Beispielfach an der LMU München

Karteikarten und Zusammenfassungen für Beispielfach an der LMU München

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Die 3 Areale im Präfrontalen Kortex und deren Funktion für die Exekutiven Funktionen nennen, und auch auf die Hemisphären-Unterschiede eingehen

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 Definition des Begriffs „Klinische Entwicklungsneuropsychologie“

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Inhalte der Altgedächtnisse

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Aufmerksamskeitsmodell von 1994

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Bestandteile und Komponenten des ZNS

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Definieren Sie visuelle Wahrnehmung

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Inhalt im Bezug auf Gedächtnis

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Nennen Sie die Funktionen von Okzipitallappen und Parietallappen

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Dauer im Bezug auf Gedächtnis

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nennen Sie die Charakteristika bezüglich Aufmerksamkeit bei ADHS

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3 Dysgraphien beschreiben

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Definiere Klinische Neuropsychologie!

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Beispielfach

Die 3 Areale im Präfrontalen Kortex und deren Funktion für die Exekutiven Funktionen nennen, und auch auf die Hemisphären-Unterschiede eingehen

Präfrontaler Kortex (Bereiche nach Funktion: dorsal präfrontal, ventral präfrontal, orbitofrontal)
oDorsal präfrontal: Steuerung der Kognition (Modulation höherer kognitiver Funktionen: kognitive Flexibilität, Planung und Sequenzierung von Handlungsschritten, Konzepterkennung)
oOrbitofrontaler Kortex: Steuerung der Emotionen (Persönlichkeit, Inhibition, Impulsivität)
oAnteriorer cingulärer Kortex: Steuerung der Motivation (Antrieb von Sprache und Motorik) oHemisphärenunterschiede: Links (Antrieb, Einfallsreichtum, Planen und Handeln, Stimmung (depressiv), Ängstlichkeit) und Rechts (Stimmung (manisch), sozial-emotionale Anteile)

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 Definition des Begriffs „Klinische Entwicklungsneuropsychologie“

Klinische EntwicklungsneuropsychologieTeildisziplin der klinischen Neuropsychologie, die sich mit den Störungen der Entwicklung psychischer Funktionen aufgrund einer Entwicklungsstörung oder einer Erkrankung bzw. Schädigung des ZNS, vor dem Abschluss der Entwicklung des Gehirns beschäftigt.

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Inhalte der Altgedächtnisse

•episodisch („erlebt“) opersönliches Leben (Autobiographie) oöffentliches Leben (besondere Ereignisse)
•semantisch („erlernt“) oallgemeine Kenntnisse über die Welt, das Leben und die Menschen oFaktenwissen (Bildung und Spezialwissen)
•prozedural („erlernt“) oHandlungsroutinen oWahrnehmungsroutinen oDenkroutinen

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Aufmerksamskeitsmodell von 1994

Aufmerksamkeit

– intensität
      > Alterness

      > Vigilanz/ Daueraufmerksamkeit

      > Kognitive Leistungeschwindigkeit

– selektivität

      > fokusierte Aufmerksamkeit

      > geteilte Aufmerksamkeit

      > Aufmerksamkeitsflexibilität

      > Aufmerksamkeit im Raum

   

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Bestandteile und Komponenten des ZNS

Prosencephalon ( Vorderhirn)

– Zerebrer Kortex

– Amygdala

– Basalganglien

– Thalamus

– Hypothalamus

Truncus cerebri

– Tectum 

– Tegmentum

– Cerebellum

– Pons

– Medulla oblongata ( verlängertes Rückenmark)

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Definieren Sie visuelle Wahrnehmung

Visuelle Wahrnehmung ist ein hochkomplexer Prozess, der die bewusste Verarbeitung visueller Information bedeutet (Wahrnehmen, Unterscheiden, Erkennen, in Kontext mit früheren Erfahrungen setzen und interpretieren). Visuelle Wahrnehmung findet im Gehirn – nicht in den Augen – statt. Die Unterscheidung in elementare und kognitive visuelle Wahrnehmung erscheint fraglich, da alle visuellen Teilleistungen der bewussten Verarbeitung der visuellen Informationen aus dem Auge bedürfen. Als elementare visuelle Wahrnehmungsleistungen diejenigen Wahrnehmungsfähigkeiten subsummiert, die die einfachsten visuellen Teilleistungen darstellen und die zumindest in geringem Maße vorhanden sein müssen, damit die Entwicklung der kognitiven visuellen Wahrnehmung überhaupt möglich ist. Auch werden die elementaren Sehleistungen doppelt repräsentiert (im Auge und im Gehirn), wohingegen kognitive Sehleistungen ausschließlich durch die bewusste Verarbeitung visueller Informationen stattfinden kann.

