Journalismusforschung 9-10 an der LMU München

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Welche Ergebnisse erzielten Jill Edy und Miglena Daradanova (2006) mit ihrer Studie Reporting through the Lens of the Past?

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Zu welchen Ergebnissen kam Jill Edy (1999) in ihrer Studie Journalistic Use of Collective Memory?

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Inwiefern wirkt sich das kollektive Gedächtnis auf den Journalismus aus?

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Wie definiert Zelizer (1995) das kollektive Gedächtnis?

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Was bezeichnet das kollektive Gedächtnis?

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Was fanden Seow Ting Lee und Crispin Maslog in ihrer Studie War or Peace Journalism heraus?

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Worin unterscheiden sich Friedens- und Kriegsjournalismus?

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Wie interagieren im Modell der Kriegskommunikation das sicherheitspolitische System und Öffentlichkeitsarbeit?

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Wie interagieren im Modell der Kriegskommunikation Journalismus und das sicherheitspolitische System?

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Wie interagieren im Modell der Kriegskommunikation Öffentlichkeitsarbeit und Journalismus?

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Wie wirkte sich der Irakkrieg (2003) auf den Journalismus aus?

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Wie wirkte sich der Kosovo-Konflikt (1999) auf den Journalismus aus?

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Beispielhafte Karteikarten für Journalismusforschung 9-10 an der LMU München auf StudySmarter:

Journalismusforschung 9-10

Welche Ergebnisse erzielten Jill Edy und Miglena Daradanova (2006) mit ihrer Studie Reporting through the Lens of the Past?

• Analyse der journalistischen Bezugnahme auf Challenger-Unglück (1986) in den ersten Tagen nach gescheitertem Wiedereintritt der Raumfähre Columbia (2003)

• Bezugnahme auf die Challenger-Katastrophe prägte die journalistische Wahrnehmung des Columbia-Unglücks

Journalismusforschung 9-10

Zu welchen Ergebnissen kam Jill Edy (1999) in ihrer Studie Journalistic Use of Collective Memory?

• Textanalyse der kollektiven Erinnerung zu den Watts-Unruhen in Los Angeles (1965)

3 Formen der Anspielung auf Vergangenheit:

1. Gedenken:

  • „Jahrestags-Journalismus“
  • Person/Ereignis, an das erinnert wird, ist zumeist nicht kontrovers
  • Verbindung zwischen Erinnerung und Gegenwart ist zumeist schwach
  • Erinnerung wird als „geschlossenes Kapitel“ präsentiert

2. Historische Analogien:

  • Versuch, Vergangenheit bedeutsam für Gegenwart zu machen, indem Ereignisse aus Vergangenheit benutzt werden, um gegenwärtiges
    Geschehen zu analysieren oderAusgang vorherzusagen
  • Vergleich mit Vergangenheit hilft bei Definition des Problems,
    verantwortlicher Akteure, Problemlösung, Beurteilung
  • starke Verbindung zwischen Vergangenheit und unserer Wahrnehmung von Gegenwart 

3. Historische Kontexte:

  • Aspekte der Vergangenheit, die relevant in Bezug auf aktuelles
    Geschehen sein können
  • historischer Kontext erklärt, „wie es dazu kommen konnte“

Journalismusforschung 9-10

Inwiefern wirkt sich das kollektive Gedächtnis auf den Journalismus aus?

• Journalisten kontextualisieren Ereignisse durch Verweis auf historischen Rahmen

• dies hilft Publikum, eine Verbindung herzustellen zwischen aktuellem Geschehen und früheren Ereignissen, die
bereits als Erinnerung abgelegt sind

• neue Informationen werden somit in einen Interpretationsrahmen aus Vorwissen integriert und entsprechend interpretiert

• Lang & Lang (1989): 4 Gründe, warum sich Journalisten auf die Vergangenheit beziehen

1. um eine Ära zu definieren
2. um als Maßstab zu fungieren
3. um Vergleiche anzustellen
4. um Lehren zu ziehen und Erklärungen zu identifizieren

Journalismusforschung 9-10

Wie definiert Zelizer (1995) das kollektive Gedächtnis?

Prozessual: Erinnerung ist sich kontinuierlich

Unberechenbar: nicht vorhersehbar, welche Aspekte der Vergangenheit Erinnerung bilden

Erinnerung und Zeit: Zeit ist eine soziale Konstruktion

Erinnerung und Raum: Orte des Gedenkens verkörpern konkrete Spuren der Vergangenheit und tragen zur Vorstellung von Vergangenheit bei

Unvollständig: keine Erinnerung enthält alle Informationen, eher wie Mosaik

Nutzbar: Erinnerung wird im Zusammenhang mit Zielen genutzt, hält Gemeinschaften und Gesellschaften
zusammen

Partikular und universell: die gleiche Erinnerung kann als spezifische
Repräsentation der Vergangenheit für bestimmte Gruppen fungieren, während sie eine universelle Bedeutung für andere
haben kann

Materiell: ist verkörpert in verschiedenen kulturellen Formen (Objekte, Erzählungen, Routinen) 

Journalismusforschung 9-10

Was bezeichnet das kollektive Gedächtnis?

