Diagnostik I - Part II an der Medical School Berlin

Karteikarten und Zusammenfassungen für Diagnostik I - Part II an der Medical School Berlin

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Nennen Sie drei Skalen des FPI-R und ein Anwendungsbeispiel, bei dem das FPI-R zum Einsatz kommen könnte.

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Itemschwierigkeit

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Was sind die zentralen Annahmen des Linsenmodells von Brunswik?

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Ist der RIASEC eine ipsative oder normative Messung?

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Wie kommen Target-Effekte zu Stande?

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Reflexionsfrage: Wie finde ich eine Balance zwischen Sensitivität und Spezifität mittels Cut-Off Werten?

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Können Menschen selbst bei Nullbekanntschaft die Persönlichkeit anderer einschätzen?

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Welche Faktoren bedingen, wie gut die Einschätzung gelingt?

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Was versteht man unter additiven, disjunktiven und konjunktiven Verknüpfungsregeln?

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Was versteht man unter subjektiver (klinischer) und statistischer Urteilsbildung?

Welche Vor- und Nachteile gibt es?

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Welche gesellschaftlichen Implikationen hat aussagekräftige Diagnostik? 

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Inwiefern lassen sich mit dem Linsenmodell eine geringe Beurteiler(innen)-Übereinstimmung erklären?

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Diagnostik I - Part II

Nennen Sie drei Skalen des FPI-R und ein Anwendungsbeispiel, bei dem das FPI-R zum Einsatz kommen könnte.

Suchttherapie, MPU, Chronische Krankeiten, Psychotherapie

Was misst der FPI-R:
  1. Lebenszufriedenheit
  2. Soziale Orientierung
  3. Leistungsorientiertheit
  4. Gehemmtheit
  5. Erregbarkeit
  6. Aggressivität
  7. Beanspruchung
  8. Körperliche Beschwerden
  9. Gesundheitsorgan
  10. Offenheit

Zusatzskalen:

E. Extraversion

N. Neurotizismus (Emotionalität)


Wohlbefinden

  • 1) lebenszufrieden, gute Laune, zuversichtlich
  • 7) angespannt, überfordert
  • 8) viele Beschwerden, psychosomatisch gestört 
  • 9) Furcht vor Krankheit gesundheitsbewusst

    

7,8,9 = Gegenpol

 N (emotional labil, empfindlich, ängstlich…)


Impulsivität

  • 5) erregbar, empfindlich, unbeherrscht
  • 6) aggressives Verhalten, spontan und reaktiv, sich durchsetzend


Prosozialität

  • 2) sozial verantwortlich, hilfsbereit, mitmenschlich


Leistungsmotivation

  • 3) aktiv, schnell-handelnd


Extraversion

  • 4) Gegenpol: Gehemmtheit, unsicher, kontaktscheu


Ehrlichkeit

  • 10) offenes Zugeben kleinerer Schwächen und alltäglicher Normverletzungen, ungeniert, unkonventionell)

Diagnostik I - Part II

Itemschwierigkeit

Die Itemschwierigkeit gibt an, wie groß der Anteil an Personen ist, die das Item
im Sinne des Merkmals bearbeitet haben.

Diagnostik I - Part II

Was sind die zentralen Annahmen des Linsenmodells von Brunswik?

Menschen nehmen anhand von Hinweisreizen ihre Umwelt wahr, wodurch Persönlichkeitsurteil gefällt werden kann. Diese „cues“ können sein: Verhalten, Aussehen etc., diese Cues können sich auch in ihrer Art unterscheiden:

  • Verbal (Worte, Grammatik)
  • Paraverbal (Stimme, Lautstärke)
  • Nonverbal (Mimik, Gestik)
  • Extraverbal (Geruch)

Menschen unterscheiden sich durch die Selektion der Cues (manche achten mehr auf Körperhaltung, oder die Stimmmodulation, oder das Aussehen etc.). Die Cues haben verschiedene Signalvaliditäten (viel reden eher Extraversion, Blickkontakt meiden -> Neurotizismus). Valide cues führen zu akkurateren Urteilen.


