Kleiner Wiederkäuer an der LMU München

Karteikarten und Zusammenfassungen für Kleiner Wiederkäuer an der LMU München

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Fütterung von Mutterschafen

Trächtigkeit

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Fütterung von Mutterschafen

Laktation

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Fütterung und Wollwachstum

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Lämmeraufzucht

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Hypoglykämie,Hypothermie

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Kupfermangel

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Kupferintoxikation

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Fütterung Lämmer

Kolostralperiode

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Enterotoxämie = Breinierenkrankheit

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CCN=Cerebrocorticalnekrose

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Fütterung Ziegen

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Lämmeraufzucht

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Kleiner Wiederkäuer

Fütterung von Mutterschafen

Trächtigkeit
-Dauer 150 Tage
-in ersten 3 Monaten niedertragend: Nährstoffversorgung nur ggr. über Erhaltungsbedarf, da Ansatz in Reproorganen noch niedrig—erst in letzten 6 Wochen (hochtragend): deutlich Energie steigern, Rp steigern, Mineralstoffe steigern —> Föten, Euter, Plazenta…etc
-v.a. bei Zwillingsgravidität
-Endphase der Gravidität zunehmend KF (bis 0,5kg/Tag) bzw. GF mit höherer Verdaulichkeit
-Raufutter: Gutes Heu (Silage führt bei Schafen zu deutlich niedriger TS Aufnahme)
Energiemangel währende der Trächtigkeit:
 °Frühgeburten
 °Lämmerverluste steigen (Hypoglykämie,Hypothermie)
 °Milchleistung geht runter, Entwicklung der Lämmer schlechter
 °Trächtigkeitstoxikose des Muttertiers

Kleiner Wiederkäuer

Fütterung von Mutterschafen

Laktation
-Dauer: 12-16 Wochen
-möglichst gleiche Rationszusammensetzung wie in der Hochträchtigkeit
-je nach GF, KF-Gabe steigern (insbesondere bei Mehrlingen) bis zu 1,5kg/Tag, je nach Milchmenge,Laktationsverlauf, Lämmerzahl, Milchzusammensetzung
-nur bei Weidehaltung und jungem Aufwuchs (TS-Aufnahme 1,5-2,8 kg/100kg KM) kann auf KF verzichtet werden
-aber unbedingt Mineralstoffzufuhr sichern
-bei hohen Anteilen an Trockenfuttermitteln in Ration auf Wasserversorgung achten (während der Laktation mehr als verdoppelt, gegenüber Erhaltung)
-KM-Veränderungen sind währen des Reprozyklus normal, sollten aber nicht zu massiv auffallen

Kleiner Wiederkäuer

Fütterung und Wollwachstum

-jährliche Wollproduktion beim Schaf (70kg) —> ca 2,5-4 kg Schurgewicht=ca 1,5-2,5kg reine Wolle
-Wolle enthält: 16,3% N, reich an Skleroprotein, Hoher Cystinanteil
-Wolle wächst kontinuierlich —> bei Mangel (Energie,Rp) trotzdem weiteres Wachstum, da andere Gewebe abgebaut werden
-für optimales Wollwachstum dennoch genügend Nährstoffzufuhr wichtig
-Wollqualität und Wachstum durch Fütterung beeinflusst —> Mangel an Nährstoffen —> Brüchigkeit der Faser, Kupfermangel —> Kräuselung geht zurück
-v.a. Schwefelmangel —> Wollwachstumsdepression

Kleiner Wiederkäuer

Lämmeraufzucht
Lämmer= saugende wie auch ruminierende Tiere bis zum Alter von ca. 6 Monaten
—> zur Remontierung der Zuchttiere (Aufzucht) oder zur Mast herangezogen
-bei der Mast oder Aufzucht von Lämmern keine grundsätzlichen Unterschiede in der Art der verwendeten Futtermittel (im Gegensatz zum Kalb)
-allein Unterschied in der Fütterungsintensität (KF Einsatz)
Aufzuchtverfahren:
Sauglämmeraufzucht:
-d.h. 16 Wochen Säugeperiode
-Ernährung über Muttermilch (5,5-6% Protein, 7-7,5% Fett, ca 5MJ ME/kg)
-ab 3. LW Beifütterung von KF und Heu
—> Wirtschaftsmast
Frühentwöhnung:
-auf 5-6 Wochen verkürzte Säugezeit
-Beifütterung von KF spätestens ab der 2. LW
—>Intensivmast
Mutterlose Aufzucht:
-mit speziellen MAT analog zur Kälberaufzucht
-Absetzen mit 3 Tagen Nach der Kolostralmilchperiode und Umstellen auf MAT
-ab ca. 2. LW KF und Heu da libitum
-MAT-Applikation über Flaschen,Eimer mit Zitzen oder Schlauchsysteme
-Kalttränke (10-15°C)möglich
-besser warm ansetzen
-Konzentration in der MAT-Tränke 160-250g MAT/l

Kleiner Wiederkäuer

Hypoglykämie,Hypothermie
Entstehung:
-zu geringe Glykogenreserven bei Lämmern
Ursachen:
-ungenügende Energiezufuhr beim Muttertier, Kälte, Nässe, Wind p.p.
-umgenügende Energieaufnahme (Milch) und erhöhte Energieabgabe (Kälte —> Erschöpfung der Glykogenreerven) bei Früjahr/Herbstlämmern v.a. bis zum 4d p.p.
-besonders gefährdet: untergewichtige Lämmer, Schwergeburten
Klinik:
-Zittern,kyphotische Haltung, sinkende KT
Therapie:
-Glukose verabreichen, dann von Hand füttern

