Onkologie/ Hämatologie an der LMU München | Karteikarten & Zusammenfassungen

Lernmaterialien für Onkologie/ Hämatologie an der LMU München

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TESTE DEIN WISSEN

Wie wird Blutmenge bestimmt, welche Richtwerte gibt es ?

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  • NGB: ca. 85ml/kg Körpergewicht
  • Ab 2.LM.: ca. 65-80ml/ kg
  • Blutvolumen eines Erwachsenen ca. 4,5 - 7 Liter
  • Geschlechtsabhängig (Männer ca. 1l mehr)
  • 10% Verlust bei Kindern: gut vertragbar
  • plötzlich 30%: gefährlich
  • 50%: tödlich
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Welche Arten von Transfusionen gibt es?

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  • Fremdtransfusion: Blutspender-/ empfänger sind nicht identisch
  • Eigentransfusion: Blutspender-/ Empfänger sind identisch
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Nenne Indikationen für ein Ehrythrozytenkonzentrat (EK) !

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  • Schwere Anämie
  • Akuter Blutverlust (z.B. Verkekehrsunfall)
  • Chronische Blutverluste (z.B. Gerinnungsstörung)
  • Patienten mit Gastrointestinalen Blutungen
  • Großer Blutverlust (OP)
  • Verbrauchskoagulopathien (z.B. Thalassämie)
  • Blutaustauschtransfusion (z.B. Hyperbillirubämie, bei Ngb.<25mg/ dl)
  • ABO- indentische Transfusion
  • In Ausnahmefällen AB0- kompatibel (majorkompatibel) transfusion 
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Erkläre Major-/ MinorKompatibilität !

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Major:

-> Kompatibilität der Spenderehrythrozyten zum Empfänger eines Ehrythrozyten-/Granulozytenkonzentrates

(Transfusion bei BG 0 möglich)


Minor:

-> Kompatibilität eines Plasmaproduktes mit den darin enthaltenen Antikörpern des Spenders zu den Ehrythrozyten des Empfängers

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Was gibt es bei Transfusionen von EK`s zu beachten ?

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  • AB0 identisch transfundiert
  • AB0 kompatibel (bei BG 0 möglich ) majorkompatibel
  • Lagerung bei 4°C, erschütterungsfrei, spezieller Kühlschrank
  • max. 42 Tage
  • Volumen: 200-350 ml
  • Kühlkette darf nicht unterbrochen werden
  • Transfusionsergebnis nach EK:
    • Anstieg Hb: 1,0-1,5g/dl
    • HK: 3-4%
    • mittlere Überlebensrate der Erys 60 Tage
  • Abnahmemenge beim Spender: 500ml
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Nenne Indikationen und erkläre wichtige Faktoren bei einer Thrombozytenkonzentrat Gabe !

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  • Indikationen: 
    • Gerinnungsstörungen
    • Thrombozytopenie bei Knochenmarksinsuffizienz
    • starker Blutverlust und Massentransfusionen > 1,5 faches Blutvolumen 
  • Lagerung bei 22°C, ständige Bewegung
  • Bis 5 Tage Lagerungsfähig
  • Verabreichungsmenge: 200-300ml (ca. 1,5l Blut) 
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Nenne Indikationen und Lagerungsbedingungen für Granulozytenkonzentrate (GK) !

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  • sehr selten
  • Indikation: bei schwerer Sepsis(z.B. therapierefraktäre Infektion)
  • Lagerung für nur 24h möglich
  • Nur auf besondere Anforderungh hergestellt
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Was gibt es bei gefrorenem Frischplasma zu beachten, wann wird es verwendet ?

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  • fresh frozen Plasma- flüssige und gelöste Bestandteile des Blutes
  • Indikation: 
    • massiver Blutverlust
    • klinisch manifeste Blutungsneigung
    • Leberinsuffizienz (bei unzureichende Bildung von Gerinnungsfaktoren)
  • Wichtigster Bestandteil: Gerinnungsfaktoren im Plasma (Thrombin, Fibrinogen, ...)
  • Transfusion Minorkompatibel. 
    • A: A, AB
    • B: B,AB
    • 0: A, B, AB, 0
    • AB: AB
  • AB: Universalspenderf für plasma (keine Isoaggulatine9
  • EInfrieren auf -30°C, 250ml
  • 24 monate haltbar
  • Kühlkette nicht unterbrechen!
  • Mit Sahara erwärmen
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Erkläre welche Arten von  Blutstammzellpräperaten es gibt und welche Folgen auftreten können !

