Pädagogische LehrerInnen an der Medical School Berlin | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Pädagogische LehrerInnen an der Medical School Berlin

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Was ist professionelle Kompetenz?
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„... persönliche Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung spezifischer berflicher Aufgaben. Dabei sind speziell Merkmale gemeint, die veränderbar sind und sich im Verlauf der beruflichen Ausbildung Karriere weiterentwickeln können. Für Lehrkräfte werden häufig die Kompetenzaspekte Wissen, Überzeugungen, Motivation und Selbstregulation. Fähigkeiten unterschieden.“
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Vier Arten von Lehrwissen?
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1. Fachwissen 
     -> tiefes Verständnis des zu unterrichtenden Schulstoffs 
2. Fachdidaktisches Wissen 
    -> Wissen darüber, wie fachliche Inhalte durch Instruktionen vermittelt werden können 
3. Curriculares Wissen 
    -> Wissen über die Anordnung von Inhalten in Lehrplänen und über verfügbare Lehrmaterialien 
4. Allgemeines pädagogisches Wissen 
   -> Wissen über die Schaffung und Optimierung von Lehr-Lern-Situationen sowie entwicklungspsychologisches und pädagogisch-psychologisches Grundwissen
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Erwartungseffekte - Wie entsteht der Zusammenhang zwischen Lehrererwartungen und der Leistungsentwicklung von Schülern?
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2 Wirkmechanismen (Babad, 1993)
    SOZIOEMOTIONALES KLIMA und LERNANGEBOT 
    - Lehrer gestalten die soziale Interaktion mit Schülern, von denen sie zukünftig positive Leistungen erwarten, insgesamt freundlicher und geduldiger 
    - Diese Schüler werden im Unterricht häufiger aufgerufen und erhalten auch schwierigere Aufgaben und werden somit stärker herausgefordert
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Was sind Merkmale/ Inhalte des Lehrerberufs? 
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  • Haupttätikeit: UNTERRICHTEN
    • Lehrkräfte stehen vor der Herauforderung, Schüler dazu zu bewegen sich aktiv mit Themen auseinanderzusetzen und anstrengende Lerntätigkeiten vorzunehmen, die die Schüler in der Regel nicht freiwillig erwählt haben 
  • Unterricht in der Gruppe 
    • jeden Schüler individuell fördern
    • Aufgaben des Lehrers: (Schüler-) Gruppe zu ordnen und so zu organisieren, dass Lehren möglich wird 
  • Weitere Tätigkeiten von Lehrern 
    • Unterrichtsstunden planen 
    • Arbeiten korrigieren 
    • Arbeitsgruppen und Schulausflüge leiten 
    • Elterngespräche führen 
  • Lehrer sind erfordert, sich aktiv in der Schulentwicklung einzubringen
    • In den letzten Jahren wurde mehr Autonomie gewährt 
    • Gewisser Wettbewerb der Schulen untereinander 
      • Annahme, dass Konkurrenz unter Schulen die “Leistung“ der Schulen verbessert
      • “Schulinspektion“ (In Berlin alle fünf Jahre) 
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Besondere Belastungen des Lehrerberufs (Merkmale)?
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  • durch Erwartungen der Öffentlichkeit und die vermeintlich geringe Wertschätzung ihrer Tätigkeit 
  • Internationale Schulleistungsstudien des letzten Jahrzehnts 
    • Enttäuschende Ergebnisse für Deutschland 
    • Daher wurde eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt, die die beruflichen Aufgaben von Lehrkräften erweitern 
      • Qualitätssicherungsmaßnahmen (z.B. in Form von Bildungsstandards)
        • Auseinandersetzung von Diagnostik und Evaluation 
        • Leistungen von Schülern dokumentieren 
    • Im Internationalen Rankin (PISA 2000) 
      • Lesekompetenz Platz 21
      • Mathematik Platz 20 
      • Naturwissenschaften Platz 20 
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Welche Ziele hat die Berliner Schulinspektion?
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  • Datengeschützte Bewertung von Schulqualität
  • Hinweise zur Unterstützung der Qualitätsentwicklung an den Schulen 
  • Optimierung der Zuverlässigkeit der Schulunterricht Qualitätseinschätzung
  • Steigerung der Verbindlichkeit der schulischen Qualitätsentwicklungsprozesse 
  • Erstellung vergleichbarer Daten und Informationen als Steuerungswissen 
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Lehrkräfte müssen sich Kompetenzen bezüglich Beratung und individueller Förderung aneignen, welche?
