Markt- und Konsumentenpsychologie

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Beispielhafte Karteikarten für Markt- und Konsumentenpsychologie an der LMU München auf StudySmarter:

Inwiefern handeln Kinder bereits Wirtschaftlich?

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Welche 3 zentralen Dimensionen von Käufertypologien gibt es? Welche Kritik kann man an Typologien (E.g. Sinus Milieus) üben?

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Es ist für eine gute User Experience (UX) wichtig die Nutzerbedürfnisse zu verstehen. Welche Schwierigkeiten gibt es dabei?

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Was versteht man unter einer User Experience (UX)?

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Welche neuen Perspektiven ergeben sich durch die Experience Economy?

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Was versteht man unter Manipulation?

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In welche drei Phasen lässt sich pathologisches Kaufverhalten (Kaufsucht) unterteilen?

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Was sollten Technologien für physische Aktivität leisten? 

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Wie kann man Einstellungen messen?

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Welche Größen kann man mit "Indices" gut messen? (Nutzen)

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Was misst der Index of consumer sentiment (ICS)?

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Welche  Ziele verfolgt Werbung?

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Beispielhafte Karteikarten für Markt- und Konsumentenpsychologie an der LMU München auf StudySmarter:

Markt- und Konsumentenpsychologie

Inwiefern handeln Kinder bereits Wirtschaftlich?

Kinder spielen abhängig von Alter, Produkttyp und Familienstruktur eine signifikante Rolle bei Kaufentscheidungen von Familien.

Wichtig ist die Untersuchung der Interaktionen zwischen Eltern und
Kindern im Kaufentscheidungsprozess. Fortschreitender „Demokratisierungsprozess“ innerhalb von Familien als Indikator dafür, dass Kinder häufiger mitreden dürfen.

Aber Kinder selber?
Im Alter von 10-11 Jahren ist das Wissen dürftig, erst mit 14 Jahren ist es differenzierter.
–> Wirtschaftliche Sozialisation verläuft in Anlehnung an
die Theorie Jean Piagets:

  1. Sensumotorische Intelligenz (bis ca 2 Jahre)
  2. Voroperatives, anschauliches Denken (2-7 Jahren); Merkmale des Denkens: Egozentrismus, Realismus
  3. Konkrete Operationen (7-11 Jahre)
  4. Formale Operation (11-15 Jahre)

Markt- und Konsumentenpsychologie

Welche 3 zentralen Dimensionen von Käufertypologien gibt es? Welche Kritik kann man an Typologien (E.g. Sinus Milieus) üben?
  1. Sozioökonomische Lage
  2. Persönlichkeitsmerkmale
  3. Lebens- und Konsumstile

Kritik:
► Produkte der kommerziellen Marktforschung
► Wenig Transparenz
► Keine Aussage zur Validität
► „Etikettierungen“
► Kein externes, theoretisch geleitetes Kriterium
► Forderung nach längsschnittlichen Daten

Markt- und Konsumentenpsychologie

Es ist für eine gute User Experience (UX) wichtig die Nutzerbedürfnisse zu verstehen. Welche Schwierigkeiten gibt es dabei?
  • Essentiell für positives Erlebnis
  • Bedürfnisse häufig abstrakt
  • Anleitung für konkrete Implementierung nur beschränkt möglich
  • Es gibt nicht die ideale Lösung

Markt- und Konsumentenpsychologie

Was versteht man unter einer User Experience (UX)?

User Experience (UX) definiert nach ISO: A person’s perceptions and responses that result from the use or anticipated use of a product, system or service –> Experience becomes User Experience by focusing on a particular mediator of experiences – namely interactive products – and the according emerging experiences.

