Ganztagsschule an der LMU München

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Formen der Ganztagsschule

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Erziehungsziele der Schule in Bayern 

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Bildung - historischer Rückblick 

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Kritik 

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Was ist Erziehung? 

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Merkmale Bildendes Lernens 

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6 fundamentale Bildungsziele 

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an Grundelementen seines Verständnisses von Allgemeinbildung orientierte 3 zusammenhängende Grundfähigkeiten 

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Aufgaben der Schule nach BayEUG 

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Bildung - historischer Rückblick 

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Erziehender Unterricht 

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3 große Handlungsfelder "Erziehenden Unterrichts" - Organisatorische Maßnahmen

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Ganztagsschule

Formen der Ganztagsschule

• „In der voll gebundenen Form sind alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet, an mindestens drei Wochentagen für jeweils mindestens sieben Zeitstunden an den ganztägigen Angeboten der Schule teilzunehmen.
• In der teilweise gebundenen Form verpflichtet sich ein Teil der Schülerinnen und Schüler (z.B. einzelne Klassen oder Klassenstufen), an mindestens drei Wochentagen für jeweils mindestens sieben Zeitstunden an den ganztägigen Angeboten der Schule teilzunehmen.
• In der offenen Form können einzelne Schülerinnen und Schüler auf Wunsch an den ganztägigen Angeboten dieser Schulform teilnehmen. Für die Schülerinnen und Schüler ist ein Aufenthalt, verbunden mit einem Bildungs- und Betreuungsangebot in der Schule, an mindestens drei Wochentagen im Umfang von täglich mindestens sieben Zeitstunden
möglich.“ (KMK,2015)

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Erziehungsziele der Schule in Bayern 

Wiater (2012)

• Toleranz
• Respekt vor der Würde des Menschen
• Selbstdisziplin
• Verantwortungsbereitschaft
• Hilfsbereitschaft
• Erziehung zur Förderung demokratischen Verhaltens
• kulturelle Identität mit Heimat und Nation
• Internationale Verständigung

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Bildung - historischer Rückblick 

–> Bildung in der Antike bereits erwähnt wird.

o Höhlengleichnis Platons (427 – 347 v.Chr.): Es geht darum, als Mensch aus der finsteren Welt der Schatten, Trugbilder und der Gefangenschaft heraus und hinauf zum „Licht der wahren Erkenntnis“ zu gelangen (HENTIG, 1996). 

o In der Aufklärung wird Bildung untrennbar mit den Prinzipien Vernunft, Emanzipation und Mündigkeit verknüpft: Habe Mut dich deines eigenen Ver- standes zu bedienen!“ (KANT, 1784).
–> Bildung steht hier für freie Entfaltung aller dem einzelnen Menschen innewohnenden Fähigkeiten, Talente und Anlagen im Sinne einer umfassenden individuellen Persönlichkeitsentfaltung. Bildung bezeichnet folglich nicht weniger als die „Menschwerdung des Menschen“ selbst
(LENZ, 2004).

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Kritik 

(Hallitzky/Seibert, 2013)

o Primat der Inhalte führt zu einseitiger inhaltlicher Betrachtung (keine Methodik!)
o Wer entscheidet, was exemplarisch für etwas Allgemeines/Größeres stehen kann –
Wissenschaft, Lehrer?
o Nachträgliche Legitimation ausgewählter Inhalte wäre möglich
o Auswahl des Stoffes, Zielsetzung etc. liegt allein beim Lehrer – SuS werden
ausgeblendet
o Stabilisierungsfunktion bzgl. der vorherrschenden Gesellschaftsverhältnisse
(Gesellschaft von heute schreibt der Gesellschaft von morgen vor, was sie lernen und
können muss)
o Bildungstheorie arbeitet losgelöst von der Unterrichtspraxis wegen fehlenden Bezugs
auf empirische Methoden
o Keine Realisierungs-/Reflexionshilfen für den Unterricht (da keine Methodik und kein
Feedback von den SuS)

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Was ist Erziehung? 

o „Erziehung ist Hilfe bei der Entwicklung zur Persönlichkeit(SCHRÖDER, 1999)

o Erziehungsprozess ist durch eine hierarchische Interaktion zwischen dem/der Erziehenden und dem Zögling (= Educand) gekennzeichnet. Der Erziehungsprozess kann zusammenfassend als Einstellungs- und Verhaltensdisposition verstanden werden.
o Definition nach Brezinka (1978)

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Merkmale Bildendes Lernens 

WEber (1999)

● freiheitlich und befreiendes Lernen (z.B. selbsttätiges, selbstbestimmtes Lernen).
● fördert den Aufbau kognitiver Strukturen (z.B. strukturiertes,
problemlösendes Lernen).
● fördert den Aufbau eines positiven Selbstbildes und Selbstwertgefühls,
Bewusstsein für die eigene Verantwortung (z.B. identitätsstiftendes, wert- bzw.
sinnorientiertes Lernen).
● fördert die individuelle Entfaltung der Lernenden durch vielfältige
Lernangebote (z.B. ganzheitliches und gegenwarts- bzw. zukunftsbezogenes Lernen).

