Physio Physikum LMU 💉🍎 an der LMU München | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN
Geruch
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TESTE DEIN WISSEN
  • primäre olfaktorische Sinneszellen -> eigene Axone ziehen zum ZNS
  • Odorantbindeproteine, um gelöste Stoffe in Luft mit den Odorantrezeptoren in der Riechschleimhaut zu vermitteln
  • tausende verschiedene Rezeptoren
  • Transduktion
    • Duftstoff bindet an Odorantrezeptor -> G-Protein wird aktiviert -> aktiviert Adenylatcyclase -> wandelt ATP zu cAMP um -> Öffnung von Ionenkanälen -> Na2+ und Ca2+ strömen ein, Cl- strömt aus -> Depolarisation der Membran
  • Transformation
    • Axone ziehen durch Siebbeinplatte -> werden in Axone gleichen Rezeptortyps eingeteilt und zusammen als Mitralzellen in den Glomeruli des Bulbus olfactorius gefasst 
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TESTE DEIN WISSEN
Geschmack
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TESTE DEIN WISSEN
  • Papillen mit je mehreren Geschmacksknospen (GK), welche wiederum ca. 150 gustatorische sekundäre Sinneszellen mit Cilien tragen
    • Wallpapillen mit ca. 1000 GK
    • Blätterpapillen mit ca. 100 GK
    • Pilzpapillen mit 3-5 GK
  • Geschmacksqualitäten
    • süß - durch Zucker - energiereiche Nahrung
    • sauer - durch Protonen - Appetitanregung oder Aversion, um Säure-Basen-Haushalt nicht zu stören
    • bitter - durch verschiedene organische Substanzen - ungenießbare Nahrung
    • salzig - durch Na2+ Ionen - deckt den Bedarf an diesen
    • umami - durch AS - proteinreiche Nahrung
  • Transduktion
    • süß, bitter und umami: G-Protein - gekoppelte aktivierung von Gustducin -> aktiviert Phospholipase C -> setzt IP3 frei -> aktiviert Ca2+ Speicher und Ca2+ Kanäle -> Ca+ Konzentration in der Zelle erhöht sich -> Depolarisation
    • sauer: acid sensing ion channel -> H+ Einstrom -> intrazellulärer pH sinkt -> Na2+ Kanäle öffnen -> Depolarisation
    • salzig: Na2+ Einstrom in Zelle -> Depolarisation
  • Transformation
    • Weiterleitung des Signals über 7. oder 9. Hirnnerv zu Nucleus tractus solitarii -> Thalamus -> Gyrus postcentralis
  • tierartliche Unterschiede
    • Katze schmeckt kein süß
    • Huhn kann nicht zwischen süß und bitter unterscheiden
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Membranpotentiale
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  • elektrochemischer Gradient
    • chemischer Gradient: Transport von Stoffen entlang eines Konzentrationsgefälles
    • elektrischer Gradient: Transport von Stoffen aufgrund des Bestrebens von Ionen, elektrische Differenzen auszugleichen (Kationen und Anionen ziehen sich an)
  • K+ Gleichgewichtspotential
    • K+ Konzentration innerhalb der Zelle viel höher als außen -> chemischer Gradient treibt K+ aus der Zellen hinaus
    • Zellmembran depolarisiert dadurch auf Innenseite der Zelle (wied negativer) -> elektrischer Gradient treibt K+ wieder in Zelle hinein
    • bei ausgleich dieser beiden Kräfte: K+ Gleichgewicht bei -97 mV
    • trägt fast alleine zum Ruhemembranpotential der Zellen bei
  • Ruhemembranpotential
    • bei -90 mV
    • fast ausschließlich durch K+ hergestellt
    • lässt sich durch Goldman-Hodgkin-Katz-Gleichung berechnen
  • Nernst-Gleichung zur Berechnung der Lage des Gleichgewichtspotentials einzelner Ionen
    • E = R x T / z x F x ln (Ion-a / Ion-i) = elektrische Potentialdifferenz = allgemeine Gaskonstante x Temperatur / Ladung des Ions x Faraday-Konstante x Logarythmus (Ionenkonzentration außen / Ionenkonzentration innen)
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Zellmembranaufbau
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  • Doppellipidschicht aus Phospho-/Spingolipiden und Cholesterin
    • apolarer/lipophiler Schwanz
    • polarer/hydrophiler Kopf
  • Membranproteine 
    • periphere 
    • integrale
  • Glykokalix an Membranaußenseite, welche an Proteinen hängt
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Neuronenarten
