Chirurgie an der Medical School Hamburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Chirurgie an der Medical School Hamburg

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TESTE DEIN WISSEN

Belastungsstabilität

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TESTE DEIN WISSEN
  • Physiologische Belastbarkeit eines Körperabschnittes
  • Bewegungen können abgestuft ausgeführt werden
  • In der Reha bedeutet es die höchstmögliche medizinische Therapiestufe
  • Die Extremität darf bis zum vorgeschriebenen Maß belastet werden
  • Übungsauswahl richtet sich nach der Höhe der Teilbelastung
  • Es gibt:   10 kg = Sohlenkontakt, 20-30 kg Teilbelastung, halbes Körpergewicht
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TESTE DEIN WISSEN

zwei Aspekte die zu beachten sind, wenn eine Redon-Drainage vorhanden ist

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TESTE DEIN WISSEN
  • Rein isometrische Arbeit
  • Keine aktiven und passiven Bewegungen
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TESTE DEIN WISSEN

Kreislaufanregung 

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  • Ursache:
    1. Kreislaufprobleme u. Anpassungsschwierigkeiten an vertikale Positionen können entstehen durch Narkosen, allgemeine Schwäche, infektiöse Prozesse, längeres Liegen etc.
  • Maßnahmen:
    1. Dynamisches, schnelle Bewegen der oberen u. unteren Extremitäten
    2. Anregende, atemtherapeutische Übungen
    3. Frühzeitiges Mobilisieren
    4. Schnelles Gehen auf der Stelle, wenn möglich
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Heilung von Frakturen 

(primär / Sekundär, Dauer, Hypertrophe, Dystrophe, Infizierte)

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  • Heilung
  • Primäre Knochenheilung 

                   = Die Knochen stehen so nah aneinander, die Fraktur wird       

                       direkt mit Osteoblasten überbrückt 


  • Sekundäre Knochenheilung 
  • Frakturhämatom 
  •  Einwanderung von BG-Zellen = Bildung eines weichen Kallus 
  • Umbau des weichen Kallus in harten Kallus durch Osteoblasten à Abtragung überschüssiger Kallus durch Osteoklasten                

      => Knochen hat keine überstehenden Kannten 


  • Heilungsdauer    
    • Erwachsenen: 6-12 Wochen (OE = 6, UE = 12) Kinder: 3-6 Wochen 


  • Pseudarthrose 
    • keine Aussicht auf selbstständige Heilung 


  • Hypertrophe 
    • Allgemeinzustand & Durchblutung sind gut = Kallus bildet sich, wächst aber nicht   

     zusammen → „Elefantenfuß“ 

(Knochen werden eine Tablette aber wachsen nicht zusammen) 

                   Therapie: Osteosynthese = Kallus & Gewebe werden abgetragen & Knochen

                                             miteinander verbunden  


  • Dystrophe / avitale Pseudarthrose = Allgemeinzustand & Durchblutung sind schlecht 
    • keine Kallusbildng 
    • Therapie: Osteosynthese mit Fixateur externe (Gerüst von außen)  


  • Infizierte Pseudarthrose = Durch Infekt keine Kallusbildung 
    • Erreger kann in Knochenstruktur stecken  
    • Keine Heilung 
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TESTE DEIN WISSEN

 zwei Maßnahmen zur Narbenbehandlung

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  • Bürstungen
  • Querdehnung des Narbengewebes
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Welches Bewegungsausmaß darf der Pat. mit implantierter dynamischen Hüftschraube haben, bzw. wie weit üben Sie die Bewegungsrichtungen mit dem Pat.?

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•    Bis zur Schmerzgrenze bzw. im schmerzfreien Bereich darf frei bewegt werden

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Mechanische wunden, welche gibt es? (10)
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  • Schürfwunden
  • Schnittwunden
  • Stichwunden
  • Platzwunden
  • Bisswunden
  • Risswunden
  • Kratzwunden
  • Quetschwunden
  • Schusswunden
  • Pfählungsverletzungen
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Konsolidierungsphase
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Tag 21 bis 60
  • Weitere Vernetzung und Stabilisation der Kollafenfasern (grundsubstans durch Fibriblasten aus der proliferationsphase) 
  • Kollagen Typ 3 wird zu Kollagentyp 1 (stabiler) 
  • Anzahl der Myoblasten sinkt
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Sofortige Maßnahmen bei Erfrierung
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  • LANGSAMES erwärmen 
  • KKT erhöhen, um distale Extremitäten über den Blutkreislauf zu erwärmen 
  • Wärmende Getränke und Kohlenhydrate geben 
  • KEIN Alkohol
  • KEIN einreiben mit Schnee
  • KEINE aktive Bewegung solange die Mm zittert
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Auswirkungen der Ruhigstellung nach Chirurgischen Verletzungen / Eingriffen 

