Geschichte an der LMU München

Karteikarten und Zusammenfassungen für Geschichte an der LMU München

Arrow Arrow

Komplett kostenfrei

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

Lerne jetzt mit Karteikarten und Zusammenfassungen für den Kurs Geschichte an der LMU München.

Beispielhafte Karteikarten für Geschichte an der LMU München auf StudySmarter:

Dritte Hörerziehungsbewegung

Beispielhafte Karteikarten für Geschichte an der LMU München auf StudySmarter:

Durch wen/was wird die These von Aristoteles aufgeweicht?

Beispielhafte Karteikarten für Geschichte an der LMU München auf StudySmarter:

Spanische Methode

Beispielhafte Karteikarten für Geschichte an der LMU München auf StudySmarter:

Französische Methode

Beispielhafte Karteikarten für Geschichte an der LMU München auf StudySmarter:

Deutsche Methode

Beispielhafte Karteikarten für Geschichte an der LMU München auf StudySmarter:

Wiener Schule

Beispielhafte Karteikarten für Geschichte an der LMU München auf StudySmarter:

Verallgemeinerungsbewegung

Beispielhafte Karteikarten für Geschichte an der LMU München auf StudySmarter:

Modifizierung der dt. Lautsprachmethode
Dr. Viktor August Jäger -> Grammatist

Beispielhafte Karteikarten für Geschichte an der LMU München auf StudySmarter:

Modifizierung der dt. Lautsprachmethode
Friedrich Moritz Hill -> Reformator

Beispielhafte Karteikarten für Geschichte an der LMU München auf StudySmarter:

Modifizierung der dt. Lautsprachmethode
Johannes Vatter -> Reine dt. Lautsprachmethode

Beispielhafte Karteikarten für Geschichte an der LMU München auf StudySmarter:

Wann und wo begann die Entwicklung einer Gehörlosenbildung?

Beispielhafte Karteikarten für Geschichte an der LMU München auf StudySmarter:

Welche Schulgründungen übten entscheidenen Einfluss auf die Entwicklung der institutionalisierten Bildung und Erziehung Hörgeschädigter aus? 

Kommilitonen im Kurs Geschichte an der LMU München. erstellen und teilen Zusammenfassungen, Karteikarten, Lernpläne und andere Lernmaterialien mit der intelligenten StudySmarter Lernapp. Jetzt mitmachen!

Jetzt mitmachen!

Flashcard Flashcard

Beispielhafte Karteikarten für Geschichte an der LMU München auf StudySmarter:

Geschichte

Dritte Hörerziehungsbewegung
Zeit
Seit 1960
Vertreter
Armin Löwe 
  • Vater der Pädagogischen Audiologie in D
  • Erste Pädoaudiologische Beratungsstelle 1959 (heute: PAB)
  • Leitete den Ausbau der Frühförderung ab 1960 ein

Geschichte

Durch wen/was wird die These von Aristoteles aufgeweicht?
  • Äbtissin Scholastica: Unterrichtung eines gehörlosen Mädchens durch Zeichen und Bilder
  • Cardanus: erkannte den ursächlichen Zusammenhang zwischen Taubheit und Stummheit und schlussfolgerte das GL bildungsfähig seien
  • Spanische Methode: Pedro Ponce de León sieht in seinem Wirken (unterrichten von ts) einen Beweis gegen die These Aristoteles

Geschichte

Spanische Methode
Zeit
16. Jh
Vertreter
  • Pedro Ponce de León (Erfinder)
  • Manuel Ramirez de Carrión (Methodiker)
  • Juan Pablo Bonet (Theoretiker)
Methode
Stufen von der Schrift über das FA zur Lautsprache
  •  Gebärden: ja, Mönchsgebärden, FA, aber nicht zur Kommunikation, nur Begriffsbildung
  • Schrift: ja
  • Absehen: nein, ist zu unterstellen
  • Lautsprache: ja, Zusprache mittels FA/Gebärden/Schrift -> Antwort in Lautsprache oder Schrift 
Ziele
Schreiben und Fingersprache
Bedeutung
  • Hier sind die Anfänge der HG-Pädagogik zu verzeichnen!
  • Pedro Ponce de León: sieht in seinem Wirken einen Beweis gegen die These Aristoteles, dass ts nicht bildungsfähig seien -> zeigte, dass ts bildungsfähig sind und er entdeckte die Bedeutung der Lautsprache für die T-pädagogik
  • Manuel Ramirez de Carrión und Juan Pablo Bonet: Weisen auf die Beweglichkeit der Zunge hin (entgegen Hippokrates Aussage, dass Stummheit ein Fehler der Zunge sei) 

