risikos (z.B. gute Beziehung zu einem
Elternteil kann schwere Beziehung zu anderem kompensieren)
4. Schutzfaktoren (protektiv Faktoren) : Resilienz (Widerstandskraft): sowohl biologisch (z.B. Immunschutz), als auch persönlichkeitsbezogen (z.B. Wenn Kind von Streitigkeiten der Eltern geschützt wird)

Q:

Kind 1 und Kind 2 haben ähnliche ungünstige Ausgangsbedingungen (z.B. bei Geschwistern): Warum entwickelt Kind 1 psychische Störung, Kind 2 aber nicht?

A:

Protektive Faktoren beugen einer Entwicklung von psychischen Störungen vor.

Protektive Faktoren (nach Laucht)
1. Personale Ressourcen
- Weibliches Geschlecht
- Erstgebut
- Positives Temparament
- Positives Selbstwertgefühl
- Überdurchschnittliche Intelligenz
- Positives Sozialverhalten mit sozialer Attraktivität
2. Familiäre Ressourcen
- Stabile emotionale Beziehung zu einer Bezugsperson
- Offenes und unterstützendes Erziehungsklima
- Familiärer Zusammenhalt (Kohäsion=
- Modelle positiver Bewältigung – Vorbilder?
3. Extrafamiliäre soziale Ressourcen
- Soziale Unterstützung
- Positive Freundschaftsbeziehungen
- Positive Schulerfahrungen

Q:

Erläutern sie die Psychosoziale Risikofaktoren? 

A:

Individuelle Faktoren

Auch biologische und konstitutionelle Faktoren als Bedingungsfaktoren wie z.B. Temperament
- Individuelle Vulnerabilität: wird auch darüber bestimmt, dass das Kind noch in einer Phase der Entwicklung und Reifung ist, die es empfänglicher macht
- Vulnerabilität ist auch abhängig von somatischen Faktoren & sozialen Phänomenen wie Persönlichkeitsmerkmalen


Familiäre Faktoren

- Durch Art der Erziehung und Disziplingestaltung; z.B. häufig geschlagene Jungen entwickeln aggressives und antisoziales verhalten
- Für dissoziale Verhaltensauffälligkeiten ist vor allem Beziehung zwischen Eltern und Kind zentral
- Auch inkonsistentes Handeln der Eltern ist problematisch (also ein Elternteil vernachlässigt, anderes sehr autoritär)
- Elterliche Einmischung und Übervorsicht können auch Quelle emotionaler Störungen sein ➔ Trennungsängste, Anpassungsstörung
- Trennungs- und Verlusterfahrungen können zu akuten Belastungsreaktionen und psychischen Störungen führen
- Kinder alleinerziehender Eltern haben etwa zweimal höheres Risiko Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln: Nicht klar, ob wegen fehlendem Elternteil oder ungünstiges Begleitfaktoren
(z.B. niedrigeres Einkommen, kleine Wohnung; fehlende emotionale und materielle Unterstützung, sozialer Druck, Diskriminierung usw.) usw); Mangel
- Bildungsmangel: wenig anregende Umgebung, wenig Interaktion und Routine begünstigen Entwicklung von Bildungsmängeln

- Psychisch bzw. Sozial auffällige Eltern: psychisch gestörte Eltern haben eher auch psychisch gestörte Kinder (Einerseits möglicherweise genetisch; direkte Auswirkung der elterlichen
Störung auf Familienleben;
- Familienzusammensetzung: z.B. Geburtsrang (erstgeborene hat höhere psychische Morbidität, da Eltern noch unsicher sind und sich Kind an weitere Geschwister anpassen muss); Familiengröße (ab 4.-5. Kind nimmt Wahrscheinlichkeit für niedrige verbale Intelligenz, schlechtere Leseleistung und Verhaltensstörungen zu (unabhängig von sozialer
Schicht) -> z.B. wegen veränderter Kommunikation, weniger Zeit der Eltern


