Ganztagsschule an der LMU München

CitySTADT: Augsburg

CountryLAND: Deutschland

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Ganztagsschule - Definition 

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Formen der Ganztagsschule

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Gestaltungselemente von GTS

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Chancen und Wirkungen der Ganztagsschule

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Grenzen und Schwierigkeiten der Ganztagsschule:

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StEG – Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen

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Ganztagsschule in BAYERN

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Leitziele des IZBB-Programms - als Hinweis auf inhaltlich Qualitätsmerkmale von GTS 

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Schwierigkeiten bei dern Leitlinien 

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Chancen und Herausforderungen von Ganztagsschulen - Begründungslinien

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Hoffnungen und Lösungserwartungen mit einer flächendeckenden Ausweitung ganztägiger schulischer Angebote 

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Entwicklung von Ganztagsschulen
- historische Entwicklung von Schule 

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Ganztagsschule

Ganztagsschule - Definition 

„Ganztagsschulen sind […] Schulen, bei denen im Primar- und Sekundarbereich I
– an mindestens drei Tagen in der Woche ein ganztägiges Angebot für
die Schülerinnen und Schüler bereitgestellt wird, das täglich mindestens sieben Zeitstunden umfasst,

– an allen Tagen des Ganztagsschulbetriebs den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ein Mittagessen bereitgestellt wird,
– die Ganztagsangebote unter der Aufsicht und Verantwortung der
Schulleitung organisiert und in enger Kooperation mit der Schulleitung
durchgeführt werden sowie in einem konzeptionellen Zusammenhang
mit dem Unterricht stehen.“ (KMK, 2015)

Ganztagsschule

Formen der Ganztagsschule

• „In der voll gebundenen Form sind alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet, an mindestens drei Wochentagen für jeweils mindestens sieben Zeitstunden an den ganztägigen Angeboten der Schule teilzunehmen.
• In der teilweise gebundenen Form verpflichtet sich ein Teil der Schülerinnen und Schüler (z.B. einzelne Klassen oder Klassenstufen), an mindestens drei Wochentagen für jeweils mindestens sieben Zeitstunden an den ganztägigen Angeboten der Schule teilzunehmen.
• In der offenen Form können einzelne Schülerinnen und Schüler auf Wunsch an den ganztägigen Angeboten dieser Schulform teilnehmen. Für die Schülerinnen und Schüler ist ein Aufenthalt, verbunden mit einem Bildungs- und Betreuungsangebot in der Schule, an mindestens drei Wochentagen im Umfang von täglich mindestens sieben Zeitstunden
möglich.“ (KMK,2015)

Ganztagsschule

Gestaltungselemente von GTS

(Holtappels, 2014)

Lernförderung, Ausschöpfung von Begabungen bei allen Schüler/-innen und Lernhilfen für Lernschwächere. 

Erweiterte Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten im Schulleben in Form von Projekten und Arbeitsgemeinschaften zur Anreicherung der unterrichtlichen Bildungsprozesse und zur Entdeckung von Lernpotenzialen

Freizeitbereich mit offen-selbstbestimmten Formen von Erholung, Spiel und Bewegung und gebundenen Neigungsangeboten als Anregungen zur Selbstentwicklung, zum selbstständigem Gebrauch von freier Zeit und zur Mediennutzung. 

Entwicklung von Gemeinschaftserleben mit Gelegenheiten und Erfahrungsfeldern für soziales und interkulturelles Lernen zugunsten des Erwerbs sozialer Kompetenzen und verbesserter Sozialbeziehungen. 

Praxis von Partizipation und Demokratielernen im Schulleben als Feld für Schüler- und Elternmitwirkung, Übernahme sozialer Verantwortung und Schüleraktivierung für die Gemeinschaft.

