Einführung In Forschungstheorie, -methodik, -design an der Ostfalia Hochschule | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Einführung in Forschungstheorie, -methodik, -design an der Ostfalia Hochschule

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Was charakterisiert Reliabilität und Validität von Studien?



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Die Validität einer Forschung sagt etwas über deren Gültigkeit aus. 
Eine Untersuchung ist dann valide, wenn bei den Messungen
genau das heraus gekommen ist, was rauskommen sollte
und somit nach einer Messung glaubwürdige Ergebnisse vorliegen.
Daher sollten alle Faktoren, welche die Validität,
also die Glaubwürdigkeit und Aussagekraft einer Forschung
gefährden, entkräftet werden.

Reliabilität
Wenn man von Reliabilität spricht, ist die Zuverlässigkeit
einer Forschung gemeint. Wenn eine Untersuchung zuverlässig,
also reliabel, sein soll, dann müssen die Ergebnisse aus der
Datenerhebung konsistent, also standhaft gegenüber Gegenargumenten sein.
Wenn sich eine Forschung nachvollziehen lässt, ist sie reliabel.

 vgl. Pfeiffer, F. (2018): Validität, Reliabilität und Objektivität – Die 3 Gütekriterien der empirischen Forschung: https://www.scribbr.de/methodik/validitaet-reliabilitaet-objektivitaet/, Stand: 2018 Zuletzt geprüft am 2.11.19
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Was ist ein quantitatives Forschungsdesign?

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Quantitative Forschungsstrategie ist gleichzusetzen mit einer lineare Forschungsstrategie. Das beudetet, dass ein Forschungsprozess so geplant und/oder gestaltet wird, ausgehend von einer formulierten Hypothese, über eine methodisch, logisch und gegeignete Datenerhebung, versucht wird, entwededer die Hypothese statistisch zu verifizieren (belegen), oder zu falsifizieren (widerlegen). Damit ist der Prozess vorerst abgeschlossen, deshalb auch linear.

Anders auch als deduktionslogisches Vorgehen bezeichnet.

(Aeppli, 2016, S. 112ff)

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Nenne die Grundlagen der Forschungsethik.

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  • Informierte Einwilligung
  • Keine Täuschungen
  • keine unethischen Fragen
  • Vertraulichkeit
  • Nicht-Diskriminierung
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Unterscheide quantitative vs. qualitative
Forschungsstrategie.

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quantitative Forschungsstrategie (lineare)

  • zu Beginn gestelte Forschungsfrage/Theorie wird verifiziert oder falsifiziert
  • keine zwischenzeitliche Adaption der Messverfahren


qualitative Forschungsstrategie (zirkuläre)

  • Ausgehend von einem Vorverständnis zu einem Thema
  • Laufende Anpassung der Erhebungstechniken auf Grund von Zwischenergebnissen
  • Theorie wird abschließend / auf Grundlage der Ergebnisse formuliert
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Nenne Gütekriterien für den gesamten Forschungsprozess in quantitativen Strategien.

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Externe Validität
angemessene interpretation des Forschungsergebnisses und der daraus resultierenden Schlussfolgernungen bzgl. des Forschungsziels

Interne Validität
Eindeutigkeit der Ergebnisinterpretation
je besser ein Design dazu geeignet ist, die aufgestellten Hypothesen zu prüfen und Alternativerklärungen auszuschließen, umso höher ist die interne Validität

Statistische Validität (statistische Signifikanz)
 geringe Fehlerwahrscheinlichkeit
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Was ist eine Theorie?

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Eine Theorie ist ein System von Sätzen mit Seinsaussagen
über Wirklichkeit, das durch die sprachliche Zuordnung
sachliche zusammenhänge wiedergibt.

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Was charakterisiert eine qualitative Forschungsstrategie?

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Kann auch als induktive Forschungsstrategie bezeichnet werden, bei der sich von Phänomenen (einem ersten Vorverständis) hin zur Generierung von Theorien (Hypothesen) bewegt wird, also zirkulär. Die generierten Datenkorpi in einem qualitativen Forschungsdesign generieren sich aus Beobachtungen, Interpretationen und Analysen von "Erfahrungen" von Befragen (Experten, Repräsentative Gruppen)

Auch in der qualitativen Forschung kommen statistische Auswertungen in Frage bzw. zum Einsatz, aber dafür müssen diese Daten erst operationalisiert werden.

Die Verfahren existieren also nebeneinander, lassen sich aber vermischen (Mixed Methods Ansätze, Triangulationsverfahren), ggf. um Hypothesen noch besser zu belegen.

 (Aeppli, 2016, S. 112ff)
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Differenziere die verschiedenen Erhebungstechniken.

