Redeflussstörungen I an der LMU München

Karteikarten und Zusammenfassungen für Redeflussstörungen I im Sprachtherapie Studiengang an der LMU München in Augsburg

CitySTADT: Augsburg

CountryLAND: Deutschland

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Komponenten der Sprechflüssigkeit nach Starkweather 1993

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Faktoren, die die Sprechflüssigkeit beeinträchtigen:
kindbezogen -> kommunikative Stressoren

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Remission

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Ankämpf- bzw. Fluchtverhalten

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Vermeidungsverhalten (dysfunktionelle Coping Strategien)

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Kernsymptome

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Normale Unflüssigkeiten

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Innenwelt: kognitive und emotionale Aktivitäten

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Vorbeuge- bzw. Vermeideverhalten

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Epidemiologie

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Definition Stottern

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Stottern: umstrittene Bezeichnungen

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Redeflussstörungen I

Komponenten der Sprechflüssigkeit nach Starkweather 1993

Kontinuität (ungehinderter, glatter, weicher Sprechfluss, gefüllte und ungefüllte Pausen unterbrechen Kontinuität permanent)
Anstrengung (kognitive und muskuläre (motorischen linguistischen emotionalen und/oder kognitiven) Anstrengung beim Sprechen)
Geschwindigkeit (Zeiteinheit, in der Laute, Silben, Wörter produziert werden)
Rhythmus (z.B. Wechsel der Silbentonung oder Einsatz von Pausen)

Redeflussstörungen I

Faktoren, die die Sprechflüssigkeit beeinträchtigen:
kindbezogen -> kommunikative Stressoren

• Bewusstsein für Sprach-, Sprech-, Kommunikationsprobleme
• Starkes Kommunikationsbedürfnis (auch hohe Impulsivität)
• Geringe Frustrationstoleranz
• Sehr hohe Leistungsansprüche
• Kommunikativer Stress
• Interpersonaler Stress
• Stress durch Lebenssituation

Redeflussstörungen I

Remission

Höheres Risiko nicht zu remittieren für:

– Jungen

– Späterer Stotterbeginn

– chronisches Stottern in der Familie

– Steigender Verlauf

DGPP 2016

Redeflussstörungen I

Ankämpf- bzw. Fluchtverhalten

Sprechmotorik: Zunahme der motorischen
Anstrengungsbereitschaft (orofazial); Erhöhung
der Sprechgeschwindigkeit; Wortabbrüche

Motorik: mimische Mitbewegungen, Parakinese
(Mitbewegungen der Extremitäten), Kopfmitbewegungen

Redeflussstörungen I

Vermeidungsverhalten (dysfunktionelle Coping Strategien)

• Vermeiden von Wörtern oder Situationen
• Schnell sprechen
• Mit veränderter Stimme sprechen
• Wenig Sprechen in schwierigen Situationen
• Sich mit „Denkpausen“ tarnen
• Wörter ersetzen
• Sätze umstellen
• Räuspern, hüsteln …

Redeflussstörungen I

Kernsymptome

• Ganzwortwiederholung
• Teilwortwiederholungen
• Iterationen von Lauten
• Prolongationen (Dehnungen)
• Blockierungen

Totale Unterbrechung auf artikulatorischer, glottaler oder Atmungsebene

Redeflussstörungen I

Normale Unflüssigkeiten

Merkmale:
• Interjektionen („äh“)
• Wiederholungen (Ganzwort-Phrasenwiederholungen)
• Pausen
• Revisionen von Wörtern und Wortverbindungen
-> ohne Anstrengung (Atmung, Stimme, ohne Schw—Laut, ohne Parakinese, Verspannungen des Körpers)

Jüngere Kinder:
• Kürzere Planungseinheiten, ca. 10% Unflüssigkeiten
Ältere Kinder:
• Art der Unflüssigkeit verändert sich
-> von Wortwiederholungen zu Floskeln, Füllwörtern
• Qualitative Ausprägung abhängig von Äußerungslänge und linguistischer Kapazität