Markt- und Konsumentenpsychologie

Welche neuen Perspektiven ergeben sich durch die Experience Economy?
  • Konstanter Fokus auf Innovation
  • Technologie: Connecting and doing
  • Digitale Technologien:
    • Altern nicht
    • Leichtgewichtig
    • Essenz immateriell
    • Prototypen günstig
    • Bestandteile veränderbar
  • Interaktive Produkte
    • setzen neue Schwerpunkte
  • Konsument als Gestalter
    • Arbeitswelt
    • Privatleben
  • Wirtschaftliches Potential
  • Gesellschaftliche Bedeutung
    • Z.B. E-Health
  • Funktion kein Alleinstellungsmerkmal
    • Fokus auf Erlebnis

Markt- und Konsumentenpsychologie

Was versteht man unter Manipulation?
  • Der Beeinflusste durchschaut die Technik nicht oder nur teilweise.
  • Der Beeinflussende übt das entsprechende Verhalten bewusst aus.
  • Der Beeinflussende versucht einen eigenen Vorteil zu erreichen.
  • Nachteile des Beeinflussten interessieren den Beeinflussenden nicht.

Markt- und Konsumentenpsychologie

In welche drei Phasen lässt sich pathologisches Kaufverhalten (Kaufsucht) unterteilen?
  1. Gewinnphase:
    Es überwiegt die Freude am gekauften Produkt, nicht am Kaufa selbst. Dieses Gefühl verschiebt sich zunehmen

  2. Verlustphase:
    In dieser Phase verliert der Betroffene langsam die Kontrolle und seine Käufe werden exzessiver. Um der Sucht weiter nachgehen zu
    können, werden Konten überzogen und Rechnungen nicht bezahlt.

  3. Verzweiflungsphase:
    Der Kaufsuchtkranke befindet sich in einer prekären finanziellen Situation und erkennt sein Dilemma. Trotz seiner Verzweiflung kann er sich seine Sucht häufig jedoch nicht eingestehen.

Markt- und Konsumentenpsychologie

Was sollten Technologien für physische Aktivität leisten? 
  • Den Nutzern Anerkennung für Aktivitäten vermitteln
  • Bildung eines Bewusstseins für das individuelle Aktivitätsniveau unterstützen
  • Soziale Unterstützung berücksichtigen
  • Praktische Einschränkungen des Lebensstils der Nutzer berücksichtigen

Markt- und Konsumentenpsychologie

Wie kann man Einstellungen messen?

Direkte Messmethoden:

  • Selbsteinschätzung
  • e.g.: Semantisches Differential
    • quantitative Messmethode
    • Vorgabe von Gegensatzpaaren bei der sich die Von für eine Antwort entscheiden muss

Indirekte Messmethoden:

  • Person ist sich der Messung nicht bewusst

Markt- und Konsumentenpsychologie

Welche Größen kann man mit "Indices" gut messen? (Nutzen)
  • Lebensqualität
  • Arbeitszufriedenheit
  • Investitionsneigung
  • Sparneigung
  • Konsumklima

Markt- und Konsumentenpsychologie

Was misst der Index of consumer sentiment (ICS)?

Index zur Messung wirtschaftlicher Erwartungen, mit folgenden Aspekten:

  • Einschätzung der allgemeinen Wirtschaftslage im vergangenen Jahr
  • Erwartungen für die allgemeine Wirtschaftslage im kommenden Jahr
  • Einschätzungen der finanziellen Lage des eigenen Haushalts im vergangenen
    Jahr
  • Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung der finanziellen Lage des eigenen
    Haushalts im kommenden Jahr
  • Einschätzung der gegenwärtigen „Ratsamkeit“ größerer Anschaffungen

Markt- und Konsumentenpsychologie

Welche  Ziele verfolgt Werbung?
  • Motivieren
    • Aktivierung, emotionale Konsumerlebnisse
  • Sozialisieren
    • soziales Modell: zu ändernde Konsumgewohnheiten
  • Verstärken
    • Aufbau und Aufrechterhaltung angenehmer Assoziationen zum Produkt
  • Unterhalten
    • Zeitvertreib: Werbung als Kunstwerk
  • Informieren
    • Aufklären: z.B. neue Technologien

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