Störungen der Sprachentwicklung an der LMU München

Karteikarten und Zusammenfassungen für Störungen der Sprachentwicklung an der LMU München

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Spezifische Sprachentwicklungsstörung (per exclusio)

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1) Artikulationsstörung/ Phonetische Störung

2) Verzögerte phonologische Entwicklung

3) Konsequente phonologische Störung

4) Inkonsequente phonologische Störung

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Organisationsprinzipien des mentalen Lexikons & Beziehungen zwischen den Einträgen

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Netzwerkmodelle des mentalen Lexikons

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Was ist wichtig für die Entdeckung der
Sprache?

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Semantisch-lexikalische Störung

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Late Talker

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Erwerb semantisch-lexikalischer Fähigkeiten

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Verlauf des lexikalischen Erwerbs bei SES

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Erscheinungsformen lexikalischer Störungen

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Sententiale Störungen

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Kohäsionsmittel (sententiale Störungen)

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Störungen der Sprachentwicklung

Spezifische Sprachentwicklungsstörung (per exclusio)

Spezifische Sprachentwicklungsstörung per Exklusion: gravierende und überdauernde Beeinträchtigung im Erwerb und der Anwendung sprachlichen Wissens ohne dass Gründe der
• Geistigen Retardierung
• Einschränkungen des Hörens
• Neurologische Schädigung
• Sozioaffektive Fehlentwicklung
• Extreme Milieuumstände


• Betonung des sprach- und nicht nur grammatikspezifischen Phänomens
• Schwierigkeiten resultieren aus Defiziten in
der Verarbeitung und Repräsentation linguistischer Informationen
• Definition über Ausschlusskriterien

• Zeitliche und inhaltliche Abweichungen von der normalen
Sprech-und Sprachentwicklung
• Im Sprachverständnis und/oder in der Sprachproduktion in
gesprochener und geschriebener Sprache
• In einem, mehreren oder allen sprachlich-kommunikativen
Bereichen (prosodisch, phonetisch-phonologisch, lexikalisch-
semantisch, morphologisch-syntaktisch, pragmatisch), des
Weiteren auch auditive Verarbeitung und Wahrnehmung, Stimme,
motorische Sprechkontrolle und Redefluss

Störungen der Sprachentwicklung

1) Artikulationsstörung/ Phonetische Störung

2) Verzögerte phonologische Entwicklung

3) Konsequente phonologische Störung

4) Inkonsequente phonologische Störung

1) Artikulationsstörung/ Phonetische Störung

• Die phonetische Störung ist eine Sprechstörung/ Artikulationsstörung

• peripher-motorisches Problem
• keine isolierte Lautbildung
• Sprachsystem des Kindesintakt

2) Verzögerte phonologische Entwicklung

• physiologische Prozesse, ein untypischer Prozess (über 6 Monate verzögert)

3) Konsequente phonologische Störung

• Mindestens ein pathologischer Prozess

• Pathologisch:

-Prozess kommt nicht in der physiologischen Entwicklung vor (Glottale Ersetzung)

- Prozess bei einem Laut, bei dem der Prozess nicht physiologisch ist (Rückverlagerung von Alveolaren)

- Ungewöhnliche Häufigkeit (Plosivierung aller Frikative)

4) Inkonsequente phonologische Störung

… liegt vor, wenn ein Kind bei dreimaliger Produktion von festgelegten 25 Wörtern mindestens 40% der Wörter inkonsequent produziert.

