Hormonsystem an der LMU München | Karteikarten & Zusammenfassungen

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TESTE DEIN WISSEN

Schilddrüse und deren Hormone

Mikroskopischer Aufbau

Schilddrüsenhormone

Wirkung

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TESTE DEIN WISSEN

 Mikroskopischer Aufbau:
o Bindegewebe teilt das Organ in Läppchen  Läppchen setzen sich aus Follikeln zusammen  Follikelwand besteht aus einem einschichtigen Drüsenepithel  Epithel bildet die Schilddrüsenhormone T3 und T4  Speicherung als Kolloid in den
Follikelhohlräumen
o „C-Zellen“ oder parafollikuläre Zellen  liegen zwischen den Follikeln  sezernieren Kalzitonin


 Schilddrüsenhormone:
o T3 (Trijodthyronin)  enthält drei Jodatome
o T4 (Thyroxin)  enthält vier Jodatome (Ist biologisch weniger wirksam als T3)


 Wirkung:
o Steigerung des Energie- und Grundumsatzes
o Erhöhung der Wärmeproduktion
o Erhöhung des Sauerstoffverbrauchs
o Erhöhung der Herzarbeit
o Erhöhung des Fett- und Glykogenabbaus
o Erhöhung des Eiweißausbaus
o Förderung von Wachstum, Gehirnreifung und intellektueller Entwicklung
o Aktivitätszunahme des Nervensystems

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TESTE DEIN WISSEN

Drüsenhormone – glanduläre Hormone:

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TESTE DEIN WISSEN

o Bildung durch spezielle Hormondrüsen
(endokrine Drüsen)
 Endokrine Drüsen geben ihr Sekret (=Hormon) in das angrenzende Interstitium ab
-> Hormone diffundieren rasch in angrenzende Kapillaren
-> schnelle Verteilung der Hormone über
die Blutbahn im gesamten Körper

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TESTE DEIN WISSEN

Gewebehormone – aglanduläre Hormone

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TESTE DEIN WISSEN

o Bildung erfolgt in spezialisierten Zellen anderer Körpergewebe
o Können Einzellzellen oder Zellgruppen sein
-> diffuse endokrine Gewebe

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Releasing- und Inhibition-Hormone des Hypothalamus

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o TRH (Thyrotropin-Releasing-Hormon)
 Stimuliert die Ausschüttung von TSH (thyroideastimulierendes Hormon)
o CRH (Corticotropin-Releasing-Hormon)
 Stimuliert die Ausschüttung von ACTH (adrenocorticotropes Hormon)
o Gn-RH (Gonadotropin-Releasing-Hormon)
 Stimuliert die Ausschüttung von FSH und LH
o GH-RH (Growth-Hormon-Releasing-Hormon)
 Stimuliert die Wachstumshormonausschüttung
o Somatostatin, GH-IH (Growth-Hormon-Inhibiting-Hormon)
 Hemmt die Wachstumshormonausschüttung
o PRL-ICH (Prolaktin-Inhibiting-Hormon)
 Hemmt die Prolaktinausschüttung (identisch mit Dopamin)

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Hypophysenhinterlappen

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TESTE DEIN WISSEN

o Keine eigenständige Hormonbildung; Speicherung von Hormonen in Axonen der Nervenzellen
o Oxytocin
 Unterhält die Wehentätigkeit
 Führt zur Milchentleerung in der Stillzeit
 „Glückshormon“  wirkt entspannend, angstlösend und euphorisierend (wird bei Berührungen, Streicheln und beim Orgasmus ausgeschüttet)
o ADH (Adiuretin/Vasopressin bzw. antidiuretisches Hormon)
 Reguliert den osmotischen Druck und den Flüssigkeitshaushalt des Körpers
 Flüssigkeitsmangel, Erhöhung des osmotischen Drucks und hohe Körpertemperatur  Wasserrückresorption in der Niere

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Hypophysenvorderlappen

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TESTE DEIN WISSEN

o Glandotrope Hormone des
Hypophysenvorderlappens:
 TSH (thyroideastimulierndes Hormon)
 Fördert Schilddrüsentätigkeit
 ACTH (adrenocorticotropesHormon)
 Stimuliert Glukokortikoidausschüttung
 FSH (follikelstimulierendes Hormon)
 Stimuliert Östrogenbildung und Follikelreifung bei der Frau und
Spermienentwicklung beim Mann
 LH (luteinisierendes Hormon)
 Fördert Eisprung und Gelbkörperbildung bei der Frau und
Testosteronproduktion beim Mann


o Direkt auf Zielzellen wirken:
 STH oder HGH (Wachstumshormon)
 Prolaktin (setzt Milchproduktion in der Milchdrüse in Gang)