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  • Interneuronen (Verbindung zwischen anderen Neuronen)
  • Motoneuronen (Muskelinnervation)
  • sensible Neuronen (Sinneswahrnehmung)
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Transportprozesse in der Zelle
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  • Cytosolrezeptoren
    • lipophile/gasförmige Botenstoffe können Zellmembran passieren
    • binden an Rezeptor im Zellplasma
    • Rezeptor-Botenstoff-Komplex wandert in Zellkern
    • sorgt für Synthese spezifiescher mRNA, welche dann aus Zellkern zu Ribosomen wandert und Botenstoff-spezifische Proteine synthetisiert
  • Membranrezeptoren
    • hydrophiler Botenstoff
    • ionotrope Rezeptoren: Rezeptor und Ionenkanal hängen zusammen (direkte Modulation)
    • metabotrope Rezeptoren: Botenstoff als first messenger, Freisetzung von second messenger-Kaskade in der Zelle (indirekte Modulation)
      • cAMP-Weg: Botenstoff bindet an Rezeptor -> G-Protein wird aktiviert -> aktiviert Adenylatcyclase, welche ATP zu cAMP macht -> aktiviert Proteinkinase A -> Phosphorylierungen 
      • cGMP-Weg: Botenstoff bindet an Rezeptor -> G-Protein wird aktiviert -> aktiviert Guanylatcyclase, welche GTP zu cGMP macht -> aktiviert Proteinkinase G -> Phosphorylierungen
      • Ca2+ Weg: Botenstoff bindet an Rezeptor -> G-Protein wird aktiviert -> aktiviert Phospholipase C -> spaltet Membranlipide zu IP3 (Inositoltriphosphat) und DAG (Diacylglycerin) -> IP3 öffnet zellinternen Ca2+ Speicher -> öffnet weitere Ca2+ Kanäle -> Calmodulin wird aktiviert -> reguliert Enzymaktivitäten   .... DAG aktiviert mit Ca2+ Proteinkinase C -> Phosphorylierungen

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Synapse
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  • Arten
    • axoaxonale
    • axodentritische 
    • axosomatische
  • Vorgänge
    • AP erreicht präsynaptische Membran -> öffnet Ca2+ Kanäle -> Ca2+ hilft sich in der Synapse befindenden Vesikeln mit dem Botenstoff, sich über Konformationsänderung nach der SNARE-Hypothese mit der präsynaptischem Membran zu verbinden -> Botenstoff entleert sich in synaptischen Spalt
    • Botenstoff diffundiert zu postsynaptischer Membran
    • Andocken an Rezeptor -> Auslösen eines 
      • erregenden postsynaptischen Potentials (EPSP)
      • hemmenden postsynaptischen Potentials (IPSP)
    • Botenstoff wird entweder im Ganzen wiederverwendet, zu Teilen abgebaut und recycled oderganz abgebaut
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Arten von Gliazellen
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TESTE DEIN WISSEN
  • Oligodendrozyten (Myelinscheiden im ZNS)
  • Schwann-Zellen (Myelinscheiden im PNS)
  • Astrozyten (Blut-Hirn-Schranke)
  • Mikroglia/Hortega-Zellen (Phagozytose)
  • weitere Aufgaben: 
    • Synthese von Botenstoffen
    • Glianarben
    • Versorgung der Neruronen mit Nährstoffen
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Transduktion und Transformation
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  • Transduktion = durch Rezeptorpotential, welches durch Reiz entsteht ausgelöste Öffnunf von Ionenkanälen in der Sinneszelle
  • Transformation = Umwandlung des Amplituden-codierten Rezeptorpotentials in eine Frequenz-codiertes AP
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Aktionspotential
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  • normales AP
    • Reiz kommt an Zelle an -> Zellmembran depolarisiert -> wenn Schwellenwert überschritten (bei ca. -50 bis -70 mV), wird AP nach Alles-oder-Nichts-Prinzip ausgelöst -> spannungsabhängige Na+ Kanäle öffnen -> Na+ strömt in Zelle -> Membran depolarisiert ins Positive (Overshoot-Phase) -> K+ Kanäle öffnen, um Depolarisation entgegenzuwirken -> K+ strömt aus -> Repolarisation zu RMP -> Hyperpolarisation durch langsame Geschwindigkeit, mit der K+ Kanäle wieder schließen
    • absolute Refraktärzeit: Na+ Kanäle im geschlossen-inaktivierbarem Zustand bis Rückkehr zum RMP -> extrem wichtig für gerichtete Erregungsleitung, da AP-Frequenz somit beschränkt wird (!!!)
