Pädagogische: Intervention Bei Agression Und Hyperkinetischen Störungen an der Medical School Berlin | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für pädagogische: Intervention bei Agression und Hyperkinetischen Störungen an der Medical School Berlin

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Fazit zu Interventionen bei Hyperkinetischen Störungen
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  • Programme basieren alle auf verhaltenstherapeutischen Prinzipien und bedienen sich neben pädagogisch-therapeutischen Interventionen (effektive Aufforderungen, positive und negative Konsequenzen) Methoden des Kontingenzmanagements sowie kognitiver und Selbstmanagement-Ansätze 
  • Zudem legen alle Programme einen Schwerpunkt auf ressourcenorientierte Interventionen bzw. Die Stärkung positiver Verhaltensanteile (Spielzeiten) 
  • Insbesondere bei Kindern in Vorschule- und Grundschulalter werden die Eltern in die Behandlung Hyperkinetische Störungen des Kindes stark einbezogen 
  • Die Wirksamkeit der Programme konnten in zahlreichen Studien belegt werden 
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Beispiele für indirekte Aggression
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  • Soziale Manipulation 
    • über jemanden tratschen und Gerüchte verbreiten
    • Freunde „austauschen“ 
    • andere überreden 
    • andere aus Gruppen ausschliefen 
    • gehässig sein 
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Reaktive versus proaktiv Aggression 
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  • Der Aggressor hat in der Regel die Absicht, die Zielperson direkt zu schädigen bzw. Ihr Leid oder Verletzungen zuzufügen (=proaktiv) 
  • Das aggressive Verhalten erfolgt häufig als Antwort auf eine vorangegangene oder wahrgenommene Provokation (=reaktiv) 
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Feindselige versus instrumentelle Aggression 
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  • Schädigung des Opfers ist primäres Ziel (=feindselig) 
  • Schädigung des Opfers ist nicht primäres Ziel, wird aber zur Erreichung eines potenziellen Gewinns in Kauf genommen (=instrumentell) 
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Aggressionstheoretische Ansätze: Lerntheoretische Ansätze 
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  • gemeinsamer Nenner dieser Ansätze: aggressives vehalten wurde erlernt
  • Bandura (1979): Soziale Lerntheorie:
    • Aggressives Verhalten wird durch direkte oder stellvertretende Umwelterfahrungen erlernt und aufrechterhalten 
    • Modelle finden sich nicht nur in der Familie oder in der Gruppe der Gleichaltrigen, sondern auch in den Medien 
  • Modelle sollten:
    • kompetent erscheinen und hohes Ansehen besitzen 
    • positive Konsequenzen für ihr Handeln erhalten 
    • dem Beobachter ähnlich sein
  • zusätzlich zum Lernen am Modell: instrumentelle Lernmechanismen (Operanden Konditionierung) 
  • Positive Verstärkung: Durch trotziges und nörgelndes Verhalten bekommt das Kind z.B. die von ihm gewünschten Süßigkeiten 
  • Negative Verstärkung: Durch sein aggressives Verhalten trauen sich z.B. die anderen Kinder nicht mehr das Kind anzugreifen
  • Duldung: Die Eltern nehmen das aggressive Verhalten des Kindes tatenlos hin, wobei dies vom Kind quasi als Zustimmung gewertet wird 
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Kognitiv- neoassoziationistische Theorie 
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  •  Soziales Wissen besteht aus netzwerkartigen Strukturen 
  • assoziative Gedächtnisstruktur führt dazu, dass Konzepte mit ähnlicher Bedeutung (z.B. „Kämpfen“ und „Schlagen“), die häufig zusammen aktiviert werden, eine stärkere Assoziation aufweisen als weniger häufig aktivierte Strukturen 
  • Dadurch können Neueinsteiger Netze mit aggressiven Assoziationen entstehen 
  • Menschen unterscheiden sich danach, inwieweit sie über mehr oder weniger komplexe aggressionsthematische Netzwerke verfügen
  • nach Berkowitz können gehaltvolle Hinweisreize (z.B. in Computerspielen) zu Aggressionen führen, indem sie aggressionsthematische semantische Inhalte, die in Neueinsteiger Netzen des Langzeitgedächtnisses gespeichert sind, aktivieren (-> Priming)
  • Werden also gewalthaltige Szenen bei einem Computerspiel gesehen, dann werden auch andere aggressive oder aggressionsnahe Inhalte im Gehirn aktiviert 