Diagnostik I - Part II

Ist der RIASEC eine ipsative oder normative Messung?

ipsativ

Diagnostik I - Part II

Wie kommen Target-Effekte zu Stande?

  • Wer wird von anderen generell als dominant/vertrauenswürdig/freundlich wahrgenommen?
  • Welche Persönlichkeitseigenschaften sagen Beliebtheit vorher? (Spoiler: Narzissmus z.T.)
    1. Durch „flashy und neat dress“
    2. „Charming facial expression“
    3. Selbstsicheres Auftreten

Diagnostik I - Part II

Reflexionsfrage: Wie finde ich eine Balance zwischen Sensitivität und Spezifität mittels Cut-Off Werten?

Über die ROC-Kurve.

Sie ermöglicht eine Verschiebung der Cut-Off Werte durch Angleichung des Sensitivitäts-Spezifitäts-Verhältnisses, um die höchste kombinierte Test-Genauigkeit zu erlangen.

Diagnostik I - Part II

Können Menschen selbst bei Nullbekanntschaft die Persönlichkeit anderer einschätzen?

Durch die erhobenen Daten einer Studie (wurde von uns als Studenten auch gemacht) wurde anhand von kurz dargestellten Videosequenzen die Extraversion und der Neurotizismus der gezeigten Person eingeschätzt. Die Daten dieser Fremdberichte wurde gemittelt und mit dem Selbstbericht verglichen

  • Trotz Nullbekanntschaft hohe Übereinstimmung zwischen Fremd- und Selbstbericht
  • Insb. Extraversion ist gut zu beurteilen

Diagnostik I - Part II

Welche Faktoren bedingen, wie gut die Einschätzung gelingt?

  • Der Grad der Bekanntschaft (je näher man an der einzuschätzenden Person „dran ist“, desto akkurater kann man diese einschätzen). Familie am besten, Fremde am schlechtesten (transsituationale und (eher) transtemporale Konsistenz der Merkmalbeobachtung). 
  • Akkuratheit höher, je mehr Information über die Zeit verfügbar ist (mit einem Breackpoint bei ~60s; nur durch eine Studie so gezeigt)
  • Stärkerer Zusammenhang, je mehr Beurteiler involviert sind (aggregierte Werte). Und wenn die Person ein natürliches (nicht standardisiertes) Bild abgibt.
  • Durch gut im Verhalten sichtbare Eigenschaften z.B. Extraversion.

Diagnostik I - Part II

Was versteht man unter additiven, disjunktiven und konjunktiven Verknüpfungsregeln?

Additiv: (häufigste Entscheidungsstrategie) Kompensatorisches Modell

Einzelscores werden zu einer Gesamtsumme addiert, welche Relevant ist. Kompensatorisch, weil schlechte Merkmale durch besonders starke kompensiert werden. Wichtig ist der Kontext der Daten, bei einem Pilot ist Aufmerksamkeit nicht durch anderes kompensierbar.

Bei Ungleichgewichtung der Faktoren, wird jedem Faktor ein gewisser Multiplikator zugewiesen:

B1 x 2 + b2 x 1 + b3 x 3

 

Disjunktiv: Oder – Verknüpfung                      (kompensatorisch)

Es muss keine Summe der Teilkomponenten gebildet werden, es genügt entsprechend hoher Punktwert in einem der beiden Prädiktoren. Ist dann angemessen, wenn die im Kriterium geforderte Leistung entweder auf die eine oder andere Weise erbracht werden kann. Benötigt die empirische Grundlage, dass nur ein Merkmal gegeben sein muss. In einem Bereich von 1-10 in 3 Faktoren in mindestens einem Maximalpunktzahl erreichen.

 

Additive und disjunktive Modelle benötigen einer empirischen Basis.