    • relative Refraktärzeit: Na+ Kanäle wieder geschlossen-aktivierbar -> können durch starken Reiz wieder geöffnet werden
    • Quantität der Ionenverschiebung so gering, dass sie nur an der Membran zu messen ist
    • 5 - 7 ms
  • AP in Sinusknoten
    • RMP generell unstabil und auf ca. -50 mV
    • funny-channels werden durch nicht vorhandenen Reiz gereizt -> Depolarisation durch Na+ Einstrom bis Schwellenwert -> Depolatisation mit Overshoot-Phase durch Ca2+ (Untershied zum normalen AP) -> Repolarisation durch K+ zum RMP
    • dauer des AP im Myokard ca. 200 ms = Dauer eines Herzschlags, weil alle Myokardzellen ein elektrisches Synszytium ergeben, also elektrisch gekoppelt sind -> dadurch kann erst nach der Plateauphase des AP im Myokard und nach der Repolarisation wieder ein neues AP eingeleitet werden -> verhindert Dauerkontraktion (Tatanus) des Herzmuskels
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quergesteifte Muskulatur
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TESTE DEIN WISSEN
  • Besonderheiten
    • willkürlich, Skelettmuskulatur
    • Muskelfaser/Muskelzelle aus Myofibrille aus Myofilamenten (Aktin und Myosin)
    • Sarcolemm = Zellmembran = T-System
    • Sarcoplasma
    • sarkoplasmatisches Retikulum = L-System
  • Sarkomere
    • Aktin mit Z-Streifen und I-Zone
    • Myosin mit M-Streifen und Henson-Zone
    • A-Streifen überschneidet
    • Aktin aus G-Proteinen aufgebaut -> F-Aktin
      • mit Tropomodulin an M-Seite und CapZ an Z-Streifen
      • Tropomyosin mit Troponin C (für Ca2+), T ( für Tropomyosin) und I (zur Inihition)
    • Myosin aus 300 Myosin II-Filamenten
      • 2 verdrille alpha-Helices
      • 2 globuläre Köpfe
      • ein Paar leichte und ein Paar schwere Ketten
  • Typen von Muskelzellen
    • S-Typ: aerob, viel Myoglobin, langsame geringe Kräfte
    • FF-Typ: anaerob, wenig Myoglobin, schnelle hohe Kräfte
    • FR-Typ: aerob und anaerob, schnell aber nicht so ausdauernd
  • motorische Endplatte
  • elektomechanische Kopplung
  • Filamentgleiten
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Gleichgewicht/Vestibularorgan
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TESTE DEIN WISSEN
  • 3 Bogengänge im Innenohr für Bewegung in allen 3 Raumrichtungen
  • Sacculus und Utriculus mit Otholithenmembran, welche Kalzitkristalle trägt -> verschieben sich unter der Schwerkraft
  • Projection in Medulla oblongata
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Q:
Geruch
A:
  • primäre olfaktorische Sinneszellen -> eigene Axone ziehen zum ZNS
  • Odorantbindeproteine, um gelöste Stoffe in Luft mit den Odorantrezeptoren in der Riechschleimhaut zu vermitteln
  • tausende verschiedene Rezeptoren
  • Transduktion
    • Duftstoff bindet an Odorantrezeptor -> G-Protein wird aktiviert -> aktiviert Adenylatcyclase -> wandelt ATP zu cAMP um -> Öffnung von Ionenkanälen -> Na2+ und Ca2+ strömen ein, Cl- strömt aus -> Depolarisation der Membran
  • Transformation
    • Axone ziehen durch Siebbeinplatte -> werden in Axone gleichen Rezeptortyps eingeteilt und zusammen als Mitralzellen in den Glomeruli des Bulbus olfactorius gefasst 
Q:
Geschmack
A:
