Medienwirkung Lara an der LMU München

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Pionierstudie - The Agenda Setting Function of the Mass Media - McCombs & Shaw, 1972

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(IV) Einzelthemen-Individualanalysen

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Anhand welcher Kriterien ist die Systematisierung von Medienwirkungen möglich? 

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Typen von Medienwirkungen?

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Was versteht man allgemein unter Medienwirkung? 

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Phase I im Modell der Entwicklung der Medienwirkungsforschung 

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Perspektiven der Wirkungsforschung?

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Beispiel-Studie aus Phase I der Medienwirkungen 

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Hat die Phase I wirklich so existiert?

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Phase II

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Medienwirkung Lara

Pionierstudie - The Agenda Setting Function of the Mass Media - McCombs & Shaw, 1972

  • Maxwell E. McCombs und Donald L. Shaw von der University of North Carolina, Chapel Hill
  • Befragung von 100 registrierten, unentschlossenen Wählern (Wahl 1968) - „What are you most concerned about these days? […]
    what are the two or three main things which you think the government should
    concentrate on doing something about?”
  • Inhaltsanalyse von 4 regionalen Tageszeitungen, NYTimes, Time, Newsweek
    sowie NBC und CBS-Abendnachrichten
  • Zuordnung von Antworten und Berichterstattung zu 15 Themenkategorien

Medienwirkung Lara

(IV) Einzelthemen-Individualanalysen

Untersuchte Annahme: Rezipienten halten ein Thema für umso wichtiger, je mehr Informationen sie darüber aus den Massenmedien erhalten

  • geringe Agenda-Setting-Effekte
  • bleiben auch bei Kontrolle von Drittvariablen (bspw. Realitätsindikatoren) stabil
  • Interpersonale Kommunikation verstärkt individuelle Agenda-Setting-Effekte 

Medienwirkung Lara

Definition Medienwirkung Schulz 

„Der Begriff Medienwirkungen umfasst in einem weiteren Sinn alle Veränderungen, die – wenn auch nur partiell oder in Interaktion mit anderen Faktoren – auf Medien bzw. deren Mitteilungen zurückgeführt werden können. Diese Veränderungen können sowohl direkt die Eigenschaften von Individuen, Aggregaten, Systemen, Institutionen betreffen, wie auch den auf andere Weise induzierten Wandel dieser Eigenschaften.


  • Medienwirkung beschränken sich nicht nur auf den einzelnen Rezipienten, sondern auch auf die Gesellschaft und ihre Systeme
  • Nicht nur Wirkungen auf Mikroebene, sondern auch auf Makroebene

 

Medienwirkung Lara

Anhand welcher Kriterien ist die Systematisierung von Medienwirkungen möglich? 

1. Der Verortung im Kommunikationsablauf

  • Präkommunikative Phase: z. B. Medienzuwendung, Nutzungsmotive
  • Kommunikative Phase: z. B. Aufmerksamkeit, Verstehen
  • Postkommunikative Phase: z. B. Agenda-Setting, Kultivierung à ENGE Definitionen, erst Medienkonsum, dann Wirkung)

 

2. Der Wirkungsbereiche (Was wird beeinflusst?)

  • Einstellungen, Meinungen
  • Wissen
  • Verhalten

 

3. Des Untersuchungsgegenstandes (Themen)

  • Politische Kommunikation
  • Werbung
  • Gewalt
  • Pornographie

 

4. Des Untersuchungsgegenstandes (Teilpopulationen)

  • Jugendliche
  • Minoritäten
  • Viel- und Wenignutzer*innen

 

5. Des Zeithorizontes

  • Kurzfristige Effekte, z.B. Erregung
  • Langfristige Effekte, z.B. Abstumpfung gegenüber gewalthaltigen Medieninhalten

 

6. Der Tragweite

  • Mikroebene: z.B. ELM
  • Makroebene: z.B. Schweigespirale[LK1] 




Medienwirkung Lara

Typen von Medienwirkungen?

  • Valenz
    1. Positive/erwünschte, intendierte Wirkungen z.B. Unterstützung Prosozialen Verhaltens wie z.B. Kampagne soll Impfbereitschaft erhöhen, Appelle an Bevölkerung bezüglich Schutzmaßnahmen…
    2. Negative/unerwünschte Wirkungen wie z.B. Gewalt
  • Intention
    1. Intendierte/beabsichtigte Wirkungen à gewollt, auch etwas prosoziales kann negative Wirkungen haben
    2. Nicht intendierte/unbeabsichtigte Wirkungen
  • Stärke (Wie wirkmächtig?)
    1. Schwache Wirkungen
    2. Starke Wirkungen 

Medienwirkung Lara

Was versteht man allgemein unter Medienwirkung? 