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Soziale Informationsverarbeitungstheorie
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  • Crick und Dodge (1994) haben die sozialen Informationsverarbeitungsprozesse von aggressiven und nichtaggressiven Kindern miteinander verglichen
  •  Aggressive Kinder neuen eher als nicht-aggressive dazu, Hinweisreize als aggressiv bzw. Feindselig zu interpretieren (hostile attributional bias)
  • => Verzerrungen der sozialen Informationsverarbeitung 
  • Diese Verzerrungen in der sozialen Informationsverarbeitung führen bei den aggressiven Kindern 
    • zu einer erhöhten Aufmerksamkeit gegenüber feindseligen sozialen Auslösern 
    • zu häufigen aggressiven Reaktionsweisen 
    • zu häufigeren aggressiven Reaktionsweisen
    • zu einer positiven Bewertung aggressiven Verhaltens 
  • Aggressive Kinder vertreten zusätzlich die Meinung, dass aggressives Verhalten zu sozialer Anerkennung führt oder dass Opfer es verdienen, aggressiv behandelt zu werden
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Förderprogramme Aggression ikpl 
  • Programmkonzept 
  • Bedeutsame Fähigkeiten für sozial verträgliches Handeln 
  • Programmziele
  • Programminhalte
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  • Die nachfolgend beschriebene Präventions- und Interventionsprogramme zur Aggression basieren auf mindestens einer der genannten Theorien
  • “Ich kann Probleme lösen“
    • Zielgruppe: Vorschulkinder im Alter von 4-6 Jahren sowie Grundschüler der 1. Klasse
    • Universelles Präventionsprogramm
    • Ziel: Förderung sozial kognitiver Fertigkeiten aller Kinder 
    • Rahmenbedingungen 
      • für die Durchführung des IKPL-Programms ist eine Fortbildung als Trainer*in notwendig
      • Das Programm besteht aus 15 Sitzungen á 45-60 min 
      • Die Sitzungen sollten 3 Wochen täglich oder 5 Wochen lang 3 mal pro Woche durchgeführt werden
      • Die Durchführung erfolgt in Gruppen von 6-10 Kindern vergleichbaren Alters in Gruppenräumen des Kindergartens oder der Grundschle
    • Programmkonzept: das IKPL Training basiert auf dem Trainingsprogramm „I can Problem solve“ (ICPS) von Shure (1992)
    • nach ihm sind folgende Fertigkeiten für ein sozial verträgliches Handeln bedeutsam: 
      • SOZIALE WAHRNEHMUNG: Sensitivität für soziale Probleme und Identifikation von Gefühlen 
      • ALTERNATIVES DENKEN: generieren von Lösungen bei zwischenmenschlichen Problemen 
      • MITTEL ZIEL DENKEN: Antizipation von Handlungskonsequenzen (Was passiert, wenn ich XY tue?)
      • KAUSALES DENKEN: Erkennen von Ursachen sozialen Handelns und Perspektivübernahme (Warum   Handelt XY so und nicht anders?)
    • Programmziele:
      • Erlernen sozial-kognitiver Fertigkeiten 
      • Förderung der sozialen Kompetenz 
    • Programminhalte 
      • 39 Übungseinheiten, bestehend aus zwei Bereichen:
        • vorübergehende Problemlösespiele
        • Problemlösespiele
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Ich kann Probleme lösen - vorbereitende Problemlösespiele
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  • Erlernen von grundlegenden Wortkonzepten, die für die soziale Problemlösung bedeutsam sind (z.B. einige, alle, gleich, verschieden)
  • Ferner sollen die Kinder lernen, die eigenen Gefühle und die Gefühle anderer zu erkennen und zu benennen 
  • die vorbereitenden Problemlösespirale schließen mit dem Programmteil „Kausalitätsprinzip“ ab 
  • Bei diesem Programmteil lernen die Kinder mögliche Ursache- und Wirkungsbeziehungen zwischen sozialen Handlungen herstellen (z.B. „Bert kann heute nicht am Kurs teilnehmen, weil....“)
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Faustlos - Zielgruppe und Rahmenbedingungen
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Zielgruppe:
  • alle Kinder einer Kindergartengruppe bzw. Grundschulklasse 
  • Ziel: Prävention gewaltbereiten Verhaltens 
Rahmenbedingungen:
  • Programm kann in den Lernplan der Grundschule im sozialkundlichen Teil des Sachunterrichts, im Deutschunterricht, im Religionsunterricht oder in fächerübergreifende Unterrichtsstunden integriert werden 
  • Training erstreckt sich über die ersten 3 Grundschuljahre und wird im Rahmen universeller Prävention im gesamten Klassenverband von der jeweiligen Lehrkraft durchgeführt 
  • 51 Lektionen im 2-wöchentlichen Rhythmus 
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Empathiefähigkeit bei Kindern fördern (Faustlos) wie?
