Klassenführung an der LMU München

CitySTADT: Augsburg

CountryLAND: Deutschland

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Klassenführung - Merkmale und Ziele 

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6 Dimensionen mithilfe das komplexe Geschehen Unterricht beschrieben wird 

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Klassenführung als Querschnittsthema 

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Bedeutung der Klassenführung für gelingenden Unterricht 

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Bedeutung der Klassenführung für gelingenden Unterricht - 

1. Studien der Forschergruppe um Wahlberg

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Notwendige Aspekte von Klassenführung  

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Unterrichtsklimaforschung 

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Traditionslinien von Classroom Management

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Traditionslinien von Classroom Management - 1. Behavioristische Ansätze 

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Richtlinien zur Bestrafung

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Traditionslinien von Classroom Management - 2. Ökologische Ansätze 

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Klassenführung - Definition

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Klassenführung

Klassenführung - Merkmale und Ziele 

Es geht um…. • das Unterrichten: (Lehrninhalte auswählen, Sachverhalte erklären, Übungsmaterialien bereitstellen, Gruppenarbeiten organisieren etc.) • Aspekte der Lehrerpersönlichkeit • Lehrerkompetenz im didaktisch-methodischen Bereich • die Lehrer-Schüler-Beziehung

Sie will… • aktivieren, • anleiten und beraten, • Lernarbeit grundsätzlich ermöglichen, • das Lernen für Schüler zur Verpflichtung machen und auch • die Lehrer auf Vorbereitung und Durchführung von angemessenen • Lehrtätigkeiten festlegen.

–> ,,Es geht schlicht darum, die Basis für wirksame Lernprozesse zu legen.“ Bohl (2010)

Klassenführung

6 Dimensionen mithilfe das komplexe Geschehen Unterricht beschrieben wird 

(Doyle, 1986)

1. Multidimensionality – die Vernetzung von einer großen Anzahl an Ereignissen und multiple Konsequenzen 2. Immadiacy – Ereignisse geschehen schnell, folgen schnell aufeinander

3. Unpredictability – Ereignisse nehmen unerwartete unvorhersehbare Wendungen, werden gemeinsam produziert und sind daher kaum vorwegzunehmen 4. History – frühere Erfahrungen in der Klasse formen nachfolgende Ereignisse

5. Simultanity – verschiedene Ereignisse geschehen zeitgleich 6. Publicness – Klassenräume sind öffentliche Plätze, und Ereignisse werden häufig von einem Großteil der Schüler miterlebt

–> Lehrer ist für einen geordneten Rahmen im Klassenzimmer verantwortlich,
damit gut gelernt werden kann.
–> Klassenführung geht von einer grundsätzlich schwierigen Lernsituation aus.

Klassenführung

Klassenführung als Querschnittsthema 

vier Kompetenzbereiche definiert, die angehende Lehrer erfüllen sollen (KMK, 2004): 

1. Kompetenzbereich: Unterrichten
2. Kompetenzbereich: Erziehen
3.Kompetenzbereich: Beurteilen/ Beraten
4. Kompetenzbereich: Innovieren

=> Klassenführung ist in allen vier Bereichen wiederzufinden:

o Klassenführung, um Schüler zu aktivieren –> didaktische Aufgabe in Unterrichten
o Klassenführung, um Konflikte zu lösen –> pädagogische Aufgabe in Erziehen
o Umgang mit Heterogenität ist zentrale Forderung heutigen Unterrichtens. Lehrer braucht sowohl eine Fokussierung auf die ganze Klasse, als auch auf den einzelnen Schüler. Dafür ist eine professionelle Diagnose des Einzelfalls nötig –> diagnostische Aufgabe in Beurteieln/Beraten
o Beim Führen einer Klasse gibt es unterschiedliche Ansichten. Diese Unterschiede erschweren die Durchsetzung einer Klassenführung.