Geschichte

Französische Methode
Zeit
18. Jh
Vertreter
  • Abbé Charles Michel de l‘Epeé
  • Roche-Ambroise-Cucurron Sicard
  • Jacob Rodriguez Pereira
Institutionsgründung
Abbé Charles Michel de l‘Epeé: Privates Taubstummeninstitut 1770 in Paris 
Philosophie
  • Rationalistische Trennung von Sprechen und Denken
  • Nur Gewohnheitsassoziation von Wort und Idee
  • Zeichencharakter der Sprache ist Angelpunkt des T-Unterrichts
Methode
Über FA und Schrift mit methodischen Zeichen zur französischen Sprache/französischen Gebärde
  • Gebärden: ja, einhändiges FA von Bonet und Methodische Zeichen (Sicard ersetzt diese dann durch natürliche Gebärden) -> Gebärden sind die nat. Muttersprache der T
  • Schrift: ja, Grundlage des Unterrichts -> führt zur Kultursprache der Hörenden 
  • Absehen: mündliche Zusprache, mit und ohne Stimme und bedeutungsvolle Gesten
  • Lautsprache: nein, tritt in Praxis zurück, auch wenn möglich und erstrebenswert
Ziele
Geistesbildung der T
Kritik
Reines Auswendiglernen 

Geschichte

Deutsche Methode
Zeit
17./18. Jh
Vertreter
  • Samuel Heinicke
  • Johann Friedrich Arnoldi 
Institutionsgründung
Samuel Heinicke: „Kurfürstlich-Sächsiches Institut für Stumme und andere mit Sprachgebrechen behaftete Personen“ 1778 in Leipzig
Philosophie
  • Kant: Lautsprache und Denken bilden eine untrennbare Einheit
  • Sprache als Werkzeug, Wort ist Symbol 
Methode
Unmittelbare Lautsprachassoziation
  • Gebärden: nein, Samuel Heinicke verspottete die Anwendung der Fingersprache, weder verboten noch gefördert 
  • Schrift: nur als Hilfsmittel zum Lautspracherwerb
  • Absehen: nein, Auge kann den Hörsinn nicht ersetzen -> Geschmackssinn (Verbindung best. Geschmacksempfindungen zur Einführung von Tönen)
  • Lautsprache: ja, Lautspracherwerb zentral, viel Sprechunterricht
  • Sprechbewegungsempfindungen 
Ziel
Aufnahme des T in die Gesellschaft
(„Der in der Sprache sprechende und denkende Gehörlose, der nur so ein nützliches Mitglied der Gesellschaft sein kann“)

Geschichte

Wiener Schule
Zeit
18. Jh
Vertreter
  • Johann Friedrich Stork
  • Joseph May
  • Michael Venus
Methode
Gemischtes Lehrverfahren
  • Grundlage: französische Methode
  • Wechselspiel von Gebärde und Schriftsprache
  • Gebärden: ja, nat. Gebärden
  • Schrift und FA: ja, damit Vermittlung von Worten
  • Absehen: nein, keine Übungen
  • Lautsprache: nein, nachgeordnet, erst in den letzten Jahren Artikulationsunterricht
Ziel
  • Lebensunterhalt
  • Bürgerliche Brauchbarkeit
  • Nützlichkeitsbildung

Geschichte

Verallgemeinerungsbewegung
Zeit
Ende 1. Hälfte des 19. Jh
Vertreter
  • Johann Baptist Graser
  • Heinrich Stephani
  • Johann Heinrich Pestalozzi
Problematik
Es gab zu wenig T-Institute, viel mehr Heilanstalten, es gab Kritik an der T-Bildung und die Kosten der Institute waren hoch
Ziele
  • Verallgemeinerungsbewegung der Methodik
  • Finanzielle Einsparung
  • Flächendeckende und wohnortnahe TS-Bildung
  • Lautspracherwerb soll auf natürlichem Weg über das Absehen erfolgen 
Gründe für das Scheitern
  • Klassengröße an Volksschulen 130-150 Kinder
  • Keine Frühförderung
  • Mangelhafte Ausbildung der L
  • Keine techn. Kommunikationshilfen
Bedeutung/Auswirkungen
  • Erster bewusster Versuch schulischer Integration
  • TS-Bildung nicht mehr verheimlicht/im Verborgenen
  • Mehr Lehrer werden ausgebildet
  • GL mit allen Anlagen eines Vollsinnigen angesehen
  • Absehen wird wieder mehr beachtet
  • Gründung neuer Gehörlosenschulen 
  • T werden an Volksschulen in Sonderklassen zusammengefasst 

Geschichte

Modifizierung der dt. Lautsprachmethode
Dr. Viktor August Jäger -> Grammatist
Leitspruch
„Alles ist im Sprachunterricht“ (= Grammatik und System im Vordergrund)
Methode
Lautsprachunterricht, bei dem Sprache systematisch aufgebaut wird
  • Gebärden: ja, natürliche Gebärden und Mimik, aber hintergründig; FA ausgeschlossen
  • Schrift und Lautsprache: Lautsprache und Schriftsprache gleichzeitig eingeführt, aber keine Vermeidung von Übersetzung Schrift in Lautsprache