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  • Etablierung von Ganztagsschulen 
    • Lernunterstützung
    • Freizeitgestaltung 
    • erweiterte Lernzeit
    • Individuelle Förderung 
  • Öffnung von Schulen für Kinder und Jugendliche mit Sonderpädagogischem Förderbedarf (Inklusion) 
    • Weiterbildungsmaßnahmen erforderlich 
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Welche Kompetenzen sollte eine Lehrkraft neben den 4 Arten des Lehrerwissens noch haben?
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  • Weitere Wissensdomäne: Diagnosewissen bzw. Diagnostische Kompetenz von Lehrkräften
  • Mit der diagnostischen Kompetenz von Lehrkräften wird i.d.R. deren Fähigkeit bezeichnet, Schülermerkmale zutreffend einzuschätzen 
  • Damit wird diese meistens mit der Diagnose- oder Urteilsgenauigkeit gleichgeesetzt
    • So Hat bspw. Ein Befund der Pisa Erhebung 2000 zur Diskussion über die mangelnde diagnostische Kompetenz von Lehrkräften geführt 
      • Großteil der Hauptschullehrer war nicht in der Lage, diejenigen Schüler zu identifizieren, die im Lesekompetenztest als besonders schwache Leser auffielen
  • bisherige Forschung zur dianostischen Kompetenz von Lehrkräften untersuchte vorrangig die DiagnoseGenauigkeit in Bezug auf die (Test-)Leistungen von Schüler*innen der Grundschule 
  • Mehrzahl der Studien bezieht sich auf klassenspezifische Korrelationen zwischen Lehrerurteilen und Schülerleistungen 
    • mittlere Korrelationen für den Leistungsbereich 
  • Diagnostische Kompetenz gilt als eine wichtige Voraussezung, um Unterricht angemessen planen und durchführen zu können, wobei jedoch nur wenige Studien vorliegen, die diese Annahmen auch empirisch stützen 
  • Lehrer benötigen eine umfangreiche Wissensbasis, um Unterricht erfolgreich gestalten zu können 
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Unterschiede zwischen Expert*innen und Novizen?
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  • Befunde 
    • Lehrkräfte unterscheiden sich durchaus in Umfan und Tiefe ihres berufsbezogenen Wissens 
    •  Studien in denen Lehrer nach Art der Ausbildung oder Länge der Berufserfahrung verglichen werden, wie es im sog. Experten-Novizen-Paradigma häufig geschiet 
  • Quasi Experiment
    • Erfahrende Lehrkräfte, Berufsanfänger und Lehramtsstudierende betrachteten authentische Videoaufnahmen, die den Unterricht in einer Klasse zeigen
    • Videoaufnahmen auf drei verschiedenen Bildschirmen, auf denen die Szenen aus jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt wurden 
  • -> Wahrnehmung und Interpretation von Klassensituationen bei Junglehrern (Novizen) und erfahrenen Lehrkräften (Experten) unterscheiden sich deutlich!
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Unterschiede zw. Experten und Novizen - Bewertung der Unterrichtsszenen und Beantwortung von Fragen - Wie?
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  • Befunde
    • Experten nutzten im Vgl. Zu den Novizen (Berufsanfänger und Studenzen) die Möglichkeit der drei Monitore besser
    • Studenten und Berufsanfänger konzentrierten sich sehr stark auf den mittleren Monitor 
    • Experten kommentieren das Unterrichtsgeschehen häufiger in Form von Bewertungen und Interpretationen 
    • Beide Novizengruppen gehen eher Bewerbungsgespräch Beschreibungen ab 
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Erwartungseffekte von Lehrkräften
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  • Auf verschiedene abhängige Variablen bezogen 
    • direkte Effekte der Lehrererwartung auf die Leistung des Schülers
    • Inwieweit lediglich die Leistungsbeurteilung der Lehrkräfte durch ihre Erwartunen verändert wird, und zwar unabhängig von der tatsächlichen Leistung der Schüler
  • Sich selbst erfüllende Prophezeiung...