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  • Kinder sollen lernen,
    • den emotionalen Zustand anderer Menschen zutreffend einzuschätzen 
    • die Perspektive anderer Menschen zu übernehmen 
    • und emotional angemessen auf diese zu reagieren 
  • Im Einzelnen:
    • Emotionen Freude, Trauer, Ärger, Überraschung, Angst und Ekel anhand physischer und situativer Anhaltspunkte identifizieren 
    • Gefühle vorhersagen, absichtliche und unabsichtliche Handlungen voneinander unterscheiden, Gefühle in Ich-Botschaften mitteilen und Mitgefühl für andere ausdrücken 
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Impulskontrolle (Faustlos) wie?
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  • Kognitives Problemlöseverfahren
    • Bestimmung des Problems, generieren unterschiedlicher Lösungsansätze (Brainstorming), Bewertung der Lösungsansätze im Hinblick auf Konsequenzen mit der Methode des lauten Denkens 
  • Übung sozial kompetenter Verhaltensweisen 
    • spielerische Einübung neuer Verhaltensweisen in Form von Rollenspielen an verschiedenen sozialen Situationen aus dem Alltagsleben 
    • z.B. lernen, jemanden freundlich um Hilfe zu bitten und dabei geduldig auf einen passenden Moment zu warten 
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  • 43965 Karteikarten
  • 400 Studierende
  • 18 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen pädagogische: Intervention bei Agression und Hyperkinetischen Störungen Kurs an der Medical School Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Fazit zu Interventionen bei Hyperkinetischen Störungen
A:
  • Programme basieren alle auf verhaltenstherapeutischen Prinzipien und bedienen sich neben pädagogisch-therapeutischen Interventionen (effektive Aufforderungen, positive und negative Konsequenzen) Methoden des Kontingenzmanagements sowie kognitiver und Selbstmanagement-Ansätze 
  • Zudem legen alle Programme einen Schwerpunkt auf ressourcenorientierte Interventionen bzw. Die Stärkung positiver Verhaltensanteile (Spielzeiten) 
  • Insbesondere bei Kindern in Vorschule- und Grundschulalter werden die Eltern in die Behandlung Hyperkinetische Störungen des Kindes stark einbezogen 
  • Die Wirksamkeit der Programme konnten in zahlreichen Studien belegt werden 
Q:
Beispiele für indirekte Aggression
A:
  • Soziale Manipulation 
    • über jemanden tratschen und Gerüchte verbreiten
    • Freunde „austauschen“ 
    • andere überreden 
    • andere aus Gruppen ausschliefen 
    • gehässig sein 
Q:
Reaktive versus proaktiv Aggression 
A:
  • Der Aggressor hat in der Regel die Absicht, die Zielperson direkt zu schädigen bzw. Ihr Leid oder Verletzungen zuzufügen (=proaktiv) 
  • Das aggressive Verhalten erfolgt häufig als Antwort auf eine vorangegangene oder wahrgenommene Provokation (=reaktiv) 
Q:
Feindselige versus instrumentelle Aggression 
A:
  • Schädigung des Opfers ist primäres Ziel (=feindselig) 
  • Schädigung des Opfers ist nicht primäres Ziel, wird aber zur Erreichung eines potenziellen Gewinns in Kauf genommen (=instrumentell) 
Q:
Aggressionstheoretische Ansätze: Lerntheoretische Ansätze 
A:
  • gemeinsamer Nenner dieser Ansätze: aggressives vehalten wurde erlernt
  • Bandura (1979): Soziale Lerntheorie:
    • Aggressives Verhalten wird durch direkte oder stellvertretende Umwelterfahrungen erlernt und aufrechterhalten 
    • Modelle finden sich nicht nur in der Familie oder in der Gruppe der Gleichaltrigen, sondern auch in den Medien 
  • Modelle sollten:
    • kompetent erscheinen und hohes Ansehen besitzen 
    • positive Konsequenzen für ihr Handeln erhalten 
    • dem Beobachter ähnlich sein
  • zusätzlich zum Lernen am Modell: instrumentelle Lernmechanismen (Operanden Konditionierung) 