 

Konjunktiv: Und – Verknüpfung

Alle Faktoren sind „must-haves“. In jedem Teilbereich müssen bestimmte Mindestanforderungen vorliegen. (Bsp. Pilot -> alle Faktoren müssen einen Mindestwert erfüllen. Nichts ist hier kompensierbar.) In allen Bereichen muss mindestens 7 erreicht werden.

 

In der Realität sind meistens Mischformen dieser Regeln vorhanden.

 

Zwischenfazit

Integration von Ergebnissen bezieht sich auf verschiedene Verfahren/Testinformationen innerhalb einer Hypothese oder verschiedener Hypothesen zur Beantwortung der Gesamtfragestellung.

Diagnostik I - Part II

Was versteht man unter subjektiver (klinischer) und statistischer Urteilsbildung?

Welche Vor- und Nachteile gibt es?

Subjektive (klinischer) Urteilsbildung

Auswahl, Gewichtung und Verknüpfung diagnostischer Informationen auf der Basis subjektiver Erfahrungen und impliziten Faktenwissens, ohne feste Vorschrift/Regeln.

z.B. diagnostisches Interview -> Zusammenfassung der gegebenen Daten aus dem Gespräch zu Verdachtshypothese aufgrund von Erfahrungen

Jobinterview, Zeugnisse, Leistungstest im Bewerberverfahren bewertet durch Erfahrung


Statistische Urteilsbildung

Auswahl, Gewichtung und Verknüpfung diagnostischer Informationen mittels eines Algorithmus, der aus festen Regeln besteht und genau vorschreibt, wie Informationen zusammenzufassen sind.

z.B. Goldberg Index -> Verrechnung 5 Skalenwerten aus dem MMPI (Lügen + Paranoia + Schizophrenie – Hysterie – Psychasthenie) wenn Wert > 45 -> „psychotisch“

Modell multipler Cutoffs, für jede diagnostische Information einen festgelegten Cut-off-Wert (Mindestdurchschnitt Zeugnis etc.)


Vorteile

Subjektiv, klinische Urteilsbildung:

  • Diagnostiker verfügen im Einzelfall über mehr Informationen/Erfahrungen
  • Populationsparameter wie Regressionskoeffizienten sind immer Durchschnittswerte, die nicht blind auf den Einzelfall angewendet werden können
  • Jeder Einzelfall verlangt spezifische diagnostische Informationen und eine idiografische Integration dieser Informationen

Statistische Urteilsbildung:

  • Der Diagnostiker verfügt über einen begrenzten Erfahrungsschatz, der kleiner ist als die Informationen, die aus Daten von großen Stichproben gewonnen werden können
  • Wegen begrenzter menschlicher Informationsverarbeitungskapazität sind Diagnostiker kognitiv überfordert, größere Mengen an Informationen angemessen zu integrieren (Heuristiken, Stereotypen, wenig Erfahrung des Diagnostikers)

Der Diagnostiker fokussiert sich zu stark auf im Moment saliente Informationen -> Urteil wird dadurch subjektiv und in Selektionskontexten (z.B. Bewerberverfahren) unfair

Diagnostik I - Part II

Welche gesellschaftlichen Implikationen hat aussagekräftige Diagnostik? 

Implikationen für das Wohlbefinden und Sicherheit von Individuen usw. 

Diagnostik I - Part II

Inwiefern lassen sich mit dem Linsenmodell eine geringe Beurteiler(innen)-Übereinstimmung erklären?

  • Durch die Nutzung nicht valider cues bzw die Bedeutung der einzelnen Attribute überschätzt wird. 
  • Außerdem spielt hier die Signalvalidität sowie die Signalnutzungen mit ein. Diese erklären wie akkuratere Persönlichkeitsurteile zustande kommen und warum sich Beobachter in ihrer Akkuratheit unterscheiden (hat sicherlich auch was mit der Lenkung der Aufmerksamkeit zu tun).

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