  1. Die beabsichtigte und unbeabsichtigte
  2. Entwicklung, Veränderung oder Stabilisierung von
  3. Wissen, Meinungen, Einstellungen, Motiven oder Verhalten
  4. Emotionen und Gefühlen
  5. Die direkt oder indirekt auf den Kontakt mit Medienbotschaften zurückzuführen sind


  • Im Zentrum immer „Was ist die konkrete Frage, die man gestellt hat?“ à Was ist der Stand des Wissens und der Wissenschaft dazu?


  • Insgesamt lautet die zentrale Frage also nicht, ob Medien überhaupt wirken, sondern
    1. Welche Inhalte
    2. Wann
    3. Mit welchen Wirkungen
    4. Unter welchen Bedingungen
    5. Bei wem
    6. Mit welcher Intensität und Dauer auftreten?

Medienwirkung Lara

Phase I im Modell der Entwicklung der Medienwirkungsforschung 

  • 1900-1940: Frühzeit der Medienwirkungsforschung à Zeit des Aufkommens des Rundfunks
  • Stimulus-Response Modell (Hypodermic Needle Concept)
  • Postuliert wird ein linearer und einseitiger Zusammenhang zwischen Inhalt und Wirkung à Medien wirken auf alle gleich und sehr stark
  • Überbewertung der Medieneffekte unterstützt durch
    1. Instinktpsychologie
    2. Theorie der Massengesellschaft

Medienwirkung Lara

Perspektiven der Wirkungsforschung?

  • Nuzungsforschung (Auswahl und Umfang der Nutzung, präkommunikative Phase )
  • Rezeptionsforschung (Psychische Prozesse während der Nutzung)
  • Klassische Wirkungsforschung (Folgen der Nutzung) 

Medienwirkung Lara

Beispiel-Studie aus Phase I der Medienwirkungen 

  • Hörspiel: War of the Worlds: Invasion from Mars von Orson Welles 
  • Hat (angeblich) Massenpanik ausgelöst 


Gründe für Massenpanik 

  • Teile der Zuhörer hatten die Ankündigung des Hörspiels nicht gehört
  • Trotz Ankündigung Verwechslung mit Nachrichtensendung
    1. Glaube, dass das reguläre Programm für besondere Neuigkeit unterbrochen wurde
    2. Gewohnheit, Ansagen nicht zu beachten
  • Realismus der Darstellung, Genauigkeit im Detail:
    1. real existierende Orte
    2. Einbezug von Experten (Astronomen), die die Situation für den Laien beurteilten
    3. Reale Situationsbeschreibung eines Katastrophenalarms (Militär, rotes Kreuz, Innenminister)
    4. Weniger glaubhafte Teile der Geschichte werden vom Erzähler auch für ihn als schwer glaubhaft dargestellt
  • Vertrauen in das Radio als Alarmmedium


Hörerklassifikation von Cantril 

  • Hörer, die die innere Beweisführung des Hörspiels prüften à Erkennen des Zukunftscharakters der Sendung
  • Hörer, die die Sendung durch andere Informationen überprüften und erfuhren, dass es sich um ein Hörspiel handelte à Überprüfen von Programminformationen
  • Hörer, die versuchten, das Programm durch andere Informationen zu überprüfen, aber aus verschiedenen Gründen weiterhin glaubten, dass die Sendung eine authentische Nachrichtensendung sei
    1. Ängstliche Leute, die Methoden wie aus-dem-Fenster-sehen oder Freund-anrufen anwendeten (objektive Falsifizierbarkeit ausgeschlossen) à Muss nicht zwingend zielführend gewesen sein
  • Hörer, die keinen Versuch machten, die Sendung oder die Ereignisse zu überprüfen
    1. Ängstliche Leute, die von ihrer Angst vollkommen gelähmt waren


Keine wirkliche Massenpanik --> Aber es gab eine gewisse Sensibilität für das Hörspiel, die in Zusammenhang mit Persönlichkeitsfaktoren Fehlinterpretation begünstigte 

