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Lernmaterialien für Allgemeine Psychologie II an der Medical School Berlin

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Allgemeine Psychologie II Kurs an der Medical School Berlin zu.

TESTE DEIN WISSEN

Was ist Lernen?

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TESTE DEIN WISSEN
  • ein Prozess, durch den sich das Verhaltenspotential ändert (lernen muss sich nicht direkt im Verhalten zeigen, sondern kann das auch später)
  • Veränderung wird ausgelöst durch Erfahrungen > Abgrenzung zur Reifung oder kurzfristigen Zuständen wie Ermüdung 
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Sensitivierung? + Beispiel

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TESTE DEIN WISSEN
  • Erregender Reiz > Verstärkte Reaktion auf den Folgereiz
  • Gegenteil von Habituation
  • Abhängig von physiologischem Zustand (z.B, Sensitivierung bei Schlafmangel)
  • Beispiel: Startle-Reflex > Habituation bei Dauerreizung; Sensitivierung nach Fußschock
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Habituation? + ein Beispiel

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TESTE DEIN WISSEN
  • Reduzierung der Stärke/ Häufigkeit der Reaktion nach mehrfacher Wiederholung des auslösenden Reizes
  • einfachste Form des Lernens, ermöglicht Anpassung an Umwelt
  • nicht-assoziativ > keine Verbindung von 2 Reizen
  • kann sich bei jeder ausgelösten Reaktion einstellen
  • Abgrenzungen: sensorische Adaptation und muskuläre Erschöpfung
  • ist reiz-spezifisch > Habituation bei einem Reiz führt nicht zur Habituation eines anderen
  • Langzeithabituation führt zur Abnahme von für den Reiz relevante Synapsen (Siehe Aplysia)
  • Beispiel: Aplysia; Ratten Angst vor Katzengeruch
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Lernen wird abgegrenzt zu...

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Ermüdung:

  • Verhaltensänderung durch Änderung der körperlichen Bedingungen

Reifung:

  • angeboren und genetisch bedingt (z.B. Sprachentwicklung des Kindes)

Reflexe und Instinkte:

  • sind angeboren und haben spezifischen Auslöser
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Ab wann ist es Kindern möglich willentlich Emotionen zu zeigen und welche sind es?

 Was fällt Grundschulkindern in diesem Bezug noch schwer?

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  • ab 3
  • Ekel und Angst
  • haben Schwierigkeiten, wenn Emotionsausdruck, der gezeigt werden soll, gegen aktuelles Gefühl geht in Grundschulalter
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Was ist Dishabituation?

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  • Aufhebung der Habituation
  • Reaktion auf habituierende Reize kann durch längeres Aussetzen des Reizes oder durch zwischenzeitliche Präsentation eines anderen Reizes dishabituiert werden (z.B. Baby reagiert  wieder wie am Anfang auf ein Geräusch nach längerem Aussetzen des Geräusches)
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Was sind die Konflikttypen?

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Annäherungs-Annäherungs-Konflikt:

  • Individuum in Einfluss von positiven Kräftefeldern > leicht zu lösen (Bewegung in eine Richtung verstärkt Anziehung der näheren Alternative)

Vermeidungs- Vermeidungs-Konflikt:

  • Person in Einfluss von neg. Kräftefeldern > schwierig zu lösen (Bewegung in eine Richtung verstärkt Abstoßung der näheren Alternative)

Annäherungs- Vermeidungs-Konflikt > sehr häufig > eine Situation vereint neg. und pos.

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Was ist die neuronale Grundlage für Beobachtungslernen?

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Spiegelneurone

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Nenne die 6 Machtquellen.

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1. Belohnungsmacht

2. Bestrafungsmacht

3. Legitimierte Macht

4. Vorbildmacht

5. Expertenmacht

6. Informationsmacht

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Definiere Kontiguität und Kontingenz. Was ist relevanter bei der klassischen Konditionierung?

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  • Kontiguität: zeitliche Nähe zwischen dem US und dem CS
  • Kontingenz: Auftretenswahrscheinlichkeit des US nach dem CS (je höher, desto höher ist Lerngeschwindigkeit und desto besser ist Konsolidierung)
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Wozu kann wiederholte Reizung führen?

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  • Habituation
  • Sensitivierung
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Was bedeutet es, dass extinktion Kontextabhängig ist?

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TESTE DEIN WISSEN
  • bei glichem Ort der Aquisition und Extinktionslernen > Extinktion erfolg relativ schnell und CR tritt nur noch selten auf
  • wenn Ort des Extinktionslernens von dem Ort der Aquisition abweicht, kommt es zu Renewal > Ratte zeigt oft die CR
  • wurde gelernt, dass US nur in bestimmtem Kontext ausfällt
  • entsprechendes Experiment mit Ratten durchgeführt (Stromschlag und Ton in unterschiedlichen Umgebungen)
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  • 90337 Karteikarten
  • 778 Studierende
  • 23 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Allgemeine Psychologie II Kurs an der Medical School Berlin - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist Lernen?

