Getreide an der LMU München

Karteikarten und Zusammenfassungen für Getreide an der LMU München

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Wer frisst was?
Darf ein Pferd Mais und Roggen fressen?

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Getreidekorn Futterwert

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Was ist Triticale?

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Futterwert Defintion

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Beizen: Definition?
Warum wird Getreide gebeizt?

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Unterschied Getreide mit und ohne Spelzen

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Nebenprodukte der Getreideverarbeitung
Brauerei

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Unterschied Dinkel und Grünkern

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Nebenprodukte der Getreideverarbeitung
Brennerei

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Nebenprodukte der Getreideverarbeitung
Nassmüllerei

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Litergewicht beim Hafer

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Mutterkorn

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Beispielhafte Karteikarten für Getreide an der LMU München auf StudySmarter:

Getreide

Wer frisst was?
Darf ein Pferd Mais und Roggen fressen?
Pferd:
-Hafer, Mais (Grenzwert 10mg TS/kg KM), Gerste, Dinkel
-Weizen, Roggen, Triticale unverträglich Klebereiweiße können Magen verkleben
Wiederkäuer: 
-alle Getreide und Mais CAVE: Pansenazidose
Schwein:
- Gerste, Weizen, Mais, Triticale, auch Roggen und Hafer, Milokorn
Geflügel:
- Mais, Weizen, Milokorn, Gerste, z.T. Roggen, Triticale und Hafer
Fleischfresser:
-Mais, Hafer,Weizen, Reis thermisch behandelt (aufgeschlossen)
Fische:
- Mais, Weizen als Stärketräger, meist thermisch aufbereitet
Ziervögel:
- Haferkerne, Hirse, Mais, Reis, Milokorn

Getreide

Getreidekorn Futterwert
-Konzentrat, Kraftfutter
-Stärkereich (a-1,4-glycosidische gebundene Glucose) —> Energielieferant
- Nichtstärkepolysaccharide (NSP) wie Cellulose, ß-Glucane, Pentosane, Pektine
- mäßiger Rp-Gehalt (ca. 10%, eingeschränkte Qualität: geringer Gehalt Lys, Met/Cys, Thr, Try)
-geringer Rfa-Gehalt (ca. 2%, excl. Hafer und Gerste)
-Geringer Rfe-Gehalt (excl. Hafer und Mais)
-geringer Gehalt an Mengenelementen
° Calciumarm!
°P-reich, phytatgebunden (Monogastrier!), z.T. nicht bedarfsdeckend
°Na-Arm
-Geringer Spurenelementgehalt
-Vitamin E im Keimling (Mais), sonst kaum fettlösliche Vitamine (gar kein A+D)
-mäßige Gehalte an B-Vitaminen (gar kein B12)

Bei einseitiger Verwendung von Getreide:
- grundsätzlich plus Ca, Vit A und B12
-im Wachstum plus Eiweiß bzw AS
- Herbivore plus Strukturstoffe

Getreide

Was ist Triticale?
-Kreuzung aus weiblichem Weizen und männlichem Roggen
- besser Standortverträglich als Weizen, Nährstofflieferung und Qualität besser als bei Roggen
-Umsetzbare Energie gleichwertig zu Weizen und Roggen, besser als Gerste
- Rp-Gehalt so gut wie Weizen, besser als Roggen und Gerste
-Summe der wichtigsten AS an 1. Stelle
-Wdk: Verdaulichkeit des Rp zuerst Weizen, Triticale, Gerste, Roggen
-Stärkegehalt: gleichwertig zu Weizen, gefolgt von Roggen und mit großem Abstand Gerste
-Zuckergehalt Mittelfeld

Getreide

Futterwert Defintion
-Maßstab sowohl für chem. Zusammensetzung eines FM als auch für seine Verwertung durch das Tier
- jede Tierart besitzt unterschiedliche Möglichkeiten zur Verdauung des Futters, d.h. dasselbe Futter hat für verschiedene Tierarten einen unterschiedlichen FW

Getreide

Beizen: Definition?
Warum wird Getreide gebeizt?
-Behandlung von Saat- und Pflanzgut mit Pflanzenschutzmittel, um Saat oder Pflanzung gegen Pilzbefall und Schädlingen zu schützen
-Sämlinge und Jungpflanzen besonders anfällig
- Getreidesaatgut wird mit Fungiziden gegen Auflaufkrankheiten gebeizt (Mais, Zuckerrüben, Raps dagegen auch mit Insektiziden)
-auffällig gefärbt, um versehentliche Verwendung als Futtermittel oder zu Nahrungszwecken zu verhindern

Getreide

Unterschied Getreide mit und ohne Spelzen
-Freidreschende Getreide: Zuchtgetreide die beim Dreschen als ganzes Korn ohne Spelze gewonnen werden (Weizen, Roggen,Nacktgerste,Nackthafer)
-Spelzgetreide: Dinkel, Hafer, Gerste, Emmer, Einkorn —> sind wegen des bei Verwendung für menschliche Ernährungszwecke erforderlichen Entspelzvorgangs aufwendiger in der Verarbeitung, aber resistenter gegen Schädlinge
-Dinkel mit Spelz (z.B. Kaninchenfutter) übt Reibungsreiz aus und aktiviert somit Nährstoffabgabe in Blutbahn
-Schleimstoffe im Spelz können Darmflora positiv beeinflussen

Getreide

Nebenprodukte der Getreideverarbeitung
Brauerei
- Malzkeime
- Biertreber
- Bierhefe
- Maische

