Experiment an der LMU München

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Einfaktorielle Untersuchungsdesigns

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Das soziale Experiment

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Feldexperimente

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Laborexperimente

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Kontrolle von Messwiederholungseffekten

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Kontrolle der Störvariablen von Versuchspersonen

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Teilnehmereffekte

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Kontrolle der Versuchsleitereffekte

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Untersuchung von Rosenthal

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Versuchsleitereffekte

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Kontrolle von Fehlern

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Mehrfaktorielle Designs

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Beispielhafte Karteikarten für Experiment an der LMU München auf StudySmarter:

Experiment

Einfaktorielle Untersuchungsdesigns

  • wenn UV auf zwei/mehr Stufen variiert wird
  • einfachster Fall: UV hat nur zwei Ausprägungen z.B. Gewaltfilm/Komödie
  • denkbar sind einfaktorielle Designs, die mehr als zwei Stufen aufweisen z.B. Gewaltfilm/Komödie/Sport/Kulturfilm

Experiment

Das soziale Experiment

  • in sozialem Experiment (=Unterform des Feldexperiments) werden natürliche Veränderungen der Lebensbedingungen genutzt, um Experimental-& Kontrollgruppen zu schaffen
  • Feldexperimente bei Einführung des privaten Fernsehens (1984) in Kabelpilotprojekten
  • Experimentalgruppe: Haushalte, die bereits an Kabel angeschlossen waren/sich anschließen lassen wollten
  • Kontrollgruppe: Haushalte, die nur über Antenne Fernsehen empfangen& private Kanäle nicht sehen konnten
  • Forschungsfrage: Wie verändern sich Sehgewohnheiten durch Vervielfältigung der Kanäle? Wie wirkt sich dies auf familiäres Zusammenleben aus?
  • Ergebnis: Zunahme der Nutzungsdauer, „Unterhaltungsslalom“

Experiment

Feldexperimente

  • natürliche Umgebung, in der sich Versuchspersonen bewegen, weitgehend beibehalten → hohe externe Validität
  • Teilung in Experimental-& Kontrollgruppe ist weitgehend in natürliche Lebenssituation eingebaut; Versuchspersonen verhalten sich weitgehend natürlich, wissen meist nichts über Teilnahme an Experiment
  • Versuchsleiter kann allerdings Stimulus, Situation& Ablauf nicht kontrollieren: interne Validität gefährdet
  • unbekannte Zahl an Störvariablen kann Ergebnis beeinflussen → Interpretation von Feldexperimenten problematisch

Experiment

Laborexperimente

  • Labor: speziell für Forschungszweck eingerichteter Untersuchungsraum
  • meist relativ einfach ausgestattet, um Gleichhaltung der Versuchsbedingungen zu gewährleisten Versuchspersonen sollten Situation im Labor nicht als zu künstlich empfinden, da sonst externe Validität leidet
  • um externe Validität nicht zu sehr einzuschränken, kann man beispielsweise in Fernsehexperimenten Labor wie Wohnzimmer gestalten (z.B. Couch, Snacks)
  • Laborexperimente zeichnen sich durch Manipulation der UV& starke Kontrolle der Versuchssituation aus

Experiment

Kontrolle von Messwiederholungseffekten

  • bei experimentellen Design werden häufig vor& nach Präsentation des Treatments Messungen durchgeführt
  • unerwünschte Effekte:
    • Versuchspersonen können sich bei 2ten Messung bewusst anders verhalten, weil sie Erwartung des Versuchsleiters spüren, dass sich bei ihnen was getan hat, weil sie gelernt haben oder erste Messung etwas verändert hat
  • Kontrolle: Durchführung mit sog. Solomon’schen Vierfelderdesign
  • Vergleich der Experimental-& Kontrollgruppen
  • unterscheiden sich Gruppe 1& 3/Gruppe2& 4 gibt es Messeffekt: ansonsten müssten sich Ergebnisse gleichen
  • eigentlichen Ergebnisse des Experiments ergeben sich dann aus Vergleich der Gruppen1& 2
  • Konfundierung: Wirkung des Films& der wiederholten Messung