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(nicht)offen
(nicht/teil) standardisiert
(nicht) reaktiv
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Was ist die Bedeutung von P<0,05
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Zur Überprüfung von formulierten Hypothesen 
(es gibt die Nullhypothese, die keinen Unterschied bei den Ergebnissen macht
und eher konservativ ist; und die Alternativhypothese, die das gegebene in Frage stellt)
bedient man sich Signifikanz Tests.
Das Ergebnis dieser Tests wird mit dem Wert "p" angegeben.
Ist der Wert <0.05, so spricht dies gegen die Nullhypothese und für die Alternativhypothese.
Der p-Wert sagt nichts über "klinisch relevant" oder "wissenschaftlich bedeutsam" aus.
Sondern ist eine statische Größe, die beschreibt, dass das Ergebnis nicht dem Zufall entspricht.

 Bender, R./Lange, S. (2001): Was ist der p-Wert? in: Statistik Dtsch. med. Wschr. https://www.thieme-connect.de/media/dmw/2001SupplStatistik/lookinside/10.1055-s-2001-12739-1.jpg Zuletzt geprüft 17.10.2019, 20:50
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Was bedeutet Quantitatives Forschungsdesign im Sinne einer Forschungsstrategie?

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Eine quantitative Forschungsstrategie ist gleichzusetzen mit einer linearen Forschungsstrategie. Das beudetet, dass ein Forschungsprozess so geplant und/oder gestaltet wird, ausgehend von einer formulierten Hypothese, über eine methodisch, logisch und gegeignete Datenerhebung, versucht wird, entwededer die Hypothese statistisch zu verifizieren (belegen), oder zu falsifizieren (widerlegen). Damit ist der Prozess vorerst abgeschlossen, deshalb auch linear.

Anders auch als deduktionslogisches Vorgehen bezeichnet.

 (Aeppli, 2016, S. 112ff)
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Nenne typische Forschungsstyle qualitativer-interpretativer Sozialforschung.

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  • Grounded Theory
  • Objektive Hermeneutik
  • Dokumentarische Methode; Ethnomethodologische Konversationsanalyse
  • Narrationsanalyse und Biografieforschung
  • Diskursanalyse und Inhaltsanalyse
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Nenne Gütekriterien in qualitativen Forschungsdesigns.

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Keine allg. Verständigung auf Standards bis jetzt
Ist auch kritisch gesehen, weil qualitative Forschung auch davon lebt eben nicht standardiesert zu sein.

Anspruch:
  • die Wahl der Methoden begründet darstellen
  • die konkreten Vorgehensweisen explizit darstellen
  • Die Ziele und Qualitätsansprüche des Projektes benennen
  • Vorgehensweisen so transparent darstellen, dass Leser siche in eigenes Bild über Anspruch und Wirklichkeit des Projektes machen können
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  • 892 Studierende
  • 9 Lernmaterialien

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Q:

Was charakterisiert Reliabilität und Validität von Studien?



A:
Die Validität einer Forschung sagt etwas über deren Gültigkeit aus. 
Eine Untersuchung ist dann valide, wenn bei den Messungen
genau das heraus gekommen ist, was rauskommen sollte
und somit nach einer Messung glaubwürdige Ergebnisse vorliegen.
Daher sollten alle Faktoren, welche die Validität,
also die Glaubwürdigkeit und Aussagekraft einer Forschung
gefährden, entkräftet werden.

Reliabilität
Wenn man von Reliabilität spricht, ist die Zuverlässigkeit
einer Forschung gemeint. Wenn eine Untersuchung zuverlässig,
also reliabel, sein soll, dann müssen die Ergebnisse aus der
Datenerhebung konsistent, also standhaft gegenüber Gegenargumenten sein.
Wenn sich eine Forschung nachvollziehen lässt, ist sie reliabel.

 vgl. Pfeiffer, F. (2018): Validität, Reliabilität und Objektivität – Die 3 Gütekriterien der empirischen Forschung: https://www.scribbr.de/methodik/validitaet-reliabilitaet-objektivitaet/, Stand: 2018 Zuletzt geprüft am 2.11.19
Q:

Was ist ein quantitatives Forschungsdesign?

A:

Quantitative Forschungsstrategie ist gleichzusetzen mit einer lineare Forschungsstrategie. Das beudetet, dass ein Forschungsprozess so geplant und/oder gestaltet wird, ausgehend von einer formulierten Hypothese, über eine methodisch, logisch und gegeignete Datenerhebung, versucht wird, entwededer die Hypothese statistisch zu verifizieren (belegen), oder zu falsifizieren (widerlegen). Damit ist der Prozess vorerst abgeschlossen, deshalb auch linear.

Anders auch als deduktionslogisches Vorgehen bezeichnet.

(Aeppli, 2016, S. 112ff)

Q:

Nenne die Grundlagen der Forschungsethik.

A:
  • Informierte Einwilligung
  • Keine Täuschungen
  • keine unethischen Fragen
  • Vertraulichkeit
  • Nicht-Diskriminierung
Q:

Unterscheide quantitative vs. qualitative
Forschungsstrategie.

