Wissenschaftstheorie an der LMU München

Karteikarten und Zusammenfassungen für Wissenschaftstheorie im Betriebswirtschaftslehre Studiengang an der LMU München in Augsburg

CitySTADT: Augsburg

CountryLAND: Deutschland

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Was sind Variablen?

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Was sind Menschenbilder?

Nenne zwei grundsätzliche Menschenbilder der Sozialwissenschaften.

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Wie schlägt der Operationalismus vor das Korrespondenzregelproblem zu lösen?

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Nach welchen Kriterien kann man Gestaltungsansätze bewerten?

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Was beschreibt das Korrenspondenzproblem?
Welche Lösungsansätze gibt es?

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Was ist der Kern des Radikalen Kontruktivismus?

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Was ist der Kern des Sozialen Kontruktivismus?

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Warum gibt es eine so klare Trennung zwischen qualitativer und quantitativer Forschung?

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Was versteht man unter dem Basissatzproblem?

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Was versteht man im Bezug auf die Ableitung theoretischer Erkenntnisse für die praktische Verwendung unter der Ableitungsproblematik?

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Was sind Modelle? Wodurch zeichnen sie sich aus? 

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Was beschreibt das Rationalitätsprinzip? Inwiefern ist es für die Sozialwissenschaften relevant?

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Wissenschaftstheorie

Was sind Variablen?

Variablen sind „Platzhalter“ oder Namen für die Menge der Merkmalsausprägungen eines Objektes.

e.g.

– Mögliche Objekte: Personen, Tiere, Dinge, …

Merkmalsausprägungen: 1, 2, 3, … (Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre, …)

Wissenschaftstheorie

Was sind Menschenbilder?

Nenne zwei grundsätzliche Menschenbilder der Sozialwissenschaften.

Grundlegende Modelle von Akteuren werden auch „Models of Man“ oder „Menschenbilder“ genannt.

Kernbestandteile von Menschenbildern sind Annahmen über Bewertungs – und Verhaltenstendenzen.

2 Menschenbilder in den Sozialwissenschaften:
Homo oeconomicus
Homo sociologicus

Wissenschaftstheorie

Wie schlägt der Operationalismus vor das Korrespondenzregelproblem zu lösen?

Korrespondenzregeln des Operationalismus –> Theoretische Konstrukte werden in konkrete Messanweisungen übersetzt –> Anschließend wird das theoretische Konstrukt darüber (neu) definiert, was das Messinstrument misst. (e.g. Definition der Intelligenz (theoretisches Konstrukt) als Kopfumfang (empirischer Indikator))

–>  Wissenschaftler werden so dazu angeregt, sich bereits bei der Definition von Begriffen mit deren Erfassung zu beschäftigen (Nice)
–> Für die meisten theoretischen Konstrukte können jedoch verschiedene empirische Indikatoren gefunden werden, was zu unterschiedlichen Definitionen führt. (not nice)

Auf Grund des Basissatzproblems kam es aber noch zu alternativen Konzeptionen. –>Radikaler-  & Sozialer Konstruktivismus

Wissenschaftstheorie

Nach welchen Kriterien kann man Gestaltungsansätze bewerten?

Drei Arten von Bewertungskriterien:

  1. Effizienzkriterien
    • Fragen nach der Ökonomie und Wirksamkeit des Handelns
  2. Normative Kriterien
    • Praktisches Handeln verändert die Welt und man sollte sich Rechenschaft darüber geben, ob man sie mit seinen Handlungen wirklich verbessert.
  3. Wissenschaftlichkeit
    • Einbettung/Begründung in wissenschaftlicher Erkenntnis

Wissenschaftstheorie

Was beschreibt das Korrenspondenzproblem?
Welche Lösungsansätze gibt es?

Das Korrespondenzproblem hinterfragt die Zuordnung von empirischen Indikatoren zu theoretischen Konstrukten.

(e.g. Studiennoten und Leistungsfähigkeit)

Lösungsansätze:

  • Korrespondenzregeln des Operationalismus

  • Radikaler Konstruktivismus
  • Sozialer Konstruktivismus

Wissenschaftstheorie

Was ist der Kern des Radikalen Kontruktivismus?