Kleiner Wiederkäuer

Kupfermangel
=enzootische Neugeborenenataxie
-unmittelbar p.p. oder verzögert
-HGM/VGM paralysiert —> Lamm kann nicht trinken
-begleitet von Anämie (hypochrom,mikrozytär)
-Lebensschwäche
-Spätform 2.-4. Monat: Ataxie „Swaye-back“
 -Adulte: Anämie, Kachexie, Fertilitätsstörungen
-Auftreten wenn Ration des Muttertiers <5mg Cu/kg TS
oder Sulfat, Zink oder Molybdän erhöht —> Cu-Verwertung gestört
Diagnose:
-histologisch: Demyelinisierung des ZNS, Leberkupfergehalt <50mg/kg TS

Kleiner Wiederkäuer

Kupferintoxikation
-kann ab 12mg Cu/kg TS auftreten,meist bei längerer Aufnahme von FM mit über 20mg
-Mangel bei <5 mg/kg TS
-Cu-Toleranz abhängig von Schafrasse (v.a. Texel) und Antagonisten in Ration (Zn,S,Mo)
-kumulative chronische Intoxikation —> zunächst Speicherung in Hepatozyten —> wenn Speicher voll —> Untergang von Hepatozyten —> akute Cu-Freisetzung aus Leber —> Lyse Erys
Klinik:
-hämolytischer Ikterus
-Hämoblobinurie
-Mortalität >75%
Diagnose:
-Leberkupfergehalt > 500mg/kg TS
-mögliche Kupferquellen für Vergiftung
 °Mineralfutter für Schweine oder Puten
 °MAT für Kälber
 °Obsttreber, Biertreber (Braukessel aus Kupfer)
 °Obstwiesen, Weinbau 
 °Mollukizide
 °Schweinegülle
 °Kupfergeräte
 °Ölsaatrückstände

Kleiner Wiederkäuer

Fütterung Lämmer

Kolostralperiode
-Aufnahme von ca. 400ml Kolostrum am 1. Lebenstag
-falls Nichtannahme des zweit oder drittgeborenen Lammes (evtl. Auch bei Erkrankungen des Gesäuges): mittels Flasche bzw. bei lebensschwachen Lämmern mittels Sonde mehrmals täglich (2-3 Stunden Abstand) je Fütterung maximal 50ml anbieten 

Kleiner Wiederkäuer

Enterotoxämie = Breinierenkrankheit
-Cl. perfringens Typ D —> Toxine neuro-und hämotoxisch
-Lämmer zwischen 15d und 1 Jahr
-ubiquitär, Boden, Wasser, besiedelt Darmtrakt
Ursache:
– intensive Fütterung (Rfa-arm, Rp-reich, Milch, Getreide, junges Gras, Wechsel von schlechter auf fette Weide) —> schwer verdauliches Zucker- und stärkereiches Milieu —> Selektionsvorteil für Cl. perfringens —> abnorme Vermehrung —> Exotoxinbildung
 Klinik: 
-ZNS-Störungen, Durchfall, Morbidität 9-15%, Letalität 100%
-postmortal erweichte NIeren, Breinieren, hämorrhagische Labmagen-und Dünndarmveränderungen, Petechien, Kolliquationsnekrosen im ZNS, plötzliche perakute Todesfälle

Kleiner Wiederkäuer

CCN=Cerebrocorticalnekrose
-v.a. bei intensiv gemästeten bereits ruminierenden Lämmern nach abrupten Futterwechsel bzw KF-reicher Ration
-meistens zwischen 4.-5. MOant
Ursache:
-Thiaminmangel (B1)
—> Bedarf steigt bei Kh-reicher Fütterung, Anstrengung und Infektion
—> gestörte Eigensynthese im Pansen —> zu wenig Rfa, Zuviel KHs, Zuviel Nitrat
-Thiaminasen im Futter (z.B. Farne, Adlerfarn)
Klinik:
-ZNS-Symptomatik ähnlich Beri-Beri beim Menschen

Kleiner Wiederkäuer

Fütterung Ziegen
-Betriebe mit Milchziegenhaltung folgende Gruppen zu Versorgen
-Lämmer (nach 1. LW allgemein Aufzucht mit MAT)
-Jungziegen (zur Remontierung)
-laktierende bzw. trockenstehende Ziegen
-Fleischziegenhaltung —> Lämmer bleiben bis zum Absetzen bei Mutter (3-6 Monate)
-sodass lämmerführende Ziegen stellen entscheidende Nutzungsgruppe dar

Kleiner Wiederkäuer

Lämmeraufzucht
-in der Fleischhaltung bis zum Absetzen gesäugt
-Milchproduktion —> Aufzucht mit MAT —>widerspricht allerdings der EU-Bio-Richtlinie —> in vielen Betrieben deshalb 1x am Tag gesäugt, aber zusätzlich MAT
-zum Aufbau CAE (Caprine Arthritis Enzephalitis) freier Bestände ist auf Kolostrumgabe zu verzichten (Ersatz-Kolostrum aus anerkannt CAE-freien Beständen, oder Kolostrum vom Rind (Schweiz ist CAE frei)
-MAT bei Mutterloser Aufzucht Fettgehalt in der Tränke von höchsten 3,5%
-durch dieses restriktive Tränkeangebot nehmen Lämmer frühzeitig festes Futter auf —> Rasche Entwicklung und mikrobiellen Besiedlung der Vormägen
-gutes Heu, KF, Wasser ab der 2. LW täglich frisch zur freien Verfügung
– KF —> pelletiertes Aufzuchtfutter für Schaflämmer oder Kälber, bzw betriebseigenes KF auf Basis von Getreide, Trockenschnitzeln und proteinreichen FM wie Erbsen, Bohnen oder Sojaschrot mit 16-18% Rp und 10-11 MJ ME
-Eigenmischung grob geschrotet oder gequetscht anbieten

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