• Erinnerungen, die Menschen mit ihren Zeitgenossen teilen und die erhalten werden sollen

• Sicherung von inter- und übergenerationaler Kommunikation, dient der Identitätskonstruktion von Gesellschaften

• Gemeinsames, geteiltes Gedächtnis als Grundlage für das Bewusstsein sozialer
Zugehörigkeit

• „Heraufbeschwören“ einer Vergangenheit zur Rahmung der Gegenwart

• Kreativer und zielgerichteter Prozess, der Konstruktion, Neuordnung, Elaboration und Auslassung von Details über Vergangenheit erlaubt, oft unter Missachtung von Genauigkeit  

 
• Kommunikation ist zentral für das kollektive Gedächtnis

• kollektives Erinnern als aktiver Prozess, inhärent sozial, vermittelt durch textliche Ressourcen und inhärent dynamisch

Journalismusforschung 9-10

Was fanden Seow Ting Lee und Crispin Maslog in ihrer Studie War or Peace Journalism heraus?

• Inhaltsanalyse von 1338 Artikeln in 10 Tageszeitungen in Indien, Pakistan, den Philippinen,Indonesien und Sri Lanka

• Berichterstattung ist dominiert von Kriegsjournalismus

• Friedensjournalismus schlägt sich am stärksten in einem unparteiischen
Ansatz, der Vermeidung einer dämonisierenden Sprache und der
Berücksichtigung multipler Akteure nieder

• Kriegsjournalismus ist gekennzeichnet von einem Fokus auf Eliten sowie
dem Hier und Jetzt, und einer Gegenüberstellung von Gut und Böse

Journalismusforschung 9-10

Worin unterscheiden sich Friedens- und Kriegsjournalismus?

1. Friedens- bzw. kriegsorientiert

2. Wahrheits- bzw. propagandaorientiert

3. Menschen- bzw. Eliteorientiert

4. Lösungs- bzw. Siegorientiert

Journalismusforschung 9-10

Wie interagieren im Modell der Kriegskommunikation das sicherheitspolitische System und Öffentlichkeitsarbeit?

  • Orientierungshorizonte: wechselseitige Orientierung und Anpassung von Funktionen und Leistungen

  • Strukturen: wechselseitige Orientierung und Anpassung
    von Strukturen

  • Individuen: Interaktionen zwischen Akteuren der PR und der Sicherheitspolitik

Journalismusforschung 9-10

Wie interagieren im Modell der Kriegskommunikation Journalismus und das sicherheitspolitische System?

  • Orientierungshorizonte: wechselseitige Orientierung und Anpassung von Funktionen und Leistungen

  • Strukturen: wechselseitige Orientierung und Anpassung
    von Strukturen

  • Individuen: Interaktionen zwischen Journalisten und Akteuren der Sicherheitspolitik

Journalismusforschung 9-10

Wie interagieren im Modell der Kriegskommunikation Öffentlichkeitsarbeit und Journalismus?

  • Orientierungshorizonte: wechselseitige Orientierung und Anpassung von Funktionen und Leistungen

  • Strukturen: wechselseitige Orientierung und Anpassung
    von Strukturen

  • Individuen: Interaktionen zwischen PR-Mitarbeitern und Journalisten

Journalismusforschung 9-10

Wie wirkte sich der Irakkrieg (2003) auf den Journalismus aus?

• zunehmende Professionalisierung des strategischen Informationsmanagements

• 600 Journalisten werden in militärische Formationen „eingebettet“, sie berichten direkt und zumeist live vor Ort

• Militär betrachtet Journalisten als legitime Ziele zur Tötung

• im Internet wird in Warblogs um die Deutung des Krieges gekämpft

• US-amerikanische Medien begleiten den Krieg überwiegend mit einer unkritischen und patriotischen Berichterstattung

Journalismusforschung 9-10

Wie wirkte sich der Kosovo-Konflikt (1999) auf den Journalismus aus?

• Einsatz der NATO war umstritten und musste daher in der öffentlichen Meinung legitimiert werden

• beide Seiten, sowohl serbische Seite als auch NATO, streute Desinformation und Propaganda

• technologische Abhängigkeit der Journalisten von Militär
(Kommunikationstechnologie) nimmt durch Digitalisierung ab

• Journalism of Attachment

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