•  Physiolgische und pathologische Prozesse

Störungen der Sprachentwicklung

Organisationsprinzipien des mentalen Lexikons & Beziehungen zwischen den Einträgen

•  Verknüpfung semantischer, phonologischer,
morphologischer oder syntaktischer Merkmale
• Erwerb neuer Wörter fördert die Strukturierung und
Vernetzung der Einträge und andersherum


1. Syntagmatische/ thematische Gliederungsstruktur
(nach Sinnbezirken / Themenfeldern)
2. Paradigmatische Struktur nach semantischen
Relationen (z.B. Hyperonymie /Hyponomie,
Kohyponomie, Synonyme, Polysemie, Antonymie)


Zentrale Ordnungsprinzipien…
der Adjektive: Antonymie
der Verben: Troponymie: verschiedene Arten, etwas zu tun

Störungen der Sprachentwicklung

Netzwerkmodelle des mentalen Lexikons

 … nehmen eine parallele und interaktive Verarbeitung der
Information an
- Wortbedeutung ->Wortform
- Aber Rückaktivierungen möglich
- Ständiger Austausch

Störungen der Sprachentwicklung

Was ist wichtig für die Entdeckung der
Sprache?

- Umfangreiche, multisensorische Erfahrungen des Kindes mit den Dingen seiner Umwelt
- Wiederkehrende Interaktionssituationen (> Formate)
- Situationen der gemeinsamen Aufmerksamkeit, Triangulierung

Störungen der Sprachentwicklung

Semantisch-lexikalische Störung

Umfassender Begriff für erhebliche, nicht altersgemäße, häufige und anhaltende Schwierigkeiten, die eigenen Äußerungsintentionen in angemessenen lexikalisch besetzten Äußerungen auszudrücken bzw. Äußerungen anderer lexikalisch zu interpretieren.

Störungen im Lexikoninventar, im semantischen Lexikon und im Wortformlexikon sowie lexikalische Zugriffsstörungen 

Symptome:

- Langsames Lexikonwachstum

- geringer Wortschatz

- Verständnisprobleme

- Umschreibungen

- Substitutionen

- Nonverbal (Mimik, Gestik)

etc.

Störungen der Sprachentwicklung

Late Talker

Im Alter von 24 Monaten weniger als 50 Wörter/ keine Zweiwortkombinationen

Beobachtbare Auffälligkeiten:

- mit 6 Monaten keine Reaktion auf Rufen des eigenen Namens
-fehlender triangulärer Blickkontakt
- bringt und zeigt keine Dinge
- keine Aufmerksamkeit auf Sprache
- verspäteter Sprechbeginn (erste Worte)
- verlangsamter Spracherwerb (z.B. Ausbleiben von Wortschatzspurts)

Bei Vorschul-/ Schulkindern:

- Das Spielverhalten ist ideenlos, sprunghaft oder passiv
- Nicht-situationale Aufforderungen werden nicht verstanden
- Echolalie
- Ja-Sage-Strategie (auf alle Fragen)
- Schlüsselwortstrategie
- Das Kind stellt keine Fragen/ es stellt Fragen, ohne an der Antwort interessiert zu sein

Störungen der Sprachentwicklung

Erwerb semantisch-lexikalischer Fähigkeiten

Sprachverständnis:

- sympraktisches Verstehen: Wort in Handlung ohne Sinnverständnis (zb Kuckuck)

- synsemantisch: verstandene Wörter werden auf Personen/ Dinge bezogen

- semantisch: Merkmale werden zugeordnet


Prälexikalische Phase: 

- Objektpermanenz, Konzepte

- Triangulieren, Gesten


Erste 50 Wörter:

- Verstehen: mit 8-10 Monaten

- Produzieren: mit 10-14 Monaten

- Protowörter, langsames Wachstum


Vokablespurt:

- mit 18-24 Monaten, produktiver Wortschatz wichtig


Ausdifferenzierung:

- Unter- & Überdehnungen

- erst ganzheitliche Abspeicherung

-> Überwindung der phonologischen Prozesse


Weiterer Ausbau:

- syntaktischen Bootstrapping (gramm. Struktur gibt Hinweis auf Wortbedeutung)

- Ablösen der Wörter von konkreten Handlungssituationen

- LESEN ab ca 8 Jahren als wichtige Quelle für WS


Organisation:

zentrale Exekutive, Buffer, Phon. Schleife, sprachliches LZG

Störungen der Sprachentwicklung

Verlauf des lexikalischen Erwerbs bei SES

Beeinträchtigte Wortlernfähigkeiten:
lexikalisch gestörten Kinder (5-9 Jahre) lernten lediglich 30% der Wörter, die die sprachunauffällige Kontrollgruppe lernte
-> Konsequenz: „Schereneffekt“