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TESTE DEIN WISSEN
  • autolog = Empänger und Spender sind identisch
  • allogen = Empänger und Spender sind nicht identisch
  • Graft-versus-Host (zytotoxische Reaktion von implantierten bzw. transfundierten Immunzellen gegen den Wirtsorganismus)
  • Host-versus-Graft: (Abwehrreaktion des Wirts gegen im Spendergewebe enthaltene Leukocyten und Histokompatibilitäts-Antigene )
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Welche Nebenwirkungen können bei Transfusionen auftreten ?

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Transfusionsreaktionen:

  • Febrile, nicht hämolytische Transfusionsreaktion:
    • z.B. allergische Rkt. 
    • Fieber, Juckreiz, Urtikaria, Schüttelfrost
  • Hämolytischer Zwischenfall:
    • meist AB0- Unverträglichkeit
    • Verwchslung von Konserven, Bed-Side-Test nicht durchgeführt
    • Schock, akutes Nierenversagen, retrosternale Schmerzen, Schmerzen im Lendenbereich
  • pyrogene(Fieber-erzeugend) oder bakterielle Rkt:
    • kontaminiertes Blut
    • Fieber, Schocksymptomatik


Infektionen:

  • Sofort oder nach langer Zeit möglich
  • Bedrohlich: Hepatitits, HIV
  • Sehr geringes Risiko


Stoffwechselentgleisungen:

  • durch Hämolyse
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Was gibt es bei der Verabreichung von Transfusionen zu beachten ?

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  • Indikationsstellung
  • Anforderung/ Durchführung Verantwortung -> Arzt
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Definiere Bluttransfuisonen !

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  • intravenöse Gabe von Vollblut oder Blutbestandteilen
  • Fremdblut-/Eigenblutspende
  • Meist (Ehrythrozyten, Thrombozyten, Plasma)
  • Vorteil von Blutbestandteile:
    • Nur der fehlende Teil wird zugeführt
    • Konserven können länger haltbar gemacht werden
    • Eine Spende hilft mehreren Patienten
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Onkologie/ Hämatologie Kurs an der LMU München - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Wie wird Blutmenge bestimmt, welche Richtwerte gibt es ?

A:
  • NGB: ca. 85ml/kg Körpergewicht
  • Ab 2.LM.: ca. 65-80ml/ kg
  • Blutvolumen eines Erwachsenen ca. 4,5 - 7 Liter
  • Geschlechtsabhängig (Männer ca. 1l mehr)
  • 10% Verlust bei Kindern: gut vertragbar
  • plötzlich 30%: gefährlich
  • 50%: tödlich
Q:

Welche Arten von Transfusionen gibt es?

A:
  • Fremdtransfusion: Blutspender-/ empfänger sind nicht identisch
  • Eigentransfusion: Blutspender-/ Empfänger sind identisch
Q:

Nenne Indikationen für ein Ehrythrozytenkonzentrat (EK) !

A:
  • Schwere Anämie
  • Akuter Blutverlust (z.B. Verkekehrsunfall)
  • Chronische Blutverluste (z.B. Gerinnungsstörung)
  • Patienten mit Gastrointestinalen Blutungen
  • Großer Blutverlust (OP)
  • Verbrauchskoagulopathien (z.B. Thalassämie)
  • Blutaustauschtransfusion (z.B. Hyperbillirubämie, bei Ngb.<25mg/ dl)
  • ABO- indentische Transfusion
  • In Ausnahmefällen AB0- kompatibel (majorkompatibel) transfusion 
Q:

Erkläre Major-/ MinorKompatibilität !

A:

Major:

-> Kompatibilität der Spenderehrythrozyten zum Empfänger eines Ehrythrozyten-/Granulozytenkonzentrates

(Transfusion bei BG 0 möglich)


Minor:

-> Kompatibilität eines Plasmaproduktes mit den darin enthaltenen Antikörpern des Spenders zu den Ehrythrozyten des Empfängers

Q:

Was gibt es bei Transfusionen von EK`s zu beachten ?