Ganztagsschule

6 fundamentale Bildungsziele 

Weinert (2000)
–> In einem moderneren, basierend auf psychologischen Lerntheorien und empirischen Erkenntnissen basierenden Verständnis von Bildung formuliert

1. Erwerb intelligenten Wissens,
2. Anwendungsbezogenes Wissen und Können,
3. Schlüsselqualifikationen,
4. Lernkompetenzen,
5. Erwerb sozialer Kompetenzen,
6. Wertorientierung.

Ganztagsschule

an Grundelementen seines Verständnisses von Allgemeinbildung orientierte 3 zusammenhängende Grundfähigkeiten 

Klafki (1991)

• die Fähigkeit zur Selbstbestimmung, um die persönlichen Beziehungs- und Sinnmuster selbst definieren zu können;
• die Mitbestimmungsfähigkeit bei der gemeinsamen Gestaltung der Lebensverhältnisse;
• die Solidaritätsfähigkeit, um die eigenen Ansprüche auf Selbst- und Mitbestimmung auch gegenüber Unterprivilegierten und Benachteiligten zunächst anerkennen und dann auch unterstützen zu können.

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Aufgaben der Schule nach BayEUG 

Art. 2
1. Kenntnisse entwickeln, selbstständiges Handeln, Toleranz, Liebe zur Heimat, Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Verantwortungsbewusstsein für Umwelt
2. Inklusiver Unterricht
3. S erschließen überlieferte und bewährte Bildungsgut
4. Schulgemeinschaft arbeiten vertrauensvoll zusammen
5. Öffnung der Schule gegenüber Umfeld fördern ( auch Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen)

–> beim Vergleich mit Wiater´s Erziehungszielen der Schule: Punkt 2-5 fehlt bei Wiater 

Ganztagsschule

Bildung - historischer Rückblick 

–> Bildung in der Antike bereits erwähnt wird.

o Höhlengleichnis Platons (427 – 347 v.Chr.): Es geht darum, als Mensch aus der finsteren Welt der Schatten, Trugbilder und der Gefangenschaft heraus und hinauf zum „Licht der wahren Erkenntnis“ zu gelangen (HENTIG, 1996). 

o In der Aufklärung wird Bildung untrennbar mit den Prinzipien Vernunft, Emanzipation und Mündigkeit verknüpft: Habe Mut dich deines eigenen Ver- standes zu bedienen!“ (KANT, 1784).
–> Bildung steht hier für freie Entfaltung aller dem einzelnen Menschen innewohnenden Fähigkeiten, Talente und Anlagen im Sinne einer umfassenden individuellen Persönlichkeitsentfaltung. Bildung bezeichnet folglich nicht weniger als die „Menschwerdung des Menschen“ selbst
(LENZ, 2004).

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Erziehender Unterricht 

o „Es gibt keinen Unterricht, der nicht erzieht.“ (HERBART 1806)
o Unterricht hatte bei der Entstehung von Schule in Form der Vermittlung nützlicher Kenntnisse und
Fertigkeiten Vorrang vor der Erziehung
. Allerdings kamen der Schule aber auch zunehmend, mit dem
Aufbau von Werthaltungen, erzieherische Aufgaben zu.
o Erziehung ist im weiteren Sinne dem Unterricht
übergeordnet, denn es handelt sich um soziales Handeln, mit dem man das Erlernen der kulturellen
Lebensweise anleitet und unterstützt

(WEBER, 1972)

o Unterricht ist so verstanden eine Spezialform der Erziehung, mit der man auf institutionalisierte und
planmäßige Art und Weise mittels methodisch-didaktischer Schritte versucht Lernprozesse bei Schüler/innen anzuregen
, um sie systematisch im Kompetenzerwerb zu unterstützen.
o Erziehung im engeren
Sinne ist das soziale Handeln, das auf den Aufbau von Werthaltungen und die Entwicklung moralischer
Handlungsfähigkeit
gerichtet ist.
(GLÖCKEL, 1985)
o Die analytische Trennung von Erziehung und Unterricht entspricht jedoch nicht der tatsächlichen wechselseitigen Beziehung zwischen erzieherischen und unterrichtlichen Prozessen in der Schule.
o Im Unterricht werden Vorstellungen vermittelt, die den Lernenden bzw. zu Erziehenden Einsichten in die „entfernteren Folgen
des jetzigen Tuns“ erlauben
. Über die Einsichten in die Konsequenzen des Handelns entwickeln sich
Tugenden, wird Charakterbildung möglich (EINSIEDLER, 1994)
o Unter „Erziehendem Unterricht“ versteht man einen Unterricht, der die Möglichkeit und Gelegenheit bietet, erzieherisch genutzt werden zu können. (Wiater, 2012)

Ganztagsschule

3 große Handlungsfelder "Erziehenden Unterrichts" - Organisatorische Maßnahmen

2) Organisatorische Maßnahmen
● Unterrichtssituationen zu normativer Orientierung nutzen, z.B. Konflikte aufgreifen und gemeinsam mit Schüler/innen bearbeiten.
● Dialoge Interaktionsformen erwenden.
● Modifikation des Schülerverhaltens als Grundlage zum Erstellen gemeinsamer Regeln.
● Gestaltung des Lernklimas.
● Öffnung des Unterrichts für neue Formen der Zusammenarbeit.

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