  • Papillen mit je mehreren Geschmacksknospen (GK), welche wiederum ca. 150 gustatorische sekundäre Sinneszellen mit Cilien tragen
    • Wallpapillen mit ca. 1000 GK
    • Blätterpapillen mit ca. 100 GK
    • Pilzpapillen mit 3-5 GK
  • Geschmacksqualitäten
    • süß - durch Zucker - energiereiche Nahrung
    • sauer - durch Protonen - Appetitanregung oder Aversion, um Säure-Basen-Haushalt nicht zu stören
    • bitter - durch verschiedene organische Substanzen - ungenießbare Nahrung
    • salzig - durch Na2+ Ionen - deckt den Bedarf an diesen
    • umami - durch AS - proteinreiche Nahrung
  • Transduktion
    • süß, bitter und umami: G-Protein - gekoppelte aktivierung von Gustducin -> aktiviert Phospholipase C -> setzt IP3 frei -> aktiviert Ca2+ Speicher und Ca2+ Kanäle -> Ca+ Konzentration in der Zelle erhöht sich -> Depolarisation
    • sauer: acid sensing ion channel -> H+ Einstrom -> intrazellulärer pH sinkt -> Na2+ Kanäle öffnen -> Depolarisation
    • salzig: Na2+ Einstrom in Zelle -> Depolarisation
  • Transformation
    • Weiterleitung des Signals über 7. oder 9. Hirnnerv zu Nucleus tractus solitarii -> Thalamus -> Gyrus postcentralis
  • tierartliche Unterschiede
    • Katze schmeckt kein süß
    • Huhn kann nicht zwischen süß und bitter unterscheiden
Q:
Membranpotentiale
A:
  • elektrochemischer Gradient
    • chemischer Gradient: Transport von Stoffen entlang eines Konzentrationsgefälles
    • elektrischer Gradient: Transport von Stoffen aufgrund des Bestrebens von Ionen, elektrische Differenzen auszugleichen (Kationen und Anionen ziehen sich an)
  • K+ Gleichgewichtspotential
    • K+ Konzentration innerhalb der Zelle viel höher als außen -> chemischer Gradient treibt K+ aus der Zellen hinaus
    • Zellmembran depolarisiert dadurch auf Innenseite der Zelle (wied negativer) -> elektrischer Gradient treibt K+ wieder in Zelle hinein
    • bei ausgleich dieser beiden Kräfte: K+ Gleichgewicht bei -97 mV
    • trägt fast alleine zum Ruhemembranpotential der Zellen bei
  • Ruhemembranpotential
    • bei -90 mV
    • fast ausschließlich durch K+ hergestellt
    • lässt sich durch Goldman-Hodgkin-Katz-Gleichung berechnen
  • Nernst-Gleichung zur Berechnung der Lage des Gleichgewichtspotentials einzelner Ionen
    • E = R x T / z x F x ln (Ion-a / Ion-i) = elektrische Potentialdifferenz = allgemeine Gaskonstante x Temperatur / Ladung des Ions x Faraday-Konstante x Logarythmus (Ionenkonzentration außen / Ionenkonzentration innen)
Q:
Zellmembranaufbau
A:
  • Doppellipidschicht aus Phospho-/Spingolipiden und Cholesterin
    • apolarer/lipophiler Schwanz
    • polarer/hydrophiler Kopf
  • Membranproteine 
    • periphere 
    • integrale
  • Glykokalix an Membranaußenseite, welche an Proteinen hängt
Q:
Neuronenarten
A:
  • Interneuronen (Verbindung zwischen anderen Neuronen)
  • Motoneuronen (Muskelinnervation)
  • sensible Neuronen (Sinneswahrnehmung)
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Q:
Transportprozesse in der Zelle
A:
  • Cytosolrezeptoren
    • lipophile/gasförmige Botenstoffe können Zellmembran passieren
    • binden an Rezeptor im Zellplasma
    • Rezeptor-Botenstoff-Komplex wandert in Zellkern