Ganztagsschule

Chancen und Wirkungen der Ganztagsschule

Indizien für indirekte leistungsförderliche Wirkung der Ganztagsschule (KIELBLOCK ET AL.,2013) –> Vorsicht: uneinheitliche und lückenhafte Forschungslage 

● ,,Je dauerhafter und intensiver die Teilnahme und je strukturierter, kognitiv aktivierender und je schülerorientierter die Angebote, desto positiver entwickeln sich die schulischen Leistungen und das Sozialverhalten.‘‘ (KIELBLOCK ET AL., 2014)

● „Integrative Konzeptionen mit gebundener Organisationsform […] eröffnen Chancen für die innovative Schul- und Unterrichtsentwicklung in Grundschulen und vor allem der Entwicklung einer differenzierten Lernkultur(HOLTAPPELS, 2014) 

● detailliertere Ergebnisse –> siehe StEG (= Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen)

Ganztagsschule

Grenzen und Schwierigkeiten der Ganztagsschule:

● Ganztag führt zu Entprofessionalisierung und Rollenveränderung der Lehrkräfte (COELEN & STECHER, 2014).

Aufgabenspektrum der Lehrkräfte erweitert sich und ihre Beteiligung ist ausbaubedürftig (COELEN & STECHER, 2014).

● Die Qualität hängt stark von der Einzelschule ab. 

● Additives Modell führt meist dennoch zu völliger Abkopplung des Angebotes von den Unterrichtsprozessen (HOLTAPPELS, 2014) –> Verknüpfung erst bei ca. 50 Prozent der Ganztagsschulen (STEG, 2015)

● Das additive Modell gibt weniger Anreize, die auf die Veränderung von Unterricht zielen. Der Druck, eine differenzierte Lernkultur zu entwickeln, ist nicht so ausgeprägt wie bei integrativen Modellen (HOLTAPPELS, 2014).

Ganztagsschule

StEG – Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen

Die „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen“ von E. Klieme, T. Rauschenbach, H. G. Holtappels, L. Stecher ist ein länderübergreifendes Forschungsprogramm, welches seit 2005 die Entwicklung von Ganztagsschulen und -angeboten in 14 Bundesländern (u.a. in Bayern) untersucht.

Ganztagsschule

Ganztagsschule in BAYERN

Die bayerische Staatsregierung hat sich den flächendeckenden und bedarfsgerechten Ausbau von
Ganztagsangeboten zum Ziel
gesetzt. Teilweise unterscheiden sich die genaue Definition von Ganztagsschule in Bayern sowie die bayerischen Umsetzungsformen von den zuvor genannten.

Ganztagsschule

Leitziele des IZBB-Programms - als Hinweis auf inhaltlich Qualitätsmerkmale von GTS 

• Individuelle Förderung

• Eröffnen von Lernchancen

• Rhythmisierung des Schultags

• Veränderte Lernkultur

• Angebote zur Förderung sozialen Lernens

• Kreative Freizeitgestaltung

• Ausweitung der Partizipation von SuS und Eltern

• Öffnung der Schule nach Außen

• Qualifikationsmaßnahmen für das Personal

Ganztagsschule

Schwierigkeiten bei dern Leitlinien 

der Verbindlichkeitscharakter dieser Zielvorstellungen als gering einzustufen – sie gelten als Orientierung => die Entscheidungshoheit über Einsatz und Erfüllung von Qualitätskriterien liegt aber weiterhin bei den zuständigen Länderbehörden

Wesentlichen bleibt es so der Einzelschule überlassen, ein Ganztagskonzept zu entwickeln und dieses, vor dem Hintergrund der eher vagen Leitlinien sowie der
Rahmenbedingungen vor Ort, in Abstimmung mit Schulverwaltung, Sachaufwandsträgern und Ministerien umzusetzen.

Ganztagsschule

Chancen und Herausforderungen von Ganztagsschulen - Begründungslinien

Mit den Investitionen in Ganztagsschulen wurde und werden in der fachlichen, politischen und öffentlichen Diskussion vielfältige Erwartungen verknüpft, die als Begründung für den massiven Ausbau des Ganztagsbereichs dienen.

Sozialpädagogische Begründungslinie

• Reagieren auf gestiegenen Erziehungs- und Betreuungsbedarf
• bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern
• Entlastung durch die Integration von Hausaufgaben in die schulischen Abläufe
• Mögliche Verringerung des Bedarfs an privatem Nachhilfeunterr.  