  • Nur ängstliche Personen waren beeinflussbar
  • Personen, die in Panik verfielen, hatten Prädispositionen, die zu einer unmittelbaren Akzeptanz des Hörspiels als Realität führten (z.B. Religiosität: Weltendeszenario ist eine Möglichkeit)
  • Personen, die Realitätsgehalt des Hörspiels erfolglos prüften
  • Personen mit fehlendem Bewertungsmaßstab für die Situation (mangelnde Schulbildung, fehlende Informationen)


Mythos S-R-Modell --> Falsche Interpretation von Cantrils, Untersuchung durch Scientific Community 

  • Panik nur in Einzelfällen
  • Nur 16 % der Zuhörer*innen verstanden das Hörspiel als reale Nachrichtensendung
  • Damalige Berichterstattung der Zeitungen: wochenlange gesellschaftliche Diskussion der starken Wirkung (auf Basis von Einzelfällen)
  • Cantrils Ziel: Herausfinden, warum einige in Panik gerieten, andere nicht (Betonung individueller Unterschiede)
    1. Erklärung durch personale und soziale Faktoren
  • ALSO: Erste Phase der Allmacht der Medienwirkung, die angeblich durch S-R-Denken geprägt war, stimmt so nicht wirklich
  • Wenn man als Beispiel Cantril-Studie anschaut: Schaut ganz spezifisch detaillierte Wirkungen an, arbeitet unterschiedliche Einflussfaktoren heraus, arbeitet heraus, warum unterschiedliche Menschen unterschiedlich reagieren


Medienwirkung Lara

Hat die Phase I wirklich so existiert?


Erste Phase der Allmacht der Medienwirkung, die angeblich durch S-R-Denken geprägt war, stimmt so nicht wirklich


Wenn man als Beispiel Cantril-Studie anschaut: Schaut ganz spezifisch detaillierte Wirkungen an, arbeitet unterschiedliche Einflussfaktoren heraus, arbeitet heraus, warum unterschiedliche Menschen unterschiedlich reagieren 

Medienwirkung Lara

Phase II

  • Wirkungslosigkeit der Medien 
  • 1940 - 1956
  • Paradigmenwechsel (Protagonisten des Paradigmenwechsels: Lazarsfeld, Berelson, & Gaudet, 1944; Klapper, 1960)
  • Limited Effects Theory
    1. Selektive Wahrnehmung: Es werden vorrangig solche Medienbotschaften wahrgenommen, die konsonant zu bestehenden Einstellungen sind à Man setzt sich gar nicht anderem aus, schwache Medienwirkungen
    2. Meinungsführerschaft im Zweistufenfluss à Man ist nicht von Medien beeinflusst, sondern von Menschen aus Umfeld
    3. Interpersonale Kommunikation in Gruppen schützt vor Meinungsänderungen, da Einzelperson sich nicht isolieren will à Beziehungen wichtiger als Medien
  • Medienwirkung abhängig von intervenierenden Variablen

Medienwirkung Lara

Definition Medienwirkung Kepplinger 

„Es liegt daher nahe, die Berichterstattung immer dann als eine Ursache der Konstanten oder Veränderungen zu betrachten, wenn sie eine notwendige Voraussetzung darstellt. Konstanten oder Veränderungen, für die die Berichterstattung eine solche Voraussetzung bildet, sind demnach

Medienwirkungen. (...) ein Sachverhalt stellt eine Wirkung der Berichterstattung dar, wenn sie eine funktionale Voraussetzung für seine Existenz ist. Jeder Sachverhalt, den es ohne Berichterstattung nicht gäbe, ist Wirkung (also z.B. auch Angestellte in Rundfunkanstalten).“

  • Medienwirkungen können auch Konstanten sein (z.B. Bestätigung oder Stabilisierung von Sachverhalten, Meinungen, Einstellungen, von Verhaltensweisen etc.)
  • Medienwirkungen beschränken sich nicht nur auf Rezipienten, sondern auch auf Medienmacher oder Menschen, die zum Gegenstand der Berichterstattung werden (alle, die am Medienprozess beteiligt sind)
  • Medienwirkungen können mittelbar sein (z.B. beim Kauf eines Produktes nach Empfehlung einer Person, die über Medien davon erfahren hat à Muss nicht unmittelbar treffen, sondern kann auch über Stufen zu Subjekt, das beeinflusst wird, gelangen)

 

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