Allgemeine Psychologie an der Medical School Hamburg | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Folgen sollte die Durchtrennung des Sehnervs kurz nach dem Austritt aus dem
linken Auge (A) haben, welche eine Durchtrennung von hinter der Sehnervkreuzung
gelegenen Anteilen der Sehbahn in der linken Gehirnhälfte (B)?

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A) Linkes Auge blind, nicht mehr fähig zur Stereopsis, nur noch monokulares Sehen
möglich
B) (bei Betrachtung eines Gesichts) rechte Gesichtshälfte kann nicht mehr
wahrgenommen werden -> homonyme Hemianopsie (halbseiten Blindheit)

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Was bedeutet es, dass die Verarbeitung visueller Reizinformationen im visuellen Cortex
eine retinotope Organisation aufweist?

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Was auf der Netzhaut nah beieinander abgebildet wird, wird auch in benachbarten
Arealen des visuellen Cortex verarbeitet -> räumlicher Zusammenhang.

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Warum ermöglicht Eigenbewegung eine bessere Abschätzung der Entfernung von
Gegenständen als es beim unbewegten Betrachten einer Szenerie der Fall ist?

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Bewegungsparallaxe:
▪ Wenn man sich bewegt löst sich alles voneinander und man bekommt eine
körperliche Raumanschauung -> Eindruck wird plastischer
▪ Netzhautbild verändert sich, Projektion: retinale Bildpunkte verschieben sich
unterschiedlich
▪ Nahe Objekte scheinen sich schneller zu bewegen als weiter entfernte

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Dass sich bei der Betrachtung einer sich öffnenden Tür nicht das Perzept eines sich
verformenden Türblatts ergibt, ist ein Beispiel für

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Formkonstanz

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Welche empirische Evidenz gibt es für die Annahme, dass die wahrgenommene Größe
eines gesehenen Objekts durch dessen (wahrgenommene) Entfernung beeinflusst wird?

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▪ Ames Raum
▪ Ponzo Täuschung
▪ Müller-Lyer-Täuschung

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Wie sind die rezeptiven Felder der Ganglienzellen strukturiert, und was unterscheidet On-
Zentrum- von Off-Zentrum-Zellen?

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Sie erinnern an konzentrische Kreise, sind rundlich und haben sowohl ein Zentrum als
auch eine Peripherie.
On-Zentrum-Ganglienzellen: stärkere Reaktion, wenn das Zentrum stimuliert wird
Off-Zentrum-Ganglienzellen: stärkere Reaktion, wenn Peripherie stimuliert wird

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Warum sind nachts alle Katzen grau, und warum lässt sich ein lichtschwacher Stern
mitunter besser sehen, wenn man den Blick nicht direkt in seine Richtung, sondern leicht
daneben richtet?

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Wir nehmen nachts keine Farben wahr. Das Zapfensystem ist für die Farbwahrnehmung
verantwortlich, arbeitet bzw. Funktioniert aber nicht bei zu geringem Licht. Stäbchen sind
lichtempfindlicher, nehmen aber wegen der Verschaltungsart und ihrer Größe keine
Farben wahr. Bei Dunkelheit erfolgt die visuelle Verarbeitung über die Stäbchen.

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In welche Gehirnhälfte werden Stimuli aus der linken Gesichtsfeldhälfte projiziert?

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Stimuli aus der linken Gesichtsfeldhälfte

werden in die rechte Gehirnhälfte, Stimuli

aus der rechten Gesichtsfeldhälfte in die

linke Gehirnhälfte projiziert.

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Warum reagieren Ganglienzellen nur schwach oder gar nicht, wenn ihr gesamtes
rezeptives Feld beleuchtet wird?

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Weil Die Zelle den Zustand nicht von Abwesenheit von Lichtstimulation unterscheiden
kann - die Reaktionen heben sich auf. Bei On-Zentrum-Ganglienzellen: Wenn Zentrum
und Peripherie stimuliert werden, reagiert das Zentrum erregend und die Peripherie dem
Reiz gegenüber hemmend. Die Zelle reagiert in der Summe nur schwach oder gar nicht.

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In welche beiden Unterarten unterscheidet man Tiefen Cues? Definiere diese kurz.

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  • Monokular: Informationen über die Entfernung von Objekten, die auch beim Betrachten einer Reizvorlage mit nur einem Auge verfügbar sind


  • Binokular: Informationen über die Entfernung von Objekten, die ausschließlich bei beidäugigem Sehen verfügbar sind. (Zusatzinformation: Die Betrachtung einer Szenerie mit beiden Augen erzeugt zwei leicht unterschiedliche Netzhautbilder. Im Allgemeinen wird ein Objekt nicht in beiden Netzhäuten auf denselben Bereich projiziert.)


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Wie lässt sich der zeitliche Verlauf der Dunkeladaptation erklären?

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Durch die Zwei-Stufen-Charakteristik: Zapfen und Stäbchen unterscheiden sich im
Ausmaß und Zeitverlauf der Anpassung an veränderte Lichtverhältnisse. Das Besondere
ist der Kohlrausche Knick, der sich eben dadurch ergibt, dass die Zapfen weniger
lichtempfindlich sind und nur eine kürzere Zeit brauchen ihre maximale Adaption zu
erreichen und am Anfang dominieren. Dann dominiert die Adaption der Stäbchen, die
länger brauchen, aber auch lichtempfindlicher sind.

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Was versteht man unter Formkonstanz?

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  1. Auch beim öffnen der Tür verändert sich das Netzhautbild von einem Rechteck zu einem Trapez und letztendlich zu einem Strich. Trotzdem nimmt Niemand an, dass sich die Tür verformt
  2. Die Form bleibt Konstanz: Formkonstanz
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Q:

Welche Folgen sollte die Durchtrennung des Sehnervs kurz nach dem Austritt aus dem
linken Auge (A) haben, welche eine Durchtrennung von hinter der Sehnervkreuzung
gelegenen Anteilen der Sehbahn in der linken Gehirnhälfte (B)?

