Erziehung und Bildung an der LMU München

CitySTADT: Augsburg

CountryLAND: Deutschland

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Erziehungsstile - Definition 

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Erziehungsziele der Schule in Bayern 

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Aufgaben der Schule nach BayEUG 

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Erziehender Unterricht 

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3 große Handlungsfelder "Erziehenden Unterrichts"  

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3 große Handlungsfelder "Erziehenden Unterrichts" - Didaktische Entscheidungen 

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3 große Handlungsfelder "Erziehenden Unterrichts" - Organisatorische Maßnahmen

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3 große Handlungsfelder "Erziehenden Unterrichts" - Personales Engagement 

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Prinzipien eines erzieherisch wirksamen Unterrichts 

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Bildung - Definition 

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Bildung - historischer Rückblick 

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Eingrenzung des Erziehungsbegriffs durch Merkmale von Erziehungsdefinitionen 

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Erziehung und Bildung

Erziehungsstile - Definition 

(Schröder, 2001)

„Mit dem Begriff Erziehungsstil wird versucht, dominierende Einstellungen,
Ziele und Handlungen des Erziehers, welche sich vornehmlich im persönlichen Bezug zwischen Erzieher und Zögling niederschlagen, typologisch zusammenzufassen.

Erziehung und Bildung

Erziehungsziele der Schule in Bayern 

Wiater (2012)

• Toleranz
• Respekt vor der Würde des Menschen
• Selbstdisziplin
• Verantwortungsbereitschaft
• Hilfsbereitschaft
• Erziehung zur Förderung demokratischen Verhaltens
• kulturelle Identität mit Heimat und Nation
• Internationale Verständigung

Erziehung und Bildung

Aufgaben der Schule nach BayEUG 

Art. 2
1. Kenntnisse entwickeln, selbstständiges Handeln, Toleranz, Liebe zur Heimat, Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Verantwortungsbewusstsein für Umwelt
2. Inklusiver Unterricht
3. S erschließen überlieferte und bewährte Bildungsgut
4. Schulgemeinschaft arbeiten vertrauensvoll zusammen
5. Öffnung der Schule gegenüber Umfeld fördern ( auch Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen)

–> beim Vergleich mit Wiater´s Erziehungszielen der Schule: Punkt 2-5 fehlt bei Wiater 

Erziehung und Bildung

Erziehender Unterricht 

o „Es gibt keinen Unterricht, der nicht erzieht.“ (HERBART 1806)
o Unterricht hatte bei der Entstehung von Schule in Form der Vermittlung nützlicher Kenntnisse und
Fertigkeiten Vorrang vor der Erziehung
. Allerdings kamen der Schule aber auch zunehmend, mit dem
Aufbau von Werthaltungen, erzieherische Aufgaben zu.
o Erziehung ist im weiteren Sinne dem Unterricht
übergeordnet, denn es handelt sich um soziales Handeln, mit dem man das Erlernen der kulturellen
Lebensweise anleitet und unterstützt

(WEBER, 1972)

o Unterricht ist so verstanden eine Spezialform der Erziehung, mit der man auf institutionalisierte und
planmäßige Art und Weise mittels methodisch-didaktischer Schritte versucht Lernprozesse bei Schüler/innen anzuregen
, um sie systematisch im Kompetenzerwerb zu unterstützen.
o Erziehung im engeren
Sinne ist das soziale Handeln, das auf den Aufbau von Werthaltungen und die Entwicklung moralischer
Handlungsfähigkeit
gerichtet ist.
(GLÖCKEL, 1985)
o Die analytische Trennung von Erziehung und Unterricht entspricht jedoch nicht der tatsächlichen wechselseitigen Beziehung zwischen erzieherischen und unterrichtlichen Prozessen in der Schule.
o Im Unterricht werden Vorstellungen vermittelt, die den Lernenden bzw. zu Erziehenden Einsichten in die „entfernteren Folgen
des jetzigen Tuns“ erlauben
. Über die Einsichten in die Konsequenzen des Handelns entwickeln sich
Tugenden, wird Charakterbildung möglich (EINSIEDLER, 1994)
o Unter „Erziehendem Unterricht“ versteht man einen Unterricht, der die Möglichkeit und Gelegenheit bietet, erzieherisch genutzt werden zu können. (Wiater, 2012)

Erziehung und Bildung

3 große Handlungsfelder "Erziehenden Unterrichts"  

Wiater (2012)
1) Didaktische Entscheidungen
2) Organisatorische Maßnahmen
3) Personales Engagement 

Erziehung und Bildung

3 große Handlungsfelder "Erziehenden Unterrichts" - Didaktische Entscheidungen 

1) Didaktische Entscheidungen
● Klar strukturierter, zügig und schülerorientiert konzipierter Unterricht (–> Vgl. Helmke:Strukturierung, Wiater: Schülerorientierung).
● Beachtung erzieherisch wirksamerer Unterrichtsprinzipien (–> z.B. Schülerorientierung, Prinzip der Aktivierung, Prinzip der Differenzierung, etc.).
● Nutzung offener Unterrichts und Lernformen (–> z.B. Freiarbeit, Wochenplanarbeit, Projektarbeit, etc.).
● Auswahl an Unterrichtsinhalten, die zur Wertklärung und Wertorientierung beitragen.
● Unterrichtsmethoden für das Erlernen solidarischen und kommunikativen Verhaltens (–> z.B.Partner-/ Gruppenarbeit).