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  • Auswirkung auf die Muskulatur:
    1. Atrophie der gelenkumgebenden Muskelmasse
    2. Muskelbindegewebe u. kontraktile Fasern nehmen ab
    3. Verminderung der Dehnfähigkeit der Muskulatur
    4. Verminderung der propriozeptiven Reaktionsfähigkeit
  • Auswirkung auf die Gelenke:
    1. Eindickung der Synovia
    2. Einschränkung der Gleitfähigkeit der Gelenkflächen
    3. Mangelversorgung des Gelenkknorpels
    4. Abnahme der Belastungsfähigkeit des Knorpels
    5. Minderung der Elastizität von Kapsel u. Bändern
    6. Kontrakturgefahr/Einschränkung der Beweglichkeit
  • Auswirkung auf die Knochen:
    1. Atrophie der Knochenmasse
    2. Verwachsen der Fraktur
    3. Kallusbildung
  • Auswirkung auf den Bewegungsapparat allgemein:
    1. Kontraktur
    2. BewegungseinschränkungFehler! Hyperlink-Referenz ungültig.
    3. Muskelatrophie
    4. Trophische Störungen
    5. Instabilität
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4 Wundarten
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1. Mechanische Wunden
2. Thermische Wunden
3. Chemische Wunden
4. Strahlenwunden
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KI bei intrakapsulären Gelenkergüssen

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TESTE DEIN WISSEN
  • HR
  • Abschwellende Griffe >> leichte Ausstreichungen von distal nach prox.
  • Isometrische Anspannung im Sekundenrhythmus
  • MLD
  • Hochlagern der # Extremität
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  • 55145 Karteikarten
  • 782 Studierende
  • 71 Lernmaterialien

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Q:

Belastungsstabilität

A:
  • Physiologische Belastbarkeit eines Körperabschnittes
  • Bewegungen können abgestuft ausgeführt werden
  • In der Reha bedeutet es die höchstmögliche medizinische Therapiestufe
  • Die Extremität darf bis zum vorgeschriebenen Maß belastet werden
  • Übungsauswahl richtet sich nach der Höhe der Teilbelastung
  • Es gibt:   10 kg = Sohlenkontakt, 20-30 kg Teilbelastung, halbes Körpergewicht
Q:

zwei Aspekte die zu beachten sind, wenn eine Redon-Drainage vorhanden ist

A:
  • Rein isometrische Arbeit
  • Keine aktiven und passiven Bewegungen
Q:

Kreislaufanregung 

A:
  • Ursache:
    1. Kreislaufprobleme u. Anpassungsschwierigkeiten an vertikale Positionen können entstehen durch Narkosen, allgemeine Schwäche, infektiöse Prozesse, längeres Liegen etc.
  • Maßnahmen:
    1. Dynamisches, schnelle Bewegen der oberen u. unteren Extremitäten
    2. Anregende, atemtherapeutische Übungen
    3. Frühzeitiges Mobilisieren
    4. Schnelles Gehen auf der Stelle, wenn möglich
Q:

Heilung von Frakturen 

(primär / Sekundär, Dauer, Hypertrophe, Dystrophe, Infizierte)

A:

 

  • Heilung
  • Primäre Knochenheilung 

                   = Die Knochen stehen so nah aneinander, die Fraktur wird       

                       direkt mit Osteoblasten überbrückt 


  • Sekundäre Knochenheilung 
  • Frakturhämatom 
  •  Einwanderung von BG-Zellen = Bildung eines weichen Kallus 
  • Umbau des weichen Kallus in harten Kallus durch Osteoblasten à Abtragung überschüssiger Kallus durch Osteoklasten                