    • wenn das erwartete Ereignis (z.B. Leistungsverbesserungen) noch nicht stattgefunden hat 
    • wenn mentale Antizipatipn des Ereignisses auf das Ergebnis selbst wirkt 
  • Selbst erhaltende Prophezeiung 
    • Für Schulbetrieb relevanter 

    • Die Erwartungen der Lehrkräfte beruhen auf faktisch bereits bestehenden Unterschieden 
      • sind nicht notwendigerweise Fehleinschätzungen von Lehrkräften, sondern durchaus begründete Erwartungen
      • tragen aber möglicherweise dazu bei, die Leistungsunterschiede innerhalb der Klasse zu verstärken

  • Nicht nur negative Folgen für Schüler
    • Zumindest nicht für diejenigen Schüler, an die Leistungsförderungen Erwartungen erstellt werden
  • Besondere Bedeutung bei Entscheidungen über Fördermaßnahmen oder Übergangsempfehlungen 
  • Aber Erwartungseffekte bei Lehrkräften können gravierende Folgen für die Schüler haben 
    • Lehrererwartungen wirken sich auch auf die Schülerbeteiligung und die Notengebung aus 
    • Effekt von Nationalität und sozioökonomischen Hintergrund auf Übergangsentscheidung 
    • Effekt der Schulnotenveränderun auf die Übergangsentscheidung

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Erwartungseffekte Studien 
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  • Erwartungseffekte treten sowohl in realen Klassenzimmersituationen als auch in künstlichen Experimentalsettings auf 
  • mittlere Effektgröße bei Lehrerwartungen d= 0,43 
  • Erwartungen einer Lehrkraft beeinflussen nur bei etwa 5-10% ihrer Schüler tatsächlich deren Leistung 
  • Erwartungseffekte sind bei bestimmten Schülergruppen besonders wahrscheinlich 
    • Kinder mit einem sozial schwachen familiären Hintergrund
    • Kinder aus ethnischen Minderheiten 
    • Schüler mr hoher physischer Attraktivität 
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  • 43983 Karteikarten
  • 401 Studierende
  • 18 Lernmaterialien

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Q:
Was ist professionelle Kompetenz?
A:
„... persönliche Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung spezifischer berflicher Aufgaben. Dabei sind speziell Merkmale gemeint, die veränderbar sind und sich im Verlauf der beruflichen Ausbildung Karriere weiterentwickeln können. Für Lehrkräfte werden häufig die Kompetenzaspekte Wissen, Überzeugungen, Motivation und Selbstregulation. Fähigkeiten unterschieden.“
Q:
Vier Arten von Lehrwissen?
A:
1. Fachwissen 
     -> tiefes Verständnis des zu unterrichtenden Schulstoffs 
2. Fachdidaktisches Wissen 
    -> Wissen darüber, wie fachliche Inhalte durch Instruktionen vermittelt werden können 
3. Curriculares Wissen 
    -> Wissen über die Anordnung von Inhalten in Lehrplänen und über verfügbare Lehrmaterialien 
4. Allgemeines pädagogisches Wissen 
   -> Wissen über die Schaffung und Optimierung von Lehr-Lern-Situationen sowie entwicklungspsychologisches und pädagogisch-psychologisches Grundwissen
Q:
Erwartungseffekte - Wie entsteht der Zusammenhang zwischen Lehrererwartungen und der Leistungsentwicklung von Schülern?
A:
2 Wirkmechanismen (Babad, 1993)
    SOZIOEMOTIONALES KLIMA und LERNANGEBOT 
    - Lehrer gestalten die soziale Interaktion mit Schülern, von denen sie zukünftig positive Leistungen erwarten, insgesamt freundlicher und geduldiger 
    - Diese Schüler werden im Unterricht häufiger aufgerufen und erhalten auch schwierigere Aufgaben und werden somit stärker herausgefordert
Q:
Was sind Merkmale/ Inhalte des Lehrerberufs? 