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Inhalt im Bezug auf Gedächtnis

Deklaratives Gedächtnis (wissen was): Inhalte sind dem Bewusstsein leicht zugänglich und können leicht verbalisiert werden (Episoden; Wissen)
•Non-deklaratives Gedächtnis (wissen wie): Inhalte sind dem Bewusstsein nicht so einfach zugänglich; sie können nur schwer verbalisiert werden (z.B. Handlungsroutinen wie Schuhe binden, Schwimmen, Radfahren)

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Nennen Sie die Funktionen von Okzipitallappen und Parietallappen

Okzipitallappen (Hinterhauptslappen)
• Sehrinde, Analyse optischer Impulse
• Bei Läsionen: Gesichtsfeldausfälle, Blindheit

Parietallappen (Scheitellappen)
• Körpersensorik (= Somatosensorik), Schmerzwahrnehmung, Verknüpfung von Wahrnehmungsinhalten (z.B. Intensität und Lage im Raum), Analyse visuell-räumlicher Informationen
• Bei Läsionen: z.B. taktile Agnosie, Anosognosie, emotionale Verflachung

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Dauer im Bezug auf Gedächtnis

•Kurzzeitgedächtnis: kurzzeitiges Halten (Sekunden) von Informationen ohne (weitere) Ver-arbeitung („Gedächtnisspanne“)
•Arbeitsgedächtnis: zeitbegrenztes Behalten (Minuten) und gleichzeitiges Verarbeiten von Informationen (z.B. Kopfrechnen, Lesen)
•Langzeitgedächtnis: Altgedächtnis, Neugedächtnis (Stunden, Tage, Monate, Jahre)

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nennen Sie die Charakteristika bezüglich Aufmerksamkeit bei ADHS

Aufmerksamkeit  

• – Fokussierte Aufmerksamkeit •Selektive Aufmerksamkeit intakt (evtl. verlangsamt)

• – Daueraufmerksamkeit bei wenig 

anregenden Aufgaben 

• Daueraufmerksamkeit beim Spielen intakt 

• – Aufmerksamkeitsflexibilität

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3 Dysgraphien beschreiben

-Motorische Schwierigkeiten(motorische Dysgraphie): feinmotorische Schwierigkeiten der Hand; oft ähnliche Schwierigkeiten z.B. auch beim Zeichnen bzw. Kopieren (auch von Buchstaben) und Knöpfe zumachen bzw. Schuhe binden; orales Buchstabieren eines (gesehenen oder gehörten) Wortes ist unauffällig  

•Visuell-räumliche Schwierigkeiten (räumliche Dysgraphie): Geschriebenes ist schwer leserlich bis unleserlich, da die räumliche Anordnung der Buchstabenelemente und Buchstaben deutlich verändert ist. Zeichnen und Kopieren (auch von Buchstaben) sind beeinträchtigt. Feinmotorik der Hand und orales Buch-stabieren eines (gesehenen oder gehörten) Wortes sind unauffällig  

•Semantische Schwierigkeiten (dyslexische Dysgraphie): Die Auffälligkeiten bestehen insbesondere in der Rechtschreibung, während die Feinmotorik der Hand und das Zeichnen/Kopieren (auch von Buchstaben) unauffällig sind. Das orale Buchstabieren eines (gesehenen oder gehörten) Wortes ist ebenfalls auffällig.

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Definiere Klinische Neuropsychologie!

Die klinische Neuropsychologie ist eine Teildisziplin der Neurowissenschaften, die sich mit den Veränderungen psychischer Funktionen (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Lernen und Gedächtnis,exekutive Funktionen; Handeln; Sprache; Motivation, Emotionen) nach angeborener oder erworbener Hirnschädigung bzw. bei Hirnfunktionsstörungen beschäftigt.

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