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Lernmaterialien für IB an der LMU München

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TESTE DEIN WISSEN

konstruktivistische Normwirkungstheorie: Argumentation

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TESTE DEIN WISSEN
  • Internationale Normen können nicht nur Verhalten, sondern auch Interessen von Staaten verändern
  • Die Interessen von Staaten lassen sich durch globale Diskurse verändern
  • Argumentationsprozesse sind dann erfolgreich, wenn transnationale Bewegungen Staaten in öffentlichen Diskursen zur Normbeachtung drängen
  • Die Staaten geraten dann unter Rechtfertigungsdruck --> Normbeachtung und evtl. Normanerkennung
  • Die Normbeachtung wird dann zum Selbstzweck
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Idealismus

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  • Menschenbild: Vernunftbegabung, Solidarität und Friedensliebe
  • Handeln kann durch Erziehung gelenkt werden
  • Fortschritt resultiert aus kollektivem Lernen/Umdenken
  • Krisen sind Ergebnis der Verführung durch schlechte ‚Lehrer‘
  • Überzeugung kann auf (sanftem) Zwang beruhen
  • Vernetzung (Interdependenz) zwischen Staaten durch Handel/Verkehr
  • Ächtung des Angriffskrieges als Mittel zum Zweck
  • Pflicht zur friedlichen Streitbeilegung
  • Freiwilliger Souveränitätsverzicht
  • Organisation der Welt durch multilaterale Diplomatie und Völkerrecht
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nationale vs. internationale Politik

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Gewaltmonopol und Hierarchie vs. Streuung von Waffen/Gewaltpotenzial und Anarchie

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Konstruktivismus

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  • auch: Sozialkonstruktivismus oder reflexiver Institutionalismus
  • Zwischen Idealismus und Institutionalismus
  • Bedeutung von Normen und Diskursen
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Securitization-Ansätze (Copenhagen School)

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  • Es gibt kein objektives Risiko, sondern ein Risikoempfinden entsprechend gängiger Diskurse (z. B. Terrorismus vs. Autounfälle)
  • Versicherheitlichung ermöglicht Eingriffe in Freiheitsrechte (kausaler, nicht zwangsläufig finaler Zusammenhang!)
  • Versicherheitlichung hängt von Wahrnehmung/Bildern, Unmittelbarkeit und individueller Beeinflussbarkeit ab
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Grundannahmen des Idealismus

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  • Menschen sind grundsätzlich vernünftig, aber in anarchischen Strukturen kann man staatliches Handeln schwer an Vernunft orientieren
  • Frieden durch Demokratie, denn bei demokratischer Repräsentation vernünftiger Individuen kann vernunftgesteuertes Handeln eher durchgesetzt werden
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Kalter Krieg aus neorealistischer Sicht

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  • Ausbruch: Machtkonkurrenz zweier Supermächte --> Sicherheitsdilemma
  • Friedlich: Mächtegleichgewicht, Bipolarität, Atomwaffen --> Gleichgewicht des Schreckens/zu hohe Risiken für beide
  • Ende: Machtgefälle/Ende der Bipolarität --> erhöhtes Kriegsrisiko
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Der Kalte Krieg aus Sicht des Liberalismus

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  • Ergebnis von Interessenkonflikten zwischen Staaten mit unterschiedlichen politisch-ökonomischen Ausrichtungen
  • Friedlich wegen Entspannungspolitik
  • Ende: Veränderte Interessen aufgrund veränderter politischer Systeme: Unterlegenheit des Sozialismus --> Systemwechsel unter Gorbatschow --> stabiler Frieden zwischen Demokratien
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Grundannahmen des Liberalismus

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  • Gesellschaftliche Gruppen als wichtigste Akteure (Konflikte zwischen Interessengruppen)
  • Transmissionsriemen: Staaten reflektieren die Interessen wichtiger gesellschaftlicher Gruppen (je nach Konflikt- und Organisationsfähigkeit)
  • Durchsetzungsfähigkeit je nach Staatsaufbau: in Demokratien auch kleinere Gruppierungen (durch Wahlen)
  • Internationale Beziehungen hängen von konvergierenden oder divergierenden Interessen ab, die wiederum innenpolitisch begründet sind
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Grundannahmen des Realismus

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  • Menschen (und damit auch Menschengruppen wie Staaten) streben nach Macht
  • staatliches Machtstreben wird durch anarchische Strukturen weiter angetrieben (Sicherheitsdilemma)
  • Friede durch Mächtegeleichgewicht: zu hohe Risiken für alle
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Friedensbedingungen aus neorealistischer Sicht

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  • Mächtegleichgewicht --> Aufrüstung kann sinnvoll sein
  • Bipolares System --> leichter zu durchschauen, weniger Wettbewerb als im multipolaren System
  • Atomwaffen in mehreren Staaten --> zu hohes Vernichtungsrisiko
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Integrationstheorie

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Politische Integration = Prozess, in dem politische Kompetenzen von der nationalstaatlichen auf die internationale Ebene übertragen und damit der exklusiven Souveränität des Staates entzogen werden

  • vertikale Integration: Verteilung von Kompetenzen zwischen den Staaten und den EU-Institutionen --> Vertiefung der Kompetenzen je nach Sektor
  • horizontale Integration: Geltung der EU-Regeln in den integrierten Politikbereichen --> Erweiterung u Mitgliedsstaaten