Somit besteht bei der Klassenführung ein Konsens –> Innovieren 

Klassenführung

Bedeutung der Klassenführung für gelingenden Unterricht 

Einflussfaktoren auf das Lernen werden begründet durch:

1. Studien der Forschergruppe um Wahlberg (Wahlberg et al., 2003)

2. Angebot-Nutzungs-Modell nach Helmke (2012)

3. Merkmale guten Unterrichts

Klassenführung

Bedeutung der Klassenführung für gelingenden Unterricht - 

1. Studien der Forschergruppe um Wahlberg

Wahlberg et al., 2003

• Klassenführung durch den Lehrer
• Metakognitive Kompetenzen der Schüler
• Kognitive Kompetenzen der Schüler
• Häusliche Umwelt und Unterstützung durch die Eltern
• Lehrer-Schüler-Interaktion
• Sozialverhalten
• Motivationale und affektive Faktoren
• Einbettung der Schüler in die Gruppe der Gleichaltrigen
• Instruktional genutzte Unterrichtszeit
• Schulkultur
• Klassenklima
• Instruktionsmethoden
• Organisation des Lehrplans etc.

–> Klassenmanagement wird

an erster Stelle aufgeführt

Klassenführung

Notwendige Aspekte von Klassenführung  

1. Erziehender Unterricht
2. Klassenführung im Kontext von Erziehungsforschung
3. Sozialpsychologische Aspekte 

Klassenführung

Unterrichtsklimaforschung 

Strukturierung nach vier Dimensionen:
1. Beziehungen zwischen Schülern und Lehrern
2. Beziehungen der Schüler untereinander
3. Qualität des Unterrichts
4. Lernhaltungen der Schüler

Die bekanntesten Messverfahren zur Messung des Klimas in Schulklassen im
deutschsprachigen Raum:
• ,,Landauer Skalen zum Sozialklima (LASSO)“ von v. Saldern und Litting (1987)
• ,,Linzer Fragebogen zum Schul- u. Klassenklima (LFSK)“ von Eder (1998)

o Satow (1999): sog. Mastery-Klima hat Einflüsse auf die Schulleistung, auf das Befinden in der
Schule und auf die Prüfungsangst
o Auch ist es indirekt für schulische Selbstwirksamkeits-erwartungen verantwortlich.
o Mastery-Klima = eine Kombination aus einer individualisierten und unterstützenden Lehrer-
Schüler-Interaktion, insbesondere aus Fürsorglichkeit, Schülerzentriertheit und individueller
Bezugsnormorientierung.

–> Zentrale Bedeutung des Lehrers wird deutlich

o Einfluss des Klassenklimas: zeigt Quelle des Wohlbefindens von Schülern auf, betont affektive Entwicklung der Schüler und ist ein relevanter Faktor für die Entwicklung von
positiven Emotionen

Klassenführung

Traditionslinien von Classroom Management

1. Behavioristische Ansätze
– Richtlinien zur Bestrafung nach Kauffman
2. Ökologische Ansätze
– Klassentechniken nach Kounin

Klassenführung

Traditionslinien von Classroom Management - 1. Behavioristische Ansätze 

o Experimentell gewonnene Erkenntnisse & Gesetzmäßigkeiten mit Laborttieren wurden auf
menschliches Lernen und damit auch in den Schulkontext getragen.
o Klassenführung bestand aus dem reaktiven Umgang mit Störungen und richtigen
Lehrerreaktionen auf unerwünschte Verhaltensweisen der SuS.
o => Lehrer steht im Mittelpunkt & ist alleine verantwortlich! Er muss für Disziplin, Ruhe und
Ordnung sorgen
o klare Regeln, Lehrerlob, Ignorieren als Schlagwörter verhaltenstheoretisch begründeter
Klassenführung
o Mithilfe von Verstärkern, wie z.B. Belohnungen, Lob, Tadel und Sanktionen versuchte der
Lehrer das erwünschte Verhalten klar zu machen.
o Traditionelles Ziel des Lehrers: Disziplinerhalt und –wiederherstellung für reibungsloses
Lernen –>Die im Behaviorismus gewonnenen Erkenntnisse sind heute noch
gültig, siehe Kauffmann´s Richtilinien zur Bestrafung 

Klassenführung

Richtlinien zur Bestrafung

Richtlinien zur Bestrafung nach Kauffman (2005): 

1. Bestrafung sollte für ernstes Fehlverhalten reserviert sein, das mit einer Beeinträchtigung der sozialen Beziehung einhergeht. 2. Bestrafung sollte in Verbindung mit einem Verhaltensaufbau und Programmen durchgeführt werden, die positive Konsequenzen für entsprechendes Verhalten betonen.