Schulische Faktoren

Was beeinflusst Leistung und Schülerverhalten?
- Ausmaß an Lob und Verstörkung vom Lehrer
- Gestlatung der unmittelbaren Schulumgebung
- Übertragung der Verantwortlichkeit
- Betonung von Leistung
- Modellverhalten des Lehrers
- Gruppenbezogenes Verhalten des Lehrers
- Übereinstimmung hinsichtlich pädagogischen Prinzipien innerhalb der Lehrerschaft


➔ Einige Schulen neigen eher zur Entwicklung von Verhaltensauffälligkeiten (z.B. schule A viel
Drogenmissbrauch usw)
➔ Englisch Studie: Verhaltensauffälligkeiten und schlechte Leistungen häufig in Schulen mit hohem Lehrer- und Schülerwechsel, mit Kindern aus armer Bevölkerungsschicht und
Ausländern

 Schulklima: fehlender Respekt untereinander, Konkurrenz- und Leistungsdruck, mangelndes Vertrauen begünstigen Entstehung
 Schultyp: beeinflusst Schulklima und somit indirekt Entwicklung psychischer Störungen 


Gleichaltrigengruppe ( Peer-Group) 

Vielfältige Einflüsse in Gleichaltrigengruppe: direktes Verhalten, Einstellungen
- Um akzeptiert zu werden müssen persönliche Merkmale ausgeprägt sein: Intelligenz, äußere Erscheinung, emotionaler Ausdruck, Leistung -> Fertigkeiten in dem Bereich sind für Status in Gruppe wesentlich -> fehlt bei emotional gestörten Jugendlichen
- Wieweit abweichendes Verhalten durch Peergroups entsteht, ist unklar.

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Q:

Was ist Resilienz? 

A:

Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozialvermittelte Ressourcen als Anlass für  Entwicklungen zu nutzen -> Bewältigungsstrategie (Coping)
- Bezeichnet Erwerb und Verfügbarkeit von Bewältigungskompetenz: hält psychosoziale Funktionstüchtigkeit aufrecht unter belastenden Lebensereignissen
- Entfalten sich nach Alter, Situation, Lebensbereich → dynamische Kompetenz: nicht statisch, nicht fixes Persönlichkeitsmerkmal, nicht jederzeit verfügbar
- Mehrdimensional und manifestiert sich → unterschiedliche Resilienten: nicht für alle Belastungen kompatible Pufferung vorhanden

Q:

Erläutern sie Soziokulturelle Risikofaktoren? 

A:

Sozialschicht
- Störungen in Unterschicht tendenziell höher
-Gründe:
- Niedrigere Intelligenz
- Schlechtere Schulbildung
- Schlechterer Gesundheitszustand: z.B. geringe Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen bei Schwangerschaften
- Ungenügend psychiatrische und pädagogische Beratungsangebote
• Abneigung
• Ungenügende Informationen
• Ungünstige Einstellung des Therapeuten
- Familiäre Disharmonie
-Elterntrennung
- Mehr Kinder
- Vermehrte Heimaufenthalte
- Ungünstigere ökonomische Verhältnisse: beengter Wohnraum, niedrigere Lebensqualität
-Eingeschränkte pädagogische Fähigkeiten


Ökologie
Städtische oder ländliche Umgebung
- Rate an Verhaltensauffälligkeiten deutlich höher in großen Städten als auf Land
- Auch höher in Stadt: familiäre Disharmonie, Kriminalität, elterliche psychische Störungen, schlechte Lebensbedingungen (z.B. kleine Wohnungen), Schulen, soziale Begleitnachteile
- Gründe nur hypothetisch: Eltern stärker belastet, kleiner Raum, Bandenbildung
- Kreislauf: durch soziale Lebensbedingungen psychische Auffälligkeiten – sozialer Abstieg – soziale Stigmatisierung durch Umwelt
- Belastung durch Toxine in Städten evtl. höher: z.B. Blei -> hyperkinetische Störungen