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Q:

konstruktivistische Normwirkungstheorie: Argumentation

A:
  • Internationale Normen können nicht nur Verhalten, sondern auch Interessen von Staaten verändern
  • Die Interessen von Staaten lassen sich durch globale Diskurse verändern
  • Argumentationsprozesse sind dann erfolgreich, wenn transnationale Bewegungen Staaten in öffentlichen Diskursen zur Normbeachtung drängen
  • Die Staaten geraten dann unter Rechtfertigungsdruck --> Normbeachtung und evtl. Normanerkennung
  • Die Normbeachtung wird dann zum Selbstzweck
Q:

Idealismus

A:
  • Menschenbild: Vernunftbegabung, Solidarität und Friedensliebe
  • Handeln kann durch Erziehung gelenkt werden
  • Fortschritt resultiert aus kollektivem Lernen/Umdenken
  • Krisen sind Ergebnis der Verführung durch schlechte ‚Lehrer‘
  • Überzeugung kann auf (sanftem) Zwang beruhen
  • Vernetzung (Interdependenz) zwischen Staaten durch Handel/Verkehr
  • Ächtung des Angriffskrieges als Mittel zum Zweck
  • Pflicht zur friedlichen Streitbeilegung
  • Freiwilliger Souveränitätsverzicht
  • Organisation der Welt durch multilaterale Diplomatie und Völkerrecht
Q:

nationale vs. internationale Politik

A:

Gewaltmonopol und Hierarchie vs. Streuung von Waffen/Gewaltpotenzial und Anarchie

Q:

Konstruktivismus

A:
  • auch: Sozialkonstruktivismus oder reflexiver Institutionalismus
  • Zwischen Idealismus und Institutionalismus
  • Bedeutung von Normen und Diskursen
Q:

Securitization-Ansätze (Copenhagen School)

A:
  • Es gibt kein objektives Risiko, sondern ein Risikoempfinden entsprechend gängiger Diskurse (z. B. Terrorismus vs. Autounfälle)
  • Versicherheitlichung ermöglicht Eingriffe in Freiheitsrechte (kausaler, nicht zwangsläufig finaler Zusammenhang!)
  • Versicherheitlichung hängt von Wahrnehmung/Bildern, Unmittelbarkeit und individueller Beeinflussbarkeit ab
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Q:

Grundannahmen des Idealismus

A:
  • Menschen sind grundsätzlich vernünftig, aber in anarchischen Strukturen kann man staatliches Handeln schwer an Vernunft orientieren
  • Frieden durch Demokratie, denn bei demokratischer Repräsentation vernünftiger Individuen kann vernunftgesteuertes Handeln eher durchgesetzt werden
Q:

Kalter Krieg aus neorealistischer Sicht

A:
  • Ausbruch: Machtkonkurrenz zweier Supermächte --> Sicherheitsdilemma
  • Friedlich: Mächtegleichgewicht, Bipolarität, Atomwaffen --> Gleichgewicht des Schreckens/zu hohe Risiken für beide
  • Ende: Machtgefälle/Ende der Bipolarität --> erhöhtes Kriegsrisiko
Q:

Der Kalte Krieg aus Sicht des Liberalismus

A:
  • Ergebnis von Interessenkonflikten zwischen Staaten mit unterschiedlichen politisch-ökonomischen Ausrichtungen
  • Friedlich wegen Entspannungspolitik
  • Ende: Veränderte Interessen aufgrund veränderter politischer Systeme: Unterlegenheit des Sozialismus --> Systemwechsel unter Gorbatschow --> stabiler Frieden zwischen Demokratien
Q:

Grundannahmen des Liberalismus

A:
  • Gesellschaftliche Gruppen als wichtigste Akteure (Konflikte zwischen Interessengruppen)
  • Transmissionsriemen: Staaten reflektieren die Interessen wichtiger gesellschaftlicher Gruppen (je nach Konflikt- und Organisationsfähigkeit)
  • Durchsetzungsfähigkeit je nach Staatsaufbau: in Demokratien auch kleinere Gruppierungen (durch Wahlen)
  • Internationale Beziehungen hängen von konvergierenden oder divergierenden Interessen ab, die wiederum innenpolitisch begründet sind
Q:

Grundannahmen des Realismus

A:
  • Menschen (und damit auch Menschengruppen wie Staaten) streben nach Macht
  • staatliches Machtstreben wird durch anarchische Strukturen weiter angetrieben (Sicherheitsdilemma)
  • Friede durch Mächtegeleichgewicht: zu hohe Risiken für alle
Q:

Friedensbedingungen aus neorealistischer Sicht

A:
  • Mächtegleichgewicht --> Aufrüstung kann sinnvoll sein
  • Bipolares System --> leichter zu durchschauen, weniger Wettbewerb als im multipolaren System
  • Atomwaffen in mehreren Staaten --> zu hohes Vernichtungsrisiko
Q:

Integrationstheorie

A:

Politische Integration = Prozess, in dem politische Kompetenzen von der nationalstaatlichen auf die internationale Ebene übertragen und damit der exklusiven Souveränität des Staates entzogen werden

  • vertikale Integration: Verteilung von Kompetenzen zwischen den Staaten und den EU-Institutionen --> Vertiefung der Kompetenzen je nach Sektor
  • horizontale Integration: Geltung der EU-Regeln in den integrierten Politikbereichen --> Erweiterung u Mitgliedsstaaten

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