Experiment

Kontrolle der Störvariablen von Versuchspersonen

  • beim Randomisieren werden Versuchspersonen nach Prinzip der Zufallsauswahl auf verschiedene Gruppen verteilt
  • potentielle in Versuchspersonen begründete Störvariablen verteilen sich in gleicher Weise → Gruppen unterscheiden sich nur in Bezug auf UV
  • wichtig: ein Zufallskriterium wählen, dass nicht in Verbindung mit experimentellen Stimulus steht
  • Nachteil: funktioniert nur bei größeren Gruppen zuverlässig (ab ca. 30 Personen)
  • Kontrolle: Gleichverteilung hinsichtlich zentraler Merkmale überprüfen
  • beim Parallelisieren/Matchen werden bestimmte, für Untersuchung zentrale Merkmale identifiziert → auf Basis dieser Merkmale werden Probanden aufgeteilt, Bsp. Aggression
  • wesentlich seltener aufgrund entscheidender Nachteile:
  • kontrolliert werden nur bestimmte Merkmale: Wahrscheinlichkeit, dass andere Merkmale nicht gleichverteilt sind, zumal jene, von denen man nichts weiß, ist hier sehr hoch
  • höherer Aufwand& Messwiederholung: vor Einteilung in Gruppen müsse relevanten Merkmale zunächst erfasst werden (zusätzlicher Fragebögen, der möglicherweise zu Lerneffekten führt& Untersuchungsziel offen legt)

Experiment

Teilnehmereffekte

  • neben Künstlichkeit der Laborsituation gibt es weitere Faktoren, die externe Validität beeinflussen können:
  • demand characteristics: Versuchspersonen machen sich Gedanken über Zweck des Experiments& verhalten sich deshalb eventuell im Experiment anders, als sie es außerhalb tun würden
  • forced exposure: Versuchspersonen können sich meist Stimulus nicht entziehen, ihnen wird etwa Rezeption eines bestimmten Medieninhalts aufgezwungen; alternative Tätigkeiten werden ausgeschlossen

Experiment

Kontrolle der Versuchsleitereffekte

Ausschalten/Standardisierung der Versuchsleitereffekte durch:

  • Standardisierung der Situation durch Vorlage schriftlicher/aufgezeichneter Instruktion
  • Ersetzen des Versuchsleiters durch schriftliche Instruktionen
  • Intensive Schulung, ausführliche Instruktion der Versuchsleiter
  • Trennung von Forscher& Versuchsleiter
  • Doppelt-Blind-Versuche: Arzt& Patient wissen beide nicht Bescheid
  • Bildung von Erwartungskontrollgruppen: kein Stimulus, Versuchsleiter glaubt aber, dass es sich um Experimentalgruppe handelt

Experiment

Untersuchung von Rosenthal

  • vermeintliche Versuchsleiter waren Versuchspersonen
  • Untersuchungsanlage: Ratten lernen, sich in Labyrinth zurecht zu finden, in dem sie am Ausgang Futterpille bekommen
  • Experimentalgruppe: genetisch veränderte Ratten mit hoher Intelligenz
  • Kontrollgruppe: dumme Ratten
  • Aufgabe der „Versuchsleiter“: Messung der Geschwindigkeit der Ratten (genetisch identisch; aus einem Wurf)
  • Hypothese: Erwartung der Versuchsleiter verzerren Messergebnis systematisch
  • Bestätigung durch Ergebnisse: angeblich intelligente Ratten waren schneller als angebliche dumme Ratten

Experiment

Versuchsleitereffekte

  • systematische Verzerrungen durch Versuchsleiter
  • lassen sich grob in drei Kategorien einteilen:
    • Effekte psychischer& sozialer Merkmale der Versuchsleiter
    • Lern-& Gewöhnungseffekte
    • Erwartungseffekte der Versuchsleiter an Untersuchung: „Rosenthal-Effekt“
  • Versuchsleitereffekte sind nichts anderes als Konfundierungen

Experiment

Kontrolle von Fehlern

  • Störungen vermeiden
  • Einzelversuche durchführen, d.d. nicht alle, sondern nur vereinzelte Messungen sind von bekannten/unbekannten Störvariablen beeinflusst: Einzelversuche kosten allerdings mehr Zeit& Geld als Gruppenversuche
  • mögliche Störungen miterheben, protokollieren

Experiment

Mehrfaktorielle Designs

  • Variation von zwei/mehreren UV (Faktoren); 
    • 2×2 Designs: 2 Faktoren werden auf jeweils 2 Stufen miteinander kombiniert, so dass insgesamt 4 Gruppen untersucht werden
    • 3×2 Designs: ein Faktor wird auf 3, der andere auf 2 Stufen variiert; 6 Versuchsgruppen
  • 2×2 Design: Wirkung von Gewaltfilmen auf Aggressionsniveau: Interaktionseffekte messen, Frustration& Gewaltfilm
  • Vorteile mehrfaktiorieller Designs
    • Untersuchung des Einfluss von 2/mehr UV auf AV entspricht eher Komplexität der sozialen Realität 
    • mögliche Wechselwirkungen zwischen Variablen können bestimmt werden

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