A:
  • AB0 identisch transfundiert
  • AB0 kompatibel (bei BG 0 möglich ) majorkompatibel
  • Lagerung bei 4°C, erschütterungsfrei, spezieller Kühlschrank
  • max. 42 Tage
  • Volumen: 200-350 ml
  • Kühlkette darf nicht unterbrochen werden
  • Transfusionsergebnis nach EK:
    • Anstieg Hb: 1,0-1,5g/dl
    • HK: 3-4%
    • mittlere Überlebensrate der Erys 60 Tage
  • Abnahmemenge beim Spender: 500ml
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Q:

Nenne Indikationen und erkläre wichtige Faktoren bei einer Thrombozytenkonzentrat Gabe !

A:
  • Indikationen: 
    • Gerinnungsstörungen
    • Thrombozytopenie bei Knochenmarksinsuffizienz
    • starker Blutverlust und Massentransfusionen > 1,5 faches Blutvolumen 
  • Lagerung bei 22°C, ständige Bewegung
  • Bis 5 Tage Lagerungsfähig
  • Verabreichungsmenge: 200-300ml (ca. 1,5l Blut) 
Q:

Nenne Indikationen und Lagerungsbedingungen für Granulozytenkonzentrate (GK) !

A:
  • sehr selten
  • Indikation: bei schwerer Sepsis(z.B. therapierefraktäre Infektion)
  • Lagerung für nur 24h möglich
  • Nur auf besondere Anforderungh hergestellt
Q:

Was gibt es bei gefrorenem Frischplasma zu beachten, wann wird es verwendet ?

A:
  • fresh frozen Plasma- flüssige und gelöste Bestandteile des Blutes
  • Indikation: 
    • massiver Blutverlust
    • klinisch manifeste Blutungsneigung
    • Leberinsuffizienz (bei unzureichende Bildung von Gerinnungsfaktoren)
  • Wichtigster Bestandteil: Gerinnungsfaktoren im Plasma (Thrombin, Fibrinogen, ...)
  • Transfusion Minorkompatibel. 
    • A: A, AB
    • B: B,AB
    • 0: A, B, AB, 0
    • AB: AB
  • AB: Universalspenderf für plasma (keine Isoaggulatine9
  • EInfrieren auf -30°C, 250ml
  • 24 monate haltbar
  • Kühlkette nicht unterbrechen!
  • Mit Sahara erwärmen
Q:

Erkläre welche Arten von  Blutstammzellpräperaten es gibt und welche Folgen auftreten können !

A:
  • autolog = Empänger und Spender sind identisch
  • allogen = Empänger und Spender sind nicht identisch
  • Graft-versus-Host (zytotoxische Reaktion von implantierten bzw. transfundierten Immunzellen gegen den Wirtsorganismus)
  • Host-versus-Graft: (Abwehrreaktion des Wirts gegen im Spendergewebe enthaltene Leukocyten und Histokompatibilitäts-Antigene )
Q:

Welche Nebenwirkungen können bei Transfusionen auftreten ?

A:

Transfusionsreaktionen:

  • Febrile, nicht hämolytische Transfusionsreaktion:
    • z.B. allergische Rkt. 
    • Fieber, Juckreiz, Urtikaria, Schüttelfrost
  • Hämolytischer Zwischenfall:
    • meist AB0- Unverträglichkeit
    • Verwchslung von Konserven, Bed-Side-Test nicht durchgeführt
    • Schock, akutes Nierenversagen, retrosternale Schmerzen, Schmerzen im Lendenbereich
  • pyrogene(Fieber-erzeugend) oder bakterielle Rkt:
    • kontaminiertes Blut
    • Fieber, Schocksymptomatik


Infektionen:

  • Sofort oder nach langer Zeit möglich
  • Bedrohlich: Hepatitits, HIV
  • Sehr geringes Risiko


Stoffwechselentgleisungen:

  • durch Hämolyse
Q:

Was gibt es bei der Verabreichung von Transfusionen zu beachten ?

A:
  • Indikationsstellung
  • Anforderung/ Durchführung Verantwortung -> Arzt
Q:

Definiere Bluttransfuisonen !

A:
  • intravenöse Gabe von Vollblut oder Blutbestandteilen
  • Fremdblut-/Eigenblutspende
  • Meist (Ehrythrozyten, Thrombozyten, Plasma)
  • Vorteil von Blutbestandteile:
    • Nur der fehlende Teil wird zugeführt
    • Konserven können länger haltbar gemacht werden
    • Eine Spende hilft mehreren Patienten
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