A:
  • Haupttätikeit: UNTERRICHTEN
    • Lehrkräfte stehen vor der Herauforderung, Schüler dazu zu bewegen sich aktiv mit Themen auseinanderzusetzen und anstrengende Lerntätigkeiten vorzunehmen, die die Schüler in der Regel nicht freiwillig erwählt haben 
  • Unterricht in der Gruppe 
    • jeden Schüler individuell fördern
    • Aufgaben des Lehrers: (Schüler-) Gruppe zu ordnen und so zu organisieren, dass Lehren möglich wird 
  • Weitere Tätigkeiten von Lehrern 
    • Unterrichtsstunden planen 
    • Arbeiten korrigieren 
    • Arbeitsgruppen und Schulausflüge leiten 
    • Elterngespräche führen 
  • Lehrer sind erfordert, sich aktiv in der Schulentwicklung einzubringen
    • In den letzten Jahren wurde mehr Autonomie gewährt 
    • Gewisser Wettbewerb der Schulen untereinander 
      • Annahme, dass Konkurrenz unter Schulen die “Leistung“ der Schulen verbessert
      • “Schulinspektion“ (In Berlin alle fünf Jahre) 
Q:
Besondere Belastungen des Lehrerberufs (Merkmale)?
A:
  • durch Erwartungen der Öffentlichkeit und die vermeintlich geringe Wertschätzung ihrer Tätigkeit 
  • Internationale Schulleistungsstudien des letzten Jahrzehnts 
    • Enttäuschende Ergebnisse für Deutschland 
    • Daher wurde eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt, die die beruflichen Aufgaben von Lehrkräften erweitern 
      • Qualitätssicherungsmaßnahmen (z.B. in Form von Bildungsstandards)
        • Auseinandersetzung von Diagnostik und Evaluation 
        • Leistungen von Schülern dokumentieren 
    • Im Internationalen Rankin (PISA 2000) 
      • Lesekompetenz Platz 21
      • Mathematik Platz 20 
      • Naturwissenschaften Platz 20 
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Q:
Welche Ziele hat die Berliner Schulinspektion?
A:
  • Datengeschützte Bewertung von Schulqualität
  • Hinweise zur Unterstützung der Qualitätsentwicklung an den Schulen 
  • Optimierung der Zuverlässigkeit der Schulunterricht Qualitätseinschätzung
  • Steigerung der Verbindlichkeit der schulischen Qualitätsentwicklungsprozesse 
  • Erstellung vergleichbarer Daten und Informationen als Steuerungswissen 
Q:
Lehrkräfte müssen sich Kompetenzen bezüglich Beratung und individueller Förderung aneignen, welche?
A:
  • Etablierung von Ganztagsschulen 
    • Lernunterstützung
    • Freizeitgestaltung 
    • erweiterte Lernzeit
    • Individuelle Förderung 
  • Öffnung von Schulen für Kinder und Jugendliche mit Sonderpädagogischem Förderbedarf (Inklusion) 
    • Weiterbildungsmaßnahmen erforderlich 
Q:
Welche Kompetenzen sollte eine Lehrkraft neben den 4 Arten des Lehrerwissens noch haben?
A:
  • Weitere Wissensdomäne: Diagnosewissen bzw. Diagnostische Kompetenz von Lehrkräften
  • Mit der diagnostischen Kompetenz von Lehrkräften wird i.d.R. deren Fähigkeit bezeichnet, Schülermerkmale zutreffend einzuschätzen 
  • Damit wird diese meistens mit der Diagnose- oder Urteilsgenauigkeit gleichgeesetzt
    • So Hat bspw. Ein Befund der Pisa Erhebung 2000 zur Diskussion über die mangelnde diagnostische Kompetenz von Lehrkräften geführt 
      • Großteil der Hauptschullehrer war nicht in der Lage, diejenigen Schüler zu identifizieren, die im Lesekompetenztest als besonders schwache Leser auffielen
  • bisherige Forschung zur dianostischen Kompetenz von Lehrkräften untersuchte vorrangig die DiagnoseGenauigkeit in Bezug auf die (Test-)Leistungen von Schüler*innen der Grundschule 
  • Mehrzahl der Studien bezieht sich auf klassenspezifische Korrelationen zwischen Lehrerurteilen und Schülerleistungen 
    • mittlere Korrelationen für den Leistungsbereich 
  • Diagnostische Kompetenz gilt als eine wichtige Voraussezung, um Unterricht angemessen planen und durchführen zu können, wobei jedoch nur wenige Studien vorliegen, die diese Annahmen auch empirisch stützen 
  • Lehrer benötigen eine umfangreiche Wissensbasis, um Unterricht erfolgreich gestalten zu können 
Q:
Unterschiede zwischen Expert*innen und Novizen?