–>GTS als Baustein soziokultureller Infrastruktur, besonders
wichtig in benachteiligten Sozialräumen 

–> GTS als Sozialisationsinstanz durch Wandel in familiären
Konstellationen

Bildungspolitische Begründungslinie

Durch die internationale Vergleichsstudien PISA (2001) sind
bildungspolitische Ziele von GTS in den Vordergrund gerückt:
PISA = insgesamt schlechte Leistungen der deutschen SuS, großes
Gefälle zw. Leistungsstarken u. Leistungsschwachen, Zusammenhang
zw. sozialer Herkunft und schulischer Leistung
• Potenzial, den Aufbau von Kompetenzen gezielter anbahnen zu
können
• Benachteiligung besser ausgleichen
• SuS intensiver individuell fördern
• Durch Ausweitung von  Lerngelegenheiten und
Fördermaßnahmen die Begabungspotenziale besser
ausschöpfen, Benachteiligung durch sozioökonomischer Herkunft u. Migrationshintergrund ausgleichen und
Schulversagen vermeiden.

Pädagogische Begründungslinie

-> stützt sich insbesondere auf ein erweitertes Verständnis von Lernen und Bildung
• Ausrichtung an den individuellen Bedürfnissen und Begabungen
der SuS und eine differenzierte Lernkultur sollen fachliche Kompetenzen, Schlüsselqualifikationen und Persönlichkeitsentwicklung fördern
• Schule als Lern-, Lebens- und Erfahrungsraum

Ganztagsschule

Hoffnungen und Lösungserwartungen mit einer flächendeckenden Ausweitung ganztägiger schulischer Angebote 

Radisch/Kieme (2003)

• Sicherstellung von Betreuung
• Angebote von Freizeitaktivitäten
• Agieren in lokalen Bildungsnetzwerken
• Verbesserung der Chancengerechtigkeit
• Leistungssteigerung und Kompetenzförderung
• Ermöglichen einer neuen Lernkultur

Ganztagsschule

Entwicklung von Ganztagsschulen
- historische Entwicklung von Schule 

Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen hat sich bedingt durch gesellschaftliche, politische,
ökonomische und ökologische Entwicklungen 
stark verändert.

Vor allem werden sozioökonomische
Faktoren
, z.B. die Berufstätigkeit von Frauen und Müttern, genannt. Aber auch bildungspolitische Argumente, basierend auf den ernüchternden Ergebnissen der Schulleistungsvergleichsstudien (siehe PISA 2000), verdeutlichen, dass Handlungsbedarf besteh(VGL. KMK, 2015).

Historische Entwicklung von Schule

Die ganztägig organisierte Schule war die traditionelle Schulform des 19. Jahrhunderts. Im Gegensatz zur modernen Ganztagsschule handelte es sich hierbei um eine reine Unterrichtsschule, deren Ziel die reine kognitive Förderung der Schüler/innen war. Der Unterricht war verteilt auf Vor- und Nachmittag. Diese Aufteilung entsprach dem allgemeinen an die Arbeitswelt angelehnten Ablauf eines Arbeitstages (Ludwig, 2003).

Zum Ende des 19. Jahrhunderts änderte sich diese Schulorganisation. Es kam zu einer Durchsetzung der halbtägigen Schulorganisation.

Ende des 19. Und Anfang des 20. Jh. richtete sich die Reformpädagogik grundsätzlich gegen die
bestehende Buch- und Unterrichtsschule
. Schule aus reformpädagogischer Sicht (OELKERS, 2005)sollte über den Unterricht hinaus auch erzieherische und sozialpädagogische Aufgaben erhalten und mit neuen, an den Bedürfnissen der Kinder ausgerichteten pädagogisch- didaktischen Methoden arbeiten (KEMPER, 2004). 

Reformpädagoge Hermann Lietz hatte z.B. mit der Errichtung seiner Landerziehungsheime hier großen Einfluss. Kinder sollten, möglichst in einer naturnahen Umgebung, ganzheitlich gefördert und erzogen werden. Die Schule sollte Lern- und Lebensstätte für die Kinder werden.

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