Betriebliche Funktionslehre an der Ostfalia Hochschule

Karteikarten und Zusammenfassungen für Betriebliche Funktionslehre an der Ostfalia Hochschule

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Beispielhafte Karteikarten für Betriebliche Funktionslehre an der Ostfalia Hochschule auf StudySmarter:

Erläutern Sie in zwei/drei Sätzen, welche Aufgaben die genannten Funktionen erfüllen.


betrieblichen Kernfunktionen (Leistungserstellung und –verwertung)
• Beschaffung/Logistik
• Produktion (betriebliche Hauptfunktion)
• Absatz (Marketing/Vertrieb)
• Finanzwirtschaft (Investition und Finanzierung)
und den

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Wodurch unterscheidet sich das Sachgut von der Dienstleistung ?

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Welche Ausprägung des ökonomischen Prinzips liegt den genannten Gestaltungsschwerpunkten jeweils zugrunde?

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Erläutern Sie den Begriff Produktion

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Welche Systembegriffe verwenden Sie, um ein Arbeitssystem zu beschreiben. Bitte nennen und erläutern Sie diese.

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Erläutern Sie die Unterschiede zwischen Job Enlargement und Job Enrichment anhand geeigneter Unterscheidungskriterien.

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Erläutern und beschreiben Sie die grundlegenden Eigenschaften produktionswirtschaftlicher Systeme:

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Was stellt die quantitative Kapazität (K) dar?

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Wie lässt sich die quantitative Periodenkapazität anpassen?

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Durch welche kapazitätsmindernde Verlustzeiten, kann die vollständige zeitliche Nutzung betrieblicher Produktionsfaktoren beeinflusst bzw. verhindert werden?

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Beschrieben Sie den Begriff Produktflexibilität.

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Beschreiben Sie den Begriff Leistungsflexibilität.

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Betriebliche Funktionslehre

Erläutern Sie in zwei/drei Sätzen, welche Aufgaben die genannten Funktionen erfüllen.


betrieblichen Kernfunktionen (Leistungserstellung und –verwertung)
• Beschaffung/Logistik
• Produktion (betriebliche Hauptfunktion)
• Absatz (Marketing/Vertrieb)
• Finanzwirtschaft (Investition und Finanzierung)
und den

• Beschaffung/Logistik = Werkstoffe zu beschaffen, zwischen zu lagern und zu verteilen


• Produktion (betriebliche Hauptfunktion) = Herstellung


• Absatz (Marketing/Vertrieb) = Produkte zu Vermarkten


• Finanzwirtschaft (Investition und Finanzierung)
= Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten; kostenoptimale Kapitalbeschaffung

Betriebliche Funktionslehre

Wodurch unterscheidet sich das Sachgut von der Dienstleistung ?

Bei einem Sachut liegen Produktion und Absatz nicht unmittelbar zusammen, bei der Dienstleistung ist dies jedoch unabdingbar, da diese nicht transport- bzw. lagerfähig ist.

Betriebliche Funktionslehre

Welche Ausprägung des ökonomischen Prinzips liegt den genannten Gestaltungsschwerpunkten jeweils zugrunde?

Beschaffung und Produktion nach dem Minimumprinzip;

Absatz nach dem Mximumprinzip

Betriebliche Funktionslehre

Erläutern Sie den Begriff Produktion

Produktion ist die zielgerichtete Kombination von Produktionsfaktoren mittels geeigneter Verfahren zum Zwecke der Erstellung von Sach-
und/oder Dienstleistungen.

Betriebliche Funktionslehre

Welche Systembegriffe verwenden Sie, um ein Arbeitssystem zu beschreiben. Bitte nennen und erläutern Sie diese.

  1. Arbeitsaufgabe
  2. Arbeitsablauf (= Abfolge von Einzelverrichtungen/Arbeitsschritten)
  3. Mensch (Maschinen, Anlagen, etc.)
  4. Betriebsmittel
  5. Eingabe
  6. Ausgabe
  7. Umwelteinflüsse

Betriebliche Funktionslehre

Erläutern Sie die Unterschiede zwischen Job Enlargement und Job Enrichment anhand geeigneter Unterscheidungskriterien.

Es geht im wesentlichen um die Arbeitsplatzgestaltung

  • Job Enlargement
    (Arbeitserweiterung): Horizontale, quantitative Arbeitserweiterung über die Zusammenfassung gleichartiger Tätigkeiten zu einer neuen, umfangreicheren Arbeitsaufgabe, die u.U. mit entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen verbunden ist.
  • Job Enrichment
    (Arbeitsbereicherung/ Mehr Verantwortung): Vertikale, qualitative Arbeitserweiterung über die Zusammenfassung unterschiedlicher Tätigkeiten zu einer neuen, höherwertigen Arbeitsaufgabe mit entsprechenden Handlungs- und Entscheidungsspielräumen.