Unspezifische Codierung: Der radikale Konstruktivismus geht davon aus, dass Umweltreize durch Sinnesorgane erst gedeutet werden müssen: „So werden weder Licht noch Farben, sondern lediglich elektromagnetische Wellen wahrgenommen.“

Gehirne als selbstreferentielle Systeme:

„alle menschlichen Vorstellungen über die Wirklichkeit [sind] das Ergebnis eines nach außen geschlossenen, eigendynamischen neuronalen Prozesses“

Wissenschaftstheorie

Was ist der Kern des Sozialen Kontruktivismus?
  • Lebenswelten werden durch viele Faktoren bestimmt: Alter, Bildung, kulturelle Normen, etc.

  • Extreme Position: Jedes Individuum lebt in seiner eigenen sozial konstruierten Welt (Solipsismus )

  • Diese solipsistischen Welten können nicht mehr intersubjektiv nachvollziehbar beschrieben werden

  • Nur wenn gewisse Grundannahmen des „Realismus“ geteilt werden, können (quantitative) Methoden der empirischen Sozialforschung sinnvoll eingesetzt und interpretiert werden

Wissenschaftstheorie

Warum gibt es eine so klare Trennung zwischen qualitativer und quantitativer Forschung?
  • Kritik: Sozialwissenschaftliche Sachverhalte weichen naturgemäß von naturwissenschaftlichen Sachverhalten ab, sodass sie eine eigene Methodologie (Methodenlehre) benötigen

  • Grund: Menschen (als Untersuchungsobjekte) sind denkende und reflektiert handelnde Akteure, deren Verhalten prinzipiell nicht determiniert ist

  • Ziel: Schaffung eines Methodendualismus

  • Konsequenz: Trennung von qualitativer Forschung (Verstehen) und quantitativer Forschung (Erklären)

Wissenschaftstheorie

Was versteht man unter dem Basissatzproblem?

Das Basissatzproblem beschreibt  die Tatsache, dass selbst triviale Beobachtungen („Basissätze“) nicht unbedingt wahr sein müssen.

Wissenschaftstheorie

Was versteht man im Bezug auf die Ableitung theoretischer Erkenntnisse für die praktische Verwendung unter der Ableitungsproblematik?

Eine unmittelbare Ableitungtheoretischer Erkenntnisse für die praktische Verwendung ist nicht ohne weiteres möglich.
–> Komplex

Theoretische Aussagen können einfach tautologisch in technologische Aussagen überführt werden:

  • Theoretische Aussage: Wenn Manager am Unternehmensergebnis beteiligt werden, dann verhalten sie sich im Sinne des Prinzipals
  • Technologische Aussage: Wenn Manager sich im Sinne des Prinzipals verhalten sollen, dann sind sie am Unternehmensergebnis zu beteiligen!
  • –> Bis hierhin lediglich Logische Umformung der Aussage

Damit man dann aber die Normative Aussage: „Manager sollten am
Unternehmensergebnis beteiligt werden.“ treffen kann, müssen Zusatzannahmen getroffen werden:

  • Definitionsprobleme
    • Was genau ist eine Beteiligung am Unternehmensergebnis?
      Aktienoptionen? Phantom stocks? Wie lange sollen diese gehalten werden?
  • Messprobleme
    • Wie soll das Unternehmensergebnis gemessen werden? Umsatz? Aktienkurs? Marktanteil? EVA? EBIT? Zufriedenheit der Stakeholder
  • Situationsadäquanz
    • Theorien sind allgemein, Situationen aber spezifisch. Was in einer besonderen Situation angebracht ist, ist Auslegungssache.

Wissenschaftstheorie

Was sind Modelle? Wodurch zeichnen sie sich aus? 

Schematische Repräsentationen/vereinfachte Abbilder realer oder zu erklärender Objekte

–> Charakteristika: partial & idealisiert

Wissenschaftstheorie

Was beschreibt das Rationalitätsprinzip? Inwiefern ist es für die Sozialwissenschaften relevant?

Super essentielle Annahme.

Das Verstehen menschlichen Handelns in den Sozialwissenschaften ist erst möglich , wenn man die im ökonomischen Verhaltensmodell angelegte Unterscheidung zwischen Präferenzen und Restriktionen (Zielen und Mitteln ) akzeptiert und außerdem davon ausgeht, dass die Individuen die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel (rational) zur Erreichung ihrer Ziele einsetzen.

Rationalität im engeren (ökonomischen) Sinne:

  • Stabile und eindeutig definierte Präferenzen
  • Nutzenmaximierung
  • Strikter Eigennutz, bis hin zum Opportunismus
  • Perfekte Informationen

Aber: Mensch handelt nicht so. –> Teilweise total irrational.

Gradient

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