A:

quantitative Forschungsstrategie (lineare)

  • zu Beginn gestelte Forschungsfrage/Theorie wird verifiziert oder falsifiziert
  • keine zwischenzeitliche Adaption der Messverfahren


qualitative Forschungsstrategie (zirkuläre)

  • Ausgehend von einem Vorverständnis zu einem Thema
  • Laufende Anpassung der Erhebungstechniken auf Grund von Zwischenergebnissen
  • Theorie wird abschließend / auf Grundlage der Ergebnisse formuliert
Q:

Nenne Gütekriterien für den gesamten Forschungsprozess in quantitativen Strategien.

A:
Externe Validität
angemessene interpretation des Forschungsergebnisses und der daraus resultierenden Schlussfolgernungen bzgl. des Forschungsziels

Interne Validität
Eindeutigkeit der Ergebnisinterpretation
je besser ein Design dazu geeignet ist, die aufgestellten Hypothesen zu prüfen und Alternativerklärungen auszuschließen, umso höher ist die interne Validität

Statistische Validität (statistische Signifikanz)
 geringe Fehlerwahrscheinlichkeit
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Q:

Was ist eine Theorie?

A:

Eine Theorie ist ein System von Sätzen mit Seinsaussagen
über Wirklichkeit, das durch die sprachliche Zuordnung
sachliche zusammenhänge wiedergibt.

Q:

Was charakterisiert eine qualitative Forschungsstrategie?

A:
Kann auch als induktive Forschungsstrategie bezeichnet werden, bei der sich von Phänomenen (einem ersten Vorverständis) hin zur Generierung von Theorien (Hypothesen) bewegt wird, also zirkulär. Die generierten Datenkorpi in einem qualitativen Forschungsdesign generieren sich aus Beobachtungen, Interpretationen und Analysen von "Erfahrungen" von Befragen (Experten, Repräsentative Gruppen)

Auch in der qualitativen Forschung kommen statistische Auswertungen in Frage bzw. zum Einsatz, aber dafür müssen diese Daten erst operationalisiert werden.

Die Verfahren existieren also nebeneinander, lassen sich aber vermischen (Mixed Methods Ansätze, Triangulationsverfahren), ggf. um Hypothesen noch besser zu belegen.

 (Aeppli, 2016, S. 112ff)
Q:

Differenziere die verschiedenen Erhebungstechniken.

A:
(nicht)offen
(nicht/teil) standardisiert
(nicht) reaktiv
Q:
Was ist die Bedeutung von P<0,05
A:
Zur Überprüfung von formulierten Hypothesen 
(es gibt die Nullhypothese, die keinen Unterschied bei den Ergebnissen macht
und eher konservativ ist; und die Alternativhypothese, die das gegebene in Frage stellt)
bedient man sich Signifikanz Tests.
Das Ergebnis dieser Tests wird mit dem Wert "p" angegeben.
Ist der Wert <0.05, so spricht dies gegen die Nullhypothese und für die Alternativhypothese.
Der p-Wert sagt nichts über "klinisch relevant" oder "wissenschaftlich bedeutsam" aus.
Sondern ist eine statische Größe, die beschreibt, dass das Ergebnis nicht dem Zufall entspricht.

 Bender, R./Lange, S. (2001): Was ist der p-Wert? in: Statistik Dtsch. med. Wschr. https://www.thieme-connect.de/media/dmw/2001SupplStatistik/lookinside/10.1055-s-2001-12739-1.jpg Zuletzt geprüft 17.10.2019, 20:50
Q:

Was bedeutet Quantitatives Forschungsdesign im Sinne einer Forschungsstrategie?

A:
Eine quantitative Forschungsstrategie ist gleichzusetzen mit einer linearen Forschungsstrategie. Das beudetet, dass ein Forschungsprozess so geplant und/oder gestaltet wird, ausgehend von einer formulierten Hypothese, über eine methodisch, logisch und gegeignete Datenerhebung, versucht wird, entwededer die Hypothese statistisch zu verifizieren (belegen), oder zu falsifizieren (widerlegen). Damit ist der Prozess vorerst abgeschlossen, deshalb auch linear.

Anders auch als deduktionslogisches Vorgehen bezeichnet.

 (Aeppli, 2016, S. 112ff)
Q:

Nenne typische Forschungsstyle qualitativer-interpretativer Sozialforschung.

A:
  • Grounded Theory
  • Objektive Hermeneutik
  • Dokumentarische Methode; Ethnomethodologische Konversationsanalyse
  • Narrationsanalyse und Biografieforschung
  • Diskursanalyse und Inhaltsanalyse
Q:

Nenne Gütekriterien in qualitativen Forschungsdesigns.

A:
Keine allg. Verständigung auf Standards bis jetzt
Ist auch kritisch gesehen, weil qualitative Forschung auch davon lebt eben nicht standardiesert zu sein.

Anspruch:
  • die Wahl der Methoden begründet darstellen
  • die konkreten Vorgehensweisen explizit darstellen
  • Die Ziele und Qualitätsansprüche des Projektes benennen
  • Vorgehensweisen so transparent darstellen, dass Leser siche in eigenes Bild über Anspruch und Wirklichkeit des Projektes machen können
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