Betriebliche Funktionslehre

Erläutern und beschreiben Sie die grundlegenden Eigenschaften produktionswirtschaftlicher Systeme:

  • Kapazität - beschreibt das quantitative und qualitative Leistungsvermögen einer Produktiveinheit oder eines Produktionssystems in einem
    Zeitabschnitt. Kapazitätsbetrachtungen im Unternehmen beziehen sich im Allgemeinen auf das Leistungsvermögen von Menschen und
    Betriebsmitteln.
  • Flexibilität - Flexibilität beschreibt die Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit (= Reaktionsgeschwindigkeit) eines Produktionssystems (Ob? In welchem Umfang? Wie schnell?) an wechselnde Produktionsaufgaben und wechselnde Nachfrage. Flexibilitätsbetrachtungen im Unternehmen beziehen sich im Allgemeinen auf Betriebsmittel und Personal. Quantitative Flexibilität ist ein Ausdruck für die Fähigkeit sich mengenmäßig anzupassen, qualitative Flexibilität für die Fähigkeit sich in Art und Güte anzupassen.
  • Stabilität - beschreibt die Fähigkeit eines Produktionssystems, trotz Einwirkung von Störungen die geplanten produktionswirtschaftlichen Ziele und Aufgaben zu erfüllen.
  • Zuverlässigkeit - beschreibt die Fähigkeit eines Produktionssystems, vorgegebene Aufgaben innerhalb einer bestimmten Zeitdauer zu erfüllen.

Betriebliche Funktionslehre

Was stellt die quantitative Kapazität (K) dar?

Die quantitative Kapazität K stellt das mengenmäßige Leistungsvermögen (abhängig von der Anzahl der Menschen und Betriebsmittel) in einer
bestimmten Periode dar. Dieses Leistungsvermögen wird i.d.R. über die Ausbringungsmenge pro Zeiteinheit oder Zeiteinheiten
(z.B. Maschinenstunden) ausgedrückt. Sie ist das Produkt der drei Größen:

  • Kapazitanz/Kapazitätsquerschnitt C (technische Größe: Anzahl und nicht veränderbare Eigenschaften von Betriebsmitteln)
  • Produktionsgeschwindigkeit I (Intensität der Betriebsmittelnutzung)
  • Produktionsdauer D (Länge des Produktionszeitraums)

und lautet:


K = C x I x D

Betriebliche Funktionslehre

Wie lässt sich die quantitative Periodenkapazität anpassen?

Die quantitative Periodenkapazität lässt sich durch folgende Einflussgrößen anpassen:

  • Variation des Kapazitätsquerschnitts (quantitative Anpassung)
  • Variation der Produktionsgeschwindigkeit ( intensitätsmäßige Anpassung)
  • Variation der Produktionsdauer (zeitliche Anpassung)

Betriebliche Funktionslehre

Durch welche kapazitätsmindernde Verlustzeiten, kann die vollständige zeitliche Nutzung betrieblicher Produktionsfaktoren beeinflusst bzw. verhindert werden?

  • betriebsmittelbedingte Verlustzeiten,
    z.B. Zeiten für Reparaturen, Wartung, Ausfälle von Maschinen etc.,
  • personalbedingte Verlustzeiten,
    z.B. Krankheit, Urlaub und
  • sonstige auf Potentialfaktoren einwirkende Verlustzeiten
    z.B. Betriebausflug, -ferien, -versammlung, Streiks etc..


Beeinflussbare Verlustzeiten können bei der Kapazitätsberechnung fest eingeplant werden (z.B. Urlaubsplanung, planmäßige Wartungen und
Überprüfungen), wohingegen für nicht beeinflussbare Verlustzeiten Erfahrungswerte angesetzt werden müssen.

Betriebliche Funktionslehre

Beschrieben Sie den Begriff Produktflexibilität.

Beschriebt die Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Marktbedürfnisse (Flexibilität bzgl. des Absatzmarktes, Aufgabe der Produktentwicklung)

Betriebliche Funktionslehre

Beschreiben Sie den Begriff Leistungsflexibilität.

Beschreibt die Stärke der Veränderbarkeit der Produktionsmenge und/oder des Kapazitätspotenzials ohne Gefährdung der unternehmerischen Zielsetzung.

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