Migration
- Migranten erleben einschneidende Veränderung in sozialen Strukturen und Bindungen, die zu Belastungen führen können.
- Für Einheimische auch Veränderung und Konfrontation mit anderen Verhaltensweisen und Wertsystemen -> häufige Konflikte
Risikofaktoren:
-Kulturkonflikte
- Kommunikationsprobleme
- Ungünstige Wohnverhältnisse: Ghettobildung
- Arbeitssituation der Eltern
- Schulsituation der Kinder
- Familiäre Funktionen: verschiedene Geschlechterrollen, Wertvorstellungen
-Kulturelle Distanz und fehlende Integration erhöhen Risiko für Entwicklung psychischer Störungen
- Störung familiärer Funktionen steigt bei Kulturkonflikten an


Medien
Zusammenhang Fernsehkonsum und aggressives Verhalten bei Jungs

- Unterschiedliche Ergebnisse; Kinder mit aggressivem Verhalten fühlen sich eher zu aggressiven Medien hingezogen, aber ist nicht klar, ob das Ursache ist
Fernsehkonsum und Übergewicht
- Ja: vermehrtes Sitzen, gesteigerte Kalorienaufnahme, Werbung zeigt ungünstige Nahrungsmittel
Fernsehkonsum und Anorexia nervosa
- Schlanke Models: Motivation zum Abnehmen, keine Nahrungsmittelaufnahme, Unzufriedenheit mit eigenem Körper
Medialer Konsum und Schulleistung
Das Maß entscheidet. Geinger Konsum (von geeigneten Inhalten) regt Neugierde und Wissen an; hoher Konsum hingegen nicht.

Q:

Was ist Intelligenz und Leistungsdiagnostik

A:

Grundlegende Unterscheidung
-Allgemeine
- Spezielle Leistungstests


Intelligenzdiagnostik ist zentraler Bestandteil der Psychologischen Leistungsdiagnostik, soll
Rückschlüsse auf allgemeine kognitive Niveau des Kinder geben, auf Entwicklungsstand, Entwicklungsprognose und evtl. Förderbedarf.
Intelligenzniveau wird oftmals für die Differenzialdiagnose von psychischen Störungen genutzt (z.B. bei Diagnostik umschriebener Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten)
Leistungstest werden Vielzahl an spezifischen Fähigkeiten erfasst (z.B. Gedächtnis, Wahrnehmung, Sprache, Motorik oder auch spezielle schulbezogene Fähigkeiten (Mathe, Deutsch). Testergebnisse werden mit Altersstufe verglichen.

Es gibt unterschiedliche Testverfahren (z.B. auf dem Papier oder mit Computer; freie Beantwortung oder multiple Choice, Tests )

Q:

Welche Testformen von Entwicklungstests gibt es? 

A:

Stufenleiterverfahren
- Geben bestimmten Messbereich vor (z.B. Grobmotorik, Handmotorik und kognitive Entwicklung)
-Innerhalb der Messbereiche werden Testaufgaben zusammengefasst und Entwicklungsschritte als Skala definiert. Testaufgaben werden dann den Altersbereichen zugeordnet und mit Kontrollstichprobe verglichen
Einstieg ins Testen: leicht unterfordere Aufgabe ausgewählt, der Schwierigkeitsgrad steigt dann von Aufgabe zu Aufgabe
Z.B. Münchner Funktionelle Entwicklungsdiagnostik
Testbatterie
- Bündelung von definierten Fertigkeiten durch Zusammenstellungen spezifischer Untertests
- (z.B. bei allgemeinen Intelligenztests) -> bei spezifischen Untertests inhaltlich gleichartige Aufgaben mit variierendem Schwierigkeitsgrad
-Streng homogene Aufgaben
➔ Sehr reliabel

z.B Frosting Entwicklungstest 

Inventare
- Überprüft weiter gefasstes Spektrum von Fertigkeiten
➔ Breiter Einblick in die Fertigkeiten des Kindes
➔ Heterogen
Ziel: Merkmalskomplexe (z.B. kongnitive Entwicklung) durch möglichst vielfältige Aspekte abzubilden)
Z.B. ET 6-6 von Petermann oder Movement-ABC II

Q:

Wie werden Entwicklungstest klassifiziert? 

