Grundbegriffe der Psychologie I an der LMU München

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Phonologische Schleife:

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auditive sensorische Gedächtnis

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Was ist das Kurzzeitgedächtnis? Wie Lang? Wie Viel?

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Was ist das Sensorische Gedächtnis?

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Schlussfolgerung: (BIologie)

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Serotonin

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Wie werden Reizeigenschaften kodiert?

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Informationsübertragung im Nervensystem

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Teilstrukturen des limbischen Systems:

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Teilstrukturen des Hirnstamms (besitzen alle Wirbeltiere):

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Rückenmark

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Neuronale Repräsentation der exekutiven Kontrollprozesse:

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Grundbegriffe der Psychologie I

Phonologische Schleife:

– Störung dieses Vorgangs  Gedächtnisspuren zerfallen in der
phonologischen Schleife innerhalb von ca. 2 s (Speicherdauer)

Grundbegriffe der Psychologie I

auditive sensorische Gedächtnis

besitzt eine Speicherdauer von ca. 2 s;

Grundbegriffe der Psychologie I

Was ist das Kurzzeitgedächtnis? Wie Lang? Wie Viel?
Wie Lang? –> Brown-Peterson hat ein Experiment unternommen, bei dem sich Probanden ein Paar Konsonanten merken sollten, und nach eine Zwischenaufgabe mit unterschiedlicher Länge wiedergeben sollten –> bis zu 20 Sekunden kann man sich was merken

Wie Viel? –> Normalerweise ca 2-4 Einheiten (Chunks) –> Einheiten müssen z.B. nicht nur einzelne Zahlen sein, sondern z.B. 3+-1 Zahl als Bündel, weil es sich dabei um so überlernte Inhalte handelt.. –> Zusammen-fassen von Elementen durch Inbeziehungsetzen benachbarter Elemente. –> immer Suche nach bekannten, sinnvollen Einheiten

Liegt dem Kurzzeitgedächtnis ein einheitlicher Speicher zugrunde? –> Nein
–> Baddeley findet raus, dass man sich zwar nicht mehrere Verbale eindrücke gleichzeitig merken kann, aber sehr wohl z.B. einen verbalen und einen Visuellen Eindruck –> Es sind zwei verschiedene Speicher involviert!

Grundbegriffe der Psychologie I

Was ist das Sensorische Gedächtnis?
Gedächtnis für visuelle Reizinformation –> Ikonisches Gedächtnis

Sperling-Experimente –> Gesamt- vs Teilberichterstattung mit Ton

–> Sensorische Speicher gibt es (wahrscheinlich) für die meisten Sin-nesmodalitäten: Das auditive sensorische Gedächtnis (echoisches Gedächtnis) besitzt eine Speicherdauer von ca. 2 s; ein taktiles sen-sorisches Gedächtnis ist ebenfalls nachgewiesen; weitere nicht.

Grundbegriffe der Psychologie I

Schlussfolgerung: (BIologie)

– Je früher in der kindlichen Entwicklung das Lernen einsetzt, desto
effektiver ist der Lernerfolg und desto höher die erreichbare Kompe-
tenz.

– Anregungen zur Auseinandersetzung mit der Umwelt, Benutzen
und Üben körperlicher und geistiger Leistungen fördern die kindliche
Entwicklung um so mehr, je früher sie einsetzen.

Grundbegriffe der Psychologie I

Serotonin

Serotonin ist ein inhibitorischer Neurotransmitter: Fällt seine Wir-
kung aus, entstehen durch zu starke Aktivierung halluzinatorische
Sinneseindrücke (z.B. durch LSD wird die Serotoninwirkung unter-
drückt).

Einige Antidepressiva führen zur Stimmungsaufhellung, indem sie
die Wiederaufnahme des Serotonins aus dem synaptischen Spalt
verhindern und dadurch seine inhibitorische Wirkung postsynaptisch
verstärken.

Grundbegriffe der Psychologie I

Wie werden Reizeigenschaften kodiert?

1. Je stärker Reiz ist, desto mehr Neuronen nehmen den Reiz auf
und leiten ihn weiter.

2. Je stärker ein Reiz ist, desto mehr Nervenimpulse pro Zeiteinheit
löst er in einer Nervenzelle aus.

Grundbegriffe der Psychologie I

Informationsübertragung im Nervensystem

Funktionsbasis des Nervensystems: elektrochemische Signale

Funktionsprinzip: Veränderungen im Membranpotential der Ner-
venzelle aufgrund des Durchtritts von Ionen durch die semipermeab-
le Zellmembran

semipermeable Zellmembran: Membran der Zelle lässt K+-Ionen
nach außen durch

Grundbegriffe der Psychologie I

Teilstrukturen des limbischen Systems:

1. Hypothalamus: beteiligt an der Steuerung der emotionalen Erre-
gung, steuert den Appetit; steuert Hypophyse und endokrines Sys-
tem
2. Amygdala: Steuerung der Emotionen und der emotionalen Ge-
dächtnisinhalte (aktivierendes System)
3. Hippocampus: explizites (bewusstes) Erinnern, insbesondere
Einspeichern neuer Information ins Langzeitgedächtnis.

Grundbegriffe der Psychologie I

Teilstrukturen des Hirnstamms (besitzen alle Wirbeltiere):

1. Medulla: regelt rhythmisch wiederkehrende Lebenserhaltungspro-
zesse  Atmung, Herzschlag.
2. Formatio reticularis (RAS: retikuläres aktivierendes System):
aktiviert den Kortex (auch während des Schlafs)
 Steigerung der Reizempfindlichkeit.
3. Pons (Brücke): Verbindung zum Cerebellum (Kleinhirn), ist invol-
viert beim Träumen und steuert das Aufwachen.
4. Thalamus: verteilt sensorische Informationen auf die Areale des
Kortex, die spezifisch für ihre Verarbeitung sind.

Grundbegriffe der Psychologie I

Rückenmark
Verbindung des Gehirns mit allen Teilen des Körpers, Anschluss des Gehirns an das periphere Nervensystem;
Steuerung motorischer Reflexe (laufen teilweise ohne Gehirn-Betieligung ab), Beteiligung des Gehirns bei Reflexkonditionierung, Koordination der Aktivitäten der rechten und linken Körperhälfte

Grundbegriffe der Psychologie I

Neuronale Repräsentation der exekutiven Kontrollprozesse:

präfrontaler Cortex

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