Quanti 7-8 an der LMU München

CitySTADT: Augsburg

CountryLAND: Deutschland

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Was ist der Non-Response-Bias?

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Welche Vor- und Nachteile haben Befragungen?

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Was ist die Inferenzpopulation?

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Welches Ziel verfolgt eine Stichprobenziehung?

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Welche Vor- und Nachteile haben Stichproben gegenüber Vollerhebungen?

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Was ist die Auswahlgesamtheit?

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Was ist ein Stichprobenverfahren und welche zwei Fälle lassen sich unterscheiden?

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Worin unterscheiden sich einstufige und mehrstufige Zufallsstichproben?

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Was ist eine Klumpenstichprobe?

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Was ist eine geschichtete Zufallsstichprobe?

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Warum sind nicht-zufällige Stichproben problematisch?

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Welche Probleme treten bei Quotenstichproben auf?

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Quanti 7-8

Was ist der Non-Response-Bias?

– Zufälliger Non-Response ist kein Problem

– Meist ist Non-Response aber nicht zufällig: Nicht Befragbare (Kranke, Sprachprobleme), Schwer Erreichbare (Pendler) oder Verweigerer (Misstrauen, politische Einstellung)

– Folge: Verzerrte Stichprobe

– Bias = (1-A) * Unterschied Respondents und Non-Respondents

Beispiel:

– 25% Ausschöpfung
– Durchnschnittsalter Respondents 50 Jahre, Non Respondents 40 Jahre

– Durchschnittsalter um (1-0,25)*10 = 7,5 Jahre überschätzt

Quanti 7-8

Welche Vor- und Nachteile haben Befragungen?

Vorteile

– Subjektive Tatbestände werden erfragt

– Ermöglicht Erfassungen vergangener Erfahrungen

– Vermittelt Informationen über schwer zu beobachtende Situationen

Nachteile

– Soziale Situation: Reaktive Erhebungstechnik und kognitiv anstrengend für Befragte

Quanti 7-8

Was ist die Inferenzpopulation?

Alle Objekte, über die man anhand der Stichprobe tatsächlich Aussagen treffen kann

Quanti 7-8

Welches Ziel verfolgt eine Stichprobenziehung?

Inferenzpopulation und Grundgesamtheit sind möglichst deckungsgleich

Quanti 7-8

Welche Vor- und Nachteile haben Stichproben gegenüber Vollerhebungen?

Vorteile

– Geringe Kosten

– Daten schnell verfügbar

– Vollerhebung oft gar nicht möglich

Nachteile

– Zufallsfehler (sampling variability)

– Selektives Sample: Systematischer Fehler bei Stichprobenziehung, Verzerrung durch Non-Response

– Aber: Auch Vollerhebungen nicht fehlerfrei

Quanti 7-8

Was ist die Auswahlgesamtheit?

Alle Objekte, die prinzipiell eine Chance haben, in die Stichprobe zu gelangen

Quanti 7-8

Was ist ein Stichprobenverfahren und welche zwei Fälle lassen sich unterscheiden?

– Regel, die angibt, wie die Auswahl aus der GG vorgenommen wird

1. Wahrscheinlichkeitsauswahl (Zufallsstrichprobe)

Erforderlich, wenn von Stichprobenmerkmalen auf GG geschlossen werden soll

2. Nicht-zufällige Auswahl

– Willkürlich: Vorgehen wird nicht kontrolliert

– Bewusst: Orientiert an Kriterien

Quanti 7-8

Worin unterscheiden sich einstufige und mehrstufige Zufallsstichproben?

Einstufig

– Einmalige Ziehung mit identischer Auswahlwahrscheinlichkeit

– Listenauswahl: Verzeichnis sämtlicher Einheiten, dann Zufallsziehung

– Random-Digit: Zufällig generierte Telefonnummern

Mehrstufig

– PPS-Sample: Probability Proportional to Size

– Auswahlwahrscheinlichkeit der Elemente auf ersten Stufen proportional zu Größe

– zB: Wahrscheinlichkeit der Gemeindeauswahl proportional zu Einwohnerzahl der Gemeinde

– Wenn aus allen Primäreinheiten (Gemeinden) gleiche Anzahl Sekundäreinheiten (Haushalten) gezogen wird, haben diese Erhebungseinheiten alle eine identische Auswahlwahrscheinlichkeit

– Bei disproportionalen Stichproben sind Gewichtungen erforderlich, um die unterschiedlichen Auswahlwahrscheinlichkeiten zu korrigieren

Quanti 7-8

Was ist eine Klumpenstichprobe?

– Zufällige Ziehung von Klumpen (Bezirke, Schulen, Organisationen)

– Vorteil: Bei regionaler Streuung der GG

– Nachteil: Ungenauere Schätzung wenn Klumpen in sich homogen sind (Klumpeneffekt) und sich stark voneinander unterscheiden

Quanti 7-8

Was ist eine geschichtete Zufallsstichprobe?

– In GG gibt es Schichten von Merkmalen, die relevant für Untersuchungsziel sind

– Vorteil: Präzisere Schätzung, wenn Schichten homogen sind im Hinblick auf interessierendes Merkmal (Schichtungseffekt)

– Proportionale (PPS-Sample) und disproportionale Stichproben möglich

Quanti 7-8

Warum sind nicht-zufällige Stichproben problematisch?

– Verzerrungen nicht abschätzbar

– Nicht auf GG anwendbar

Willkürliche Auswahl

Wen man gerade erwischt

Bewusste Auswahl

Extremfälle, Typische Fälle, Schneeballverfahren

Quotenstichprobe

Stichprobe wird so konstruiert, dass gewisse Quoten den Verteilungen in der GG entsprechen

Quanti 7-8

Welche Probleme treten bei Quotenstichproben auf?

– Lediglich für quotierte Merkmale repräsentativ

– Studien zeigen geringe Korrelationen

– Inferenzstatistik wegen willkürlicher Auswahl nicht anwendbar, weil nicht geschichtet, meist selbstselektiert oder Bekannte des Interviewers

– Starker Anreiz zum Fälschen von Quotenmerkmalen

Gradient

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