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Epiphyse

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 Lokalisation: erbsgroße Drüse im Zwischenhirn
 Funktion: produziert das Hormon Melatonin
o Ausschüttung gefördert durch Dunkelheit, gehemmt durch Licht

o Informationen über Tageslänge, Rhythmus der Jahreszeiten etc. werden gesteuert
 Epiphyse ist unsere „innere Uhr“

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Regelkreis Schilddrüsenhormon 

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Hypothalamus: TRH

Hypophysenvorderlappen: TSH

Schilddrüse: T3 und T4

Negative Rückkopplung

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Nebenschilddrüse

Funktion

Wirkung

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Funktion:
o Produzieren das Parathormon (PTH):
o Reguliert zusammen mit Kalzitonin und Vitamin-D den Kalzium- und Phosphathaushalt im Körper


Wirkung:
o Steigert den Blutkalziumspiegel durch
o Erhöhte Kalziumfreisetzung aus den Knochen
o Verminderte Kalziumausscheidung über die Niere bei gleichzeitig erhöhter Phosphatausscheidung
o Indirekte Steigerung der Kalziumrückresorption aus dem Darm durch Förderung der Umwandlung von inaktivem in aktives Vitamin-D-Hormon

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Vitamin-D-Hormon

Wirkung

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TESTE DEIN WISSEN

 Fördert die Kalziumaufnahme im Darm
 Steigert die Kalziumrückresorption in den Nieren
 Stimuliert die Osteoblastentätigkeit in den Knochen
 Hemmt die Sekretion von Parathormon (PTH)

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Kalzitonin:

Wirkung

Wird in den C-Zellen der Schilddrüse gebildet

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TESTE DEIN WISSEN

 Hemmt die Freisetzung von Kalzium und Phosphat aus dem Knochen und fördert den Einbau in die Knochenmatrix  senkt so indirekt den Blutkalziumspiegel
 Steigert an der Niere die Ausscheidung von Phosphat-, Kalzium-, Natrium-,Kalium- und Magnesium-Ionen
 Niedriges Serumkalzium  Hemmung der Kalzitoninausschüttung
 Hohes Serumkalzium  Förderung der Kalzitoninausschüttung

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Nebenniere

Nebennierenrinde:

Feingeweblich dreischichtiger Aufbau

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Zona glomerulosa  außen
 Produktion von Mineralkortikoiden (z.B. Aldosteron)
o Zona fasciculata  mittig
 Produktion von Glukokortikoiden (z.B. Kortisol)
o Zona reticularis  innen
 Produktion von Sexualhormonen (z.B. Androgene)

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Q:

Schilddrüse und deren Hormone

Mikroskopischer Aufbau

Schilddrüsenhormone

Wirkung

A:

 Mikroskopischer Aufbau:
o Bindegewebe teilt das Organ in Läppchen  Läppchen setzen sich aus Follikeln zusammen  Follikelwand besteht aus einem einschichtigen Drüsenepithel  Epithel bildet die Schilddrüsenhormone T3 und T4  Speicherung als Kolloid in den
Follikelhohlräumen
o „C-Zellen“ oder parafollikuläre Zellen  liegen zwischen den Follikeln  sezernieren Kalzitonin


 Schilddrüsenhormone:
o T3 (Trijodthyronin)  enthält drei Jodatome
o T4 (Thyroxin)  enthält vier Jodatome (Ist biologisch weniger wirksam als T3)


 Wirkung:
o Steigerung des Energie- und Grundumsatzes
o Erhöhung der Wärmeproduktion
o Erhöhung des Sauerstoffverbrauchs
o Erhöhung der Herzarbeit
o Erhöhung des Fett- und Glykogenabbaus
o Erhöhung des Eiweißausbaus
o Förderung von Wachstum, Gehirnreifung und intellektueller Entwicklung
o Aktivitätszunahme des Nervensystems

Q:

Drüsenhormone – glanduläre Hormone:

A:

o Bildung durch spezielle Hormondrüsen
(endokrine Drüsen)
 Endokrine Drüsen geben ihr Sekret (=Hormon) in das angrenzende Interstitium ab
-> Hormone diffundieren rasch in angrenzende Kapillaren
-> schnelle Verteilung der Hormone über
die Blutbahn im gesamten Körper

Q:

Gewebehormone – aglanduläre Hormone

A:

o Bildung erfolgt in spezialisierten Zellen anderer Körpergewebe
o Können Einzellzellen oder Zellgruppen sein
-> diffuse endokrine Gewebe

Q:

Releasing- und Inhibition-Hormone des Hypothalamus

A:

o TRH (Thyrotropin-Releasing-Hormon)
 Stimuliert die Ausschüttung von TSH (thyroideastimulierendes Hormon)
o CRH (Corticotropin-Releasing-Hormon)
 Stimuliert die Ausschüttung von ACTH (adrenocorticotropes Hormon)
o Gn-RH (Gonadotropin-Releasing-Hormon)
 Stimuliert die Ausschüttung von FSH und LH
o GH-RH (Growth-Hormon-Releasing-Hormon)
 Stimuliert die Wachstumshormonausschüttung
o Somatostatin, GH-IH (Growth-Hormon-Inhibiting-Hormon)
 Hemmt die Wachstumshormonausschüttung
o PRL-ICH (Prolaktin-Inhibiting-Hormon)
 Hemmt die Prolaktinausschüttung (identisch mit Dopamin)

Q:

Hypophysenhinterlappen

A:

o Keine eigenständige Hormonbildung; Speicherung von Hormonen in Axonen der Nervenzellen
o Oxytocin
 Unterhält die Wehentätigkeit
 Führt zur Milchentleerung in der Stillzeit
 „Glückshormon“  wirkt entspannend, angstlösend und euphorisierend (wird bei Berührungen, Streicheln und beim Orgasmus ausgeschüttet)
o ADH (Adiuretin/Vasopressin bzw. antidiuretisches Hormon)
 Reguliert den osmotischen Druck und den Flüssigkeitshaushalt des Körpers
 Flüssigkeitsmangel, Erhöhung des osmotischen Drucks und hohe Körpertemperatur  Wasserrückresorption in der Niere

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Q:

Hypophysenvorderlappen

A:

o Glandotrope Hormone des
Hypophysenvorderlappens:
 TSH (thyroideastimulierndes Hormon)
 Fördert Schilddrüsentätigkeit
 ACTH (adrenocorticotropesHormon)
 Stimuliert Glukokortikoidausschüttung
 FSH (follikelstimulierendes Hormon)
 Stimuliert Östrogenbildung und Follikelreifung bei der Frau und
Spermienentwicklung beim Mann
 LH (luteinisierendes Hormon)
 Fördert Eisprung und Gelbkörperbildung bei der Frau und
Testosteronproduktion beim Mann


o Direkt auf Zielzellen wirken:
 STH oder HGH (Wachstumshormon)
 Prolaktin (setzt Milchproduktion in der Milchdrüse in Gang)

Q:

Epiphyse

A:

 Lokalisation: erbsgroße Drüse im Zwischenhirn
 Funktion: produziert das Hormon Melatonin
o Ausschüttung gefördert durch Dunkelheit, gehemmt durch Licht

o Informationen über Tageslänge, Rhythmus der Jahreszeiten etc. werden gesteuert
 Epiphyse ist unsere „innere Uhr“

Q:

Regelkreis Schilddrüsenhormon 

A:

Hypothalamus: TRH

Hypophysenvorderlappen: TSH

Schilddrüse: T3 und T4

Negative Rückkopplung

Q:

Nebenschilddrüse

Funktion

Wirkung

A:

Funktion:
o Produzieren das Parathormon (PTH):
o Reguliert zusammen mit Kalzitonin und Vitamin-D den Kalzium- und Phosphathaushalt im Körper


Wirkung:
o Steigert den Blutkalziumspiegel durch
o Erhöhte Kalziumfreisetzung aus den Knochen
o Verminderte Kalziumausscheidung über die Niere bei gleichzeitig erhöhter Phosphatausscheidung
o Indirekte Steigerung der Kalziumrückresorption aus dem Darm durch Förderung der Umwandlung von inaktivem in aktives Vitamin-D-Hormon

Q:

Vitamin-D-Hormon

Wirkung

A:

 Fördert die Kalziumaufnahme im Darm
 Steigert die Kalziumrückresorption in den Nieren
 Stimuliert die Osteoblastentätigkeit in den Knochen
 Hemmt die Sekretion von Parathormon (PTH)

Q:

Kalzitonin:

Wirkung

Wird in den C-Zellen der Schilddrüse gebildet

A:

 Hemmt die Freisetzung von Kalzium und Phosphat aus dem Knochen und fördert den Einbau in die Knochenmatrix  senkt so indirekt den Blutkalziumspiegel
 Steigert an der Niere die Ausscheidung von Phosphat-, Kalzium-, Natrium-,Kalium- und Magnesium-Ionen
 Niedriges Serumkalzium  Hemmung der Kalzitoninausschüttung
 Hohes Serumkalzium  Förderung der Kalzitoninausschüttung

Q:

Nebenniere

Nebennierenrinde:

Feingeweblich dreischichtiger Aufbau

A:

Zona glomerulosa  außen
 Produktion von Mineralkortikoiden (z.B. Aldosteron)
o Zona fasciculata  mittig
 Produktion von Glukokortikoiden (z.B. Kortisol)
o Zona reticularis  innen
 Produktion von Sexualhormonen (z.B. Androgene)

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