      => Knochen hat keine überstehenden Kannten 


  • Heilungsdauer    
    • Erwachsenen: 6-12 Wochen (OE = 6, UE = 12) Kinder: 3-6 Wochen 


  • Pseudarthrose 
    • keine Aussicht auf selbstständige Heilung 


  • Hypertrophe 
    • Allgemeinzustand & Durchblutung sind gut = Kallus bildet sich, wächst aber nicht   

     zusammen → „Elefantenfuß“ 

(Knochen werden eine Tablette aber wachsen nicht zusammen) 

                   Therapie: Osteosynthese = Kallus & Gewebe werden abgetragen & Knochen

                                             miteinander verbunden  


  • Dystrophe / avitale Pseudarthrose = Allgemeinzustand & Durchblutung sind schlecht 
    • keine Kallusbildng 
    • Therapie: Osteosynthese mit Fixateur externe (Gerüst von außen)  


  • Infizierte Pseudarthrose = Durch Infekt keine Kallusbildung 
    • Erreger kann in Knochenstruktur stecken  
    • Keine Heilung 
Q:

 zwei Maßnahmen zur Narbenbehandlung

A:
  • Bürstungen
  • Querdehnung des Narbengewebes
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Q:

Welches Bewegungsausmaß darf der Pat. mit implantierter dynamischen Hüftschraube haben, bzw. wie weit üben Sie die Bewegungsrichtungen mit dem Pat.?

A:

•    Bis zur Schmerzgrenze bzw. im schmerzfreien Bereich darf frei bewegt werden

Q:
Mechanische wunden, welche gibt es? (10)
A:
  • Schürfwunden
  • Schnittwunden
  • Stichwunden
  • Platzwunden
  • Bisswunden
  • Risswunden
  • Kratzwunden
  • Quetschwunden
  • Schusswunden
  • Pfählungsverletzungen
Q:
Konsolidierungsphase
A:
Tag 21 bis 60
  • Weitere Vernetzung und Stabilisation der Kollafenfasern (grundsubstans durch Fibriblasten aus der proliferationsphase) 
  • Kollagen Typ 3 wird zu Kollagentyp 1 (stabiler) 
  • Anzahl der Myoblasten sinkt
Q:
Sofortige Maßnahmen bei Erfrierung
A:
  • LANGSAMES erwärmen 
  • KKT erhöhen, um distale Extremitäten über den Blutkreislauf zu erwärmen 
  • Wärmende Getränke und Kohlenhydrate geben 
  • KEIN Alkohol
  • KEIN einreiben mit Schnee
  • KEINE aktive Bewegung solange die Mm zittert
Q:

Auswirkungen der Ruhigstellung nach Chirurgischen Verletzungen / Eingriffen 

A:
  • Auswirkung auf die Muskulatur:
    1. Atrophie der gelenkumgebenden Muskelmasse
    2. Muskelbindegewebe u. kontraktile Fasern nehmen ab
    3. Verminderung der Dehnfähigkeit der Muskulatur
    4. Verminderung der propriozeptiven Reaktionsfähigkeit
  • Auswirkung auf die Gelenke:
    1. Eindickung der Synovia
    2. Einschränkung der Gleitfähigkeit der Gelenkflächen
    3. Mangelversorgung des Gelenkknorpels
    4. Abnahme der Belastungsfähigkeit des Knorpels
    5. Minderung der Elastizität von Kapsel u. Bändern
    6. Kontrakturgefahr/Einschränkung der Beweglichkeit
  • Auswirkung auf die Knochen:
    1. Atrophie der Knochenmasse
    2. Verwachsen der Fraktur
    3. Kallusbildung
  • Auswirkung auf den Bewegungsapparat allgemein:
    1. Kontraktur
    2. BewegungseinschränkungFehler! Hyperlink-Referenz ungültig.
    3. Muskelatrophie
    4. Trophische Störungen
    5. Instabilität
Q:
4 Wundarten
A:
1. Mechanische Wunden
2. Thermische Wunden
3. Chemische Wunden
4. Strahlenwunden
Q:

KI bei intrakapsulären Gelenkergüssen

A:
  • HR
  • Abschwellende Griffe >> leichte Ausstreichungen von distal nach prox.
  • Isometrische Anspannung im Sekundenrhythmus
  • MLD
  • Hochlagern der # Extremität
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