    • sorgt für Synthese spezifiescher mRNA, welche dann aus Zellkern zu Ribosomen wandert und Botenstoff-spezifische Proteine synthetisiert
  • Membranrezeptoren
    • hydrophiler Botenstoff
    • ionotrope Rezeptoren: Rezeptor und Ionenkanal hängen zusammen (direkte Modulation)
    • metabotrope Rezeptoren: Botenstoff als first messenger, Freisetzung von second messenger-Kaskade in der Zelle (indirekte Modulation)
      • cAMP-Weg: Botenstoff bindet an Rezeptor -> G-Protein wird aktiviert -> aktiviert Adenylatcyclase, welche ATP zu cAMP macht -> aktiviert Proteinkinase A -> Phosphorylierungen 
      • cGMP-Weg: Botenstoff bindet an Rezeptor -> G-Protein wird aktiviert -> aktiviert Guanylatcyclase, welche GTP zu cGMP macht -> aktiviert Proteinkinase G -> Phosphorylierungen
      • Ca2+ Weg: Botenstoff bindet an Rezeptor -> G-Protein wird aktiviert -> aktiviert Phospholipase C -> spaltet Membranlipide zu IP3 (Inositoltriphosphat) und DAG (Diacylglycerin) -> IP3 öffnet zellinternen Ca2+ Speicher -> öffnet weitere Ca2+ Kanäle -> Calmodulin wird aktiviert -> reguliert Enzymaktivitäten   .... DAG aktiviert mit Ca2+ Proteinkinase C -> Phosphorylierungen

Q:
Synapse
A:
  • Arten
    • axoaxonale
    • axodentritische 
    • axosomatische
  • Vorgänge
    • AP erreicht präsynaptische Membran -> öffnet Ca2+ Kanäle -> Ca2+ hilft sich in der Synapse befindenden Vesikeln mit dem Botenstoff, sich über Konformationsänderung nach der SNARE-Hypothese mit der präsynaptischem Membran zu verbinden -> Botenstoff entleert sich in synaptischen Spalt
    • Botenstoff diffundiert zu postsynaptischer Membran
    • Andocken an Rezeptor -> Auslösen eines 
      • erregenden postsynaptischen Potentials (EPSP)
      • hemmenden postsynaptischen Potentials (IPSP)
    • Botenstoff wird entweder im Ganzen wiederverwendet, zu Teilen abgebaut und recycled oderganz abgebaut
Q:
Arten von Gliazellen
A:
  • Oligodendrozyten (Myelinscheiden im ZNS)
  • Schwann-Zellen (Myelinscheiden im PNS)
  • Astrozyten (Blut-Hirn-Schranke)
  • Mikroglia/Hortega-Zellen (Phagozytose)
  • weitere Aufgaben: 
    • Synthese von Botenstoffen
    • Glianarben
    • Versorgung der Neruronen mit Nährstoffen
Q:
Transduktion und Transformation
A:
  • Transduktion = durch Rezeptorpotential, welches durch Reiz entsteht ausgelöste Öffnunf von Ionenkanälen in der Sinneszelle
  • Transformation = Umwandlung des Amplituden-codierten Rezeptorpotentials in eine Frequenz-codiertes AP
Q:
Aktionspotential
A:
  • normales AP
    • Reiz kommt an Zelle an -> Zellmembran depolarisiert -> wenn Schwellenwert überschritten (bei ca. -50 bis -70 mV), wird AP nach Alles-oder-Nichts-Prinzip ausgelöst -> spannungsabhängige Na+ Kanäle öffnen -> Na+ strömt in Zelle -> Membran depolarisiert ins Positive (Overshoot-Phase) -> K+ Kanäle öffnen, um Depolarisation entgegenzuwirken -> K+ strömt aus -> Repolarisation zu RMP -> Hyperpolarisation durch langsame Geschwindigkeit, mit der K+ Kanäle wieder schließen
    • absolute Refraktärzeit: Na+ Kanäle im geschlossen-inaktivierbarem Zustand bis Rückkehr zum RMP -> extrem wichtig für gerichtete Erregungsleitung, da AP-Frequenz somit beschränkt wird (!!!)