—> Restprodukte von Getreidekörnern, deren Endosperm weitgehend nach Umwandlung der Stärke in Zucker mit anschließender Vergärung zu Alkoholgewinnung entfernt worden ist (meist Braugerste seltener Weizen)

Verwendung
Malzkeime:
° Rp hoch aber bis zu 50% NPN
° Nfe hoch —> deshalb eher begrenzt bei Monogastriern einsetzbar, Verdaulichkeit niedrig
° v.a. Als Proteinfuttermittel für Rinder und Schafe —> max. 1kg/Tier/d
° höhereMengen können herben Milchgeschmack machen
Biertreber
° TS 20-25%
° v.a. Gerüstkohlenhydrate
°Eiweiße, Rfe, Stärke, wasserunlösliche Mineralstoffe (Ca,P)
°nahezu Stärkefreier, faser- und Rp-reicher Rest des Getreidekorns
°niedrige Verdaulichkeit
° als Wdk-FM
°gut als Ergänzung energiereicher und hochverdaulicher Rationskomponenten (Maissilage, Maiskolbensilage, Getreide)
°Treber kann auch siliert werden
° bei Schwein kaum im Einsatz wegen geringerer Verdaulichkeit, evtl. beim Güsten oder niedertragenden Sauen

Getreide

Unterschied Dinkel und Grünkern
- Grünkern: unreif geernteter Dinkel —> anschließend geröstet und getrocknet
-Stärke bei Grünkorn nicht voll ausgebildet
- haltbar gemacht
- Zeitpunkt der Ernte = Teigreife
-Dinkel generell: mehr Mineralstoffe, Vitamine, essentielle AS als Weizen

Getreide

Nebenprodukte der Getreideverarbeitung
Brennerei
-Schlempen = Restprodukte von Getreidekörnern, deren Endosperm weitgehend nach Umwandlung der Stärke in Zucker mit anschließender Vergärung zu Alkoholgewinnung entfernt worden ist
° weitgehend frei von Stärke
° Dextrine und Zuckergehalt sehr niedrig
° Rp, Rfe, Rfa, Mineralstoffe sehr hoch konzentriert
°durch Vermehrung der Hefen beim Gären —> Zunahme an Rp und Vit B Komplexe
°gute Verdaulichkeit
°energetischer Futterwert für Schweine und Wdk
Maissschlempe >Weizenschl.> Roggenschl. > Kartoffelschl. > Rübernschl. > Obstschl.

Verwendung
° wenig haltbar, hoher Wassergehalt
°schnelle Verfütterung notwendig
°frische Schlempe an Milchkühe und Mastrinder
°Schlempentrockenprodukte v.a. als Spurenelemt- und Vitaminlieferant in MF für Monogastrier (2-4%)
° langsame Gewöhnung
°warm verfüttern
°Zwischenlagerung über 24h vermeiden
° strukturgleiche FM in Ration
°nach dem Melken verfüttern
°nicht an Zuchtsauen
° nach Fütterung Reinigung —> Bakterien —> Durchfallproblematik im ganzen Stall

CAVE
° Evtl. Schlempehusten —> durch Essigsäure und Alkohol ausgelöste SH-Reizungen im Kehlkopfbereich
°Schlempemauke —> bei Verfütterung zu großer Mengen Kartoffelschlempe und schlechter Vergährung der Maische

Getreide

Nebenprodukte der Getreideverarbeitung
Nassmüllerei
-Nebenprodukte der Stärkegewinnung aus Getreide
—> v.a. Weizen und Mais verwendet
°Maiskeimöl
°Maiskeimextraktionsschrot
°Maiskleber
°Stärkezucker
°Quellstärke
°Maiskleberfutter

Eigenschaften Kleber und Kleberfutter
-weniger Stärke
- sehr viel mehr Rp (Kleber) (Kleberfutter m.o.w.)
-Lys und Try niedrig (Maisprodukten)
- Maiskleber reich an Carotinoiden
- Energiegehalte absteigend: Kleber > prot.reiches Maiskleberfutter > prot.armes Mais/Weizenkleberfutter

Verwendung
- Rp ärmere Maiskleberfutter+ Weizenkleberfutter —> Rfa-reich —> Wdk
- Rfa-ärmeres, besser verdaulich und Rp-reicheres Maiskleber/Futter wegen schlechter Rp- Qualitiät auch nur an Monogastrier begrenzt verfüttern
-Maiskleber—> Carotinoide—> Legehennenfutter, auch bessere Versorgung mit S-Haltigen AS
-proteinärmere Keimextraktionsschrote, getrocknete Keime, Quellstärke v.a. Als Energiequelle für MF

Getreide

Litergewicht beim Hafer
-hohes Litergewicht: viel Stärke, volles Korn, wenig Speize —> kleine Zentnersäcke = hoher Futterwert
-niedriges Litergewicht: „langer Hafer“, viel Rfa, oft auch Hygienemängel —> große Zentnersäcke = geringer Futterwert

Getreide

Mutterkorn
-Kornähnliche Dauerform (Sklerotium) des Mutterkornpilzes (Claviceps purpurnen)
-wächst in Roggenähren (z.T. Auch in Weizen, Triticale, Gras)
-bildet Alkaloide wie:
° Ergotamin (Vasokonstriktion)
°Lysergsäure (Halluzinationen)
°Ergometrin (wehenauslösend)
—> Milchmangel, Gleichgewichtsstörungen, Darmkrämpfe, Aborte, Nekrosen (in Zehen und Schwanzspitzen)

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