Jugendliche und Erwachsene:
• Komplexe Vorgänge versprachlichen
• 6,4% -7,8% Unflüssigkeit bei männlichen Sprechern
-> Gesprächskontext, kulturelle Einflüsse

Redeflussstörungen I

Innenwelt: kognitive und emotionale Aktivitäten

• Frustration
• Sprechen als schwierig und bedrohlich empfunden
• Anspannung in Teilen der Sprechmuskulatur
• Erregung, Beklemmung, Angst und Hilflosigkeit
• Gefühl der geistigen Leere während des Stotterns
• Vermeiden von Wörtern, Lauten, Situationen um einem unangenehmen Zustand zu entgehen
• Denken und Urteilen, dass Stottern beschämend und peinlich ist
• Vorurteile, der Kommunikationspartner würde Stottern mit Dummheit gleichsetzen
• Annehmen, dass Normalsprechende immer flüssig sprechen
• Besser schweigen als stottern
• Stottern als Vorwand benutzen, um sich unangenehmer Aufgaben zu entledigen

Redeflussstörungen I

Vorbeuge- bzw. Vermeideverhalten

Sprechen (Einschiebungen wie Husten, Flickwörter („ähh“, „also“), Räuspern, Schlucken, Zeitgewinn
erschaffen (durch „Pseudonachdenken“), Stop- and-Go-Mechanismen (Schleifen), Satzumstellungen)

Kommunikation: Einschränkung der Mitteilungsbereitschaft

Nonverbal: Abwenden des Blickkontakts, Gebrauch von
Gesten (Kopfnicken, Zeigen…)

Soziales Verhalten: Soziale Kontakte einschränken, Vermeiden von angst-/schambesetzen Kommunikationskanälen (Telefonieren, Melden…)

Redeflussstörungen I

Epidemiologie

Beginn des Stotterns: 

– bei 80% aller stotternden Menschen setzte das Stottern im Alter von 2-4 Jahren ein

– ab 12 Jahren ist es unwahrscheinlicher dass Stottern auftritt

– bei 50% manifestiert sich das Stottern innerhalb von 1-3 Tagen

Prävalenzrate:  1% aller Deutschen

Inzidenzrate: 5-11%

Remission: 80% (ab Schulalter aber immer unwahrscheinlicher)

Geschlechterverteilung: m 5:1 w

Komorbidität: Phonologische Störungen lösen nicht Stottern aus, können aber Remissionswahrscheinlichkeit beeinflussen

Redeflussstörungen I

Definition Stottern

– Störung der Sprechflüssigkeit (häufige Wiederholung oder Dehnung von Lauten, Silben, oder Wörtern)

– zentralnervöse Störung des Sprechens und seiner Planung

– kein normales Maß an Kontinuität, Geschwindigkeit,
Anstrengung und Rhythmus

– Kern- und Begleitsymptomatik (vegetativen, motorischen und emotionalen Reaktionen)

– Sprechfähigkeit und nicht Sprachfähigkeit eingeschränkt!

Redeflussstörungen I

Stottern: umstrittene Bezeichnungen

Idiopathisches Stottern (Ursachen sind aber bekannt)

Entwicklungsstottern / physiologisches Stottern (suggeriert, dass das Stottern eine Phase ist, die einfach bei einigen Kindern zur Kindheit dazugehört)

Heilmittelkatalog: tonisch/ klonisch

Besser:

Originäres Stottern 

-> Originäres neurogenes nicht-syndromales Stottern (ohne unmittelbar erkennbare Ursache)

-> Originäres neurogenes syndromales Stottern (z.B. bei Trisomie 21)

Erworbenes Stottern:

Psychogenes Stottern (Folge einer psychischen Erkrankung)

Erworbenes neurogenes Stottern (nach organischer/ funktioneller Hirschädigung)

Gradient

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