A:
  • ein Prozess, durch den sich das Verhaltenspotential ändert (lernen muss sich nicht direkt im Verhalten zeigen, sondern kann das auch später)
  • Veränderung wird ausgelöst durch Erfahrungen > Abgrenzung zur Reifung oder kurzfristigen Zuständen wie Ermüdung 
Q:

Was ist Sensitivierung? + Beispiel

A:
  • Erregender Reiz > Verstärkte Reaktion auf den Folgereiz
  • Gegenteil von Habituation
  • Abhängig von physiologischem Zustand (z.B, Sensitivierung bei Schlafmangel)
  • Beispiel: Startle-Reflex > Habituation bei Dauerreizung; Sensitivierung nach Fußschock
Q:

Was ist Habituation? + ein Beispiel

A:
  • Reduzierung der Stärke/ Häufigkeit der Reaktion nach mehrfacher Wiederholung des auslösenden Reizes
  • einfachste Form des Lernens, ermöglicht Anpassung an Umwelt
  • nicht-assoziativ > keine Verbindung von 2 Reizen
  • kann sich bei jeder ausgelösten Reaktion einstellen
  • Abgrenzungen: sensorische Adaptation und muskuläre Erschöpfung
  • ist reiz-spezifisch > Habituation bei einem Reiz führt nicht zur Habituation eines anderen
  • Langzeithabituation führt zur Abnahme von für den Reiz relevante Synapsen (Siehe Aplysia)
  • Beispiel: Aplysia; Ratten Angst vor Katzengeruch
Q:

Lernen wird abgegrenzt zu...

A:

Ermüdung:

  • Verhaltensänderung durch Änderung der körperlichen Bedingungen

Reifung:

  • angeboren und genetisch bedingt (z.B. Sprachentwicklung des Kindes)

Reflexe und Instinkte:

  • sind angeboren und haben spezifischen Auslöser
Q:

Ab wann ist es Kindern möglich willentlich Emotionen zu zeigen und welche sind es?

 Was fällt Grundschulkindern in diesem Bezug noch schwer?

A:
  • ab 3
  • Ekel und Angst
  • haben Schwierigkeiten, wenn Emotionsausdruck, der gezeigt werden soll, gegen aktuelles Gefühl geht in Grundschulalter
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Q:

Was ist Dishabituation?

A:
  • Aufhebung der Habituation
  • Reaktion auf habituierende Reize kann durch längeres Aussetzen des Reizes oder durch zwischenzeitliche Präsentation eines anderen Reizes dishabituiert werden (z.B. Baby reagiert  wieder wie am Anfang auf ein Geräusch nach längerem Aussetzen des Geräusches)
Q:

Was sind die Konflikttypen?

A:

Annäherungs-Annäherungs-Konflikt:

  • Individuum in Einfluss von positiven Kräftefeldern > leicht zu lösen (Bewegung in eine Richtung verstärkt Anziehung der näheren Alternative)

Vermeidungs- Vermeidungs-Konflikt:

  • Person in Einfluss von neg. Kräftefeldern > schwierig zu lösen (Bewegung in eine Richtung verstärkt Abstoßung der näheren Alternative)

Annäherungs- Vermeidungs-Konflikt > sehr häufig > eine Situation vereint neg. und pos.

Q:

Was ist die neuronale Grundlage für Beobachtungslernen?

A:

Spiegelneurone

Q:

Nenne die 6 Machtquellen.

A:

1. Belohnungsmacht

2. Bestrafungsmacht

3. Legitimierte Macht

4. Vorbildmacht

5. Expertenmacht

6. Informationsmacht

Q:

Definiere Kontiguität und Kontingenz. Was ist relevanter bei der klassischen Konditionierung?

A:
  • Kontiguität: zeitliche Nähe zwischen dem US und dem CS
  • Kontingenz: Auftretenswahrscheinlichkeit des US nach dem CS (je höher, desto höher ist Lerngeschwindigkeit und desto besser ist Konsolidierung)
Q:

Wozu kann wiederholte Reizung führen?

A:
  • Habituation
  • Sensitivierung
Q:

Was bedeutet es, dass extinktion Kontextabhängig ist?

A:
  • bei glichem Ort der Aquisition und Extinktionslernen > Extinktion erfolg relativ schnell und CR tritt nur noch selten auf
  • wenn Ort des Extinktionslernens von dem Ort der Aquisition abweicht, kommt es zu Renewal > Ratte zeigt oft die CR
  • wurde gelernt, dass US nur in bestimmtem Kontext ausfällt
  • entsprechendes Experiment mit Ratten durchgeführt (Stromschlag und Ton in unterschiedlichen Umgebungen)
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