• Eingeschränkte Wortlernfähigkeiten – duale Speicher- und Abrufprobleme
• Eingeschränktes Wissen zu und Nutzen von semantischen Relationen
• Einschränkungen im Umgang mit lexikalischer Ambiguität
• Schwierigkeiten bei konkreten und abstrakten Wortbedeutungen


Kleinkindalter:
• Später Sprechbeginn
• SSES: Erste Wörter mit ca 23 Monaten
• Langsames WS-Wachstum
• Wortschatz-Spurt bleibt oft aus/ ist verlangsamt


Vorschulalter:
• geringer Wortschatzumfang
• Unzureichende Qualität der Wortbedeutungen und/ oder
• Unzureichende Qualität der Wortformen
• schlechtere Organisation und Vernetzung der Einträge
Modell „mentales Lexikon“ (Levelt 1989)
-> Schwierigkeiten im schnellen und genauen Zugriff auf Lexikoneinträge


Schulalter:
Lexikalische Störungen treten mit Beginn des Schriftspracherwerbs oft besonders deutlich
zutage, z.B. als:
- Wortfindungsstörungen
- Sententiale Störungen

Störungen der Sprachentwicklung

Erscheinungsformen lexikalischer Störungen

A) Quantitative Defizite
- auf Konzept-/ Begriffsebene: Konzept-/ Begriffsarmut

- auf Wort-Ebene: Wortschatzarmut

B) Qualitative Defizite
- in der Speicherung der Wortbedeutungen
(semantische Repräsentation/ Lemma)

- in der Speicherung der Wortformen
(phonologische Repräsentation/ Wortform) -> Badewanneneffekt

- Im Abruf/ der Aktivierung von Wortbedeutung und/ oder
Wortform (semantisches/ phonologisches Abrufdefizit nach Glück)

Störungen der Sprachentwicklung

Sententiale Störungen

Textverstehen      (vorgelesene Geschichten)

Diskursverstehen (frei erzählte Geschichten, Dialog, Witze)


Voraussetzungen:
• Syntaktisch-morphologisches Verständnis
• mentale Repräsentation/ Vorstellung des Gesagten – Konzeptwissen!
• Informationen im Text müssen zueinander in Beziehung gesetzt werden können -> mit Vorangegangenen und Weltwissen verknüpfen
-> innerer Sinneszusammenhang entsteht (Kohärenz)
-> Schlussfolgerungen die ein Hörer oder Leser aus
dem Text zieht (Inferenz)


-> Schwierigkeiten bei:

• Nachvollziehen von Handlungsaufträgen oder Handlungssträngen
• Satzübergreifende referentiellen Bezügen
• Pointen
• Textaufgaben im Mathematik- oder Sachunterricht
• Das sinnentnehmende Lesen, z.B. das schnelle Zugreifen auf Wortbedeutungen oder das Dekodieren von Sätzen


Beobachtbare Auffälligkeiten:

• spricht kommentierend, handlungsbegleitend, nicht mit kommunikativer Absicht,
• phrasenhaftes Sprechen (gelernte Ganzheiten)
• fragt nicht/selten
• häufige Ja-Antworten
• (Teil-) Repetitionen vorheriger Äußerungen des Gesprächspartners
• versteht z.B. keine Geschichten im Kindergarten: Langeweile, stören
• keine elaborierten Rollenspiele
• Schlüsselwortinterpretationen


Beispiel Textaufgabe Pirat/ Fußball

Störungen der Sprachentwicklung

Kohäsionsmittel (sententiale Störungen)

Sprachliche Mittel, mit denen Beziehungen zwischen Sätzen ausgedrückt werden.

z.B.
• Pronomen (er, der, ihm, dieser)
• Pronominaladverbien (dort, dafür, so)
• Konjunktionen (sodass)
• Substitutionen (Klose=Torjäger=31-jähriger)

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