  • Positive Verstärkung: Durch trotziges und nörgelndes Verhalten bekommt das Kind z.B. die von ihm gewünschten Süßigkeiten 
  • Negative Verstärkung: Durch sein aggressives Verhalten trauen sich z.B. die anderen Kinder nicht mehr das Kind anzugreifen
  • Duldung: Die Eltern nehmen das aggressive Verhalten des Kindes tatenlos hin, wobei dies vom Kind quasi als Zustimmung gewertet wird 
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Q:
Kognitiv- neoassoziationistische Theorie 
A:
  •  Soziales Wissen besteht aus netzwerkartigen Strukturen 
  • assoziative Gedächtnisstruktur führt dazu, dass Konzepte mit ähnlicher Bedeutung (z.B. „Kämpfen“ und „Schlagen“), die häufig zusammen aktiviert werden, eine stärkere Assoziation aufweisen als weniger häufig aktivierte Strukturen 
  • Dadurch können Neueinsteiger Netze mit aggressiven Assoziationen entstehen 
  • Menschen unterscheiden sich danach, inwieweit sie über mehr oder weniger komplexe aggressionsthematische Netzwerke verfügen
  • nach Berkowitz können gehaltvolle Hinweisreize (z.B. in Computerspielen) zu Aggressionen führen, indem sie aggressionsthematische semantische Inhalte, die in Neueinsteiger Netzen des Langzeitgedächtnisses gespeichert sind, aktivieren (-> Priming)
  • Werden also gewalthaltige Szenen bei einem Computerspiel gesehen, dann werden auch andere aggressive oder aggressionsnahe Inhalte im Gehirn aktiviert 
Q:
Soziale Informationsverarbeitungstheorie
A:
  • Crick und Dodge (1994) haben die sozialen Informationsverarbeitungsprozesse von aggressiven und nichtaggressiven Kindern miteinander verglichen
  •  Aggressive Kinder neuen eher als nicht-aggressive dazu, Hinweisreize als aggressiv bzw. Feindselig zu interpretieren (hostile attributional bias)
  • => Verzerrungen der sozialen Informationsverarbeitung 
  • Diese Verzerrungen in der sozialen Informationsverarbeitung führen bei den aggressiven Kindern 
    • zu einer erhöhten Aufmerksamkeit gegenüber feindseligen sozialen Auslösern 
    • zu häufigen aggressiven Reaktionsweisen 
    • zu häufigeren aggressiven Reaktionsweisen
    • zu einer positiven Bewertung aggressiven Verhaltens 
  • Aggressive Kinder vertreten zusätzlich die Meinung, dass aggressives Verhalten zu sozialer Anerkennung führt oder dass Opfer es verdienen, aggressiv behandelt zu werden
Q:
Förderprogramme Aggression ikpl 
  • Programmkonzept 
  • Bedeutsame Fähigkeiten für sozial verträgliches Handeln 
  • Programmziele
  • Programminhalte
A:
  • Die nachfolgend beschriebene Präventions- und Interventionsprogramme zur Aggression basieren auf mindestens einer der genannten Theorien
  • “Ich kann Probleme lösen“
    • Zielgruppe: Vorschulkinder im Alter von 4-6 Jahren sowie Grundschüler der 1. Klasse
    • Universelles Präventionsprogramm
    • Ziel: Förderung sozial kognitiver Fertigkeiten aller Kinder 
    • Rahmenbedingungen 
      • für die Durchführung des IKPL-Programms ist eine Fortbildung als Trainer*in notwendig
      • Das Programm besteht aus 15 Sitzungen á 45-60 min 
      • Die Sitzungen sollten 3 Wochen täglich oder 5 Wochen lang 3 mal pro Woche durchgeführt werden
      • Die Durchführung erfolgt in Gruppen von 6-10 Kindern vergleichbaren Alters in Gruppenräumen des Kindergartens oder der Grundschle
    • Programmkonzept: das IKPL Training basiert auf dem Trainingsprogramm „I can Problem solve“ (ICPS) von Shure (1992)
    • nach ihm sind folgende Fertigkeiten für ein sozial verträgliches Handeln bedeutsam: 
      • SOZIALE WAHRNEHMUNG: Sensitivität für soziale Probleme und Identifikation von Gefühlen 
      • ALTERNATIVES DENKEN: generieren von Lösungen bei zwischenmenschlichen Problemen 
      • MITTEL ZIEL DENKEN: Antizipation von Handlungskonsequenzen (Was passiert, wenn ich XY tue?)