Erziehung und Bildung

3 große Handlungsfelder "Erziehenden Unterrichts" - Organisatorische Maßnahmen

2) Organisatorische Maßnahmen
● Unterrichtssituationen zu normativer Orientierung nutzen, z.B. Konflikte aufgreifen und gemeinsam mit Schüler/innen bearbeiten.
● Dialoge Interaktionsformen erwenden.
● Modifikation des Schülerverhaltens als Grundlage zum Erstellen gemeinsamer Regeln.
● Gestaltung des Lernklimas.
● Öffnung des Unterrichts für neue Formen der Zusammenarbeit.

Erziehung und Bildung

3 große Handlungsfelder "Erziehenden Unterrichts" - Personales Engagement 

3) Personales Engagement
● Authentisches, nachahmenswertes Verhalten der Lehrkraft.
● Selbstreflexivität und Selbstkontrolle.
● Erzieherisch durchdachte Klassenführung.

Erziehung und Bildung

Prinzipien eines erzieherisch wirksamen Unterrichts 

(Schröder, 1999)

1. Schülerorientierung: meint die Berücksichtigung der Individualität und Anerkennung der Personalität des Schülers in allen Bereichen der Planung und Gestaltung des Unterrichts.

2. Prinzip der Aktivierung: heißt, den Schüler anzuregen und ihm die Möglichkeit zu geben, im tätigen Umgang mit den Dingen Lernerfahrungen zu erwerben und sich Einstellungen und Haltungen anzueignen. 

3. Prinzip der Angst- und Repressionsfreiheit: heißt, angstauslösende und unter Druck setzende Faktoren weitgehend auszuschalten durch ein vertrauensvolles Lehrer-Schüler-Verhältnis und durch Maßnahmen, welche Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Arbeitsfreude wecken und fördern.

4. Prinzip der Ganzheit und Vertiefung: bedeutet im Gegensatz zum zufälligen Nebeneinander oder zur additiven Häufung eine urtümliche Geschlossenheit, aus der sich die Bedeutung der integrierten Bereiche ableitet und die sich durch einen unauflöslichen Wirkzusammenhang auszeichnet.

5. Prinzip der Realitätsbezogenheit: meint, die Erziehungsziele nicht in abstrakten oder verbalen Formen, sondern in der konkreten Begegnung von Kind und Welt erlebbar zu machen.

6. Prinzip der Thematisierung:  Ein Thema ist ein Unterrichtsinhalt, der unter einer pädagogisch bedeutsamen Fragestellung aufgearbeitet wird.

7. Prinzip der Wertorientierung: bezeichnet die Ausrichtung des unterrichtlichen Lehrens und Lernens auf die verinnerlichten Werte und auf die Wertgerichtetheit (Transzendenz) des
Menschen.

8. Prinzip der Differenzierung: erfolgt eine Aufgliederung des heterogenen Klassenverbandes in homogene Gruppen auf Basis der Interessenlage oder Fähigkeitsentwicklung der einzelnen Schüler/innen.

Erziehung und Bildung

Bildung - Definition 

o „Bildung ist ein intrapersonaler Prozess, der durch institutionelle Rahmenbedingungen begünstigt werden sollte, nicht aber auf die Schule begrenzt
werden kann.“ (SEIBERT, 2009)
o „Bildung ist ein lebenslanger Prozess.“ (SEIBERT, 2009)
o „[Bildung] ist mehr als bloße Anhäufung von Faktenwissen. Sie äußert sich
in Gesinnung, Haltung und Handlung.“ (SEIBERT, 2009)

Erziehung und Bildung

Bildung - historischer Rückblick 

–> Bildung in der Antike bereits erwähnt wird.

o Höhlengleichnis Platons (427 – 347 v.Chr.): Es geht darum, als Mensch aus der finsteren Welt der Schatten, Trugbilder und der Gefangenschaft heraus und hinauf zum „Licht der wahren Erkenntnis“ zu gelangen (HENTIG, 1996). 

o In der Aufklärung wird Bildung untrennbar mit den Prinzipien Vernunft, Emanzipation und Mündigkeit verknüpft: Habe Mut dich deines eigenen Ver- standes zu bedienen!“ (KANT, 1784).
–> Bildung steht hier für freie Entfaltung aller dem einzelnen Menschen innewohnenden Fähigkeiten, Talente und Anlagen im Sinne einer umfassenden individuellen Persönlichkeitsentfaltung. Bildung bezeichnet folglich nicht weniger als die „Menschwerdung des Menschen“ selbst
(LENZ, 2004).

Erziehung und Bildung

Eingrenzung des Erziehungsbegriffs durch Merkmale von Erziehungsdefinitionen 

(Frank, 2006)

Intentionalität: Damit ist eine Zielsetzung im Sinne der Verbesserung des Menschen, der Förderung von Wertüberzeugungen gemeint – absichtlich.
Funktionalität: Damit ist eine spontan stattfindende Verhaltens- oder Einstellungsänderung
ohne erzieherische Intention gemeint – unabsichtlich.
• Reduzierung vorwiegend auf das Kindes- und Jugendalter.
• Hilfe zur Selbsthilfe bzw. zur Bewältigung der kulturellen Lebensformen.
• Vermittlung von Erfahrungen, Einsichten, Wissen und Können.
• Hilfe bei der Entwicklung der Persönlichkeit.

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