3. Bestrafung sollte von Personen durchgeführt werden, die warmherzig gegenüber den Tätern sind und wenn diese ein akzeptables Verhalten zeigen. 4. Bestrafung sollte sachlich durchgeführt werden, nicht angstbesetzt, bedrohend oder moralisierend. 5. Bestrafung sollte fair, einheitlich und sofort erfolgen, sie sollte klar vorhersehbar, sofort und nicht aus einer Laune heraus oder zeitlich versetzt erfolgen. 6. Bestrafung sollte verhältnismäßig erfolgen, auf geringes Fehlverhalten sollte eine geringe, auf ernsthaftes Fehlverhalten eine stärkere Bestrafung erfolgen. 7. Bestrafung, wenn möglich, sollte eher eine Einbuße an Privilegien/Belohnungen oder ein Entzug von Aufmerksamkeit beinhalten als aversive Reize. 8. Bestrafung sollte sich auf das Fehlverhalten beziehen und dem Delinquenten die Möglichkeit der Wiedergutmachung einräumen.

9. Bestrafung sollte ausgesetzt werden, wenn ihre Wirkung nicht sofort klar wird. Es ist besser nicht zu bestrafen als ineffektiv zu bestrafen, da sonst die Toleranz für aversive Konsequenzen wächst. 10. Für alle Beteiligten sollte es klar fixierte Regeln für Bestrafungen geben.

Klassenführung

Traditionslinien von Classroom Management - 2. Ökologische Ansätze 

Kounin (1970)
o Erste Wende durch Studie von Kounin -> Ende 60er Jahre
o Vor Kounins Studien bestand Klassenführung hauptsächlich aus dem reaktiven Umgang
mit Störungen
o Klassenmanagment wurde stärker proaktiv -> die Prävention von Störungen rückte nun
vermehrt in den Fokus
o Studie ,,Techniken der Klassenführung“ von Kounin (1970; deutsch 1976) gilt als Klassiker
der Forschungsrichtung
o in der Studie zeigte sich, dass ganz bestimmte Verhaltensweisen von Lehrern existieren,
die mit dem Führungserfolg korrelieren, d.h. die ,,Techniken“ von Kounin, die von
Lehrer/innen umgesetzt werden sollen sind präventive Verhaltensdimensionen
=> Handlungsweisen, die Störungen vor dem Auftreten verhindern sollen

o Je besser es den Lehrer/innen gelang, die Merkmale umzusetzen, arbeiteten die SuS mit
und zeigten umso weniger Fehlverhalten.
o Die Beherrschung der Klassenführungstechniken erweitert den Handlungsspielraum des
Lehrers und ermöglicht durch Alternativen, seine Lernziele zu erreichen.

Klassentechniken nach Kounin (1970):

1. Allgegenwärtigkeit (withitness) und Überlappung (overlapping):

2. Reibungslosigkeit (smoothness) und Schwung (momentum):

3. Gruppenmobilisierung (group alerting):

4. Rechenschaftsprinzip (encouraging accountability):

5. Beschäftigungsradius (high participation formats):

6. Programmierte Überdrussvermeidung:

Klassenführung

Klassenführung - Definition

“Gestaltung der auf Lernarbeit zielenden Interaktion zwischen Schüler/innen und
Lehrer/innen in dem institutionalisierten sozialen Rahmen der Schulklasse” (Kiel 2009)

–> Klassenführung ist eine zentrale Lehrerkompetenz und beschränkt sich nicht nur auf Disziplin und dem Umgang mit Unterrichtsstörungen:
    – Seit den Studien zur Unterrichtsqualitätsforschung wird heute der Begriff weit
gefasst

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