Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik an der LMU München

Karteikarten und Zusammenfassungen für Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik an der LMU München

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Aufgaben und Ziele der sprachtherapeutischen Diagnostik

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Methoden der Sprachdiagnostik

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Diagnostikmodelle

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Ziele des Anamnesegsprächs

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Bausteine guter Gesprächsführung

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Ziele der Elternfragebögen

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Ziele von Verhaltensbeobachtung

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Geeignete Situationen für die Verhaltensbeobachtung

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Beobachtung - Interpretation

Verhaltensbeobachtung

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Beobachtungsfehler

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Mögliche Beobachtungsbereiche

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Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik

Aufgaben und Ziele der sprachtherapeutischen Diagnostik

- Therapiebedürftigkeit feststellen
- Den sprachlichen Entwicklungsstand dokumentieren
- Ein möglichst umfassendes Bild der kommunikativen Fähigkeiten erhalten

- Verursachende / aufrechterhaltende Faktoren identifizieren
- Mögliche Auswirkungen auf andere Lebensbereiche beobachten
- Die Auswirkungen der Sprachstörung auf Partizipationsfähigkeit und Lebensqualität erfassen

- Schwierigkeitenn und Ressourcen feststellen

- Diagnostik beinhaltet sowohl quantitative als auch qualitative Methoden
- Diagnostik ermittelt die individuellen Schwierigkeiten sowie die
individuellen Ressourcen eines Patienten
- Aus den Ergebnissen der Diagnostik leiten sich die spezifischen und
konkreten therapeutischen Ziele a

Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik

Methoden der Sprachdiagnostik

Anamnese
- Eigenanamnese (mit dem Kind)
- Fremdanamnese (mit den Eltern/ anderen Bezugspersonen)
Beobachtung
- Spielverhalten
- Kommunikationsverhalten
Spontansprachanalyse
Interaktionsanalyse
- Kind in Interaktion mit den Eltern
- Kind in Interaktion mit Gleichaltrigen

Screening

- „Siebverfahren“
- grobe Unterscheidung zwischen auffälligem/ unauffälligem Entwicklungsverlauf

Testverfahren

- Quantitative Auswertung:
-> Vergleich der Leistungen eines speziellen Kindes mit einer allgemeinen Altersnorm
-> Liegt eine Abweichung von der normalen (durchschnittlichen)Sprachentwicklung vor?
-Qualitative Auswertung: möglichst exakte Beschreibung der sprachlichen Phänomene zur Ableitung von Therapiezielen

Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik

Diagnostikmodelle

Deskriptive Diagnostik

- Ziel: umfassende Beschreibung der Sprachauffälligkeiten
(keine Interpretation!!)
A) Quantitativ: Liegt eine Störung vor?

B) Qualitativ: möglichst exakte Beschreibung der sprachlichen Phänomene

Klassifizierungsdiagnostik

- Ja/Nein-Entscheidung

-> Zuordnung zu Gruppen

Normorientierte Diagnostik

- Ergebnis eines Kindes im Vergleich zu seiner Bezugsgruppe

-> Normierte Testverfahren, Zahlen interpretieren

Kausaldiagnostik

- Ursachen werden erfasst, in der Therapie berücksichtigt

- Kausaltherapie i.d.R. nicht möglich

Prozessdiagnostik

- fotlaufender Prozess der Hypothesenbildung und -überprüfung

- Allgemeine Veränderungen & Veränderungen der sprachlichen Symptome erfassen
-> Die Therapieziele und –methoden müssen ggf. dahingehend angepasst werden

Verstehende Diagnostik

- Teilhabe und Aktivitäten

- Wie wird die Störung im Alltag erlebt, Leidensdruck

- persönliche Ressourcen, Umwelt




Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik

Ziele des Anamnesegsprächs

- Kontakt- & Vertrauensaufbau
- Informationen einholen (Grundlegendes, Vorgeschichte, etc.)
- Hypothesen über Ursachen
- Interaktion von Eltern und Kind beobachten
Umgang mit der sprachlichen Beeinträchtigung
- Auftragsklärung/ Motivation

Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik

Bausteine guter Gesprächsführung

Empathie
Wertschätzung
Allparteilichkeit
Der rote Faden: Gespräch strukturieren
Offene und geschlossene Fragen stellen
Aktives Zuhören
Reformulieren

Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik

Ziele der Elternfragebögen

- Früherkennung von Risikokindern

- Screeningverfahren für U7/U7a

- Identifikation von Late Talkern

- Sprachtherapeutische Diagnostik für die Frühtherapie


-> Einsatz bei Kindern im Alter von 18-40 Monaten

Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik

Ziele von Verhaltensbeobachtung

- Informationen über Stärken und Schwächen in anderen
Entwicklungsbereichen erhalten
- Auswirkungen sprachlicher Defizite auf andere
Entwicklungsbereiche und das Kommunikationsverhalten
dokumentieren
- Umgang der Betroffenen und seiner Bezugspersonen mit der sprachlichen Beeinträchtigung einschätzen
- die Lebensbedeutsamkeit einer Sprachstörung erfassen


Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik

Geeignete Situationen für die Verhaltensbeobachtung

a) Innerhalb der Therapiesituation
- Erstkontakt
- Verhalten des Kindes während des Gesprächs mit den Eltern
-Spielverhalten während einer Therapieeinheit
-Verhalten beim Betreten des Therapieraums
- Verhalten beim Verlassen des Therapieraums
-Verhalten während einer Testsituation

b) außerhalb der Therapiesituation (Fremdbeobachtung)
-Verhalten innerhalb der Kindergartengruppe/ der Schulklasse
- Verhalten während des Unterrichts
- Verhalten im häuslichen Umfeld
- Verhalten im Kontakt mit Freunden/ peer group

Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik

Beobachtung - Interpretation

Verhaltensbeobachtung

1. Beobachtung

Konkret operationalisierte, nicht wertende, nicht
interpretierende Beschreibung des Verhaltens
-Was haben Sie tatsächlich gesehen und gehört?

-> im sprachlichen Bereich: Beispieläußerungen


2. Interpretation
Bilden von Hypothesen über das zugrunde liegende
Bedingungsgefüge
->Welche inneren psychischen Vorgänge könnten evtl. für das beobachtete Verhalten verantwortlich sein?

Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik

Beobachtungsfehler

Güte- und Mildefehler: Tendenz, eine bestimmte Person
grundsätzlich vorteilhaft zu beurteilen
Fehler der zentralen Tendenz: Vermeidung von extremen Positionen bei der Bewertung des Beobachteten
Halo- oder Hof-Effekt: der erste Eindruck beeinflusst die
Gesamtbeurteilung; aufgrund einer einzelnen hervorstechenden Persönlichkeitseigenschaft auf andere Persönlichkeitsmerkmale schließen
Rosenthaleffekt: die Erwartungen oder die
Informationen, über die ein Diagnostiker verfügt, beeinflussen die Beurteilungen
Kontrastfehler: Tendenz des Beurteilers, eine Person
hinsichtlich einer bestimmten Eigenschaft gegenteilig zu
sich selber zu beurteilen

Fehler der räumlichen/zeitlichen Nähe: Räumlich und
zeitlich nahe liegendes wird in einen kausalen
Zusammenhang gebracht
Beobachtungsbericht als Fehlerquelle: In einem
Gutachten können Beobachtungen, die nebensächlich
erscheinen oder nicht ins Bild passen, unterdrückt werden, um einen stimmigen Bericht abzugeben.

Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik

Mögliche Beobachtungsbereiche

- Körperliches Erscheinungsbild
- Grob- und Feinmotorik
- Emotionalität
- Lern- und Arbeitsverhalten
- Sozial-, Kommunikations- und Kontaktverhalten

- Wahrnehmung


Symbolspiel
Sprachverständnis
Sprachproduktion

Grundlagen sprachtherapeutischer Diagnostik

Anzeichen einer nicht entdeckten Sprache (Borrel/ Zollinger)

1. Symbolspiel:
− Das Spiel ist nicht ideengeleitet.
− Das Spiel orientiert sich an den vorhandenen Gegenständen
− Es gibt viele Handlungswiederholungen und Spielabbrüche
− Das Spielverhalten ist sprunghaft oder passiv.
2. Sozial-kommunikativer Bereich:
- Das Kind teilt keine Wünsche und Absichten mit.
- Die Spielpartnerin wird nicht einbezogen. Das Kind grenzt sich nicht mit einem Nein ab.
- Das Kind stellt keine Fragen.
- Das Kind hört bei Erzählungen nicht zu.
- Das Kind versteht Spielanleitungen nicht.

3. Sprachverständnis:
- Das Kind versteht keine nicht-situationalen Aufforderungen.
- Es repetiert direkt die Äußerungen der Therapeutin.
- Ja-Sage-Strategien
- Schlüsselwortstrategien
- Pseudofragen

4. Spachproduktion
Die Sprache besteht überwiegend aus Kommentaren, handlungsbegleitenden Äußerungen und
feststehenden Phrasen.
Verringerte Artikulationsschärfe
(inkonstante) phonologische Prozesse
- Wortschatzdefizite
- Morpho-syntaktische Auffälligkeiten

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