    • relative Refraktärzeit: Na+ Kanäle wieder geschlossen-aktivierbar -> können durch starken Reiz wieder geöffnet werden
    • Quantität der Ionenverschiebung so gering, dass sie nur an der Membran zu messen ist
    • 5 - 7 ms
  • AP in Sinusknoten
    • RMP generell unstabil und auf ca. -50 mV
    • funny-channels werden durch nicht vorhandenen Reiz gereizt -> Depolarisation durch Na+ Einstrom bis Schwellenwert -> Depolatisation mit Overshoot-Phase durch Ca2+ (Untershied zum normalen AP) -> Repolarisation durch K+ zum RMP
    • dauer des AP im Myokard ca. 200 ms = Dauer eines Herzschlags, weil alle Myokardzellen ein elektrisches Synszytium ergeben, also elektrisch gekoppelt sind -> dadurch kann erst nach der Plateauphase des AP im Myokard und nach der Repolarisation wieder ein neues AP eingeleitet werden -> verhindert Dauerkontraktion (Tatanus) des Herzmuskels
Q:
quergesteifte Muskulatur
A:
  • Besonderheiten
    • willkürlich, Skelettmuskulatur
    • Muskelfaser/Muskelzelle aus Myofibrille aus Myofilamenten (Aktin und Myosin)
    • Sarcolemm = Zellmembran = T-System
    • Sarcoplasma
    • sarkoplasmatisches Retikulum = L-System
  • Sarkomere
    • Aktin mit Z-Streifen und I-Zone
    • Myosin mit M-Streifen und Henson-Zone
    • A-Streifen überschneidet
    • Aktin aus G-Proteinen aufgebaut -> F-Aktin
      • mit Tropomodulin an M-Seite und CapZ an Z-Streifen
      • Tropomyosin mit Troponin C (für Ca2+), T ( für Tropomyosin) und I (zur Inihition)
    • Myosin aus 300 Myosin II-Filamenten
      • 2 verdrille alpha-Helices
      • 2 globuläre Köpfe
      • ein Paar leichte und ein Paar schwere Ketten
  • Typen von Muskelzellen
    • S-Typ: aerob, viel Myoglobin, langsame geringe Kräfte
    • FF-Typ: anaerob, wenig Myoglobin, schnelle hohe Kräfte
    • FR-Typ: aerob und anaerob, schnell aber nicht so ausdauernd
  • motorische Endplatte
  • elektomechanische Kopplung
  • Filamentgleiten
Q:
Gleichgewicht/Vestibularorgan
A:
  • 3 Bogengänge im Innenohr für Bewegung in allen 3 Raumrichtungen
  • Sacculus und Utriculus mit Otholithenmembran, welche Kalzitkristalle trägt -> verschieben sich unter der Schwerkraft
  • Projection in Medulla oblongata
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