Geschichte

Modifizierung der dt. Lautsprachmethode
Friedrich Moritz Hill -> Reformator
Zeit
Ende der Verallgemeinerungsbewegung
Bedeutung
  • GL haben auch Disposition zur Lautsprache
  • einer der bedeutendsten GL-Lehrer
  • Verfahren an kindl. Entwicklung orientiert
Methode
Naturgemäßes Verfahren, natürl. Sprachtrieb der GL
  • Gebärden: ja, nat. Mimik und Gebärden
  • Schrift und FA: nein, da künstlich
  • Lautsprache: ja, Anwendung der Sprache, kein Auswendiglernen von Grammatikregeln 
Unterricht
  • Sprachzeichenunterricht/Vorbereitungsunterricht
  • Anschauungsunterricht
  • Fachunterricht/Abschlussunterricht
Leitsprüche
  • „Entwickle die Sprache in dem ts Kinde, wie sie das Leben in dem Vollsinnigen Kinde erzeugt“
  • “In Allem ist Sprachunterricht“ -> löst Kontroverse um Allgemeinbildung und Sprachunterricht und inhaltliche Gestaltung aus 

Geschichte

Modifizierung der dt. Lautsprachmethode
Johannes Vatter -> Reine dt. Lautsprachmethode
Methode
Reine dt. Lautsprachmethode
  • Gebärden: nein, abgelehnt
  • Schrift: nein, Schriftsprache im Hintergrund
  • Absehen: ja
  • Lautsprache: ja, Sprachproduktion und Sprachartikulation (Vibration am Körper) stehen an erster Stelle 
Unterricht
1. Anbildende, grundlegende Elementarstufe
2. Ausbildende, grammatisch, erweiternde Mittelstufe
3. Ausbildende, praktisch anwendende Oberstufe 

Geschichte

Wann und wo begann die Entwicklung einer Gehörlosenbildung?
Im Mittelalter in Spanien

Geschichte

Welche Schulgründungen übten entscheidenen Einfluss auf die Entwicklung der institutionalisierten Bildung und Erziehung Hörgeschädigter aus? 
  • 1770: Paris, privates Taubstummeninstitut durch Abbé Charles Michel de l‘Epeé
  • 1778: Leipzig, Kurfürstlich-Sächsisches Institut für Stumme und andere mit Sprachgebrechen behaftete Personen durch Samuel Heinicke

Melde dich jetzt kostenfrei an um alle Karteikarten und Zusammenfassungen für Geschichte an der LMU München zu sehen

Singup Image Singup Image
Wave

Andere Kurse aus deinem Studiengang

Für deinen Studiengang Prävention, Integration und Rehabilitation (PIR) bei Hörschädigung an der LMU München gibt es bereits viele Kurse auf StudySmarter, denen du beitreten kannst. Karteikarten, Zusammenfassungen und vieles mehr warten auf dich.

Zurück zur LMU München Übersichtsseite

Medizin Prüfung Sem. 2

Pädiatrie

Aufgabenfelder

Was ist StudySmarter?

Was ist StudySmarter?

StudySmarter ist eine intelligente Lernapp für Studenten. Mit StudySmarter kannst du dir effizient und spielerisch Karteikarten, Zusammenfassungen, Mind-Maps, Lernpläne und mehr erstellen. Erstelle deine eigenen Karteikarten z.B. für Geschichte an der LMU München oder greife auf tausende Lernmaterialien deiner Kommilitonen zu. Egal, ob an deiner Uni oder an anderen Universitäten. Hunderttausende Studierende bereiten sich mit StudySmarter effizient auf ihre Klausuren vor. Erhältlich auf Web, Android & iOS. Komplett kostenfrei. Keine Haken.

Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Deutschland

Awards
Awards

European Youth Award in Smart Learning

Awards
Awards

Bestes EdTech Startup in Europa

Awards

So funktioniert's

Top-Image

Individueller Lernplan

StudySmarter erstellt dir einen individuellen Lernplan, abgestimmt auf deinen Lerntyp.

Top-Image

Erstelle Karteikarten

Erstelle dir Karteikarten mit Hilfe der Screenshot-, und Markierfunktion, direkt aus deinen Inhalten.

Top-Image

Erstelle Zusammenfassungen

Markiere die wichtigsten Passagen in deinen Dokumenten und bekomme deine Zusammenfassung.

Top-Image

Lerne alleine oder im Team

StudySmarter findet deine Lerngruppe automatisch. Teile deine Lerninhalte mit Freunden und erhalte Antworten auf deine Fragen.

Top-Image

Statistiken und Feedback

Behalte immer den Überblick über deinen Lernfortschritt. StudySmarter führt dich zur Traumnote.

1

Lernplan

2

Karteikarten

3

Zusammenfassungen

4

Teamwork

5

Feedback