A:

-> Je nach dem was man heraus finden will ( Testaussage) 

- Entwicklungsscreening: Entwicklungsauffällige Kinder identifizieren, ohne dass das Ausmaß präzisiert wird; Kurztests -> ähnlich wie Checkliste

Ziel: Möglicherweise auffällige Kinder identifizieren
- Allgemeine Entwicklungstest(Breitband-Entwicklungstests): liefern differenziertes Entwicklungsprofil wird erstellt, über breites Spektrum von Leistungen und Fähigkeiten.
Ausmaß der Abweichung wird präzisiert; größerer zeitlicher Aufwand
- Spezifische Entwicklungstests: umschriebene Entwicklungsbereiche werden erfasst und
ermöglichen große Messgenauigkeit; Vor allem im Bereich Sprachentwicklung, Motorik und
Wahrnehmung; Ansatzpunkt für individuelle Therapie und Fördeurung

Q:

Was sind Entwicklungstest und in welchen Bereichen werden sie angewendet? 

A:

- Entwicklungsabweichungen werden als ein nicht erwartender Entwicklungszustand beschrieben.
-In Entwicklungstests wird das Entwicklungsalters eines Kindes ermittelt und anhand der Differenz von Entwicklungs- und Lebensalter ein Entwicklungsstand festgestellt -> Später mit
Quotient usw. Festlegung welchen Entwicklungsstand man wann hat, ist durch Durchschnittswerte einer ,großen Stichprobe entstanden. (viele Kinder getestet)
Entwicklungstests können unterschiedliche Bereiche erfassen:
- Körpermotorik (Grobmotorik)
- Handmotorik (Feinmotorik)
- Wahrnehmung
- Kognitive Entwicklung
- Sprachentwicklung (Verständnis und Produktion)
- Emotionale Entwicklung und soziale Entwicklung
-Lebenspraktische Fertigkeiten (Alltagsfertigkeiten)


Inhalt: 
Es werden Fertigkeiten überprüft, deren Ausbildung einen definierten Altersbereich und damit die normale Entwicklung charakterisieren
- Oftmals sagt man aber eher, dass es Entwicklungszeiträume gibt (z.B. Gehen zwischen 9-18 Monate) -> Entwicklungsdefizit dann erst, wenn man von Grenzwert abweicht (Sprache von Emi?)
➔ Daher oft Studenfolgen von Testaufgaben, z.B. für Greifentwicklung im ersten Lebensjahr

1. Greifreflex
2. Annäherung der Hand an einen Gegenstand
3. Beidhändiges palmares Greifen
4. Einhändiges palmares Greifen
5. Scherengriff
6. Pinzettengriff
➔ Ausbildung der Greiffunktionen ist eng an Reifung des Zentralnervensystems geknüpft.

Q:

Was ist Entwicklungsdiagnostik? 

A:

➔ Bezieht sich auf entwicklungsorientierte Diagnostik
 Ziel: laufbahnbezogene Merkmale, deren Veränderungen und Entwicklungspotenziale
beschreiben.
➔ Durch Systematische Sammlung und Integration entwicklungsbezogener Merkmale
➔ Entwicklungsstatus, Entwicklungsverlauf oder Entwicklungsprognosen werden gestellt.
➔ Häufig durch Entwicklungstests
➔ Entwicklungsbedingungen (z.B. familiäre, soziale, wirtschaftliche Faktoren) können
Entwicklungsverlauf erklären

AEW

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