A:
  • Befunde 
    • Lehrkräfte unterscheiden sich durchaus in Umfan und Tiefe ihres berufsbezogenen Wissens 
    •  Studien in denen Lehrer nach Art der Ausbildung oder Länge der Berufserfahrung verglichen werden, wie es im sog. Experten-Novizen-Paradigma häufig geschiet 
  • Quasi Experiment
    • Erfahrende Lehrkräfte, Berufsanfänger und Lehramtsstudierende betrachteten authentische Videoaufnahmen, die den Unterricht in einer Klasse zeigen
    • Videoaufnahmen auf drei verschiedenen Bildschirmen, auf denen die Szenen aus jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt wurden 
  • -> Wahrnehmung und Interpretation von Klassensituationen bei Junglehrern (Novizen) und erfahrenen Lehrkräften (Experten) unterscheiden sich deutlich!
Q:
Unterschiede zw. Experten und Novizen - Bewertung der Unterrichtsszenen und Beantwortung von Fragen - Wie?
A:
  • Befunde
    • Experten nutzten im Vgl. Zu den Novizen (Berufsanfänger und Studenzen) die Möglichkeit der drei Monitore besser
    • Studenten und Berufsanfänger konzentrierten sich sehr stark auf den mittleren Monitor 
    • Experten kommentieren das Unterrichtsgeschehen häufiger in Form von Bewertungen und Interpretationen 
    • Beide Novizengruppen gehen eher Bewerbungsgespräch Beschreibungen ab 
Q:
Erwartungseffekte von Lehrkräften
A:
  • Auf verschiedene abhängige Variablen bezogen 
    • direkte Effekte der Lehrererwartung auf die Leistung des Schülers
    • Inwieweit lediglich die Leistungsbeurteilung der Lehrkräfte durch ihre Erwartunen verändert wird, und zwar unabhängig von der tatsächlichen Leistung der Schüler
  • Sich selbst erfüllende Prophezeiung...
    • wenn das erwartete Ereignis (z.B. Leistungsverbesserungen) noch nicht stattgefunden hat 
    • wenn mentale Antizipatipn des Ereignisses auf das Ergebnis selbst wirkt 
  • Selbst erhaltende Prophezeiung 
    • Für Schulbetrieb relevanter 

    • Die Erwartungen der Lehrkräfte beruhen auf faktisch bereits bestehenden Unterschieden 
      • sind nicht notwendigerweise Fehleinschätzungen von Lehrkräften, sondern durchaus begründete Erwartungen
      • tragen aber möglicherweise dazu bei, die Leistungsunterschiede innerhalb der Klasse zu verstärken

  • Nicht nur negative Folgen für Schüler
    • Zumindest nicht für diejenigen Schüler, an die Leistungsförderungen Erwartungen erstellt werden
  • Besondere Bedeutung bei Entscheidungen über Fördermaßnahmen oder Übergangsempfehlungen 
  • Aber Erwartungseffekte bei Lehrkräften können gravierende Folgen für die Schüler haben 
    • Lehrererwartungen wirken sich auch auf die Schülerbeteiligung und die Notengebung aus 
    • Effekt von Nationalität und sozioökonomischen Hintergrund auf Übergangsentscheidung 
    • Effekt der Schulnotenveränderun auf die Übergangsentscheidung

Q:
Erwartungseffekte Studien 
A:
  • Erwartungseffekte treten sowohl in realen Klassenzimmersituationen als auch in künstlichen Experimentalsettings auf 
  • mittlere Effektgröße bei Lehrerwartungen d= 0,43 
  • Erwartungen einer Lehrkraft beeinflussen nur bei etwa 5-10% ihrer Schüler tatsächlich deren Leistung 
  • Erwartungseffekte sind bei bestimmten Schülergruppen besonders wahrscheinlich 
    • Kinder mit einem sozial schwachen familiären Hintergrund
    • Kinder aus ethnischen Minderheiten 
    • Schüler mr hoher physischer Attraktivität 
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