A:

A) Linkes Auge blind, nicht mehr fähig zur Stereopsis, nur noch monokulares Sehen
möglich
B) (bei Betrachtung eines Gesichts) rechte Gesichtshälfte kann nicht mehr
wahrgenommen werden -> homonyme Hemianopsie (halbseiten Blindheit)

Q:

Was bedeutet es, dass die Verarbeitung visueller Reizinformationen im visuellen Cortex
eine retinotope Organisation aufweist?

A:

Was auf der Netzhaut nah beieinander abgebildet wird, wird auch in benachbarten
Arealen des visuellen Cortex verarbeitet -> räumlicher Zusammenhang.

Q:

Warum ermöglicht Eigenbewegung eine bessere Abschätzung der Entfernung von
Gegenständen als es beim unbewegten Betrachten einer Szenerie der Fall ist?

A:

Bewegungsparallaxe:
▪ Wenn man sich bewegt löst sich alles voneinander und man bekommt eine
körperliche Raumanschauung -> Eindruck wird plastischer
▪ Netzhautbild verändert sich, Projektion: retinale Bildpunkte verschieben sich
unterschiedlich
▪ Nahe Objekte scheinen sich schneller zu bewegen als weiter entfernte

Q:

Dass sich bei der Betrachtung einer sich öffnenden Tür nicht das Perzept eines sich
verformenden Türblatts ergibt, ist ein Beispiel für

A:

Formkonstanz

Q:

Welche empirische Evidenz gibt es für die Annahme, dass die wahrgenommene Größe
eines gesehenen Objekts durch dessen (wahrgenommene) Entfernung beeinflusst wird?

A:

▪ Ames Raum
▪ Ponzo Täuschung
▪ Müller-Lyer-Täuschung

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Q:

Wie sind die rezeptiven Felder der Ganglienzellen strukturiert, und was unterscheidet On-
Zentrum- von Off-Zentrum-Zellen?

A:

Sie erinnern an konzentrische Kreise, sind rundlich und haben sowohl ein Zentrum als
auch eine Peripherie.
On-Zentrum-Ganglienzellen: stärkere Reaktion, wenn das Zentrum stimuliert wird
Off-Zentrum-Ganglienzellen: stärkere Reaktion, wenn Peripherie stimuliert wird

Q:

Warum sind nachts alle Katzen grau, und warum lässt sich ein lichtschwacher Stern
mitunter besser sehen, wenn man den Blick nicht direkt in seine Richtung, sondern leicht
daneben richtet?

A:

Wir nehmen nachts keine Farben wahr. Das Zapfensystem ist für die Farbwahrnehmung
verantwortlich, arbeitet bzw. Funktioniert aber nicht bei zu geringem Licht. Stäbchen sind
lichtempfindlicher, nehmen aber wegen der Verschaltungsart und ihrer Größe keine
Farben wahr. Bei Dunkelheit erfolgt die visuelle Verarbeitung über die Stäbchen.

Q:

In welche Gehirnhälfte werden Stimuli aus der linken Gesichtsfeldhälfte projiziert?

A:

Stimuli aus der linken Gesichtsfeldhälfte

werden in die rechte Gehirnhälfte, Stimuli

aus der rechten Gesichtsfeldhälfte in die

linke Gehirnhälfte projiziert.

Q:

Warum reagieren Ganglienzellen nur schwach oder gar nicht, wenn ihr gesamtes
rezeptives Feld beleuchtet wird?

A:

Weil Die Zelle den Zustand nicht von Abwesenheit von Lichtstimulation unterscheiden
kann - die Reaktionen heben sich auf. Bei On-Zentrum-Ganglienzellen: Wenn Zentrum
und Peripherie stimuliert werden, reagiert das Zentrum erregend und die Peripherie dem
Reiz gegenüber hemmend. Die Zelle reagiert in der Summe nur schwach oder gar nicht.

Q:

In welche beiden Unterarten unterscheidet man Tiefen Cues? Definiere diese kurz.

A:


  • Monokular: Informationen über die Entfernung von Objekten, die auch beim Betrachten einer Reizvorlage mit nur einem Auge verfügbar sind


  • Binokular: Informationen über die Entfernung von Objekten, die ausschließlich bei beidäugigem Sehen verfügbar sind. (Zusatzinformation: Die Betrachtung einer Szenerie mit beiden Augen erzeugt zwei leicht unterschiedliche Netzhautbilder. Im Allgemeinen wird ein Objekt nicht in beiden Netzhäuten auf denselben Bereich projiziert.)


Q:

Wie lässt sich der zeitliche Verlauf der Dunkeladaptation erklären?

A:

Durch die Zwei-Stufen-Charakteristik: Zapfen und Stäbchen unterscheiden sich im
Ausmaß und Zeitverlauf der Anpassung an veränderte Lichtverhältnisse. Das Besondere
ist der Kohlrausche Knick, der sich eben dadurch ergibt, dass die Zapfen weniger
lichtempfindlich sind und nur eine kürzere Zeit brauchen ihre maximale Adaption zu
erreichen und am Anfang dominieren. Dann dominiert die Adaption der Stäbchen, die
länger brauchen, aber auch lichtempfindlicher sind.

Q:

Was versteht man unter Formkonstanz?

A:
  1. Auch beim öffnen der Tür verändert sich das Netzhautbild von einem Rechteck zu einem Trapez und letztendlich zu einem Strich. Trotzdem nimmt Niemand an, dass sich die Tür verformt
  2. Die Form bleibt Konstanz: Formkonstanz
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