      • KAUSALES DENKEN: Erkennen von Ursachen sozialen Handelns und Perspektivübernahme (Warum   Handelt XY so und nicht anders?)
    • Programmziele:
      • Erlernen sozial-kognitiver Fertigkeiten 
      • Förderung der sozialen Kompetenz 
    • Programminhalte 
      • 39 Übungseinheiten, bestehend aus zwei Bereichen:
        • vorübergehende Problemlösespiele
        • Problemlösespiele
Q:
Ich kann Probleme lösen - vorbereitende Problemlösespiele
A:
  • Erlernen von grundlegenden Wortkonzepten, die für die soziale Problemlösung bedeutsam sind (z.B. einige, alle, gleich, verschieden)
  • Ferner sollen die Kinder lernen, die eigenen Gefühle und die Gefühle anderer zu erkennen und zu benennen 
  • die vorbereitenden Problemlösespirale schließen mit dem Programmteil „Kausalitätsprinzip“ ab 
  • Bei diesem Programmteil lernen die Kinder mögliche Ursache- und Wirkungsbeziehungen zwischen sozialen Handlungen herstellen (z.B. „Bert kann heute nicht am Kurs teilnehmen, weil....“)
Q:
Faustlos - Zielgruppe und Rahmenbedingungen
A:
Zielgruppe:
  • alle Kinder einer Kindergartengruppe bzw. Grundschulklasse 
  • Ziel: Prävention gewaltbereiten Verhaltens 
Rahmenbedingungen:
  • Programm kann in den Lernplan der Grundschule im sozialkundlichen Teil des Sachunterrichts, im Deutschunterricht, im Religionsunterricht oder in fächerübergreifende Unterrichtsstunden integriert werden 
  • Training erstreckt sich über die ersten 3 Grundschuljahre und wird im Rahmen universeller Prävention im gesamten Klassenverband von der jeweiligen Lehrkraft durchgeführt 
  • 51 Lektionen im 2-wöchentlichen Rhythmus 
Q:
Empathiefähigkeit bei Kindern fördern (Faustlos) wie?
A:
  • Kinder sollen lernen,
    • den emotionalen Zustand anderer Menschen zutreffend einzuschätzen 
    • die Perspektive anderer Menschen zu übernehmen 
    • und emotional angemessen auf diese zu reagieren 
  • Im Einzelnen:
    • Emotionen Freude, Trauer, Ärger, Überraschung, Angst und Ekel anhand physischer und situativer Anhaltspunkte identifizieren 
    • Gefühle vorhersagen, absichtliche und unabsichtliche Handlungen voneinander unterscheiden, Gefühle in Ich-Botschaften mitteilen und Mitgefühl für andere ausdrücken 
Q:
Impulskontrolle (Faustlos) wie?
A:
  • Kognitives Problemlöseverfahren
    • Bestimmung des Problems, generieren unterschiedlicher Lösungsansätze (Brainstorming), Bewertung der Lösungsansätze im Hinblick auf Konsequenzen mit der Methode des lauten Denkens 
  • Übung sozial kompetenter Verhaltensweisen 
    • spielerische Einübung neuer Verhaltensweisen in Form von Rollenspielen an verschiedenen sozialen Situationen aus dem Alltagsleben 
    • z.B. lernen, jemanden freundlich um Hilfe zu bitten und dabei geduldig auf einen passenden Moment zu warten 
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